Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

Unsere Tradition: Die Zukunft sichern

Auf dem neusten Stand

Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

13.10.2025
„Die aktuelle Entwicklung und Herausforderungen der deutschen Landwirtschaft im europäischen Kontext“

Vortrags- und Informationsabend

Vortrags- und Informationsabend „Die aktuelle Entwicklung und Herausforderungen der deutschen Landwirtschaft im europäischen Kontext“ mit Jörn Ehlers Vizepräsident vom Landvolk Niedersachsen und Vorsitzender des Landvolk-Kreisverbandes Rotenburg-Verden e.V.

Termin: Dienstag, 21. Oktober 2025, um 19:00 Uhr Ort: Hof Müller, Scharnhorster Weg 2, Kirchlinteln-Deelsen

Neben dem Vortrag von Herrn Ehlers wird außerdem das „Netzwerk ALMA – Arbeitsfeld Landwirtschaft mit allen“ vorgestellt, ein Projekt für Menschen mit und ohne Behinderung.

Im Anschluss besteht Gelegenheit zum persönlichen Austausch bei Snacks und Getränken. Unser Vorsitzender Jörn Ehlers wird an diesem Abend persönlich vor Ort sein und freut sich auf den direkten Dialog mit den Mitgliedern.

Anmeldung: Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine kurze Rückmeldung per E-Mail an ???? info@eu-kv-verden.de

08.10.2025
Wichtige Informationen zur Nutzung von Musik in sozialen Medien

Urheberrechte beachten

Liebe Mitglieder,

in letzter Zeit erreichen den Landesverband zunehmend Berichte von landwirtschaftlichen Betrieben, die im Rahmen ihrer Social-Media-Präsenz – insbesondere auf Instagram – Musikstücke in Beiträgen oder Stories verwendet haben und daraufhin Abmahnungen durch Anwaltskanzleien erhalten haben. Diese vertreten die Rechteinhaber der verwendeten Musik.

Gerade auf Instagram wird die Funktion, Inhalte mit Musik zu hinterlegen, häufig und gerne genutzt – sei es, um Stimmungen zu unterstreichen oder Aufmerksamkeit zu erzeugen. Was dabei vielen nicht bewusst ist: Die Nutzung von Musik ist rechtlich gesehen problematisch, sobald ein Account nicht mehr rein privat genutzt wird.

Das bedeutet:

Sobald ein Account dem Hof, einem Projekt oder gewerblichen Zwecken dient – also etwa zur Darstellung des eigenen Betriebes, zur Vermarktung oder zur Öffentlichkeitsarbeit – gelten andere Regeln. Die in Instagram verfügbare Musik darf in solchen Fällen nicht ohne Weiteres verwendet werden, da hier in der Regel keine Nutzungsrechte für den gewerblichen Kontext vorliegen.

Was kann passieren?

Wird Musik unrechtmäßig verwendet, können Abmahnungen mit teils erheblichen Kostenfolgen die Folge sein – etwa in Form von Lizenzforderungen oder Anwaltsgebühren.

Was ist zu tun?

Wir möchten Sie ausdrücklich nicht verunsichern, aber für die Problematik sensibilisieren. Nutzen Sie bitte nur Musik, bei der klar ist, dass sie lizenzfrei ist oder bei der Sie die erforderlichen Nutzungsrechte nachweisen können. Alternativ können Sie auf Musik ganz verzichten oder auf rechtlich abgesicherte Quellen zurückgreifen.

Bei Fragen oder Unsicherheiten stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen Euer Landvolk-Team

08.10.2025
Veranstaltung mit Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer

Einladung an alle Mitglieder des Landvolk-Kreisverbandes Rotenburg-Verden e. V.

Sehr geehrte Mitglieder,

wir möchten Euch herzlich zu einer besonderen Gelegenheit einladen: Im Rahmen eines Wahlkreisbesuchs mit dem Bundestagsabgeordneten Andreas Mattfeldt aus dem Wahlkreis Verden wird der neue Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer nach Oyten kommen. Im Zuge dessen haben alle Mitglieder des Landvolk-Kreisverbandes Rotenburg-Verden e. V. die Möglichkeit, an einer Diskussionsrunde mit dem Landwirtschaftsminister teilzunehmen.

Diskussionsrunde mit Alois Rainer Wann: Donnerstag, 23. Oktober 2025 // 17:00 bis 19:00 Uhr Wo: Restaurant Davide (ehemals Alter Krug) // Hauptstraße 96, 28876 Oyten

Minister Rainer wird die geplanten Schwerpunkte der Bundesregierung im Bereich Landwirtschaft, Ernährung und Heimat vorstellen. Im Anschluss gibt es die Gelegenheit zur Diskussion und zum direkten Austausch – eine wertvolle Chance, unsere Anliegen und Fragen auf Bundesebene einzubringen.

