Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

29.09.2023
QS-Studie zur Lebensmittelsicherheit
Geflügel

(QS) Wie sicher essen wir Deutschen? – das ist der Titel und die Kernfrage der von der QS initiierten repräsentativen Befragung durch das forsa Institut zu Themen rund um die Lebensmittelsicherheit in Deutschland. Befragt wurden die Verbraucher danach, wie viel Gedanken sie sich über die Sicherheit ihrer Lebensmittel beim Einkaufen machen, was Lebensmittelsicherheit für sie bedeutet und wie sie Rückrufaktionen bewerten. Das Ergebnis: 86% der Befragten halten die Lebensmittel in Deutschland für sicher, Verbraucher gehen jedoch auch aus Unkenntnis Gesundheitsrisiken ein. Die Studie ist verfügbar unter www.lebensmittelsicherheit.de. Ebenfalls weitere Informationen finden Sie unter https://www.q-s.de/pressemeldungen/qs-studie-lebensmittelsicherheit-vertrauen-ist-da.html

29.09.2023
Genomediting bei Nutztieren
Geflügel

(AgE/pk) Die EFSA hat einen Bericht über den Einsatz von Genomediting bei Nutztieren veröffentlicht. Auch haben daraus gewonnene Produkte schon eine Marktzulassung. So befinden sich in Japan bereits zwei mittels neuer gentechnischer Verfahren erzeugte Fischarten auf dem Markt. Diverse weitere Arten (z.B. Schwein, Honigbiene) in zahlreichen Ländern befinden sich noch in der Forschungs- und Entwicklungsphase.

Laut dem Bericht streben 31 % der Projekte an, die Ausbeute von Fleisch beziehungsweise Fasern zu erhöhen. An zweiter Stelle folgen mit 22 % Vorhaben zur Modifikation von Aspekten der Reproduktion. Hier spielt der EFSA zufolge eine Rolle, dass einige Sektoren an möglichst eingeschlechtlichen Nachkommen interessiert sind. Biotischer Stress steht im Mittelpunkt von 16 % der Vorhaben; hypoallergene Produkte sind das Ziel von 8 %. Probleme mit abiotischen Faktoren wie beispielsweise Hitze werden von 2 % der Projekte angegangen, spürbar höhere Anteile haben mit 6 % auch die Farbe von Produkten sowie mit 5 % Qualitätsaspekte.

Die Erstautoren der 195 identifizierten wissenschaftlichen Publikationen hatten zu 56 % ihren Sitz in China. An zweiter Stelle lagen die USA, gefolgt von Japan und Südkorea.

In Europa wird in erster Linie in Norwegen und dem Vereinigten Königreich bei Nutztieren mit Genomediting geforscht. In Deutschland forschten lediglich 1 % der Erstautoren.

29.09.2023
Japan erlässt Handelsrestriktionen gegen Frankreich
Geflügel

Nachdem Frankreich mit der Impfung gegen die Geflügelpest begonnen hat, zieht nun Japan dem Vernehmen nach Konsequenzen und sperrt die Einfuhr französischer Geflügelprodukte. Da Japan im asiatisch-pazifischen Raum in Handelsfragen eine gewisse Vorreiterrolle spielt, ist damit zu rechnen, dass andere asiatische Länder folgen werden.

29.09.2023
Geflügelmarkt uneinheitlich
Geflügel

(AMI/MEG) Der Sommer kam im September zurück, die späte Belebung im Rahmen des Grillgeschäftes hielt sich aber in Grenzen. Hingegen nahm die Listung der herbstlichen Angebotspalette Fahrt auf. Während die Großhandelspreise bei Lieferung an den Lebensmitteleinzelhandel weiterhin überwiegend Bestand hatten, gerieten die Preise am Bulkmarkt in Teilbereichen unter Druck. Auch auf den vorgelagerten Vermarktungsstufen kam es zu nachgebenden Preisen. Die jüngste Preisbefragung führte für Hähnchenbrust zu etwas schwächeren Schlachtereiabgabepreisen. Die Forderungen für Knochenprodukte blieben hingegen stabil. Am Putenmarkt lockten immer wieder Sonderaktionen die Käufer in die Läden. In der Dauerlistung waren die Verbraucherpreise aber noch vergleichsweise hoch, was die Nachfrage hemmte. Die Schlachtereiabgabepreise am Bulk-Markt gaben im September nach, insbesondere im Filetbereich. Saisonüblich zog die Nachfrage nach Schlachthennen im Laufe des Septembers an. Noch bremsen spätsommerliche Temperaturen allerdings eine stärkere Belebung. Am Entenmarkt wurden erste Partien im Rahmen geschlossener Kontrakte abgerufen.

