Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

Unsere Tradition: Die Zukunft sichern

Auf dem neusten Stand

Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

10.05.2023
Erste Kitze gefunden

Jägerschaft unterstützt Landwirt*innen bei Kitzrettung

Mit dem Beginn der der Mähsaison startet auch wieder die wichtige Aufgabe der Kitz- und Gelegerettung. Ende April wurden in der Wesermarsch vom dortigen Kitzretterteam die ersten Kitze gefunden und konnten gesichert werden. Bis in den Juli hinein sollen fortan alle zu mähenden Flächen (Wiesen, Ackergras, Grünroggen) am Morgen des Mähtages abgesucht werden.

Die Jägerschaft im Landkreis Verden teilte uns mit, dass sie Landwirt*innen gerne darin unterstützt ihrer tierschutzrechtlichen Verpflichtung nachzukommen, unnötiges Leid von Wildtieren zu vermeiden. Verschiedene Teams im Landkreis können die zu mähenden Flächen vor der Mahd absuchen. Die Kitze und andere Tiere werden mit Drohnen und Wärmebildtechnik gefunden und fachgerecht gesichert. Der Einsatz dieser neuen Technik bei der Kitz- und Gelegerettung hat sich in den vergangenen Jahren als äußerst effektiv bewährt. Im letzten Jahr konnten somit auf 1981 ha 322 Kitze von der Jägerschaft Verden in Kooperation mit den Landwirt*innen gerettet werden. Weitere Informationen gibt es HIER.

10.05.2023
Neue Chancen der Einkommenskombination für Landwirt*innen

Verbände aus Landwirtschaft und Tourismus laden zu Info-Veranstaltung ein

Über neue Chancen der Ferienvermietung und Direktvermarktung als weiteres Standbein für Landwirt*innen informiert die LandTouristik Niedersachsen (LTN) in einer halbtätigen Informationsveranstaltung gemeinsam mit den Kreislandvolkverbänden Landvolk Rotenburg-Verden e.V. und Landvolk Bremervörde-Zeven e.V. sowie dem Touristikverband Landkreis Rotenburg (Wümme) e.V. und dem Landkreis Verden am 16. Mai 2023 von 09:30 bis ca. 13:00 Uhr im Kreishaus des Landkreises Rotenburg (Wümme )(Hopfengarten 2, 27356 Rotenburg).

Betreiberinnen und Betreiber landwirtschaftlicher Betriebe sowie weitere Interessierte sind eingeladen, sich über die attraktiven Möglichkeiten der Einkommenskombination zu informieren. „Wir wollen zeigen, wie Familienbetriebe und das ganze Dorf das weiterhin wachsende Nachfragepotential im Landtourismus nutzen können, sich gerade in der aktuellen Unsicherheit an den Agrarmärkten breiter und zukunftsfähiger aufzustellen“, erklärt LTN-Vorsitzende Martina Warnken.

Der Verband LandTouristik, seine Mitgliedsbetriebe und weitere Hofbetreiber*innen, die bereits eines dieser Standbeine erfolgreich betreiben, werden von ihrem Weg und der Hofentwicklung sowie den Voraussetzungen für den Einstieg in die Ferienvermietung oder Direktvermarktung berichten. Außerdem sind Referent*innen der Landkreise Rotenburg (Wümme) und Verden aus den Bauordnungsämtern geladen, um die rechtlichen Rahmenbedingungen rund um Bauen und Umnutzung sowie Antragsverfahren aufzuzeigen. Einen Einblick in mögliche Förderprogramme soll es ebenso geben.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie HIER. Anmeldungen nimmt die LandTouristik Niedersachsen unter 0441/361060-11 oder per Mail an info@bauernhofferien.de entgegen.

05.05.2023
SuedLink Infoveranstaltung für Betroffene

Vorstellung und Umsetzung SuedLink-Rahmenvereinbarung sowie Vorbegrünung zum Schutz des Bodens

Im Dezember 2022 haben TenneT und die von dem Suedlink betroffenen Kreisverbände des Landvolkes Niedersachsen eine gemeinsame Rahmenvereinbarung unterschrieben. Sie sieht Entschädigungen für die Flächeninanspruchnahme sowie für Einschränkungen und Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Bau des SuedLink vor. Das Dokument brachte die zweijährigen Verhandlungen über eine ausgewogene, transparente und nachvollziehbare Entschädigungspraxis im SuedLink zu einem erfolgreichen Abschluss.