Gerade in Zeiten, in denen die Landwirtschaft im Mittelpunkt vieler politischer Debatten steht, ist es wichtig, dass wir unsere Themen und Positionen sichtbar machen.

Wir würden uns daher freuen, wenn möglichst viele von Euch an dieser Veranstaltung teilnehmen und so ein starkes Signal für die Landwirtschaft aus dem Landkreis Verden setzen.

Mit freundlichen Grüßen Euer Landvolk-Team

02.10.2025
Tagesseminar Bauen im Außenbereich

Von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen in Verden

Am 04.11.2025 veranstaltet die Landwirtschaftskammer Niedersachsen in ihrer Außenstelle Verden (Lindhooper Str. 61, 27283Verden) ein Tagesseminar zum Bauen im Außenbereich.

Inhalte:
• Einschätzung der Genehmigungsvoraussetzungen nach § 35 BauGB (z. B. Privilegierung)
• Immissionsschutz (z. B. Gerüche durch Tierhaltung/Biogasanlagen)
• Anforderungen an Verwertungskonzepte bei Bauanträgen
• Kompensationsmaßnahmen bei Eingriffen in Natur und Landschaft

Programmüberblick:
• 09:00–09:15 Begrüßung - Holger Westerwarp, LWK Niedersachsen
• 09:15–10:45 Baurecht - Christoph Steins, LWK Niedersachsen
• 11:00–12:30 Immissionsschutz - Axel Patrick Huntgeburth, LWK Niedersachsen
• 13:30–15:00 Verwertungskonzepte - Klaus Burfeind, LWK Niedersachsen
• 15:00–16:30 Kompensationsplanung - Holger Westerwarp, LWK Niedersachsen

Weitere Informationen, z.B. zu den Kosten und der Anmeldung, erhaltet Ihr HIER.

02.10.2025
Einladung zum Kartoffelfest

Auf Gut Clüverswerder

Auf Gut Clüverswerder (Clüverswerder 2, in 28832 Achim) findet am Sonntag, den 12.10.2025, von 11 bis 17 Uhr ein Kartoffelfest statt.

Ihr dürft Euch freuen auf:

• Kartoffeln sammeln direkt vom Feld, vor allem für Kinder ein tolles Erlebnis!
• Spannende Informationen rund um die Kartoffel
• Lustige Kartoffelspiele für Kinder
• Musikalische Begleitung durch die Fischerhuder Jagdhornbläser
• Einen Erntedank-Segen
• Leckere Kartoffelgerichte, Kaffee und Kuchen, geräucherte Forelle vom Angler-Verein Achim
• Und viele weitere Überraschungen!

01.10.2025
Aktuelle Stellenausschreibung

Sachbearbeiter/in Rechnungswesen & Zahlungsverkehr (m/w/d)

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Sachbearbeiter/in Rechnungswesen & Zahlungsverkehr (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit für unseren Standort Rotenburg (Wümme) und/oder Verden (Aller):

Wir sind die landwirtschaftliche Interessenvertretung für den Raum Rotenburg (Wümme) und Verden (Aller) sowie Agrar-, Rechts- und Steuerberatung für ca. 2.100 landwirtschaftliche Betriebe in unserer Region.

Ihre Aufgaben umfassen:
• Erstellung und Versand von Rechnungen an unsere Mandanten
• Überwachung offener Posten und Mahnwesen
• Bearbeitung eingehender Zahlungsströme und Abstimmung mit der internen Buchführung
• Durchführung und Überwachung des Zahlungsverkehrs (intern/extern)
• Enge Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen

Sie bieten/zeigen:
• Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung, idealerweise im Bereich Rechnungswesen, Steuerfach oder Büroorganisation
• Erfahrung im Umgang mit Rechnungsstellung und Zahlungsverkehr
• Sicherer Umgang mit MS Office, DATEV-Kenntnisse von Vorteil
• Strukturierte, sorgfältige und zuverlässige Arbeitsweise
• Teamfähigkeit und Verschwiegenheit im Umgang mit sensiblen Daten

Unser Angebot:
• Selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten
• Flache Hierarchien und eine offene Kommunikation
• Ein kollegiales sowie familienfreundliches Arbeitsumfeld
• Vielfältige Möglichkeiten zur beruflichen Fort- und Weiterbildung
• Langfristige berufliche Perspektive
• Flexible Arbeitszeiten dank Gleitzeitmodell und die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten
• Vielseitige Benefits: Bonussystem, Arbeitgeberfinanzierte Berufsunfähigkeitsversicherung, Betriebliche Altersvorsorge mit Zuschuss vom Arbeitgeber, Bikeleasing & Tankgutscheine

Wir freuen uns auf die Zusendung Ihrer Bewerbungsunterlagen mit Angabe Ihrer Gehaltsvorstellungen unter bewerbung@landvolk-row-ver.de. Bei Rückfragen melden Sie sich gerne telefonisch in unserem Rotenburger Sekretariat unter: 0 42 61 63 03 200.

