Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

Unsere Tradition: Die Zukunft sichern

Auf dem neusten Stand

Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

05.05.2023
SuedLink Infoveranstaltung für Betroffene

Vorstellung und Umsetzung SuedLink-Rahmenvereinbarung sowie Vorbegrünung zum Schutz des Bodens

Im Dezember 2022 haben TenneT und die von dem Suedlink betroffenen Kreisverbände des Landvolkes Niedersachsen eine gemeinsame Rahmenvereinbarung unterschrieben. Sie sieht Entschädigungen für die Flächeninanspruchnahme sowie für Einschränkungen und Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Bau des SuedLink vor. Das Dokument brachte die zweijährigen Verhandlungen über eine ausgewogene, transparente und nachvollziehbare Entschädigungspraxis im SuedLink zu einem erfolgreichen Abschluss.

Gemeinsam mit dem Landvolkkreisverband Bremervörde-Zeven e.V. haben wir TenneT als Vorhabenträgerin eingeladen, die Details der Rahmenvereinbarung in der Region gemeinsam mit uns vorzustellen. Zudem stellt TenneT die nächsten Schritte, Ihre Ansprechpartner und die Vorbegrünung zum Bodenschutz vor. Der Infomarkt ab 15:30 Uhr ist als offene Sprechstunde geplant, um in Einzelgesprächen die individuelle Betroffenheit besprechen zu können.

Am 15. Mai findet im Elsdorfer Hof (Lange Str. 37, 27404 Elsdorf) ab 15:30 Uhr ein Infomarkt für individuelle Fragen an TenneT statt. Ab 19:00 beginnt die Offizielle Vorstellung der Vereinbarung.

02.05.2023
Landvolk MB Finanz GmbH sucht Teamassizentz

Bewirb Dich jetzt

Unsere gemeinsame Tochtergesellschaft diverser Kreisverbände des Niedersächsischen Landvolkes, die Landvolk MB Finanz GmbH (LVMB) sucht eine Teamassistenz (w/m/d) für die Standorte Hannover, Rotenburg (Wümme), Verden, Bremervörde, Zeven oder Otterndorf.

DEINE Aufgaben umfassen im Wesentlichen:
• Erstellung von bürointernen Formblättern, Mandantenrundschreiben, hauseigenen Werbematerialien (Flyer, Visitenkarte etc.)
• Einbringung eigener Ideen für die Verbesserung der betrieblichen Abläufe
• Kundenstammdatenpflege und –verwaltung im Microsoft CRM Programm
• Terminkoordination und Reisekostenabrechnungen
• Vor- und Nachbearbeitung von Kundenterminen einschließlich Erstellung der dafür notwendigen Formblätter
• Betreuung und Unterstützung unserer Social Media Kanäle Instagram und Facebook
• Sachbearbeitung z.B. Telefonate mit Geschäftspartnern bzgl. Mandantenangelegenheiten

Was DU mitbringen solltest:
• kaufmännische Ausbildung, idealerweise in der Finanz- oder Versicherungsbranche
• kundenorientiertes und freundliches Auftreten
• Interesse an eigenverantwortlicher Tätigkeit
• Fundierte MS-Office-Kenntnisse, insbesondere PowerPoint, Outlook, Word
• Gutes Organisationsvermögen und schnelle Auffassungsgabe

Das bietet DIR die LVMB:
• Unbefristete Festanstellung
• Flexible Arbeitszeiten
• Persönliches Wachstum
• Teamevents
• JobRad Leasing
• Weiterbildungsmöglichkeiten
• Moderner Arbeitsplatz
• Vertrauensvolle Unternehmenskultur
• Wertschätzender Arbeitsplatz
• Kostenlose Getränke
• die besten Kolleginnen und Kollegen der Welt

Bewirb DICH jetzt:
Sende deine Bewerbung bitte mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen per E-Mail an info@lvmb-finanz.de. Gerne steht Dir Herr Marc Brettmann vorab für Fragen unter 0511-89975080 zur Verfügung.

27.04.2023
Zukunftstag erfolgreich gestartet

Zahlreiche Kinder auf Höfen im Verbandsgebiet unterwegs

Heute findet der Zukunftstag statt – ein Aktionstag zu dessen Anlass wir seit Jahren Schülerinnen und Schüler auf landwirtschaftliche Betriebe vermitteln. Dort sollen sie die Arbeit als Landwirtin kennen lernen und ordentlich mit anpacken. Viele Familien sprechen auch Landwirtinnen direkt an, sodass wir heute im gesamten Verbandsgebiet zahlreiche Kinder finden, die einen Tag auf einem landwirtschaftlichen Betrieb miterleben dürfen. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Landwirt*innen, die Kinder bei sich aufgenommen haben.

