Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

06.10.2023
Geschlechtsbestimmung ab dem dritten Bruttag
Geflügel

(aho) Einem Team der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe ist es im Labor gelungen, das Geschlecht von Hühnereiern schon ab dem dritten Bruttag zu bestimmen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der sogenannten zeitaufgelösten Laserfluoreszenzspektroskopie. Bei einer Treffergenauigkeit von 98 % kann das Geschlecht des entstehenden Kükens ohne Beschädigung der Eischale bestimmt werden. Das vermeidet Stress für die Embryonen.

Das Verfahren selbst ist allerdings nicht neu. Die Messmethode wurde bereits erfolgreich für die Analyse von Kraftstoffen angewendet. Bei der Durchleuchtung des Eis regt der Lichtstrahl geschlechtsspezifische Substanzen an, die zu leuchten anfangen. Über die von der Technischen Hochschule entwickelten Algorithmen können diese Reaktionen dann gemessen werden. Damit diese Entwicklung zur Serienreife geführt werden kann, hat der Bundestag hierfür drei Mio. Euro bewilligt.

Ein Video mit einer verständlichen Erklärung der Methode finden Sie unter http://www.animal-health-online.de/gross/2023/09/29/geschlechtsbestimmung-am-ei/36126/.

06.10.2023
EFSA-Update zur Geflügelpest in Europa
Geflügel

Die EFSA hat gemeinsam mit dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) und dem EU-Referenzlabors (EURL) ihren neuesten Bericht zur HPAI-Situation in Europa veröffentlicht. Während sich die Lage bei Geflügel im Laufe des Sommers entspannt hat, sind Seevögel in Europa, vor allem an den Küsten, weiterhin vom hochpathogenen Vogelgrippevirus (HPAI) betroffen. Mit Beginn der herbstlichen Zugvogelsaison sollte dem Schutz von Geflügel und anderen Nutztieren vor Wildvögeln Vorrang eingeräumt werden.

Zwischen dem 24. Juni und dem 1. September 2023 wurden HPAI-Ausbrüche bei Haus- (25) und Wildvögeln (482) in 21 europäischen Ländern gemeldet.

Nach Einschätzung des ECDC ist das Risiko einer Infektion mit dem HPAI-Virus in Europa für die Allgemeinbevölkerung nach wie vor gering und für Menschen, die beruflich oder anderweitig mit infizierten Vögeln oder Säugetieren (Wild- oder Haustieren) in Kontakt kommen, gering bis mäßig.

Um das Infektionsrisiko weiter zu verringern, empfehlen Experten, den Kontakt mit toten oder kranken Seevögeln oder Säugetieren zu vermeiden.

06.10.2023
Impfkampagne gegen HPAI in Frankreich gestartet
Geflügel

Am 1. Oktober hat Frankreich mit der Impfung gegen die Geflügelpest begonnen, die für Bestände von mehr als 250 Barbarie-, Mulard- und Pekingenten auf dem französischen Festland verpflichtend ist. Ausnahmen hiervon gibt es für Brütereien und Vermehrungsbetriebe. Das Landwirtschaftsministerium geht davon aus, dass insgesamt rund 64 Mio. Enten auf 2 700 Betrieben immunisiert werden müssen. Die öffentliche Hand trägt mit rund 100 Mio. Euro etwa 85 % der Gesamtkosten, der Rest ist von der Wirtschaft aufzubringen.

06.10.2023
Dänemark: H5N1 in Hinterhofhaltung
Geflügel

In Dänemark wurde in einer Hinterhof-Geflügelhaltung H5N1 nachgewiesen. Der Betrieb mit etwa 30 Hühnern und Enten liegt in der Stadt Sakskøbing im Nordosten der dänischen Insel Lolland. Sperr- und Schutzzone wurden zwischenzeitlich eingerichtet.

06.10.2023
Erster Bürgerrat zur Ernährung nimmt Arbeit auf
Geflügel

Letzten Freitag hat Bundestagspräsidentin Bas die erste Sitzung des Bürgerrats „Ernährung im Wandel“ eröffnet. Die 160 ausgelosten Teilnehmer beraten darüber, wie sich die Menschen in Deutschland gesünder und nachhaltiger ernähren können. Es geht etwa um die Kennzeichnung von Lebensmitteln mit Blick auf Tierwohl- und Umweltstandards, um Preise von Nahrungsmitteln oder Lebensmittelverschwendung. Der Bürgerrat soll bis Ende Februar 2024 ein Gutachten mit Handlungsempfehlungen vorlegen. Es soll dann in die Beratungen des Parlaments einfließen.

06.10.2023
Erntedank-Erklärung zum Umgang mit Ressourcen
Geflügel

In einer gemeinsamen Erklärung zum Erntedank 2023 nehmen der Deutsche LandFrauenverband, der Evangelische Dienst auf dem Lande in der EKD, die Katholische Landvolkbewegung Deutschlands und der Deutsche Bauernverband in diesem Jahr den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen in den Fokus.

Die Erntedankerklärung finden Sie unter: www.bauernverband.de.