29.09.2025
Gemeinsames Mahnfeuer in Weitzmühlen für Weidetierhaltung

Politisches Handeln gefordert

Am Freitag, den 26. September 2025, rief der Förderverein der Deutschen Schafhaltung gemeinsam mit zahlreichen Verbänden zu einem europaweiten Mahnfeuer für den Erhalt der Weidetierhaltung auf. Auch im Kreisverbandsgebiet fand diese Aktion großen Anklang: Ein öffentliches Mahnfeuer wurde von Schäfer Florian Martens ausgerichtet, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen waren.

Ziel der europaweiten Aktion ist es, ein sichtbares Zeichen für eine zukunftsfähige und geschützte Weidetierhaltung zu setzen – gerade in einer Zeit, in der politische Unterstützung weitgehend fehlt und dringend notwendige Entscheidungen zur Wolfsthematik weiterhin auf sich warten lassen. Unter dem Hashtag #Mahnfeuer26Sept2025 wurden Fotos und Videos aus ganz Europa geteilt, um die Sorgen und Herausforderungen der Weidetierhalterinnen und -halter öffentlich sichtbar zu machen.

Die anwesenden Weidetierhalterinnen und Weidetierhalter unterstrichen, dass Herdenschutz nicht nur versprochen, sondern endlich unbürokratisch, fair und flächendeckend umgesetzt werden muss.

Florian Martens berichtete von den wiederholten Wolfsangriffen auf seine Schafherde trotz des Einsatzes eines mobilen Schutzzauns. Er und seine Berufskolleginnen und Berufskollegen machten deutlich, dass allein Zäune keinen ausreichenden Schutz bieten und daher ein verantwortungsvolles Bestandsmanagement der Wölfe unerlässlich ist.

Kreistagsvorsitzender Wilhelm Hogrefe hob die Bedeutung der Weidetierhaltung für den Erhalt der Artenvielfalt hervor und forderte eine Regulierung des Wolfsbestands. „Wir haben eine Wolfsdichte, die größer ist als die in Schweden“, so Hogrefe. Er äußerte zudem Kritik an Aussagen des NABU, welche die Wolfspräsenz im Kirchlintler Hühnermoor leugnen, obwohl dort mehrfach Wolfssichtungen dokumentiert wurden. Besonders besorgt zeigte er sich über die Sicherheit eines nahegelegenen Waldkindergartens. Auch zahlreiche Pferdehalterinnen und Pferdehalter sowie Reiterinnen und Reiter äußerten ihre Sorge, da für Pferde andere Schutzanforderungen gelten.

Unterstützung erhielt die Aktion durch prominente Vertreter der Landespolitik: Marco Mohrmann, Generalsekretär der CDU Niedersachsen und landwirtschaftspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion, kündigte einen Entschließungsantrag zur Wolfsbejagung an. „Die EU hat geliefert, der Bund bereitet alles vor, Niedersachsen muss dann unverzüglich folgen und ins Wolfsmanagement einsteigen“, so Mohrmann.

29.09.2025
Langjährige Treue zur Landwirtschaft gewürdigt

19 Mitarbeitende von MASTERRIND und SYNETICS ausgezeichnet

Im feierlichen Rahmen der Betriebsversammlung von MASTERRIND in Verden ehrte die Landwirtschaftskammer Niedersachsen bereits zum vierten Mal Mitarbeitende für ihre langjährige Verbundenheit zur Landwirtschaft. Insgesamt 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von MASTERRIND und SYNETICS wurden für ihre jahrzehntelange Treue zum Beruf ausgezeichnet, mit Dienstjubiläen von 10, 25, 40 und sogar 50 Jahren.

Die Ehrung wurde durch Christian Intemann, Vorsitzender des Kreislandvolkverbandes Rotenburg-Verden und Mitglied der Kammerversammlung, gemeinsam mit Karin Cordes, Betriebsratsvorsitzende von MASTERRIND und ebenfalls Mitglied der Landwirtschaftskammer, vorgenommen.