Einen ausführlichen Artikel zum Zukunftstag lest ihr in der kommenden Landf&Forst sowie in der nächsten Ausgabe unserer Mitgliederzeitung.

25.04.2023
Oper und Operette auf dem Bauernhof

geht in die 21te Runde

Die beliebte Veranstaltungsreihe „Oper und Operette auf dem Bauernhof“ geht in diesem Jahr in die 21te Runde. Am Wochenende vom 07. bis zum 09. Juli können sich die Besucher*innen auf dem Schloms Hof in Waffensen erneut von den Tönen der klassischen Musik im rustikalen Wohlfühlamiente verzaubern lassen. Der musikalische und künstlerische Leiter Adrian Rusnak hat mit Künstler*innen wie Sopranistin Nerita Pokvytyte, bekannt vom Bremer Goethe Theater, Tenor Daniel Kim, welcher Wiederholungstäter*innen ein vertrautes Gesicht sein sollte und Bariton Piotr Prochera ein hervorragendes Musikprogramm geschaffen. „Dieses Jahr bringen die Künstler*innen ein so vielversprechendes Repertoire an Musikstücken mit, da fiel die Entscheidung wirklich schwer!“, berichtet Adrian Rusnak, der die Sänger*innen selbst am Klavier begleitet. Für musikalische Begleitung sorgen zudem auch Flötistin Arevik Khachatryan mit ihrer Querflöte und Wasilij Rusnak mit seiner Geige. Wasilij Rusnak schreibt zudem die Arien für die Hofkonzerte mit viel Liebe und Leidenschaft um.

Neben dem bedacht ausgewählten Musikprogramm überzeugt die Veranstaltung mit einem unvergleichlichen Flair, da sind sich die Beteiligten, das Landvolk Rotenburg-Verden, die Familie Holsten und die Volksbank Wümme-Wieste, einig. „Es herrscht eine ganz besondere Atmosphäre, man fühlt sich komplett mitgenommen.“, erzählt Alexander Kasten, der Geschäftsführer des Landvolks Rotenburg-Verden, begeistert. Denn das liebevoll hergerichtete Hofambiente bildet in Verbindung mit der klassischen Musik eine ausgefallene Kombination, die es den Musikbegeisterten sichtlich antut. Nicht selten reisen ganze Freundeskreise gemeinsam an und nehmen dafür auch gerne eine Fahrt über die Landkreisgrenzen hinaus in Kauf. Auch Sunnhild und Söhnke Holsten sehen in dem außergewöhnlichen Zusammenspiel aus Landidylle und Klassik den Schlüssel zum langjährigen Veranstaltungserfolg: „Im Gegensatz zu den Opernhäusern ist das Ambiente hier herrlich unprofessionell und schafft authentische Nähe zu den Künstler*innen. Hier kann jeder herkommen, wie er sich wohlfühlt und in den Pausen wird bei leckerem Kuchen gemütlich geschnackt, während die Kinder im Garten toben können. Etwas Vergleichbares findet man selten.“

Wer sich dieses Event nicht entgehen lassen möchte sollte zeitnah zuschlagen, denn nur noch ein Drittel der Karten stehen zum Verkauf. Ergattern lassen sich diese HIER.

19.04.2023
Wolfsgipfel

am 28.April im Livestream

Die Ausbreitung des Wolfes in Deutschland wird für Weidetierhalterinnen zunehmend zum existentiellen Problem. Während in anderen europäischen Mitgliedsstaaten bereits eine Regulierung des Wolfes praktiziert wird, erhalten die Weidetierhalterinnen in Deutschland lediglich Hinweise auf zusätzliche Herdenschutzmaßnahmen und Entschädigungen. Beim Wolfsgipfel der 4D. Digitalagentur für das Land eG in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bauernverband am 28.04.2023 soll eine ehrliche Bestandsaufnahme zum Thema Wolf und Weidetierhaltung durchgeführt und erforderliche Schritte für eine Regulierung des Wolfsbestandes diskutiert werden. Der Wolfsgipfel findet am 28. April 2023 von 10.00 bis 12.30 Uhr im Haus der Land- und Ernährungswirtschaft in Berlin statt und kann auch im Livestream auf www.bauernverband.de verfolgt werden.

19.04.2023
Hilfreiche Tipps zur Rehkitzrettung

Im Frühling steht nicht nur die Mahd von Grünland oder Energiepflanzen an, sondern ebenfalls die Brut- und Setzzeit vieler Wildtiere. Das hohe Gras scheint für die Jungtiere, wie beispielsweise frischgeborene Rehkitze, eine gute Deckung vor möglichen Angreifern zu bieten, jedoch nicht vor den landwirtschaftlichen Maschinen die für die Frühjahrsmahd eingesetzt werden müssen.