Gemeinsam mit dem Landvolkkreisverband Bremervörde-Zeven e.V. haben wir TenneT als Vorhabenträgerin eingeladen, die Details der Rahmenvereinbarung in der Region gemeinsam mit uns vorzustellen. Zudem stellt TenneT die nächsten Schritte, Ihre Ansprechpartner und die Vorbegrünung zum Bodenschutz vor. Der Infomarkt ab 15:30 Uhr ist als offene Sprechstunde geplant, um in Einzelgesprächen die individuelle Betroffenheit besprechen zu können.

Am 15. Mai findet im Elsdorfer Hof (Lange Str. 37, 27404 Elsdorf) ab 15:30 Uhr ein Infomarkt für individuelle Fragen an TenneT statt. Ab 19:00 beginnt die Offizielle Vorstellung der Vereinbarung.

02.05.2023
Landvolk MB Finanz GmbH sucht Teamassizentz

Bewirb Dich jetzt

Unsere gemeinsame Tochtergesellschaft diverser Kreisverbände des Niedersächsischen Landvolkes, die Landvolk MB Finanz GmbH (LVMB) sucht eine Teamassistenz (w/m/d) für die Standorte Hannover, Rotenburg (Wümme), Verden, Bremervörde, Zeven oder Otterndorf.

DEINE Aufgaben umfassen im Wesentlichen:
• Erstellung von bürointernen Formblättern, Mandantenrundschreiben, hauseigenen Werbematerialien (Flyer, Visitenkarte etc.)
• Einbringung eigener Ideen für die Verbesserung der betrieblichen Abläufe
• Kundenstammdatenpflege und –verwaltung im Microsoft CRM Programm
• Terminkoordination und Reisekostenabrechnungen
• Vor- und Nachbearbeitung von Kundenterminen einschließlich Erstellung der dafür notwendigen Formblätter
• Betreuung und Unterstützung unserer Social Media Kanäle Instagram und Facebook
• Sachbearbeitung z.B. Telefonate mit Geschäftspartnern bzgl. Mandantenangelegenheiten

Was DU mitbringen solltest:
• kaufmännische Ausbildung, idealerweise in der Finanz- oder Versicherungsbranche
• kundenorientiertes und freundliches Auftreten
• Interesse an eigenverantwortlicher Tätigkeit
• Fundierte MS-Office-Kenntnisse, insbesondere PowerPoint, Outlook, Word
• Gutes Organisationsvermögen und schnelle Auffassungsgabe

Das bietet DIR die LVMB:
• Unbefristete Festanstellung
• Flexible Arbeitszeiten
• Persönliches Wachstum
• Teamevents
• JobRad Leasing
• Weiterbildungsmöglichkeiten
• Moderner Arbeitsplatz
• Vertrauensvolle Unternehmenskultur
• Wertschätzender Arbeitsplatz
• Kostenlose Getränke
• die besten Kolleginnen und Kollegen der Welt

Bewirb DICH jetzt:
Sende deine Bewerbung bitte mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen per E-Mail an info@lvmb-finanz.de. Gerne steht Dir Herr Marc Brettmann vorab für Fragen unter 0511-89975080 zur Verfügung.

27.04.2023
Zukunftstag erfolgreich gestartet

Zahlreiche Kinder auf Höfen im Verbandsgebiet unterwegs

Heute findet der Zukunftstag statt – ein Aktionstag zu dessen Anlass wir seit Jahren Schülerinnen und Schüler auf landwirtschaftliche Betriebe vermitteln. Dort sollen sie die Arbeit als Landwirtin kennen lernen und ordentlich mit anpacken. Viele Familien sprechen auch Landwirtinnen direkt an, sodass wir heute im gesamten Verbandsgebiet zahlreiche Kinder finden, die einen Tag auf einem landwirtschaftlichen Betrieb miterleben dürfen. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Landwirt*innen, die Kinder bei sich aufgenommen haben.