Zahlreiche Gäste aus der Geschäftsleitung, dem Aufsichtsrat und dem Betriebsrat nahmen an der Veranstaltung teil, darunter auch Aufsichtsratsvorsitzender Jörg Stubbemann sowie Vertreterinnen und Vertreter von MASTERRIND und SYNETICS. Mit der feierlichen Übergabe der Ehrenurkunden würdigte die Landwirtschaftskammer Niedersachsen die langjährige, verlässliche Mitarbeit der Geehrten und ihre enge Verbundenheit mit der Landwirtschaft als Branche und Berufung.

Christian Intemann betonte in seiner Ansprache die Bedeutung dieses Engagements: „Eine solch langjährige Mitarbeit ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Umso mehr verdienen diese Kolleginnen und Kollegen unseren Respekt und unsere Anerkennung. Ihre Erfahrung, ihr Wissen und ihr Einsatz prägen nicht nur MASTERRIND und SYNETICS, sondern auch die Zukunft unserer gesamten Branche. Gleichzeitig ist ihre langjährige Berufstreue ein deutliches positives Zeichen für das Unternehmen als verlässlichen und attraktiven Arbeitgeber“.

22.09.2025
Mahnfeuer in Weitzmühlen

Ein Zeichen für den Erhalt der Weidetierhaltung

Am Freitag, den 26. September 2025 um 19:30 Uhr ruft der Förderverein der Deutschen Schafhaltung in Kooperation mit zahlreichen Verbänden zum europaweiten Mahnfeuer für den Erhalt der Weidetierhaltung auf.

Auch in unserem Kreisverbandsgebiet wird zu dieser Zeit ein öffentliches Mahnfeuer von unserem Mitglied und Schäfer Florian Martens ausgerichtet, zu welchem wir Euch herzlich einladen dürfen:

Zeit: Freitag, den 26. September 2025 ab 19:00 Uhr
Ort: HIER.

Ziel der Aktion ist es, ein sichtbares Zeichen für eine zukunftsfähige und geschützte Weidetierhaltung zu setzen – in Zeiten, in denen die politische Unterstützung fehlt und dringend notwendige Entscheidungen zur Wolfsthematik weiter auf sich warten lassen.

Die Mahnfeuer finden zeitgleich in ganz Europa auf Höfen, Weiden und Dorfplätzen statt. Unter dem Hashtag #Mahnfeuer26Sept2025 werden Fotos und Videos in den sozialen Medien geteilt, um Aufmerksamkeit für die Sorgen und Herausforderungen der Weidetierhalterinnen und -halter zu schaffen.

Unsere Botschaft ist klar: Wir fordern politischen Willen und konsequentes Handeln statt leerer Worte. Herdenschutz darf nicht nur versprochen, sondern muss auch umgesetzt werden: unbürokratisch, fair und flächendeckend.

Alle Interessierten, ob aktiv in der Tierhaltung oder als Unterstützende, sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.

Bringt gerne Fackeln, Feuerkörbe oder Banner mit. Lasst uns gemeinsam ein starkes, friedliches und unübersehbares Signal senden!

22.09.2025
Kuratoriumsfahrt 2025

Einblicke in Naturschutz, Energiewende und Landwirtschaft

Letzte Woche fand die diesjährige Kuratoriumsfahrt des Wirtschaftsberatung Rotenburg-Verden e.V. statt. Zahlreiche Mitglieder und Gäste nahmen teil, um sich vor Ort über aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Naturschutz, erneuerbare Energien und Landwirtschaft zu informieren. Die erste Station führte zur Stiftung Naturschutz Rotenburg, die auf Flächen bei Unterstedt ihre Projekte vorstellte. Aus ehemaligen Ackerflächen wurden artenreiche Wiesen entwickelt, die heute mit Obstbäumen, extensiver Beweidung und Mahd Lebensraum für zahlreiche Arten bieten. Im Anschluss informierten Christian Intemann (Vorstand Landvolk-Kreisverband Rotenburg-Verden e. V.) sowie die reon AG über den geplanten Windpark Bothel. Das Projekt gilt als Beispiel für eine enge Zusammenarbeit zwischen Grundstückseigentümern und Projektentwicklern. Ziel ist es, Wertschöpfung und Mitbestimmung in der Region zu sichern und auch Nachbardörfer einzubinden. Zum Abschluss besichtigten die Teilnehmenden die neue Kartoffelhalle Heidesand in Neuenkirchen. Auf derFläche entsteht eine moderne Anlage zur Sortierung, Verarbeitung und Verpackung von Kartoffeln und Zwiebeln. Rund 70 Arbeitsplätze werden hier geschaffen. Die Kuratoriumsfahrt 2025 zeigte eindrucksvoll, wie sich regionale Initiativen für den Schutz der Natur, die Energiewende und die Stärkung der Landwirtschaft einsetzen.