Anstatt zu fliehen drücken sich die Rehkitze in den ersten Lebenswochen bei Gefahr flach auf den Boden, ohne sich weiter zu bewegen. So werden sie bei der Mahd meistens schwer verletzt, nur selten werden sie dabei direkt getötet. Um dieses Leid bestmöglich zu verhindern appelliert das Landvolk an seine Mitglieder den Mähtermin unbedingt mit dem zuständigen Jagdpächterinnen abzusprechen. Diese oder dieser ist gerne bereit die Rehkitzrettung in die Wege leiten bzw. durchzuführen. Auch wenn die Entscheidung zum Start der Mahd meist kurzfristig getroffen werden muss, ist für die zielführende Zusammenarbeit die rechtzeitige Benachrichtigung der Jägerinnen das A und O. Mindestens 24 Stunden vorher sollte diese erfolgen, wenn möglich besser 48 Stunden vorher. Denn eine gewisse Vorlaufzeit benötigen die Jäger*innen um die Rehkitzrettung vorzubereiten. So ist es eine gängige und bewährte Methode, die Wiesen und Felder am Abend vor der Mahd mit einem Jagdhund zu durchwandern und zusätzlich raschelnde Tüten oder Radios aufzustellen. Die fremden Geräusche und der Geruch des Jagdhundes verunsichern die Ricke und diese entfernt ihr Kitz aus dem Schlag. Denn bei den genannten Maßnahmen geht es nicht vorwiegend darum die Kitze aufzuspüren, sondern vielmehr darum genügend Unruhe zu stiften, um die Ricke dazu zu veranlassen ihr Kitz umsiedelt. Das richtige Timing ist hierbei von großer Bedeutung. So muss die Ricke zwar genügend Zeit erhalten um ihr Kitz umzudisponieren, allerdings darf nicht so viel Zeit verstreichen, dass der Geruch des Jagdhundes bereits verflogen ist oder die Ricke sich gar an die ungewohnte Geräuschkulisse gewöhnt hat.

Ein Trend der sich in den letzten Jahren stark entwickelt hat ist die Kitzrettung mit Hilfe von Drohnentechnik. Wo diese Methode vernünftig angewandt wird, ist diese auch die sicherste um Rehkitze aufzuspüren. So wird der jeweilige Schlag mit einer Drohne mit Wärmebildkamera abgesucht. Bei einem Fund steht der Kopter direkt über dem Kitz, sodass die grobe Richtung zum Angehen ersichtlich ist. Mithilfe von Funkgeräten oder Handy werden die Helferinnen die letzten Meter zum Kitz geleitet, um das Tier außerhalb der Wiese zu sichern, bis diese gemäht wurde. Eine solche Absuche bietet u.a. der Verein Rehkitzrettung Sottrum an (Telefon 0156-78321102). Eine Garantie dafür, dass sich während der Mahd keine Kitze mehr im Gras befinden, kann auch diese Herangehensweise nicht bieten. Zusätzlich können Landwirtinnen dem Wild auch während der Mahd eine Fluchtmöglichkeit bieten, indem die Mahd von innen nach außen vorgenommen wird. Gerade bei höherem Bewuchs sollte diese Mähmethode unbedingt angewandt werden. Idealerweise wird zudem noch ein akustischer Wildretter am Mähgerät eingesetzt.

18.04.2023
Loccumer Tagung

"Ernährungs-, Klima- und Biodiversitätskrise - Wie lösen wir eine Krise, ohne eine andere zu verstärken?"

Vom 03. bis zum 05.05.2023 findet die Loccumer Tagung “Ernährungs-, Klima- und Biodiversitätskrise - Wie lösen wir eine Krise, ohne eine andere zu verstärken?” der Ev. Akademie Loccum statt. Die Tagung fokussiert auf die Frage, wie wir gleichzeitig global die Ernährung sichern, effektiven Klimaschutz betreiben und die Artenvielfalt erhalten und fördern können. Folgende Themen soll erörtert werden:

• Welchen Einfluss haben militärische Konflikte, Klimawandel und Biodiversität auf die Ernährungssicherheit?
• Können Klima- bzw. Naturschutz in der Landwirtschaft und Ernährungssicherung gleichzeitig erfolgen?
• Wie ist der Ernährungssektor in Deutschland resilienter aufzustellen?
• Was kann Deutschland langfristig zu einer globalen Ernährungssicherung beitragen?
• Welche Auswirkungen auf die Produktion hat die Reduktion von Pflanzenschutz- und Düngemitteln?
• Welchen Beitrag können bodenlose Produktionsweisen leisten?
• Wie sichern wir effektiv Flächen für die Lebensmittelproduktion, Klima- und Naturschutz?

Das Programm ist auf der Homepage der Akademie eingestellt und HIER zu finden, ebenso wie die Möglichkeit, sich zur Tagung anmelden.

