Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

08.01.2020
Kostenloses Webinar für Milcherzeuger – Paratuberkulose bekämpfen: Hygiene und Biosicherheit stärken – noch Plätze frei !!!
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Praktische Tipps für die Umsetzung von Rinderpraktiker Dr. Matthias Link und erste Erfahrungen aus dem Programm dargestellt von Frau Dr. Susanne Eisenberg von der Niedersächsischen Tierseuchenkasse

Zum Thema „Paratuberkulose bekämpfen“ wird von der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. (LVN) ein Online-Seminar in Zusammenarbeit mit der Niedersächsischen Tierseuchenkasse (TSK) angeboten. Das Seminar ist kostenlos und gibt zielgruppengerecht einen Überblick über den Verlauf der Paratuberkulose im Betrieb. Zudem besteht die Möglichkeit sich über erste Erfahrungen aus dem neuen Bekämpfungskonzept zur Paratuberkulose-Verminderung in Niedersachsen auszutauschen. Das Live-Webinar wird am 15. Januar 2020 von 19:30 – 21 Uhr stattfinden. Die Online-Anmeldung ist hier möglich.

07.01.2020
Zahl der Milchkuhhalter um 4,6 % gesunken
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden in Deutschland zum Stichtag 03.11.2019 in insgesamt 59.925 landwirtschaftlichen Betrieben 4,01 Mio. Milchkühe gehalten. Gegenüber der Vorjahreszählung im November 2018 hat sich die Anzahl der Milchkühe damit um rd. 89.189 Tiere bzw. 2,2 % vermindert. Zum Stichtag 03.11.2019 wurden bundesweit 59.925 Betriebe mit Milchkühen erfasst. Gegenüber dem Vorjahr ging die Zahl der Milchkuhhalter in Deutschland damit um 4,6 % bzw. 2.888 zurück. Die durchschnittliche Bestandsgröße stieg rechnerisch von 65,3 auf 66,9 Milchkühe/Betrieb bzw. um 2,5 % gegenüber November 2018. Seit Mai 2019 haben 1.162 Betriebe die Haltung von Milchkühen eingestellt,, was einem Rückgang um 1,9 % im letzten Halbjahr entspricht. In Niedersachsen ging die Zahl der Haltungen um 4,0% zurück. D. h. 213 Betriebe haben im Zeitraum von November 2018 bis November 2019 Ihre Haltung aufgegeben. Die Zahl der Milchkühe ging um 2% zurück.

03.01.2020
Eiermarkt fest
Geflügel

Info Geflügel

(AMI/MEG) Die Nachfrage auf Konsumentenebene war im Dezember saisonüblich rege. Die Haushalte hatten aufgrund umfangreicher privater Backtätigkeiten in der Vorweihnachtszeit einen gestiegenen Bedarf. In der 51. Kalenderwoche waren die Bestellungen des Lebensmitteleinzelhandels groß. Dies führte aufgrund der Feiertage teilweise zu organisatorischen Herausforderungen in den Packstellen und logistischen Schwierigkeiten bei den Auslieferungen. Das Interesse der Industrie nahm seit Beginn des Dezembers ab, die noch vorhandenen Bestände wurden abgebaut. Zu Beginn des Dezembers standen sich Angebot und Nachfrage im Bereich der Bodenhaltungsware ausgeglichen gegenüber. Freiland und Bio-Ware waren den gesamten Monat über knapp. Die laufende Produktion floss hauptsächlich in Richtung LEH. Vor Weihnachten tendierten die Preise am Spotmarkt noch fest. Lediglich für prompt zu liefernde Ware konnten Anbieter Preisaufschläge erhalten. Einige Anbieter nannten kurz vor dem Fest etwas niedrigere Preise für Spotmarktware, da sie bemüht waren, mit geräumten Beständen in die Feiertage zu gehen.

03.01.2020
Tierärztliche Gebührenverordnung noch nicht in Kraft
Geflügel

Info Geflügel und Schwein

Die Tierärztekammer Niedersachsen hat am 02.01.2020 darauf hingewiesen, dass die Vierte Verordnung zur Änderung der Tierärztegebührenordnung bisher noch nicht im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde! Es ist zwar davon auszugehen, dass die Veröffentlichung im nächsten Bundesgesetzblatt erfolgen wird, dessen Veröffentlichungsdatum steht aber bisher noch nicht fest. Wann die neuen Regelungen hinsichtlich Notdienst und Notdienstgebühr in Kraft treten, kann derzeit nicht genau vorausgesagt werden.

03.01.2020
Kurzinterview mit QS-Geschäftsführer Dr. Nienhoff
Geflügel

Info Geflügel und Schwein

(QS) Warum ist die ITW aus ihrer Sicht besser aufgestellt als z. B. das freiwillige staatliche Tierschutzlabel? Die Branche steht hinter der ITW. Über die ITW sind in den letzten Jahren bereits ca. 500 Mio. Euro in die Verbesserung des Tierwohls investiert worden – umgesetzt von Tierhaltern, belegbar und kontrolliert – und finanziert vom Lebensmitteleinzelhandel. Sie funktioniert, ist zuverlässig und schafft Planungssicherheit. Die Diskussionen zum geplanten staatlichen Tierwohlkennzeichen hingegen zeigen, dass sich die Politik in teils konträren Vorstellungen verhakt. Wie lassen sich die Konfliktfelder auflösen?