Aktuelles aus dem Landesverband

23.01.2026
EU-Weizen verliert am Exportmarkt an Boden
Pflanzen

(AMI) Am Terminmarkt für Weizen sorgen internationale Tender zwar für Nachfrageimpulse, doch günstige Offerten aus Argentinien und dem Schwarzmeerraum setzen die Notierungen weiter unter Druck.

Die Weizenkurse an der Pariser Börse bewegen sich weiterhin in einer engen Handelsspanne. Am 21.01.2026 schloss der Fronttermin März 2026 bei 189,50 EUR/t und verzeichnete damit auf Wochensicht ein leichtes Plus von 0,75 EUR/t. Der Kontrakt der Ernte 2026 hingegen gab nach und schloss zuletzt bei 194,00 EUR/t, was einem Rückgang von 1,00 EUR/t gegenüber der Vorwoche entspricht.

Bei global üppigen Weizenvorräten großer Exporteure richten Marktakteure ihren Fokus derzeit verstärkt auf neue internationale Ausschreibungen bedeutender Importländer, die den Kursen zuletzt etwas Unterstützung verliehen. So kaufte Algerien zu Beginn der laufenden Handelswoche insgesamt rund 907.000 t Weichweizen, nachdem zunächst von einem Volumen von etwa 595.000 t ausgegangen worden war. Ein erheblicher Teil dieser Menge soll mit Weizen argentinischen Ursprungs gedeckt werden. Die niedrigen Preise dürften dabei selbst Anbieter aus der Schwarzmeerregion verdrängt haben – trotz der oftmals unter den Erwartungen liegenden Qualität des argentinischen Weizens.

Argentinien wird voraussichtlich eine Rekordernte von Weizen in Höhe von rund 27,5 (Vorjahr: 18,51) Mio. t einfahren. Mit diesem hohen Angebot verschärft sich der Wettbewerbsdruck auf dem Weltmarkt weiter, insbesondere auch auf dem für die EU wichtigen nordafrikanischen Absatzmarkt.

Vor dem Hintergrund der intensiven Konkurrenz auf dem Exportmarkt senkte das Beratungsunternehmen Expana seine monatliche Prognose für die Weichweizenexporte der Europäischen Union in der Saison 2025/26 von zuvor 30,0 auf nun 28,8 Mio. t. Als Begründung wurden insbesondere die schleppenden Lieferungen aus den nördlichen EU-Mitgliedstaaten sowie aus Rumänien angeführt.

23.01.2026
Deutscher Brotgetreidemarkt bleibt richtungslos
Pflanzen

(AMI) Während einzelne Qualitäten leicht zulegen, bleibt das Marktgeschehen insgesamt schleppend. Gedämpfte Stimmung bei Erzeugern und geringe Nachfrage prägen das Bild.

Größere Preissprünge blieben auch in dieser Handelswoche aus. Die Weizenkurse an der Pariser Börse bewegten sich weiterhin in einer engen Handelsspanne und gaben damit weiter die Richtung vor. Auf Erzeugerstufe werden für Eliteweizen im Mittel rund 179,42 EUR/t aufgerufen, nach 179,25 EUR/t in der Vorwoche. Qualitätsweizen verteuert sich hingegen auf Wochensicht um 1,55 EUR/t auf durchschnittlich 175,37 EUR/t. Für Brotweizen werden frei Erfasserlager 169,60 EUR/t gezahlt, was einem Wochenplus von 2,03 EUR/t entspricht. Demgegenüber können die Forderungen für Braugerste das Vorwochenniveau nicht halten, auch wenn das Wochenminus mit 0,14 EUR/t auf im Schnitt 161,82 EUR/t gering ausfällt. Für Brotroggen werden weiterhin 145,10 EUR/t aufgerufen.

Ein ähnliches Bild zeigt sich im Ex-Ernte-Geschäft. Hier verzeichnet Brotroggen mit einem Plus von 1,41 EUR/t auf durchschnittlich 139,17 EUR/t den stärksten Preisanstieg. Brotweizen verteuert sich um 0,81 EUR/t auf 170,77 EUR/t, während Qualitätsweizen um 0,53 EUR/t auf 183,02 EUR/t zulegt. Eliteweizen tendiert hingegen schwächer und gibt im Wochenvergleich um 0,48 EUR/t auf 190,85 EUR/t nach. Deutlichere Abschläge zeigt Braugerste mit einem Rückgang von 1,30 EUR/t auf 171,73 EUR/t.