04.04.2023
Können Bienen die Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln erhöhen? Auch angesichts des Ukraine-Krieges und dessen direkte Auswirkungen und Folgen?

Vortrag von Heinrich Kersten

Heinrich Kersten von den Bienenfreunden Verden wird am 10.5.23 ab 19:30 Uhr im Alten Schulhaus in Verden einen Vortrag zum Thema „Können Bienen die Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln erhöhen? Auch angesichts des Ukraine-Krieges und dessen direkte Auswirkungen und Folgen?“. Interessierte sind herzlich eingeladen, an der kostenlosen Veranstaltung teilzunehmen. Vortrag: Können Bienen die Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln erhöhen? Auch angesichts des Ukraine-Krieges und dessen direkte Auswirkungen und Folgen? Wann: 10.5.23 ab 19:00 Uhr Wo: Altes Schulhaus (Schulstraße 10, 27283 Verden) Eintritt: frei (Spende für Verdener Tafel möglich)

30.03.2023
Landvolk kritisiert den Nährstoffbericht

Perspektiven für die Landwirtschaft erneut Fehlanzeige

Der jetzt vorgelegte zehnte Nährstoffbericht des Landes Niedersachsen präsentiert große Verminderungen an gewässerbelastenden Nährstoffverlusten in der Landwirtschaft. Aus Sicht des Landvolks Niedersachsen werden die Anstrengungen der Landwirtschaft darin erneut nicht genug gewürdigt. „Für den Landesbauernverband ist es mehr als enttäuschend, dass nicht mit einem Wort darauf eingegangen wird, wie die Erfolge vieler Betriebe im Gewässerschutz jetzt endlich durch unbedingt erforderliche Anpassungen im Düngerecht honoriert werden können“, kritisiert Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies.

„Wir sind empört, dass hier die Landwirtschaftskammer und das Landwirtschaftsministerium nur eine Chronistenrolle übernehmen und nebulös erst für die kommenden Jahre ein verursachergerechtes System in der Landesdüngeverordnung ankündigen. Dabei zeigen die jetzt schon veralteten Zahlen, dass in weiten Teilen des Landes die Stickstoffdüngung unter dem Druck des Gewässerschutzes und zusätzlich angetrieben durch die Energiekrise auf ein Niveau zurückgefahren worden ist, das uns große Sorge bereiten sollte“, bewertet Hennies die aktuelle Lage.

Das Landvolk sieht insbesondere in den so genannten „roten Gebieten“ für die Landwirtinnen und Landwirte keinerlei Perspektiven, die der Bericht hätte aufzeigen können. „Man sieht an den Zahlen, wie stark die Stickstoffdüngung hier weit unter den Bedarf der Pflanzen zurückgefahren wird“, erläutert Holger Hennies. „Aber so sehr sich die Betriebe bemühen, gibt es keine erkennbaren Anstrengungen der Landesregierung, den Forderungen der Landwirtschaft nachzukommen, bei nachweislich besonders gewässerschützender Bewirtschaftung mehr Flexibilität oder sachgerechte Ausnahmen zuzulassen. Selbst die besonders grundwasserschützende Bewirtschaftung der Flächen als Dauergrünland sind es dem Umwelt- und dem Landwirtschaftsministerium nicht wert, hier zu angemessenen Lösungen zu kommen“, bemängelt der Landvolkpräsident. Beschönigend wird von einem „verordneten geringeren Bedarf“ der Pflanzen gesprochen und nicht von staatlich vorgegebener Mangelernährung der Pflanzen in den „roten Gebieten“.

Der Landesbauernverband weist darauf hin, dass in den Regionen, in denen der Nährstoffbericht vor allem beim Phosphatanfall aus der Tierhaltung noch vermeidbare Überschüsse dokumentiert, die angesichts der seit dem Stichtag 1. Januar 2022 eingetretenen Aufgaben insbesondere der Schweinehaltung inzwischen nochmals deutlich niedriger ausfallen. Bei den rechnerischen Bilanzüberschüssen wird vom Landvolk für das noch nicht berücksichtigte Wirtschaftsjahr 2022/2023 landesweit bei Stickstoff ein so tiefes Niveau (s. Grafik) erwartet, dass es auf vielen Standorten nicht mehr ausreicht, die Erhaltung des Humusgehalts im Boden sicherzustellen. „Wenn wir dies weiter zulassen, dann treiben wir unsere Höfe nicht nur in eine Spirale der abnehmenden Bodenfruchtbarkeit und existenzbedrohender Mindererträge, sondern werden in Folge des Düngerechts auf unseren Ackerflächen durch erzwungenen Humusabbau klimaschädliches CO2 freisetzen“, gibt sich Hennies besorgt. Des Weiteren unterlasse der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) den Hinweis, dass Deutschland seit 2019 die Nordseekonvention, was Nährstoffeinträge über die Oberflächengewässer angeht, einhält. Hennies: „Auch das Einhalten der EU-Ammoniak-Richtlinie seit 2020 wird geflissentlich übergangen.“