Einen ausführlichen Artikel zum Zukunftstag lest ihr in der kommenden Landf&Forst sowie in der nächsten Ausgabe unserer Mitgliederzeitung.

25.04.2023
Oper und Operette auf dem Bauernhof

geht in die 21te Runde

Die beliebte Veranstaltungsreihe „Oper und Operette auf dem Bauernhof“ geht in diesem Jahr in die 21te Runde. Am Wochenende vom 07. bis zum 09. Juli können sich die Besucher*innen auf dem Schloms Hof in Waffensen erneut von den Tönen der klassischen Musik im rustikalen Wohlfühlamiente verzaubern lassen. Der musikalische und künstlerische Leiter Adrian Rusnak hat mit Künstler*innen wie Sopranistin Nerita Pokvytyte, bekannt vom Bremer Goethe Theater, Tenor Daniel Kim, welcher Wiederholungstäter*innen ein vertrautes Gesicht sein sollte und Bariton Piotr Prochera ein hervorragendes Musikprogramm geschaffen. „Dieses Jahr bringen die Künstler*innen ein so vielversprechendes Repertoire an Musikstücken mit, da fiel die Entscheidung wirklich schwer!“, berichtet Adrian Rusnak, der die Sänger*innen selbst am Klavier begleitet. Für musikalische Begleitung sorgen zudem auch Flötistin Arevik Khachatryan mit ihrer Querflöte und Wasilij Rusnak mit seiner Geige. Wasilij Rusnak schreibt zudem die Arien für die Hofkonzerte mit viel Liebe und Leidenschaft um.

Neben dem bedacht ausgewählten Musikprogramm überzeugt die Veranstaltung mit einem unvergleichlichen Flair, da sind sich die Beteiligten, das Landvolk Rotenburg-Verden, die Familie Holsten und die Volksbank Wümme-Wieste, einig. „Es herrscht eine ganz besondere Atmosphäre, man fühlt sich komplett mitgenommen.“, erzählt Alexander Kasten, der Geschäftsführer des Landvolks Rotenburg-Verden, begeistert. Denn das liebevoll hergerichtete Hofambiente bildet in Verbindung mit der klassischen Musik eine ausgefallene Kombination, die es den Musikbegeisterten sichtlich antut. Nicht selten reisen ganze Freundeskreise gemeinsam an und nehmen dafür auch gerne eine Fahrt über die Landkreisgrenzen hinaus in Kauf. Auch Sunnhild und Söhnke Holsten sehen in dem außergewöhnlichen Zusammenspiel aus Landidylle und Klassik den Schlüssel zum langjährigen Veranstaltungserfolg: „Im Gegensatz zu den Opernhäusern ist das Ambiente hier herrlich unprofessionell und schafft authentische Nähe zu den Künstler*innen. Hier kann jeder herkommen, wie er sich wohlfühlt und in den Pausen wird bei leckerem Kuchen gemütlich geschnackt, während die Kinder im Garten toben können. Etwas Vergleichbares findet man selten.“

Wer sich dieses Event nicht entgehen lassen möchte sollte zeitnah zuschlagen, denn nur noch ein Drittel der Karten stehen zum Verkauf. Ergattern lassen sich diese HIER.

19.04.2023
Wolfsgipfel

am 28.April im Livestream

Die Ausbreitung des Wolfes in Deutschland wird für Weidetierhalterinnen zunehmend zum existentiellen Problem. Während in anderen europäischen Mitgliedsstaaten bereits eine Regulierung des Wolfes praktiziert wird, erhalten die Weidetierhalterinnen in Deutschland lediglich Hinweise auf zusätzliche Herdenschutzmaßnahmen und Entschädigungen. Beim Wolfsgipfel der 4D. Digitalagentur für das Land eG in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bauernverband am 28.04.2023 soll eine ehrliche Bestandsaufnahme zum Thema Wolf und Weidetierhaltung durchgeführt und erforderliche Schritte für eine Regulierung des Wolfsbestandes diskutiert werden. Der Wolfsgipfel findet am 28. April 2023 von 10.00 bis 12.30 Uhr im Haus der Land- und Ernährungswirtschaft in Berlin statt und kann auch im Livestream auf www.bauernverband.de verfolgt werden.

