Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

13.08.2025
DBV-Veredlungstag 22.10.2025 in Nordrhein-Westfalen
Schwein

Zum diesjährigen Veredlungstag lädt der Deutsche Bauernverband am Mittwoch, den 22. Oktober nach Coesfeld ein. Mit namhaften Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Beratung sowie den vor- und nachgelagerten Wirtschaftssektoren sollen die brennenden Themen zur Schweinehaltung in Deutschland diskutiert werden. Bitte merken Sie sich diesen Termin vor, nähere Informationen folgen in Kürze.

13.08.2025
Mehr Schweine geschlachtet, aber Bestand sinkt
Schwein

(AMI) Im Vergleich mit den Vorjahreswerten werden 2025 mehr Schweine zur Schlachtung gegeben. Von Januar bis Juni dieses Jahres wurden 0,7 % mehr Tiere für die Fleischproduktion geschlachtet als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die produzierte Menge Schweinefleisch ist sogar um 1,8 % gestiegen. Der Grund dafür liegt im höheren durchschnittlichen Schlachtgewicht pro Tier – etwa 1 kg mehr als zuvor. Dies hängt mit den zu Jahresbeginn vorhandenen Überbeständen zusammen, die zu besonders schweren Schlachtungen im Januar und Februar führten. Die Zahl der Schlachtschweine aus dem Ausland ist im ersten Halbjahr deutlich zurückgegangen – und zwar um 44,8 %. Gleichzeitig stieg die Anzahl der im Inland geschlachteten Schweine um 2,3 %.
Die aktuelle Viehbestandserhebung Anfang Mai 2025 zeigt jedoch einen leichten Rückgang der in Deutschland gehaltenen Schweine um 1,2 %. Auch bei den Mastschweinen wurde ein Rückgang festgestellt. Da sich die Sauenbestände langfristig verkleinern, wird dies voraussichtlich zu sinkenden Schlachtzahlen in der zweiten Jahreshälfte führen.

13.08.2025
Rückgang der ASP-Fälle trotz regionaler Hotspots
Schwein

Bundesweit sind die Fallzahlen der Afrikanischen Schweinepest zuletzt rückläufig – trotz des aktuellen Seuchengeschehens in NRW. Seit dem ersten Ausbruch im Juni wurden dort mittlerweile 78 ASP-Fälle bestätigt, weiterhin stark konzentriert um den Ursprung. Im Kreis Olpe ist das eingerichtete Kerngebiet mit rund 40 km Festzaun eingezäunt. Auch in Hessen gehen die Zahlen deutlich zurück: Nach monatelang hohen Werten sank die Zahl der Fälle von 410 im April auf 37 im Juli. Seit dem ersten Ausbruch am 15. Juni 2024 wurden in der Region insgesamt 2.350 infizierte Wildschweine nachgewiesen. In Ostdeutschland zeigen die Maßnahmen Wirkung: Restriktionszonen konnten verkleinert werden. Seit Jahresbeginn wurden dort 18 Fälle gemeldet (Brandenburg 17, Sachsen 1). Im Jahresvergleich bleibt 2025 dennoch ein Rekordjahr: Bis zum 8. August wurden bereits 1.715 infizierte Wildschweine registriert – deutlich mehr als die 984 Fälle im gesamten Jahr 2024. Hausschweine sind bislang nicht betroffen.

13.08.2025
Preisakzeptanz bei Fleisch ist Altersfrage
Geflügel, Schwein

(AgE) Eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt, die Akzeptanz von höheren Fleischpreisen zugunsten der Umwelt ist auch vom Alter abhängig: Vor allem Menschen, die nach 1982 geboren sind, sind bereit, für Fleisch mit höheren Umweltstandards mehr zu zahlen (über 50 %). Dagegen ist die Akzeptanz bei den Babyboomern (geboren 1955–1964) am geringsten – nur rund 40 % sind bereit, ökologische Mehrkosten mitzutragen.