Die im Bericht gezeigte Darstellung der Grundwasserbelastung mit Nitrat unterschlägt aus Sicht des Landvolks, dass wegen der langen Fließzeiten des Sickerwassers bis zu den Grundwasser-Messstellen schlicht historisch bedingte Effekte zum Tragen kommen. „Es ist für uns auch nicht akzeptabel, wenn hier verborgen wird, dass die EU-Kommission schon lange einen deutlichen Ausbau an geeigneten Messstellen und anderen Monitoring-Maßnahmen einfordert, aber wir Landwirte weiter mit Ergebnissen von teilweise sehr zweifelhaften Messstellen konfrontiert werden. Erst kürzlich musste das Land wegen solcher Mängel etliche Stellen aus dem Ausweisungsmessnetz für die so genannten ‚roten Gebiete‘ entfernen“, erinnert Hennies. Nach einem vom Landvolk in Auftrag gegebenen Gutachten bestehen bei bis zu 50 Prozent der verwendeten Messstellen Zweifel an deren Konformität mit Vorgaben des Bundes. Dazu liegen dem Oberverwaltungsgericht Lüneburg inzwischen mehrere Klagen von betroffenen Landwirtinnen und Landwirten vor.

27.03.2023
Neuigkeiten SuedLink

Einwendungen für den Abschnitt A4

Neuigkeiten SuedLink: Die Einwendungen können von allen Betroffenen für den Abschnitt A4 bis zum 20.04.2023 geltend gemacht werden. Die Stellungnahmen sind über einen der folgenden Wege an die Bundesnetzagentur zu richten:

• Elektronisch vorzugsweise per Onlineformular HIER (vorhaben3-a4) oder HIER (vorhaben4-a4)
• Per E-Mail an V3V4A4@bnetza.de
• Schriftlich an die Bundesnetzagentur: Referat 804, Postfach 8001, 53105 Bonn (Betreff: Vorhaben 3 und 4 Abschnitt A4).

Weitere Details hierzu gibt es unter HIER.

Aktuelles aus dem Landesverband

09.01.2026
Notwendige Meldungen zum Jahresbeginn
Geflügel

Stichtagsmeldung an die Niedersächsische Tierseuchenkasse

Die Besitzer von Geflügel, Schweinen, Schafen, Ziegen und Pferden (einschließlich Ponys, Esel, Maultiere, Maulesel) haben der Niedersächsischen Tierseuchenkasse (TSK) bis zum 17.01.2026 die Zahl der am 03.01.2026 gehaltenen Tiere zu melden. (Rinderhalter geben keine Meldung ab, da die TSK die Rinderbestandszahlen zum Stichtag aus der HIT-Datenbank übernimmt.)

Da für jedes Tier ein Jahresbeitrag erhoben wird, egal, wie lange sich dieses im Bestand befindet, empfiehlt es sich, sofort die maximale im Laufe des Jahres gehaltenen Tierzahl zu melden, zumal es eine Nachmeldeverpflichtung gibt, sobald sich die Zahl einer gehaltenen Tierart durch Zugänge aus anderen Beständen um 5 % oder mehr als 10 Tiere oder beim Geflügel um mehr als 250 Tiere erhöht.

Erläuterungen zu den Beiträgen finden Sie hier: https://www.ndstsk.de/uebersicht/beitrag

Die fristgerechte Meldung der Tierbestände sowie die Entrichtung der Beiträge (Fälligkeit: 15.03.2026) sind Voraussetzungen für die Leistungen der TSK! Sauenhalter sollten darauf achten, dass auch alle Saugferkel gemeldet werden.

Staatliche Antibiotikadatenbank TAM (HIT)

Im Rahmen des Antibiotikaminimierungskonzeptes müssen bis zum 14. Januar vom Tierhalter die Nutzungsart, Anfangsbestand und Bestandversänderungen an die TAM-Datenbank von HI-Tier gemeldet werden. Die Meldung der eingesetzten Antibiotika übernimmt der Tierarzt. Falls keine Antibiotika eingesetzt wurden, muss der Tierhalter die Nullmeldung vornehmen.