19.04.2023
Hilfreiche Tipps zur Rehkitzrettung

Im Frühling steht nicht nur die Mahd von Grünland oder Energiepflanzen an, sondern ebenfalls die Brut- und Setzzeit vieler Wildtiere. Das hohe Gras scheint für die Jungtiere, wie beispielsweise frischgeborene Rehkitze, eine gute Deckung vor möglichen Angreifern zu bieten, jedoch nicht vor den landwirtschaftlichen Maschinen die für die Frühjahrsmahd eingesetzt werden müssen.

Anstatt zu fliehen drücken sich die Rehkitze in den ersten Lebenswochen bei Gefahr flach auf den Boden, ohne sich weiter zu bewegen. So werden sie bei der Mahd meistens schwer verletzt, nur selten werden sie dabei direkt getötet. Um dieses Leid bestmöglich zu verhindern appelliert das Landvolk an seine Mitglieder den Mähtermin unbedingt mit dem zuständigen Jagdpächterinnen abzusprechen. Diese oder dieser ist gerne bereit die Rehkitzrettung in die Wege leiten bzw. durchzuführen. Auch wenn die Entscheidung zum Start der Mahd meist kurzfristig getroffen werden muss, ist für die zielführende Zusammenarbeit die rechtzeitige Benachrichtigung der Jägerinnen das A und O. Mindestens 24 Stunden vorher sollte diese erfolgen, wenn möglich besser 48 Stunden vorher. Denn eine gewisse Vorlaufzeit benötigen die Jäger*innen um die Rehkitzrettung vorzubereiten. So ist es eine gängige und bewährte Methode, die Wiesen und Felder am Abend vor der Mahd mit einem Jagdhund zu durchwandern und zusätzlich raschelnde Tüten oder Radios aufzustellen. Die fremden Geräusche und der Geruch des Jagdhundes verunsichern die Ricke und diese entfernt ihr Kitz aus dem Schlag. Denn bei den genannten Maßnahmen geht es nicht vorwiegend darum die Kitze aufzuspüren, sondern vielmehr darum genügend Unruhe zu stiften, um die Ricke dazu zu veranlassen ihr Kitz umsiedelt. Das richtige Timing ist hierbei von großer Bedeutung. So muss die Ricke zwar genügend Zeit erhalten um ihr Kitz umzudisponieren, allerdings darf nicht so viel Zeit verstreichen, dass der Geruch des Jagdhundes bereits verflogen ist oder die Ricke sich gar an die ungewohnte Geräuschkulisse gewöhnt hat.

Ein Trend der sich in den letzten Jahren stark entwickelt hat ist die Kitzrettung mit Hilfe von Drohnentechnik. Wo diese Methode vernünftig angewandt wird, ist diese auch die sicherste um Rehkitze aufzuspüren. So wird der jeweilige Schlag mit einer Drohne mit Wärmebildkamera abgesucht. Bei einem Fund steht der Kopter direkt über dem Kitz, sodass die grobe Richtung zum Angehen ersichtlich ist. Mithilfe von Funkgeräten oder Handy werden die Helferinnen die letzten Meter zum Kitz geleitet, um das Tier außerhalb der Wiese zu sichern, bis diese gemäht wurde. Eine solche Absuche bietet u.a. der Verein Rehkitzrettung Sottrum an (Telefon 0156-78321102). Eine Garantie dafür, dass sich während der Mahd keine Kitze mehr im Gras befinden, kann auch diese Herangehensweise nicht bieten. Zusätzlich können Landwirtinnen dem Wild auch während der Mahd eine Fluchtmöglichkeit bieten, indem die Mahd von innen nach außen vorgenommen wird. Gerade bei höherem Bewuchs sollte diese Mähmethode unbedingt angewandt werden. Idealerweise wird zudem noch ein akustischer Wildretter am Mähgerät eingesetzt.

18.04.2023
Loccumer Tagung

"Ernährungs-, Klima- und Biodiversitätskrise - Wie lösen wir eine Krise, ohne eine andere zu verstärken?"

