Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

27.01.2023
Verarbeitungskartoffeln: 30 EUR/dt am Terminmarkt geknackt
Pflanzen

(AMI) Der Terminmarkt für Verarbeitungskartoffeln an der Leipziger Börse hat die Marke von 30,00 EUR/dt geknackt. Insgesamt scheint sich auch der deutsche Markt zu beleben. Käufer werden aktiver und die Preise fester.

In den deutschen Kassamarkt für Frittenrohstoff kommt langsam Leben. Die Nachfrage steigt, wenn auch nicht in allzu großen Schritten. Dem gegenüber steht das eher knappe Angebot, was sich jedoch mit den immer festeren Preisen bald zu mobilisieren sein dürfte. Aufgrund der aktuell sehr verlockenden Preise und den deutlich gestiegenen Vertragskonditionen könnte sich der Anbau in diesem Jahr zu Lasten des Speisekartoffelanbaus mehr in Richtung Verarbeitungskartoffeln verlagern.

Der Terminmarkt für Verarbeitungskartoffeln hat am 26.01.2023 die Marke von 30,00 EUR/dt geknackt und der Schlusskurs für den Verfall im April diesen Jahres lag bei 30,10 EUR/dt. Der Benchmarkpreis vom west- und mitteleuropäischen Kassamarkt – Potato Index – stieg ebenfalls. Im Vergleich zur Vorwoche tendierte dieser um 1,50 EUR/dt fester und liegt nun bei 27,70 EUR/dt.

Nach dem Dürrejahr 2018 lag der Schlusskurs am Terminmarkt für den Aprilkontrakt im Januar 2019 noch ein wenig höher als jetzt. Aufgrund der guten Stimmung könnte jedoch ein neuer Rekord für den April-Kontrakt aufgestellt werden. Hierzulande zieht die Notierung der Reka im Rheinland nach. Für Fontane, Challenger und Agria wurden am Freitag 28,50 EUR/dt festgestellt und für Innovator 30,00 EUR/dt.

27.01.2023
Chinesen kaufen französische Gerste
Pflanzen

(Reuters / DBV) Chinesische Käufer haben diesen Monat vermutlich mehrere große Schiffe mit französischer Gerste gebucht und damit das französische Exportprogramm ausgedehnt. Das teilte Reuters mit Bezug auf europäische Händler mit. China hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Exportmarkt für französische Gerste entwickelt. Als einer der wenigen europäischen Gerstenlieferanten, die von Peking für die Einfuhr zugelassen sind, hat Frankreich während des Handelsstreits zwischen China und Australien zusätzliche Nachfrage verbucht. Bei den jüngsten Geschäften kauften der Meldung zufolge chinesische Importeure mindestens fünf bis sechs Panamax-Ladungen von jeweils rund 60.000 Tonnen für die Verschiffung in den kommenden Monaten. Auf dem Markt war demnach auch die Rede davon, dass das Volumen 10 bis 15 Schiffe bzw. bis zu 900.000 Tonnen betragen haben könnte. Wahrscheinlich sei die Gerste eher für Viehfutter als für die Malzproduktion verkauft worden. Nach einem starken Anstieg der französischen Gerstenprämien im Anschluss an die im Januar getätigten Abschlüsse und den Beginn des chinesischen Neujahrsfestes sei jedoch nicht sofort mit weiteren Verkäufen zu rechnen, so die Händler.

27.01.2023
Haushaltsnachfrage bei Kartoffeln fast wieder auf Vor-Corona-Niveau
Pflanzen

(AMI) Im vergangenen Jahr ging der Kartoffelabsatz weiter zurück, vom Corona-bedingten Boom ist nicht mehr viel übrig. Zuletzt kauften Verbraucher sehr preisbewusst, was sich in Absatzzahlen verschiedener Einkaufsstätten und bei Bio-Kartoffeln widerspiegelt.

2022 war von einem stetigen Auf und Ab der Kartoffeleinkäufe privater Haushalte geprägt. Besonders schleppend verlief der Absatz in den Sommermonaten Juli und August. Trotz des Rückgangs blieb der Dezember der absatzstärkste Monat, gefolgt von März (allerdings -22% zum Vorjahr) und Oktober. Den größten Zuwachs erfuhren die Einkäufe im September (+7 %) und Anfang Oktober, als der LEH mit Sonderangeboten in größeren Packgebinden warb. Die wurden gut von den Verbrauchern angenommen – womöglich eine Reaktion auf die allgemeine Teuerung. Insgesamt sanken die Kartoffeleinkäufe im vergangenen Jahr um 7,3%. Sie blieben aber noch leicht unter Vor-Corona-Niveau in 2019, das Jahr mit dem allerdings bis dahin niedrigsten Kartoffelabsatz.