QS-Antibiotikamonitoring

Der Tierhalter ist für die Kontrolle der vollständigen und korrekten Dokumentation der Antibiotikaanwendungen und -abgaben seines Betriebes in der Antibiotikadatenbank verantwortlich. Ebenfalls ist er dafür verantwortlich, aktiv in der Antibiotikadatenbank zu bestätigen, wenn auf seinem Betrieb keine Antibiotika angewendet wurden („Nullmeldung“). Diese Eingabe der Bestätigung kann dem Bündler oder Tierarzt übertragen werden. Seit dem 1. Januar gelten die revidierten QS-Leitfäden. Diese stehen ab sofort auf der QS-Website bereit:

https://q-s.de/futter-tiere-fleisch/landwirtschaft-gefluegelhalter.html#dokumente

09.01.2026
Neujahrsgrußwort 2026 des DBV-Präsidenten
Geflügel

Zum Jahreswechsel zieht DBV-Präsident Joachim Rukwied agrarpolitische Bilanz und blickt nach vorn. 2025 war geprägt von geopolitischen Spannungen, wirtschaftlicher Unsicherheit und fehlender Planungssicherheit für die Landwirtschaft. Dennoch konnte der Bauernverband wichtige Erfolge erzielen: Die vollständige Rückkehr der Agrardieselrückvergütung ab 2026, der Erhalt der Grünen Kennzeichen, die Streichung der Stoffstrombilanz und Fortschritte beim Bürokratieabbau sind zentrale Meilensteine. Für 2026 fordert Rukwied eine Politik, die Vertrauen schafft. Durch Wettbewerbsgleichheit in der EU, weniger Bürokratie und echte Planungssicherheit. Das Neujahrsgrußwort mit allen Themen finden Sie hier:

https://www.bauernverband.de/topartikel/verbandsarbeit-wirkt

09.01.2026
Ausbildung in der Geflügelhaltung legt kräftig zu
Geflügel

(AgE) Die aktuellen Zahlen des Bundesinstituts für Berufsbildung zeigen: Die Grünen Berufe bleiben insgesamt stabil. Die Geflügelhaltung verzeichnet einen besonders starken Zuwachs. Für das Ausbildungsjahr 2024/25 wurden 22 neue Ausbildungsverträge in der Fachrichtung Tierwirt in der Geflügelhaltung abgeschlossen, ein Plus von 57,1 % gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt wurden 13.695 neue Ausbildungsverträge in Grünen Berufen abgeschlossen, ein leichtes Plus von 0,1 %. Beliebteste Berufe bleiben Gärtner und Landwirt. Der Frauenanteil liegt bei 25,6 %.

Der Deutsche Bauernverband bewertet die Entwicklung positiv. „Das ist ein sehr erfreuliches Signal“, so Gerald Dohme, stellvertretender DBV-Generalsekretär. Trotz leichter Rückgänge gegenüber den Spitzenwerten der Vorjahre liegt die Zahl der Auszubildenden deutlich über dem Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2022. Die Ausbildung in Grünen Berufen bleibt damit attraktiv und die Geflügelhaltung zeigt, dass sie für Nachwuchskräfte zunehmend interessant wird.

07.01.2026
Schweinepreiseinbruch ist inakzeptabel
Schwein

Den dramatischen Einbruch der Schweinepreise auf nur noch 1,45 Euro/kg SG kritisiert DBV-Veredlungspräsident Hubertus Beringmeier als inakzeptabel und ungerechtfertigt. „Wir haben zahlreiche Gespräche geführt, um die völlig überzogenen Forderungen der großen Schlachthöfe zu Preisnachlässen abzuwenden. Die Schlachtbranche muss umgehend einlenken, um die Existenz der heimischen Schweinehaltung nicht weiter zu gefährden. Am Ende wird die Schlachtbranche die Konsequenzen selbst zu spüren bekommen. Für die Schweinehaltung ist dies in jedem Fall ein äußerst bitterer Start ins neue Jahr. Sollte diese negative Preistendenz nicht schnell ins Gegenteil umgekehrt werden, werden wir unserer Kritik auch an den Schlachthöfen deutlich Gehör verschaffen“, so Beringmeier.

07.01.2026
Meldungen zum Jahresbeginn
Schwein

Stichtagsmeldung an die Niedersäschsische Tierseuchenkasse

Die Besitzer von Schweinen, Geflügel, Schafen, Ziegen und Pferden (einschließlich Ponys, Esel, Maultiere, Maulesel) haben der Niedersächsischen Tierseuchenkasse (TSK) bis zum 17.01.2026 die Zahl der am 03.01.2026 gehaltenen Tiere zu melden. (Rinderhalter geben keine Meldung ab, da die TSK die Rinderbestandszahlen zum Stichtag aus der HIT-Datenbank übernimmt.)

Da für jedes Tier ein Jahresbeitrag erhoben wird, egal, wie lange sich dieses im Bestand befindet, empfiehlt es sich, sofort die maximale im Laufe des Jahres gehaltenen Tierzahl zu melden, zumal es eine Nachmeldeverpflichtung gibt, sobald sich die Zahl einer gehaltenen Tierart durch Zugänge aus anderen Beständen um 5 % oder mehr als 10 Tiere oder beim Geflügel um mehr als 250 Tiere erhöht.