Vom 03. bis zum 05.05.2023 findet die Loccumer Tagung “Ernährungs-, Klima- und Biodiversitätskrise - Wie lösen wir eine Krise, ohne eine andere zu verstärken?” der Ev. Akademie Loccum statt. Die Tagung fokussiert auf die Frage, wie wir gleichzeitig global die Ernährung sichern, effektiven Klimaschutz betreiben und die Artenvielfalt erhalten und fördern können. Folgende Themen soll erörtert werden:

• Welchen Einfluss haben militärische Konflikte, Klimawandel und Biodiversität auf die Ernährungssicherheit?
• Können Klima- bzw. Naturschutz in der Landwirtschaft und Ernährungssicherung gleichzeitig erfolgen?
• Wie ist der Ernährungssektor in Deutschland resilienter aufzustellen?
• Was kann Deutschland langfristig zu einer globalen Ernährungssicherung beitragen?
• Welche Auswirkungen auf die Produktion hat die Reduktion von Pflanzenschutz- und Düngemitteln?
• Welchen Beitrag können bodenlose Produktionsweisen leisten?
• Wie sichern wir effektiv Flächen für die Lebensmittelproduktion, Klima- und Naturschutz?

Das Programm ist auf der Homepage der Akademie eingestellt und HIER zu finden, ebenso wie die Möglichkeit, sich zur Tagung anmelden.

04.04.2023
Können Bienen die Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln erhöhen? Auch angesichts des Ukraine-Krieges und dessen direkte Auswirkungen und Folgen?

Vortrag von Heinrich Kersten

Heinrich Kersten von den Bienenfreunden Verden wird am 10.5.23 ab 19:30 Uhr im Alten Schulhaus in Verden einen Vortrag zum Thema „Können Bienen die Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln erhöhen? Auch angesichts des Ukraine-Krieges und dessen direkte Auswirkungen und Folgen?“. Interessierte sind herzlich eingeladen, an der kostenlosen Veranstaltung teilzunehmen. Vortrag: Können Bienen die Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln erhöhen? Auch angesichts des Ukraine-Krieges und dessen direkte Auswirkungen und Folgen? Wann: 10.5.23 ab 19:00 Uhr Wo: Altes Schulhaus (Schulstraße 10, 27283 Verden) Eintritt: frei (Spende für Verdener Tafel möglich)

Aktuelles aus dem Landesverband

09.01.2026
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB)  Die Milchanlieferung in Deutschland liegt deutlich über dem Vorjahresniveau und ist in den letzten drei Wochen des Jahres 2025 saisonal weiter gestiegen. Zwar bleibt der Abstand zum Vorjahr klar positiv, doch hat er sich zuletzt verringert – von 7,7 % in Woche 50 auf 6,8 % in Woche 52. Nachfrage nach abgepackter Butter blieb bis zum Jahreswechsel sehr hoch, die Bestellungen gehen nun leicht zurück, allerdings weniger stark als üblich. Die Molkereiabgabepreise bleiben stabil. Blockbutterproduktion zuletzt wegen starker Nachfrage nach abgepackter Butter etwas geringer. Der Markt zeigt aktuell reges Kaufinteresse, die Preise liegen in Kempten leicht höher bei 4,10-4,50 EUR/kg. Nachfrage nach Schnittkäse blieb hoch, Produktion lief weiter und die Bestände erholten sich nur leicht. Preise bleiben stabil, da kein Verkaufsdruck besteht.

Markt für MMP ist feiertagsbedingt ruhig, Nachfrage verhalten, Preise stabil.  Markt für VMP ist ruhig, wenig Aktivität und zuletzt uneinheitlich schwächeren Preisen; weltweit tendieren die Preise fester. Markt für MP stabil, Nachfrage gut; Molkereiproteinkonzentrate knapp.

09.01.2026
Weizenkurse bei geringem Handelsvolumen knapp über Vorwoche
Pflanzen

(AMI) Den Kursen fehlt es an richtungsgebenden Impulsen. Begrenzt wurden die Kursgewinne in Paris und Chicago weiterhin von der komfortablen Angebotssituation, während die Importnachfrage zum Jahresstart nahezu ausbleibt.

