Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

28.05.2021
DBV zu GAP-Direktzahlungen-Gesetzen
Milch und Rind

Im Zuge des Gesetzgebungsverfahrens zu den GAP-Direktzahlungen-Gesetzen macht der DBV auf mögliche einschneidende Veränderungen in der Agrarförderung aufmerksam und mahnt die Wirtschaftlichkeit der Agrarumweltmaßnahmen an. Laut DBV-Präsident Rukwied muss die Politik darauf achten, dass der aus der Umschichtung der Mittel vorprogrammierte Strukturwandel kein Strukturbruch in der Landwirtschaft wird. Die neuen Eco-Schemes müssen für die Landwirte einfach umsetzbar sein, damit die Landwirte auch mit Umweltleistungen Geld verdienen können. Grünland- und Futterbaubetriebe finden in den vorgelegten Eco Schemes keine sinnvollen Optionen. Diese brauchen ein Eco-Scheme für die Erhaltung des Grünlands im Sinne des Klimaschutzes.

28.05.2021
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) Entsprechend der Saisonspitze ist das Milchaufkommen in der 19. KW um 0,9 % im Vgl. zur Vorwoche gestiegen und liegt damit 0,5 % über der Vorjahreswoche. Die Nachfrage nach Blockbutter und abgepackter Butter hat sich belebt; bei für abgepackter Butter unveränderten und für Blockbutter festeren Preisen mit leicht erhöhten Notierungen von 4,00 – 4,05 EUR/kg (Kempten, 26.05.2021). Auch für Käse besteht eine gute Nachfrage, die von den Lockerungen für die Außengastronomie profitiert. Der Export läuft kontinuierlich, aus Südeuropa wird von einer leicht belebten Nachfrage berichtet. Angebot und Nachfrage sind ausgeglichen, die Preise stabil. Der Markt für Milchpulver tendiert weiter stabil mit festeren Preisen. Für MMP ist eine gute Auftragslage bei gleichzeitig geringen frei verfügbaren Mengen zu verzeichnen.

Der durchschnittliche bundesweite Milcherzeugerpreis ist für April 2021 im Vgl. zum Vormonat um 0,9 Ct/kg auf 33,7 Ct/kg (bei 4,2 % Fett; 3,4 % Eiweiß) gestiegen. Der Mittelwert der 25 % höchsten Vergleichspreise hat sich um 1,1 Ct/kg und der der 25 % niedrigsten Vergleichspreise um 0,7 Ct/kg erhöht.

28.05.2021
Kartoffeln: Erhoffte Belebung über Pfingsten blieb aus
Pflanzen

Zu Pfingsten blieb der Absatz von Speisekartoffeln in den Handelsketten und auch von Schälkartoffeln unter den Erwartungen der Abpacker. Insbesondere in der Küstenregion fehlten die Touristen und letztendlich auch die familiären Besucherströme. Das sind nach wie vor Auswirkungen der Corona bedingten Abschottung. Ständige Werbeaktionen der Handelsketten halten den Absatz über den LEH stabil. In den Packbetrieben dominiert nach wie vor alterntige Lagerware. Die ist allerdings mittlerweile gut geräumt, v.a. gute bis sehr gute Qualitäten sind schwieriger zu beschaffen. Regional könnte das ab kommender Woche für Lageraufschläge sorgen. In den Supermärkten übernehmen importierte Frühkartoffeln immer stärker, bis in ein paar Wochen erste festschalige heimische Frühware ablösen wird. Allererste Partien wird es zunächst für die Direktvermarktung geben.

28.05.2021
Rapspreise ex Ernte 2021 geben nach
Pflanzen

Die Kälte der vergangenen Wochen hat die Entwicklung der Rapsfeldbestände in Deutschland gebremst, die deshalb dem Vorjahresstand etwa zwei Wochen hinterherhinken. Derweil waren die jüngsten Regenfälle gut und wichtig für die Rapsfeldbestände. Bei guter Bestandsentwicklung waren manche Erzeuger zuletzt bereit, noch ein wenig mehr Raps der kommenden Ernte zu verkaufen, auch wenn der Vermarktungsstand bereits sehr hoch ist. Große Mengen wurden aber nicht kontrahiert, zumal sich die jüngste Preisentwicklung als Bremsklotz erweist: 495 EUR/t ex Ernte 2021 entsprechen einem deutlichen Rückgang von 23 EUR/t zur Vorwoche. Zwar bleiben die Forderungen damit auf hohem und, im Vergleich zu früheren Jahren, überdurchschnittlichem Niveau, aber die ohnehin zögerliche Abgabebereitschaft hat sich durch den Rückgang weiter reduziert. Die Preise für die Rapsernte 2020 haben sich um 7 auf 535 EUR/t verringert Die Restmengen in Erzeugerhand sind inzwischen verschwindend gering, die gemeldeten Preise daher nominell – es steckt kaum Geschäft dahinter.