Erläuterungen zu den Beiträgen finden Sie hier: https://www.ndstsk.de/uebersicht/beitrag

Die fristgerechte Meldung der Tierbestände sowie die Entrichtung der Beiträge (Fälligkeit: 15.03.2026) sind Voraussetzungen für die Leistungen der TSK! Sauenhalter sollten darauf achten, dass auch alle Saugferkel gemeldet werden.

Stichtagsmeldung an die HI-Tier (HIT)

Nach Viehverkehrsverordnung hat jeder Tierhalter der zuständigen Behörde bis zum 15. Januar jeden Jahres die Anzahl der am 1. Januar gehaltenen Schweine zu melden (schriftlich per Meldebogen oder unter www.hi-tier.de).

Staatliche Antibiotikadatenbank TAM (HIT)

Im Rahmen des Antibiotikaminimierungskonzeptes müssen bis zum 14. Januar vom Tierhalter die Nutzungsart, Anfangsbestand und Bestandsveränderungen an die TAM-Datenbank von HI-Tier gemeldet werden. Die Meldung der eingesetzten Antibiotika übernimmt der Tierarzt. Falls keine Antibiotika eingesetzt wurden, muss die Nullmeldung erfolgen.

QS-Antibiotikamonitoring

Der Tierhalter ist für die Kontrolle der vollständigen und korrekten Dokumentation der Antibiotikaanwendungen und -abgaben in der Antibiotikadatenbank verantwortlich. Ebenfalls ist er dafür verantwortlich, aktiv in der Datenbank zu bestätigen, wenn keine Antibiotika angewendet wurden („Nullmeldung“). Diese Eingabe kann dem Bündler oder Tierarzt übertragen werden.

07.01.2026
Neujahrsgrußwort 2026 des DBV-Präsidenten
Schwein

Zum Jahreswechsel zieht der DBV-Präsident Joachim Rukwied agrarpolitische Bilanz. 2025 war geprägt von geopolitischen Spannungen, wirtschaftlicher Unsicherheit und fehlender Planungssicherheit. Dennoch konnte der Bauernverband wichtige Erfolge erzielen: Die vollständige Rückkehr der Agrardieselrückvergütung ab 2026, der Erhalt der Grünen Kennzeichen und die Streichung der Stoffstrombilanz sind zentrale Meilensteine. Für 2026 fordert Rukwied eine verlässliche Politik mit Wettbewerbsgleichheit, weniger Bürokratie und Planungssicherheit. Das Neujahrsgrußwort mit allen Themen finden Sie hier:

https://www.bauernverband.de/topartikel/verbandsarbeit-wirkt

07.01.2026
Umbau Deckzentrum: Bauantrag einreichen
Schwein

Am 09. Februar 2026 läuft die im Rahmen der siebten Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung festgelegte Übergangsfrist für Umbau/Umstellung des Deckzentrums auf die Gruppenhaltung in Altbauten aus. Bis zu diesem Tag muss der Betrieb, falls er sich bis Februar 2024 für den Umbau entschieden hat, den Nachweis über den entsprechenden Bauantrag (sofern laut Landesrecht für den Umbau erforderlich) beim zuständigen Veterinäramt einreichen. Falls bis zum 09. Februar 2024 die Erklärung der Betriebsaufgabe bei der zuständigen Behörde erfolgte, muss nun der Betrieb bis zum 09. Februar 2026 die Sauenhaltung beenden.

06.01.2026
Live-Online-Seminar: Tierarzneimittel in der Nutztierhaltung
Geflügel, Milch und Rind, Schwein

Die sichere Anwendung von Tierarzneimitteln erfordert eine enge und verantwortungsbewusste Zusammenarbeit zwischen Tierärztinnen und Tierhalterinnen. Besonders in der Nutztierhaltung stehen Landwirte und Tierärzte vor besonderen Herausforderungen hinsichtlich formeller Vorgaben der Dokumentation und praktischer Umsetzung der Anwendung von Tierarzneimitteln vor dem Hintergrund der Gewährleistung von Lebensmittelsicherheit und gelebtem Tierschutz. Zudem ändern die im November 2025 in Kraft getretenen neuen Bestimmungen der EU (Delegierte Verordnung (EU) 2024/1159) die Anforderungen an die orale Verabreichung von Arzneimitteln über das Futter oder Tränkewasser. 
In einem praxisnahen Live-Online-Seminar am 22. Januar 2026  von 19:00-21:00 Uhr vermittelt die akademie.vet fundiertes Wissen zur sachgerechten Anwendung von Arzneimitteln für Lebensmittel liefernde Tiere und zeigt auf, wie Risiken wie Resistenzbildung, Umweltbelastung oder eine Beeinträchtigung der Lebensmittelsicherheit wirksam vermieden werden können. Dazu gibt es praktische Beispiele aus unterschiedlichen Betrieben mit verschiedenen Problemstellungen in der Nutztierhaltung.