Bei nur geringen Tagesschwankungen über den Jahreswechsel von -1 EUR/t bis +2,50 EUR/t kann der Fronttermin für Weizen in Paris auf Wochensicht immerhin etwas fester schließen. Am 07.01.2026 schloss der März 26-Kontrakt bei 191,50 EUR/t und damit 1,75 EUR/t über Vorwoche. Der Termin der Ernte 26 verzeichnet hingegen mit jüngst 196,50 EUR/t ein Wochenplus von 1,50 EUR/t.

Zum Jahresauftakt fehlt es den Kursen wie gewöhnlich an richtungsgebenden Impulsen, weswegen die Kursausschläge bei geringem Handelsvolumen auch zum Jahresstart 2026 gering blieben. Nach oben begrenzt werden die Gewinne weiterhin durch das global üppige Getreideangebot. Nochmals vergrößert wird das Angebot durch die Weizenrekordernten in Argentinien und Australien, die gleichzeitig die Exportaussichten der EU nach den relativ lebhaften Verladungen in den vorigen Wochen trüben. Die Getreidebörse von Buenos Aires hob zuletzt ihre Prognose für die argentinische Weizenernte nochmals an. Demnach dürfte ein Rekordvolumen von 27,8 Mio. t Weizen von den Feldern geholt werden, zuvor war man noch von 27,1 Mio. t ausgegangen. Die Erntearbeiten stehen aber kurz vor dem Abschluss und die Erträge sind weiterhin hoch, was die erneute Korrektur der Prognose nach oben veranlasste.

Unterdessen bewegte die Kältewelle in Westeuropa die Märkte nur wenig. Es kamen bislang keine Sorgen auf, dass die Minustemperaturen den Beständen schaden könnten. Im Gegenteil, nun liegt vielerorts eine schützende Schneedecke über den ruhenden Feldkulturen.

09.01.2026
Schleppende Handelsaktivität am deutschen Brotgetreidemarkt
Pflanzen

(AMI) Zum Jahresstart 2026 liegt der Handel mit Brotgetreide brach. Die Preise tendieren zwar etwas fester, bieten aber weiterhin nur wenig Anreiz zum Verkauf. Auf Käuferseite ist das Interesse ohnehin schwindend gering.

Am heimischen Brotgetreidemarkt tendieren die Erzeugerpreise zum Jahresauftakt allesamt fester, bieten aber immer noch keinen Anreiz zur Vermarktung, so kommt nur wenig Umsatz zustande. Ohne weitere Impulse dürfte das Preisplus in den kommenden Wochen gering ausfallen und den Handel weiterhin lähmen.

Den größten Preissprung am hiesigen Markt macht noch Eliteweizen. In der 2. Kalenderwoche werden hierfür im Bundesmittel rund 181,20 (168-186) EUR/t frei Erfasserlager verlangt, 4,30 EUR/t mehr als in der letzten Kalenderwoche von 2025. Qualitätsweizen verteuert sich binnen einer Woche im Mittel hingegen um gut 2,10 auf 171,70 (156-177) EUR/t. Für Brotroggen sind aktuell 143,75 (134-159) EUR/t möglich, damit liegen die Gebote 1,75 EUR/t über Vorwochenlinie. Den geringsten Wochengewinn verzeichnet Brotweizen. Die Forderungen liegen in der 2. Kalenderwoche im Bundesmittel bei 167,70 (153-180) EUR/t frei Erfasserlager und legen damit auf Wochensicht um 1,15 EUR/t zu.

Auf Großhandelsebene verliert Brotweizen am Niederrhein zur Lieferung ab Februar 26 hingegen 1 EUR/t auf 196 EUR/t. Franko Westfalen werden weiterhin 197 EUR/t verlangt, auch franko Hamburg verharren die Preise mit 195 EUR/t auf Vorwochenniveau. Brotroggen gibt am Niederrhein um 2 auf 179 EUR/t nach.