Womöglich ein Ausdruck der Sparsamkeit vieler Verbraucher vor dem Hintergrund der Inflation könnte die Beobachtung sein, dass im Discount gegenüber 2021 „nur“ 3,5 % Absatz verloren gingen. Dagegen waren es im übrigen LEH zwischen 7,8 % und 8,6 %. Noch viel schlimmer hat es die Verkaufsstätten außerhalb des LEHs getroffen. Wochenmärkte büßten im Jahresvergleich fast 20 % ein, der Erzeuger-Verbraucher-Direktabsatz fast 24 % und die Obst- und Gemüse Fachgeschäfte sogar über 30 %.

Besonders ausgeprägt war der Absatzschwund übrigens auch bei Bio-Kartoffeln. Denen gingen im Dezember gegenüber 2021 fast 12 % verloren, womit sich der Jahresunterschied auf minus 13,5 % erhöhte. Wiederum waren die Verluste im Discount geringer als im Mittel, sonst im LEH höher und in den angestammten Domänen des Biokartoffelabsatzes, im Naturkostfachhandel oder auf Wochenmärkten, mit über -30 % besonders hoch.

27.01.2023
Kälberinitiative bietet kostenlose Arbeitskreise an
Milch und Rind

Im Rahmen der „Kälberinitiative Niedersachsen. Vital. Von Anfang an“ werden kostenlose Arbeitskreise und Vortragsveranstaltungen für niedersächsische Kälberhalter (Milchviehhalter, Kälbermäster, Fresseraufzüchter, Mutterkuhhalter) in Ihren Regionen angeboten.

Dies ist sowohl für ökologische, als auch konventionelle Betriebe eine Möglichkeit neue Ideen zur Kälberaufzucht in Ihrem Betrieb zu bekommen. Die Treffen finden halbtägig, auf verschiedenen Teilnehmer-Betrieben statt. Zusammen wird Management, Produktionstechnik, Haltung, Fütterung, Gesunderhaltungsmaßnahmen etc. unter die Lupe genommen. Gemeinsam werden Vorschläge zur Optimierung der Kälberhaltung diskutiert. Der Einbezug von Bestands-/Hoftierärzten ist möglich.

Die Arbeitskreise sind wie folgt aufgeteilt: Nord (Oldenburg, Ostfriesland, Wesermarsch, etc.); West (Grafschaft Bentheim, Emsland, Leer, etc.); Süd-West (Osnabrück, Cloppenburg, Vechta, etc.); Nord-Ost (Bremervörde, Uelzen, Nienburg, Verden, etc.) und Süd-Ost (Braunschweig, Hannover, Göttingen ,etc.) Anmeldungen zu den Arbeitskreisen können weiterhin erfolgen.

Mehr Infos und Anmeldungen erfolgen über: https://kaelberinitiative-niedersachsen.de/veranstaltungen

27.01.2023
SVLFG bietet Online-Vortrag zur Sicherheit in der Rinderhaltung an
Milch und Rind

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) lädt Rinderhalterinnen und Rinderhalter am 9. Februar 2023 zur Online-Veranstaltung „Betriebliche Umsetzung der geänderten Unfallverhütungsvorschrift Tierhaltung (VSG 4.1)“ ein. Die Veranstaltung ist kostenlos, dauert zwei Stunden und beginnt um 19.30 Uhr.

Anzahl und Schwere der Unfälle in der Rinderhaltung haben 2021 eine Änderung der Unfallverhütungsvorschriften für die Tierhaltung notwendig gemacht. In einer Online-Veranstaltung geben Präventionsfachleute der SVLFG Hinweise, wie diese Änderungen im betrieblichen Alltag umgesetzt werden können. Oft reichen schon einfache Maßnahmen oder organisatorische Veränderungen im Arbeitsablauf aus, um den Umgang mit Rindern deutlich sicherer zu machen.

Im Speziellen geht es in dem Online-Vortrag um die sichere Fixierung sowie um die Separierung und die Behandlung einzelner Tiere. Außerdem werden die Anforderungen an eine Deckbullenbucht erläutert. Wichtig: Am 1. April 2024 endet die Übergangsfrist, in der die nötigen Maßnahmen umgesetzt werden können. Wer Handlungsbedarf in seinem Unternehmen erkennt, sollte jetzt mit der Umsetzung der novellierten Vorschriften beginnen.