11.08.2025
Zulassung des Pflanzenschutzmittels Roundup Future wieder für alle Anwendungen wirksam
Pflanzen

Wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am 05.08.2025 mitteilte, ist das Mittel Roundup Future (Zulassungsnummer: 00A042-00) mit Bescheid vom 01.08.2025 wieder für alle Anwendungen zugelassen.

Hintergrund ist, dass die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) am 4. März 2025 Widerspruch gegen die Zulassung des Mittels eingelegt hatte. Dies führte im ersten Schritt zu einer Pausierung der Zulassung. Aufgrund eines Drittwiderspruchs wurde im April eine Teil-Zulassung des Mittels für bestimmte Anwendungen erwirkt. Im Nachgang wurde ein weiterer Antrag auf die sofortige Vollziehung der Zulassung hinsichtlich der weiterhin nicht wirksamen Anwendungen eingereicht. Über diesen Antrag wurde zu Gunsten der Zulassungsinhaberin entschieden.

Somit darf das Mittel ab sofort wieder für alle vorgesehenen Indikationen eingesetzt werden.

08.08.2025
Silvia Breher soll neue Tierschutzbeauftragte werden
Geflügel, Schwein

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer verlängert den Vertrag der ersten Bundestierschutzbeauftragten Ariane Kari über den 31. August 2025 hinaus nicht. Am 08. August wurde bekannt, dass Silvia Breher, Parlamentarische Staatssekretärin im BMLEH, auf Vorschlag Rainers neue Tierschutzbeauftragte der Bundesregierung werden soll. Die Entscheidung soll zeitnah im Bundeskabinett getroffen werden.

08.08.2025
100-Tage-Bilanz: Erste Schritte, große Aufgaben
Geflügel

Nach den ersten 100 Tagen im Amt von Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer zieht der DBV eine verhaltene Zwischenbilanz. Erste politische Signale seien positiv, doch die eigentlichen Herausforderungen stünden noch bevor. DBV-Präsident Joachim Rukwied erklärt: „100 Tage sind ein Einstieg. Entscheidend ist, was in den nächsten Jahren umgesetzt wird. Da liegen noch sehr große Herausforderungen vor uns. Mit der Abschaffung der Stoffstrombilanz und der Wiedereinführung der Agrardieselrückerstattung sind erste positive Signale gesetzt. Stark belastend ist jedoch die Erhöhung des Mindestlohns. Für unsere Betriebe ist dringend notwendig, dass wir beim Bürokratieabbau und beim Umbau der Tierhaltung vorankommen. Auch die zukünftige Ausgestaltung der GAP ist von großer Bedeutung.“

08.08.2025
Tierarzneimittel: Neue Vorgaben, weniger Bürokratie
Geflügel

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch einen Gesetzentwurf zur Änderung des Tierarzneimittelgesetzes und des Apothekengesetzes beschlossen. Ziel ist, die nationale Rechtslage an europäisches Recht anzupassen und unnötige Bürokratie abzubauen. Der DBV hat dazu schriftlich Stellung genommen und sich an der Verbändeanhörung im Juli beteiligt. Der DBV begrüßt die geplanten Entlastungen, fordert aber Nachbesserungen bei Praktikabilität und Planungssicherheit für Tierhaltende und Tierärzte. Ab dem 1. Januar 2026 müssen auch für weitere Tierarten, darunter Gänse und Enten, Antibiotikaverbrauchsdaten verpflichtend erfasst werden. Ab 2027 reicht dann eine jährliche Meldung im Rahmen des Antibiotikaminimierungskonzepts aus (statt bisher zweimal jährlich). Zudem wird unter bestimmten Bedingungen der Versand verschreibungspflichtiger Tierarzneimittel durch Tierärzte und Apotheken erlaubt. Das parlamentarische Verfahren folgt. Wir halten Sie auf dem Laufenden.