Nur langsam nehmen die Märkte nach den Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel wieder an Fahrt auf. Mühlen zeigen sich wie auch Ende 25 überwiegend noch mit ausreichend Ware gedeckt, vereinzelt wird von Kaufinteresse berichtet. Die etwas festeren Preise können die Verkaufsbereitschaft der Erzeuger zwar immerhin etwas ankurbeln, große Geschäfte kommen aber nicht zustande. Hinzu kommt, dass Erzeuger bundesweit mit Winterdienstarbeiten beschäftigt sind. Zusätzlich erschwert wird der Handel durch die eingeschränkte Logistik aufgrund von Eis und Schnee sowie dem anhaltenden Mangel an Fahrern.

09.01.2026
Preise für Futtergetreide weiter unter Druck
Pflanzen

(AMI) Zum Jahresauftakt bleibt das Marktgeschehen für Futtergetreide verhalten. Schwache Terminmarktsignale und eingeschränkte Logistik belasten die Preise, auch Körnermais gibt nach.

Am deutschen Futtergetreidemarkt läuft der Handel nach der sehr ruhigen Phase rund um den Jahreswechsel erst langsam wieder an. In vielen Regionen dominiert weiterhin die Abwicklung bestehender Kontrakte, Neugeschäft bleibt die Ausnahme. Winterliche Witterung und eingeschränkte Logistik durch Schnee und Eis bremsen die Warenströme zusätzlich. Die Nachfrage der Futtermischer bleibt zwar vorhanden, reicht in der Breite jedoch nicht aus, um dem Markt neue Impulse zu geben. Regional stützt der Export über die Häfen – insbesondere im Ostseeraum – punktuell, während das Binnenmarktgeschäft überwiegend ruhig bleibt.

Vom Terminmarkt kommen derzeit keine starken Richtungsimpulse. Der Maiskontrakt in Paris notiert mit 189,75 EUR/t leicht über dem Niveau der Vorwoche. Damit fehlt es dem Kassamarkt an Unterstützung, zumal Logistik und geringe Marktaktivität weiterhin im Vordergrund stehen.

Vor diesem Hintergrund tendieren die Futtergetreidepreise auf Erzeugerebene schwächer. Im Bundesdurchschnitt wird Körnermais aktuell mit 182 (155–201) EUR/t frei Erfasserlager bewertet und liegt damit 2 EUR/t unter Vorwochenlinie, was den stärksten Rückgang unter den Futtergetreiden darstellt. Futterweizen gibt um 1 EUR/t auf 163 (141–187) EUR/t nach, Futtergerste verliert marginal und wird mit 161 (142–187) EUR/t gehandelt. Gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt bleiben die Preisabschläge bei allen Futtergetreidearten deutlich. Bei Futtergerste beträgt das Minus sogar deutliche 63 EUR/t. In den kommenden Tagen dürfte sich der Markt nur langsam beleben. Solange die Vermarktungsbereitschaft der Landwirtschaft verhalten bleibt und die Logistik eingeschränkt ist, sind größere Preisbewegungen kurzfristig nicht zu erwarten.

09.01.2026
Rapspreise geben zum Jahresauftakt weiter nach
Pflanzen

(AMI) Zum Jahresbeginn bleibt der Handel am Rapsmarkt ruhig. Der bundesweite Erzeugerpreis gab nach. Vorkontrakte gaben sogar deutlich nach. Impulse vom Terminmarkt blieben trotz zuletzt festerer Notierungen in Paris aus.

Die Rapsnotierungen in Paris konnten sich nach dem schwachen Jahresausklang zuletzt zwar stabilisieren, größere Bewegungen blieben jedoch aus. Am 08.01.2026 schloss der Fronttermin Februar 2026 bei 469,75 EUR/t und damit 18 EUR/t über Vorwoche. Die Notierung machte damit aber nur teilweise die Verluste seit Weihnachten wett. Mitte Dezember lag der Fronttermin mit knapp 478,75 EUR/t noch deutlich höher. Der insgesamt ruhige Handel begrenzt derzeit sowohl Auf- als auch Abwärtsdynamik. Belastend wirkt weiterhin das weltweit komfortable Ölsaatenangebot.