Das vollständige Interview finden sie im QS-Newsletter:

03.01.2020
Polen: Hochansteckende Vogelgrippe H5N8
Geflügel

Info Geflügel

(az) In Ostpolen ist die hochansteckende Vogelgrippe H5N8 in einem Putenmastbetrieb mit 12.089 Truthühnern in der Wojewodschaft Lubelskie, etwa 170 km südöstlich von Warschau nachgewiesen worden. Zwei weitere Putenmastbetriebe in der Gemeinde sind ebenfalls infiziert. Es steht fest, dass mindestens 30.000 weitere Tiere getötet werden müssen. Die Veterinärbehörde appelliert an alle Geflügelhalter, ihre Bestände gegen den Zugang von Wildvögeln zu sichern und alle Maßnahmen zur Biosicherheit in den Ställen einzuhalten. In Deutschland ist Vogelgrippe des Subtyps H5N8 in Nutzgeflügelbeständen zuletzt im Sommer 2017 nachgewiesen worden.

02.01.2020
Schweinefleischmarkt zum Jahreswechsel
Schwein

Info Schwein

(DBV) Die Schlachtschweinepreise habe im letzten Monat ein Rekordhoch verzeichnet. Lag die VEZG-Preisempfehlung Anfang des Jahres noch bei 1,36 €/kg SG, wurden Mitte Dezember sagenhafte 2,03 €/ kg SG verkündet. China und andere von der ASP betroffene Länder Asiens haben aufgrund der dort grassierenden Schweinepest einen hohen Einfuhrbedarf an Schweinefleisch. Bis Ende September führte die EU knapp 3,2 Mio. t Schweinefleisch aus, wovon fast die Hälfte nach China ging. Deutschland zählt hierbei neben Spanien zu den wichtigsten Lieferländern. Durch das knappe Angebot sowie die hohe Nachfrage Chinas lagen die Preise für Schlachtschweine, Schlachtsauen und Ferkel erheblich über dem entsprechenden Vorjahresstand. Auch 2020 könnte Deutschland vom enormen Importbedarf Chinas profitieren. Unwägbarkeiten bestehen aus jetziger Sicht aufgrund der Auswirkungen des Brexit, da Großbritannien der Hauptmarkt für deutsche Wurstwaren ist, und bei einem möglichen ASP-Ausbruch in Deutschland mit evtl. Exportsperren.

Der Strukturwandel in der Schweinehaltung setzt sich weiter fort. Waren es 2015 noch 28 Mio. gehaltene Schweine in Deutschland, verminderte sich der Viehbestand gegenüber 2018 um fast 4 % auf 25,9 Mio. Tiere. In der längerfristigen Betrachtung verringerte sich die deutsche Schweineherde innerhalb von fünf Jahren um fast 8 %. Bei den Sauen ist seit 2014 ein Rückgang um 13 % zu verzeichnen. Ursächlich hierfür sind die wirtschaftlich schwierigen Bedingungen für die Schweinehalter, aber auch die immer weiter steigenden gesetzlichen Vorgaben für die Tierhaltung.

Ein Rückgang der Schweinebestände ist EU-weit zu beobachten. Ausnahme bildet Spanien, das in den letzten Jahren seinen Schweinebestand und damit auch die Schlachtungen massiv ausgebaut hat. Weiter rückläufig ist auch die Anzahl der Schweine haltenden Betriebe, die nun bei 21.600 liegt. Zum Vergleich: im November 2018 gab es noch 3,5 % oder 800 Betriebe mehr. Die Zahl der gehaltenen Schweine pro Halter steigt hingegen seit 2001 kontinuierlich an.

30.12.2019
Der landwirtschaftliche Produktionswert erreicht 2019 nach erster Schätzung rund 57 Milliarden Euro
Geflügel

Info Schwein und Geflügel

Der Produktionswert der deutschen Landwirtschaft stieg 2019 nach der ersten Schätzung des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) um 8,1 Prozent. Der Produktionswert der pflanzlichen Erzeugung wird für 2019 auf 26,9 Milliarden Euro geschätzt. Das sind 11,4 Prozent mehr als 2018. Die tierische Erzeugung wird 2019 einen geschätzten Gesamtwert von 27,2 Milliarden Euro erreichen. Dies ist ein Plus von 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die tierischen Erzeugnisse (Eier, Milch, Wolle und Honig) verzeichnen ein leichtes Minus beim Produktionswert und erreichen wegen teils rückläufiger Preise einen Gesamtwert von 12,5 Milliarden Euro. In der Tierproduktion wird mit geschätzten 14,7 Milliarden Euro das Vorjahresergebnis um 6,9 Prozent übertroffen. Im Bereich Geflügel wird mit einem nahezu gleichbleibenden Preis und mit einer vergleichbaren Erzeugung gerechnet. Der Produktionswert dürfte bei knapp 2,4 Milliarden Euro liegen.

27.12.2019
China: Schweinefleisch verursacht Inflationsrate
Geflügel

Info Schwein und Geflügel

(AgE) Als Folge der grassierenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) sind die Lebensmittelpreise in China explodiert. Schweinefleisch verteuerte sich in einem Jahr um 110,2 %. Laut Pekinger Statistiker sind Schlachtschweine in China durch den Verlust von rund 40 % aller Schweine durch die ASP knapp und teuer geworden. Die Preise für schlachtreife Tiere erreichten Ende Oktober mit gut 5,13 € je kg (LG) einen historischen Rekordwert und kosteten aktuell knapp 4,36 €; das war etwa drei Mal so viel wie vor einem Jahr. Von Januar bis Oktober steigerte China seine Importe von Geflügelfleisch um rund die Hälfte auf 615.560 t. Chinesische Importeure gaben für Fleisch insges. 5,1 Milliarden € aus. Das sind zum Vorjahreszeitraum 54 Prozent mehr.