Das niedrige Preisniveau konnte zuletzt nur begrenzt Neugeschäft generieren. Bei den Verkäufern schwindet zunehmend die Hoffnung auf wieder deutlich festere Preise, sodass vermehrt aus Liquiditäts- oder Platzgründen Ware am Markt angeboten wird. Zufrieden sind die Erzeuger damit jedoch nicht; insgesamt bleibt die Stimmung am heimischen Markt gedrückt. Das Marktgeschehen kommt nur schleppend aus dem Winterschlaf. Auch die Mühlen treten lediglich sporadisch als Käufer auf und verweisen bevorzugt auf ihre gute Deckung, insbesondere für die vorderen Liefertermine. Angesichts des großen Angebots auf nationaler und internationaler Ebene ist ohnehin keine Eile geboten.

Die Großhandelspreise für deutschen Qualitätsweizen zur prompten Lieferung lagen am 13.01.2026 franko Hamburg bei 214 EUR/t und damit 1 EUR/t über dem Vorwochenniveau. Zum Vorjahreszeitpunkt wurden jedoch noch 255 EUR/t gefordert. Bei geringen Umsätzen orientieren sich die Großhandelspreise weiterhin eng an den Entwicklungen der Börsenkurse. Brotweizen wird franko Hamburg mit 206 EUR/t bewertet (Vorjahr: 234 EUR/t), ebenfalls 1 EUR/t über der Vorwochenlinie. Franko Niederrhein konnten die Preise ebenfalls um 1 EUR/t auf 204 EUR/t (Vorjahr: 243 EUR/t) zulegen.

23.01.2026
Futtergetreide kann sich besser behaupten
Pflanzen

(AMI) Das Exportgeschäft mit Futtergetreide aus deutscher Erzeugung flacht ab, gleichzeitig werden Partien am Markt angeboten, Erzeuger akzeptieren teils das Preisniveau.

In der 4. Kalenderwoche ziehen die Notierungen an der Euronext an. Am 21.1.2026 legt der Maiskontrakt gegenüber der Vorwoche um 3,75 auf 192,50 EUR/t zu und erreicht zwischenzeitlich sogar 193,75 EUR/t. Die Weizennotierung in Paris kann mit dieser Dynamik nicht ganz Schritt halten: Sie steigt lediglich um 0,75 auf 189,50 EUR/t.

Am Kassamarkt bleibt der Handel mit Futtergetreide insgesamt ruhig. Die festeren Vorgaben vom Terminmarkt werden nur teilweise in den physischen Markt übertragen; regional wirken Logistik und verfügbare Partien stärker als die Börse. Die Preise für Futterweizen bewegen sich weiterhin auf dem Niveau der Vorwoche und liegen im Bundesdurchschnitt frei Erfasserlager minimal höher bei 165,03 EUR/t. Auch Futtergerste zeigt sich nahezu unverändert mit 161,51 EUR/t. Nach Angaben des Handels werden die Futtergetreidepreise gestützt, da das Zufrieren der Binnengewässer regional zu zusätzlicher Nachfrage aus dem näheren Umfeld führt. Die LKW-Belieferung gewinnt damit an Bedeutung; knapper Frachtraum wirkt zusätzlich preisstabilisierend.

Körnermais bleibt weiterhin knapp verfügbar. Preislich zeigt er sich stabil, folgt dem Aufwärtstrend der europäischen Börsen jedoch nur abgeschwächt. Der Kassapreis steigt um 0,45 EUR/t auf 182,57 EUR/t.

Im Großhandel zeigen sich im Wochenvergleich unterschiedliche Preisbewegungen. Franko Niederlande bleiben die Notierungen für Futtergerste mit 196 EUR/t sowie für Mais mit 215 EUR/t unverändert, während sich Futterweizen um 1 EUR/t auf 198 EUR/t verteuert. Am Oberrhein gibt Futterweizen um 1 EUR/t auf 188 EUR/t nach, während Mais mit 209 EUR/t stabil notiert. Auch in Südoldenburg bleiben die Maispreise mit 213 EUR/t unverändert. Dort legt Futterweizen um 1 EUR/t auf 197 EUR/t zu, während Futtergerste weiterhin bei 194 EUR/t notiert.

23.01.2026
Preissteigerungen für Raps
Pflanzen

(AMI) Im Aufwind des Handelsabkommens zwischen China und Kanada bewegen sich auch die Pariser Rapsnotierungen aufwärts. Das zieht auch die Erzeugerpreise mit nach oben.

Die Pariser Rapsnotierungen konnten sich im Wochenverlauf befestigen. Der Fronttermin Februar schloss am 22.01.2026 bei 476,25 EUR/t und damit rund 5,25 EUR/t über dem Niveau der Vorwoche. Damit schrumpft der Invers, also der Abstand zwischen dem Front- und Folgetermin, von 6,50 EUR/t auf aktuell 4,25 EUR/t. Auch Partien der Ernte 2026 ziehen an, hier fällt das Plus sogar etwas deutlicher aus. Unterstützung kam dabei insbesondere von der kanadischen Börse, nachdem sich Kanada und China auf ein Handelsabkommen einigten.