Auf Großhandelsebene blieb das Aufgeld für Partien zur Lieferung ab Januar 2026 franko Hamburg unverändert. Mit rund 472 EUR/t sind jedoch 3 EUR/t weniger möglich als noch vor Weihnachten. Ähnliches gilt für Partien franko Niederrhein, die sich auf 481 EUR/t verbilligten und damit 4 EUR/t unter dem Niveau vor den Feiertagen liegen.

Am Kassamarkt setzte sich die schwächere Tendenz fort. In der 2. KW sank der bundesweite Durchschnittspreis für Raps frei Erfasserlager gegenüber der Vorwoche um knapp 7 EUR/t auf rund 443 EUR/t. Die Vorkontrakte gaben sogar deutlicher nach. Hier rutschten die Kurse um rund 9,50 EUR/t auf 416 EUR/t. Die Vermarktungsbereitschaft blieb angesichts des Preisniveaus gering. Insgesamt bleibt es ruhig am Markt. Lediglich im Norden des Landes werden vereinzelt Umsätze gemeldet.

09.01.2026
Keine großen Veränderungen am Kartoffelmarkt
Pflanzen

(AMI) Nach den Feiertagen startet das Kartoffelgeschäft erst verhalten, es zeichnet sich aber hier und da auch schon wieder Belebung ab. Preisaufschläge stehen kurzfristig nicht an. Der Export in Richtung Südosteuropa läuft, Verarbeitungskartoffeln sind weniger gefragt.

Das Kartoffelgeschäft zu Weihnachten stellte sich regional und je nach Abpacker uneinheitlich dar, insgesamt wurde der Absatz durch zahlreiche LEH-Aktionen jedoch als ordentlich beschrieben. Nach einem ruhigeren Start ins neue Jahr sorgen bereits vorbereitete Sonderangebote mit größeren Packeinheiten dafür, dass sich das Geschäft mancherorts schnell wieder belebt. Die Rohwarenversorgung der Abpacker verläuft stabil und Lieferunterbrechungen durch den Winter blieben bisher aus. Die Erzeuger signalisieren weiterhin Abgabebereitschaft, da sich die Qualitäten in verschiedenen Lagerformen mit der Zeit verschlechtern und dadurch vermehrt hohe Absortierungen auftreten. Preislich hat sich über den Jahreswechsel nichts verändert.

Der Export von Kartoffeln wird mitunter als rege beschrieben, wenn es in Richtung Südosteuropa geht. Das war auch schon im Herbst so. Offensichtlich hilft ein günstigerer Frachtstand, denn Franzosen gelang es bisher nicht, dort mehr zu verkaufen. Hinzu kommen aber auch die Preise, die hierzulande mit teils deutlich unter 10,00 EUR/dt sehr attraktiv sind. Attraktiv wären auch die Preise für Verarbeitungskartoffeln zur Pommes frites Herstellung. An diesen hat aber keine Fabrik Interesse. In anderen Segmenten ist aber durchaus auch mal zu hören, dass freie Ware zugekauft und Vertragsware geschoben wird. Die Produktion von gut und günstig längerfristig lagerbaren Erzeugnissen sei durchaus lebhaft.

09.01.2026
Eiermarkt startet mit Rekordpreisen ins neue Jahr
Geflügel

Der Eiermarkt startet mit ungewöhnlich hohen Preisen ins neue Jahr. Trotz gut gefüllter Packstellen stößt die Lieferkette an ihre Grenzen. Ob die Nachfrage anhält, bleibt offen. Nach den Feiertagen ist die Lage traditionell unübersichtlich und abwartend. Die wenigen Arbeitstage und hohe Bestellmengen stellen die Branche vor Herausforderungen. Packstellen arbeiten weiterhin auf Hochtouren, doch Sortier- und Transportkapazitäten sind begrenzt. Im Großhandel besteht offenbar Nachholbedarf, der nur schwer zu decken ist. Ob Verbraucher zu Jahresbeginn weiter stark nachfragen, bleibt abzuwarten. Wahrscheinlich finden Eier auch jetzt Abnehmer. Nicht zuletzt, weil Verarbeitungsbetriebe kaum Vorräte haben. Die Auswirkungen der Aviären Influenza sorgen zusätzlich für Unsicherheit. Die Zeiten bleiben vorerst schwer kalkulierbar.