Im Fokus des Seminars:
– Tierärztliche Zuständigkeiten: Was darf verordnet, abgegeben oder direkt angewendet werden?
– Anwendung durch Tierhalter*innen: Wann ist eine Delegation zulässig – und unter welchen Bedingungen?
– Verantwortung & Kontrolle: Schulung, Anleitung und Überprüfung in der Praxis
– Dokumentationspflichten: Wer muss wann, wie und was dokumentieren? (z. B. Abgabe- und Anwendungsbelege, Bestandsbuch)
– Neue Anforderungen durch die EU bei der oralen Verabreichung von Arzneimitteln über das Futter oder Tränkewasser
– Umweltaspekte

Im Live-Online-Seminar werden rechtskonforme, praxisorientierte Handlungsempfehlungen für den verantwortungsvollen Einsatz von Tierarzneimitteln vermittelt – für Tierärzt*innen ebenso wie für Mitarbeitende in landwirtschaftlichen Betrieben.

Zur Anmeldung gelangen Sie hier: Tierarzneimittel in der Nutztierhaltung | akademie.vet

19.12.2025
Weizenkurse geben nach
Pflanzen

(AMI) Es fehlen neue Impulse. So zieht das reichliche Weizenangebot auf globaler Ebene die Kurse weiter nach unten. In Argentinien und Australien werden Rekordernten erwartet.

Die Weizenkurse in Paris konnten das Niveau der Vorwoche nicht behaupten. Am 18.12.2025 schloss der Fronttermin März 26 bei 186 EUR/t und verbuchte damit ein Wochenminus von 2,50 EUR/t. Auch der Folgekontrakt verzeichnete einen entsprechenden Rückgang. Die täglichen Kursschwankungen blieben in den vorangegangenen Handelstagen mit Spannen von -2,00 bis +0,50 EUR/t überschaubar. Der Erntetermin 26 gab zur Wochenmitte um 5,00 EUR/t nach und notierte zuletzt bei 192,75 EUR/t.

In den vergangenen Handelstagen wirkten nur wenige Impulse kursbestimmend. Weiterhin belastet das global reichliche Weizenangebot die Notierungen und begrenzt das Aufwärtspotenzial. Besonders stark ist dabei der Wettbewerbsdruck aus Argentinien. Nach Einschätzung von Marktteilnehmern dürfte die dortige Weizenernte ein Rekordniveau erreichen. Argentinischer Weizen wird derzeit zu deutlich günstigeren Preisen als EU-Ware auf dem Weltmarkt angeboten. Zwar gibt es Berichte über Qualitätsprobleme, doch die niedrigen Preise ermöglichen dennoch umfangreiche Verkäufe, unter anderem nach Asien und Afrika. Diese Regionen zählen zu den wichtigen Absatzmärkten der EU, wodurch sich der Exportwettbewerb weiter verschärft – zumal Argentinien zuletzt seine Exportsteuern gesenkt hat.

Zusätzlich mindert der feste Euro die Wettbewerbsfähigkeit von EU-Getreide. Mit dem Heranrücken des Jahreswechsels nimmt die Marktaktivität zudem saisontypisch ab. Ausschreibungen für Weizen werden nur vereinzelt veröffentlicht und umfassen in der Regel keine größeren Mengen.

Die Europäische Union exportierte im bisherigen Verlauf des Wirtschaftsjahres bis zum 14.12.2025 insgesamt rund 10,52 Mio. t Weichweizen. Nach Angaben der EU-Kommission sind die Daten einiger Mitgliedstaaten, darunter Frankreich, noch unvollständig. Das Vorjahresvolumen von 10,79 Mio. t wird damit nur knapp unterschritten, zum gleichen Zeitpunkt der Saison 2023/24 wurden allerdings bereits 15,17 Mio. t Weichweizen ausgeführt. Bedeutendstes Empfangsland ist im aktuellen Wirtschaftsjahr Marokko mit 1,96 (Vorjahr: 1,05) Mio. t und einem Anteil von knapp 19 % (10 %) an den EU-Ausfuhren. Es folgen Saudi-Arabien mit 824.339 (448.947) t sowie Ägypten mit 777.925 (817.683) t.

Zusätzlicher Preisdruck entstand zuletzt durch steigende Erwartungen an eine mögliche Einigung zur Beendigung des Krieges in der Ukraine, auch wenn sich Marktteilnehmer weiterhin vorsichtig zeigen. Ein potenzielles Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine würde die Exportmengen voraussichtlich kaum verändern, könnte jedoch die Transportkosten für Lieferungen aus dem Schwarzmeerraum senken und diese damit attraktiver machen.