Auf Großhandelsebene schlagen die Preise dagegen keine eindeutige Richtung ein. Während franko Hamburg die Offerten für prompte Ware um 10 auf 469 EUR/t zurückgenommen wurden, sind franko Hamburg mit 489 rund 1 EUR/t mehr möglich. Ausschlaggebend für das Minus franko Hamburg ist jedoch neben der deutlich zurückgenommenen Prämie (-5) auch der Wechsel der Anlehnung von dem Februar auf den Mai-Kontrakt. Für Partien der Ernte 2026 sind bis zu 459 EUR/t im Gespräch. Dabei verläuft der Handel auch weiterhin in ruhigen Bahnen. Austral-Ware wird weiterhin offeriert, findet jedoch kaum Abnehmer. Die Importströme aus dem Schwarzmeerraum sind indes nahezu versiegt.

Auch am heimischen Rapsmarkt bleibt es ruhig. Lediglich vereinzelt wird Ware vermarktet, entweder aus Platz- oder Liquiditätsgründen. Dabei signalisieren Ölmühlen gebietsweise Bedarf. Mit der Vermarktung der kommenden Ernte wird in der Hoffnung auf weitere Preissteigerungen vorerst abgewartet. Aktuell sind hier im Mittel 423,40 EUR/t möglich und damit 2,50 EUR/t mehr als noch in der Vorwoche. Auch Partien der Ernte 2025 befestigen sich und klettern mit 451,00 EUR/t wieder über die Marke von 450,00 EUR/t. Die Meldungen aus den einzelnen Bundesländern rangieren dabei in einer Spanne von 425-470 EUR/t.

23.01.2026
Kartoffelmarkt bleibt perspektivlos
Pflanzen

(AMI) Ohne Frost führt die bessere Verfügbarkeit von Speisekartoffeln zu einem wachsenden Angebot. In Zuschussregionen sprechen Erzeuger Aufschläge für Lagerkosten an. Frittenkartoffeln finden nicht genug Käufer. Das Preisniveau führt zu Verwerfungen. Drittlandexporte laufen nur schwach.

Für Speisekartoffeln bleibt die Nachfrage am Inlandsmarkt noch recht gut, beim Export ist hier und da von Absatzschwächen zu hören. Preislich hat sich nichts verändert. Ob das bald anders wird, bleibt abzuwarten. Zumindest im Rheinland, wo jetzt der Übergang von Flächenläger auf Kistenware erfolgt, werden Aufschläge diskutiert. In Niedersachsen sind die Perspektiven dafür momentan nicht so gut. Nachdem die Frostperiode vergangene Woche vorerst endete, ist das Angebot wieder gestiegen.

Pommes frites Markt läuft nicht rund

Vom Markt für Pommes frites Kartoffeln gibt es weiterhin eher beunruhigende Informationen. Eine Verbesserung, der oft als desaströs beschrieben Lage, ist vorerst nicht in Sicht. Darüber kann auch eine leicht höhere Notierung für Rohstoff in den Niederlanden nicht hinwegtäuschen. Derzeit scheinen Verarbeiter in Westeuropa zu überlegen, die Herstellung von TK-Pommes weiter herunterzufahren, bis hin zum Stillstand einzelner Werke und/oder Verarbeitungsstraßen für ein bis zwei Wochen. Bereits öffentlich darüber berichtet wird im Fall von Lamb Weston. Das Unternehmen schließt zudem ein Werk in Argentinien endgültig – verlagert aber die Aktivitäten in ein neues Werk im Land – und kündigt Produktionskürzungen in den Niederlanden an.

Neben weiteren Produktionsrückgängen führen die niedrigen Preise zu Verwerfungen. Informationspartner glauben, dass das Auszahlen von frachtfernen Vertragsmengen ohne anschließende Abholung weiter Schule machen wird. Warum sollte man auch mehr für Transportkosten als für Rohstoff von vor Ort bezahlen, wird sich da manch einer denken.

Die EU-Exportdaten für TK-Kartoffelprodukte im November bestätigen wieder die schwache Absatzlage am Weltmarkt. Gegenüber dem Vorjahresmonat wurden mit 174.000 t rund 6,8 % weniger an den globalen Markt geliefert. Damit erhöht sich der Rückgang für die ersten 5 Monate des aktuellen Wirtschaftsjahres 2025/26 um minus 6,4 % auf 884.000 t. Gegenüber der Saison 2023/24 sind es sogar minus 8,7 %.