27.09.2023
DBV-Präsidiumserklärung zur Zukunft der Tierhaltung
Schwein

Aufgrund der anstehenden Herausforderungen für die tierhaltenden Betriebe sowie der Einstellung der Borchert-Kommission hat der DBV eine Präsidiumserklärung zur Zukunft der Tierhaltung „Weiterentwicklung statt Abbau“ verabschiedet. DBV-Präsident Joachim Rukwied betont die Bereitschaft der Betriebe zu einer Weiterentwicklung der Tierhaltung hin zu noch mehr Tierwohl: „Unsere Landwirte sind offen für Veränderungen. Gleichzeitig erwarten sie dabei aber Planbarkeit und Verlässlichkeit seitens der Politik. Die Nutztierhaltung stellt ein essenzielles Standbein unserer heimischen Landwirtschaft dar und ist für die ländlichen Räume von enormer Bedeutung. Allein dies gebietet einen Umbau der Tierhaltung mit Augenmaß und unter der Maßgabe, dass dem Erhalt der heimischen Tierhaltung Priorität eingeräumt wird. Einzig das Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung hat in diesem Sinne eine pragmatische und zugleich zukunftsorientierte Strategie entwickelt, die wir als DBV von Beginn an mitgetragen haben. Dass die Politik die Vorschläge nur ansatzweise umsetzt, ist eine vertane Chance für eine zukunftsfeste, heimische Nutztierhaltung. Die Bundesregierung ist aufgefordert, jetzt alles dafür zu tun, den gesellschaftlich gewünschten Umbau der Tierhaltung voranzubringen und eine weitere Verlagerung der Erzeugung ins Ausland zu verhindern. Es gilt, zügig die passenden politischen Rahmenbedingungen zu setzen – wir arbeiten gegen die Zeit.“

In der Erklärung beschreibt der DBV konkrete Schritte, die einen erfolgreichen Umbau der Tierhaltung ermöglichen und stellt Forderungen an die Bundesregierung sowie die Marktakteure.

Die DBV-Erklärung finden Sie hier.

27.09.2023
KI soll Zusammenhang zwischen Schweineverhalten und Stallklima ermitteln
Schwein

Das EU-Forschungsverbundprojekt „ProcessPig“ hat das Ziel, die Zusammenhänge zwischen dem Verhalten der Schweine und den klimatischen Bedingungen im Stall mithilfe KI-gestützter Analyse von Sensor- und Videodaten auszuwerten. Dadurch soll frühzeitig erkannt werden, wenn Tiere aufgrund ungünstiger Witterungsverhältnisse von ihren gewohnten Verhaltensmustern abweichen. So können zeitnah geeignete Maßnahmen ergriffen werden. Das Verbundprojekt wird von der EU im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft Agrar (EIP Agri) in den nächsten drei Jahren mit mehr als 484.000 Euro gefördert. Beteiligt sind die Universitäten Kiel und Bayreuth, fünf landwirtschaftliche Betriebe sowie Partner aus den Bereichen Forschung, Versuchseinrichtungen und landwirtschaftlicher Beratung.

27.09.2023
Sachsen ermöglicht wieder Auslauf- und Freilandhaltung von Hausschweinen
Schwein

Sachsen lockert das bisher bestehende absolute Auslauf- und Freilandverbot für Hausschweine in der zur ASP-Bekämpfung festgelegten Sperrzone II (gefährdetes Gebiet). Hierzu kann Schweinehaltern künftig unter bestimmten Voraussetzungen eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden. Die Landesdirektion Sachsen hat dafür die geltende Allgemeinverfügung geändert und die Möglichkeit für eine Ausnahmegenehmigung geschaffen.

27.09.2023
QS-Studie zur Lebensmittelsicherheit
Schwein

(QS) Wie sicher essen wir Deutschen? – das ist der Titel und die Kernfrage der von der QS initiierten repräsentativen Befragung durch das forsa Institut zu Themen rund um die Lebensmittelsicherheit in Deutschland. Befragt wurden die Verbraucher danach, wie viel Gedanken sie sich über die Sicherheit ihrer Lebensmittel beim Einkaufen machen, was Lebensmittelsicherheit für sie bedeutet und wie sie Rückrufaktionen bewerten. Das Ergebnis: 86% der Befragten halten die Lebensmittel in Deutschland für sicher, Verbraucher gehen jedoch auch aus Unkenntnis Gesundheitsrisiken ein. Die Studie ist verfügbar unter  www.lebensmittelsicherheit.de.

22.09.2023
Rindermarkt: Überwiegend stabile Jungbullenpreise
Milch und Rind

(AMI) Der Handel mit Jungbullen läuft aktuell in den meisten Regionen ausgeglichen. Zwar ist die Nachfrage nicht mehr so flott wie zuletzt, die vorhandenen Mengen lassen sich aber überwiegend absetzen. Stützend wirkt dabei das kleinere Angebot. In vielen Regionen hat die Maisernte aktuell Vorrang, die Ablieferungen verzögern sich entsprechend. Zwar erhöhen die Schlachtunternehmen aufgrund der schwierigen Fleischgeschäfte dennoch den Druck, Preisabschläge kommen aber allenfalls regional vor. Die Geschäfte mit Schlachtkühen fallen dagegen etwas uneinheitlicher aus, wobei der Markt je nach Region als ruhig bis ausgeglichen beschrieben wird. Gegenüber den Vorwochen hat der Preisdruck zwar abgenommen, dennoch gibt es regional Überhänge und weitere kleine Abschläge.