28.05.2021
Futtergetreide: Alterntiges Futtergetreide ist gefragt
Pflanzen

Die europäischen Maiskurse zeigen keine eindeutige Tendenz, können sich aber aufgrund des geringen Angebotes sehr viel besser behaupten als die US-Maiskurse, die unter dem Druck sich stetig verbessernder Aussaat- und Vegetationsbedingungen in den USA deutliche Verluste aufweisen. Die Großhandelspreise für Mais sind stabil auf erhöhtem Niveau rund 12-15 EUR/t über Vorwochenlinie. Die Erzeugerpreise konnten sich knapp behaupten, während für Gerste, Futterweizen, Roggen und Triticale zur sofortigen Lieferung vom Erfassungshandel mehr gezahlt wurde als noch in der Vorwoche. Demgegenüber sind die Kontraktpreise abgerutscht. Die positiveren Aussichten auf ausbleibende Ertragsschäden aufgrund der verbesserten Vegetationsbedingungen, die Sorgen vor Trockenschäden sind vorerst ausgeräumt, drücken die Gebote. Die Verkaufsbereitschaft der Erzeuger ist nun fast vollständig erlahmt, allerdings ist auch nicht mehr viel Verkaufspotenzial übrig. Die Feldbestände an Halmgetreide entwickeln sich mehr als zufriedenstellend. Aber Mais lässt noch zu wünschen übrig. Die Aussaat verlief unter guten Bedingungen, das Auflaufen erfolgte rasch und ohne Schäden, aber die Kälte bremst die weitere Entwicklung. Der Rückstand zu Normaljahren ist mindestens zwei Wochen, in Höhenlagen sogar drei. Das kann aber noch leicht wieder aufgeholt werden, wenn es denn endlich mal warm werden würde, denn die Vegetationsperiode für Mais ist noch lang. Das ist wohl auch der Grund, dass die aktuelle Einschätzung des EU-Prognosedienstes MARS seine Maisertragsschätzung gegenüber Vormonat nicht verändert hat.

28.05.2021
Brotgetreide: Preisschere öffnet sich
Pflanzen

In einer Woche hat der September-Termin in Paris knapp 10 EUR/t verloren, was nicht ohne Folgen am Kassamarkt blieb. Da die Schwäche von den verbesserten Vegetationsentwicklungen ausgeht, entwickelte sich am deutschen Kassamarkt auf die Kontraktpreisen ex Ernte die größte Preiswirkung. Franko Niederrhein verlor Brotweizen zur Lieferung im September rund 7 auf 208 EUR/t. Demgegenüber wurde für prompte Ware mit 248 EUR/t nur 3 EUR/t weniger genannt. Das knappe Angebot kann hier preisstützende Wirkung entfalten, aber anders als am Futtergetreidemarkt ist kaum noch Kaufinteresse vorhanden, so dass die Preise dann letztendlich doch leicht nachgaben. Die zumeist nominellen Erzeugerpreise sind zur Vorwoche nahezu unverändert und mit 216 EUR/t für Brotweizen frei Erfasserlager weiterhin auf relativ hohem Niveau. Mit den rückläufigen Geboten für die neue Ernte, dafür werden frei Erfasser mit knapp 187 rund 7 EUR/t weniger genannt als in der Vorwoche, weitet sich allerdings der Preisabstand zwischen alter und neuer Ernte immer weiter aus. Für Brotweizen sind es aktuell bereits 33 EUR/t. Das ist allerdings nichts im Vergleich zu den 49 EUR/t für Futterweizen.

28.05.2021
Fragen zu „roten Gebieten“?
Pflanzen

Umwelt: LWK richtet zentrale Ansprechstelle zur Landesdüngeverordnung ein

Wer die Gründe der Einstufung einer seiner Flächen als „nitratbelastetes“ oder „eutrophiertes“ Gebiet erfahren möchte, kann sich jetzt an eine neu geschaffene Einrichtung bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen wenden: Die Zentrale Ansprechstelle zur Landesdüngeverordnung (ZALD). Diese wurde als zentrale Koordinierungsstelle bei der Düngebehörde (D06) der Landwirtschaftskammer Niedersachsen neu eingerichtet. Mit der Einrichtung der ZALD wird das Ziel verfolgt, Transparenz bei der Ausweisung von ordnungsrechtlichen Gebietskulissen zu schaffen und eine rechtskonforme Umsetzung der Maßnahmen in den Gebieten zu gewährleisten. Sie leistet behördliche Informationen und Rechtsauskünfte zur Ausweisung und zu den Maßnahmen in den nitratbelasteten (roten) und eutrophierten (gelben) Gebieten.

Die wesentlichen Aufgaben der ZALD bestehen in folgenden Punkten:
Behördliche Rechtsauskünfte zu den rechtlichen und fachlichen Grundlagen
Allgemeine Informationen und Auskunft über z.B. betriebliche Betroffenheit durch Kulissen
Koordination der Beantwortung von Anfragen und fachliche Abstimmung

Die Einrichtung der ZALD ist nun auch technisch erfolgt, sodass schriftliche Anfragen zum o.g. Themengebiet an die E-Mail ZALD@lwk-niedersachsen.de gesendet werden können. Weiterhin wurde eine Telefon-Hotline eingerichtet, die unter der Rufnummer 0441 801444 erreichbar ist. Die LWK weist darauf hin, dass aufgrund der Vielzahl von Anliegen und ggf. der Beteiligung weiterer Fachdienststellen gewisse Wartezeiten allerdings nicht vermieden werden können. Weitere Informationen zum Thema sind im Internet unter www.lwk-niedersachsen.de/duengebehoerde zu finden. Diese sollen in den nächsten Wochen fortlaufend aktualisiert werden.

26.05.2021
Polen: Neuer Tiefstand bei Schweinen
Schwein

Die grassierende ASP und die coronabedingt niedrige Rentabilität der Schweineproduktion im vergangenen Jahr haben in Polen einen nie dagewesenen Strukturwandel in der Schweinefleischproduktion verursacht. Der Schweinebestand ist laut Analysen der Gobarto Group, einem der größten Fleischverarbeiter in Polen, im ersten Quartal des laufenden Jahres um 20% gesunken. Annähernd 23.000 Schweinehalter, meist Klein- und Privathaltungen mit bis zu fünf Tieren, haben ihren Betrieb aufgegeben. Dies entspricht etwa einem Fünftel aller Schweinebestände im Land. Auch wenn in letzter Zeit die Notierungen für Schlachtschweine wieder angezogen haben, so ist dennoch keine Trendwende in Sicht.