Rückläufig sind die Mengen an wichtigen Märkten wie Großbritannien, den USA, Australien oder Saudi-Arabien. Die machen mengenmäßig am meisten aus. Prozentual brechen Märkte in Asien wie Malaysia, Indonesien oder Japan stärker weg, was vor allem an der Konkurrenz mit Anbietern aus China oder Indien liegen dürfte.

Es gibt aber auch positive Entwicklungen. Länder wie Brasilien oder Kolumbien, wohin weit mehr als in asiatische Länder geht, nahmen sowohl im November 2025 als auch in den ersten 5 Monaten mehr Pommes frites aus der EU auf. Das Mercosur-Abkommen dürfte diesen Trend unterstützen.

23.01.2026
Neujahrsempfang des DBV auf der Grünen Woche
Geflügel

Beim Neujahrsempfang des Deutschen Bauernverbandes im Rahmen der Grünen Woche 2026 betonte Präsident Joachim Rukwied die Notwendigkeit positiver Impulse für Wirtschaft und Landwirtschaft. Nach einem herausfordernden Jahr seien klare Perspektiven und eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit erforderlich, um wieder mehr Zuversicht in der Branche zu schaffen. Unter den Gästen waren Vertreter aus Politik, Agrar- und Ernährungswirtschaft, darunter EU-Agrarkommissar Christophe Hansen und Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer. Rukwied verwies auf die Bedeutung verlässlicher politischer Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft und hob deren Rolle für Gesellschaft und Ernährungssicherung hervor. Angesichts des generationenübergreifenden Charakters der Branche forderte er eine starke Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) und eine stärkere Berücksichtigung der Ernährungssicherheit auf EU-Ebene. Zudem kündigte er an, das von den Vereinten Nationen ausgerufene internationale Jahr der „Frauen in der Landwirtschaft“ im Jahr 2026 besonders zu begleiten. Der Deutsche Bauernverband wolle das Engagement von Frauen bei Betriebsübernahmen, Neugründungen und im Ehrenamt weiter fördern.

23.01.2026
Radar Bulletin des FLI für Dezember
Geflügel

FLI) Im Berichtszeitraum Dezember 2025 wurden europaweit 128 HPAI‑Ausbrüche bei Geflügel gemeldet und damit weniger als im Vormonat (222). Am stärksten betroffen waren Frankreich, Deutschland, Italien und Polen. Insgesamt meldeten 13 europäische Länder Ausbrüche bei Geflügel. In Deutschland traten die meisten Ausbrüche in Nordrhein‑Westfalen und Niedersachsen auf, überwiegend in Putenhaltungen. Bei Wildvögeln waren vor allem Wildgänse betroffen, während die Meldungen bei Kranichen deutlich zurückgingen.
Mehrere Länder, darunter die Niederlande, Belgien und Frankreich, verzeichneten im Vergleich zum Vormonat steigende Fallzahlen. Die Herbstmigration 2025 war von einer ausgeprägten Viruszirkulation begleitet, insbesondere bei Kranichen und Wasservögeln. Inzwischen sind die Fallzahlen insgesamt rückläufig.

Seit Jahresbeginn 2026 wurden 15 HPAI-H5N1-Fälle in Geflügelbeständen gemeldet. Betroffen waren vor allem Puten- und Masthähnchenhaltungen, darunter Betriebe in Niedersachsen (insgesamt 31.200 Puten, darunter 9.700 Zuchttiere), Nordrhein-Westfalen (100.000 Masthähnchen), Mecklenburg-Vorpommern (53.000 Puten) und Hessen (19.000 Masthähnchen). Mitte der Woche wurde ein weiterer H5N1-Ausbruch in Brandenburg bestätigt: Betroffen war ein Putenmastbetrieb mit 18.000, etwa 11 Wochen alten Tieren. Gestern folgte ein neuer Fall in Niedersachsen in einem Bestand mit 12.400 erst sechs Tage alten Enten. Das Risiko für Eintrag und Verbreitung von HPAI-Viren wird weiterhin als hoch eingeschätzt. Dies gilt auch für Sekundärausbrüche, Lebendgeflügelhandel und Geflügelausstellungen. Empfohlene Biosicherheitsmaßnahmen müssen daher konsequent eingehalten werden. Regionale Unterschiede erfordern eine Anpassung der Maßnahmen durch die zuständigen Veterinärbehörden.

Den vollständigen Radar Bulletin finden sie unter: https://www.openagrar.de/servlets/MCRFileNodeServlet/openagrar_derivate_00069523/Radar_Bulletin_Deutschland_Dezember-2025-bf.pdf