06.10.2023
Eiermarkt im Herbst freundlich
Geflügel

(AMI/MEG) Der Aufwärtstrend am Eiermarkt, der sich schon im August zeigte, setzte sich im September weiter fort. Einer recht lebhaften Nachfrage stand besonders im Segment der OKT-Ware ein begrenztes Angebot gegenüber. Trotz ungewöhnlich hoher Temperaturen im September wurden Eier auf Verbraucherebene kontinuierlich nachgefragt. Teilweise wurde der Absatz auch durch Sonderaktionen des LEH`s gefördert. Die verarbeitende Industrie dagegen zeigte im Monatsverlauf kaum Neigung zur Bevorratung, es schien nur der aktuelle Bedarf abgedeckt zu werden. Die laufende Erzeugung von Eiern, die nach OKT-Vorgaben erzeugt wurden, konnte die Nachfrage nicht vollständig abdecken. Das Angebot an MKT-Ware dagegen fiel etwas reichlicher aus, da hier das EU-Angebot eventuell auftretende Engpässe ausgleichen konnte. Der September startete mit steigenden Eierpreisen, diese Tendenz setzte sich bis zur Monatsmitte stetig fort. Ab Mitte des Monats flachte der Anstieg etwas ab, vor allem im Segment der MKT-Ware blieben die Preise zum Monatesende hin stabil oder gaben zuletzt etwas nach.

06.10.2023
Starke osteuropäische Importkonkurrenz am int. Getreidemarkt
Pflanzen

Sowohl die Notierungen für Weizen als auch für Mais konnten ihr Niveau in der 40. KW nicht halten und gaben nach. Im Fokus standen dabei insbesondere die regen Handelsströme über das Schwarze Meer.

An der Pariser Börse ging es in der laufenden Handelswoche abwärts. So schloss der Fronttermin am 04.10.2023 bei 234 EUR/t und damit rund 7 EUR/t unter dem Niveau der Vorwoche.

Unter Druck gerieten die Notierungen dabei durch die jüngsten Entwicklungen in Osteuropa, denn ein von der Ukraine entwickelter Seekorridor erhöht die Exportkonkurrenz zu europäischen Partien. Weizen aus der Ukraine wird deutlich preisgünstiger offeriert und profitiert daher für Abnehmer aus anderen Währungsländern von einer gesteigerten Wettbewerbsfähigkeit. So teilte die ukrainische Marine zuletzt mit, dass 12 Frachtschiffe bereit seien, durch einen noch jungen Schwarzmeer-Schifffahrtskorridor in die ukrainischen Häfen einzulaufen. Die Pläne Kiews, den Umschlag über den litauischen Hafen Klaipeda zu verstärken, sowie ein Aufschwung der ukrainischen Exporte auf dem Landweg stützten ebenfalls die Erwartungen, dass das Land die Handelsströme wiederbeleben kann, die durch den Rückzug Russlands aus dem Schwarzmeergetreideabkommen und die anschließenden Angriffe Moskaus auf ukrainische Getreidehäfen gedämpft wurden. Hinzu kommen rege russische Exporte, welche das Angebot zusätzlich vergrößern sowie die Aussicht auf eine große US-Weizenernte. Demgegenüber konnten die ausbleibenden Niederschläge in Australien und Argentinien sowie die voraussichtlich wiederbelebte Nachfrage Chinas nach französischem Weizen kaum Wirkung entfalten.

Auch die Pariser Maisnotierungen konnten ihr Niveau in der 40. KW nicht halten. So schloss der Fronttermin am 04.10.2023 bei 204,75 EUR/t, in der Vorwoche wurden noch rund 211,75 EUR/t notiert. (Quelle: AMI)

06.10.2023
Mangelnde Impulse am deutschen Getreidemarkt
Pflanzen

Schwächetendenz in Paris, Feiertagswoche, Verarbeiter ohne Nachfrage und Erzeuger ohne Verkaufswunsch – da kommt nicht viel zustande.

Am Brotgetreidemarkt bleibt es ruhig. So verkauften Erzeuger schon nicht, als die Gebote des Handels noch gestiegen sind, jetzt werden sie leicht zurückgenommen, was das Verkaufsinteresse vollständig lähmt. Prompter Qualitätsweizen kostete in der 40. KW frei Erfasser 225,50 (200-240) EUR/t und damit 1,40 EUR/t weniger als in der Vorwoche. Brotweizen wird mit knapp 206 (185-222) EUR/t rund 1,80 EUR/t niedriger bewertet und Brotroggen verlor zur Vorwoche 0,70 auf knapp 179 (165-205) EUR/t. Damit können sich am Kassamarkt die Preise immerhin etwas besser behaupten, denn in Paris verlor der Fronttermin zur Vorwoche immerhin fast 8 EUR/t.

Landwirte haben wenig Zeit und Interesse an der Vermarktung ihrer qualitativ etwas besseren Partien. Verkauf ist nur aus Liquiditätsgründen oder Platzmangel eine Option. Regional wurden die Gesuche nach Qualitätsweizen teilweise gedeckt. Aber darüber hinaus zeigen Käufer momentan wenig Interesse. Der Export läuft derzeit ebenfalls mau. Während der Export an Weichweizen EU-weit bis Anfang Oktober mit 7,4 Mio. t das Vorjahresvolumen um gut 2,3 Mio. t verfehlt, wurden gleichzeitig mit gut 2 Mio. t knapp 700.000 t mehr importiert. Deutschland erhielt seit Wirtschaftsjahresbeginn 16.600 (Vorjahr: 15.300) t, lieferte in Drittländer indes 676.650 (1.136.600) t. Allein aus der Ukraine erreichten im Juli/September 2023 laut EU-Kommission 16.274 t Deutschland. (Quelle: AMI)