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht notwendig. Informationen, auch zu den technischen Voraussetzungen für die Teilnahme, finden Interessierte unter www.svlfg.de/online-vortrag-vsg41. Informationen zur sicheren Rinderhaltung bietet die SVLFG unter www.svlfg.de/rinderhaltung.

Versicherte, die Fragen zur betrieblichen Arbeitssicherheit beziehungsweise zum Gesundheitsschutz haben oder eine Bauberatung möchten, finden die für ihre Region zuständigen Präventionsfachleute unter www.svlfg.de/ansprechpartner-praevention sowie unter www.svlfg.de/rinderhaltung.

27.01.2023
Rindermarkt: Verhaltene Nachfrage nach Jungbullen
Milch und Rind

(AMI) Die Forderungen der Schlachtunternehmen, den Preis für Jungbullen zu senken, haben zuletzt deutlich zugenommen. Obwohl die Mengen überschaubar sind, stockt der Handel. Zugleich werden regional etwas mehr Tiere abgeliefert, da vorerst keine Belebung des Handels erwartet wird. Entsprechend sind die Stückzahlen, gemessen am Bedarf, etwas zu umfangreich. Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften reagierte mit einer deutlichen Preisreduktion. Dies wirkt sich auch auf die hochpreisigen Färsen aus, wo es zu kleineren Abschlägen kommt. Nach wie vor ausgeglichen präsentiert sich dagegen der Markt für Schlachtkühe. Auch hier sind die Stückzahlen klein, die vorhandenen Mengen lassen sich problemlos vermarkten. Entsprechend entwickeln sich die Preise weiterhin stabil.

27.01.2023
Eiermarkt: Ein ruhiger Start ins neue Jahr
Geflügel

(AMI/MEG) Zum Jahresanfang zeigten sich teilweise uneinheitliche Tendenzen. Ende Januar zeichnet sich nun jedoch ein stabiles Preisniveau ab, welches nahezu dem von Dezember 2022 entspricht. In der Regel schwächt sich die Nachfrage nach Eiern nach den Festtagen deutlich ab. Auch in diesem Jahr war sie in den ersten zwei Wochen des Jahres saisontypisch ruhiger. Nun zeigt sich jedoch, dass Konsumenten Eier durchaus rege nachfragen. Am Spotmarkt wird hingegen weiterhin nur wenig Ware gehandelt, da die Verfügbarkeiten dies nicht hergeben. Die Bestellmengen der verarbeitenden Industrie stiegen Berichten von Marktteilnehmern zufolge, erreichen jedoch nicht das Niveau der Vorjahre. Knapp und gesucht waren Eier von Junghennen, die von den Färbebetrieben nun vermehrt nachgefragt werden. In diesem Sektor machen sich die vermehrten Mauserbestände angebotsmindernd bemerkbar. Die Verfügbarkeit von Freilandeiern könnte in absehbarer Zeit zurückgehen, da in den Niederlanden die 16-Wochen-Frist in der kommenden Woche ausläuft.

27.01.2023
Geflügelmarkt abwartend
Geflügel

(AMI/MEG) Nach dem umsatzstarken Weihnachtsgeschäft pendelte der Absatz von Geflügelfleisch im Januar auf das saisonübliche Niveau zurück. Die laufende hiesige Produktion an Hähnchenfleisch fand im Januar 2023 im Großen und Ganzen problemlos Abnehmer. Die Schlachtereiabgabepreise blieben nach dem Jahreswechsel meist stabil. Für lose gehandelte Hähnchenbrust wurden die Forderungen teilweise etwas herabgesetzt, während Schenkelprodukte zu festen Preisen gehandelt wurden. Nach wie vor zeichnet sich eine vergleichsweise lebhafte Nachfrage nach Schenkeln. ab. Die Nachfrage nach Rotfleisch von der Pute blieb auch nach dem Jahreswechsel rege. Putenfilet ist in ausreichendem Maße vorhanden. Angesichts der aktuellen Produktionsprognosen ist eine Verknappung des Angebots am Putenmarkt mit Start in die Oster- und Grillsaison nicht auszuschließen. Die Althennen-Schlachtereien sind nach Ende des Weihnachtsgeschäftes am Eiermarkt vorübergehend umfangreicher mit Ware versorgt. Mittelfristig zeichnen sich aber wieder Engpässe ab.