Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

01.11.2019
Geflügelmarkt uneinheitlich
Geflügel

Geflügel-Info

(MEG) Im Oktober nahm das Interesse an der herbstlichen Produktpalette zu. Die Zulieferungen von entbeintem Hähnchenfleisch waren umfangreich. Dies führte bei lose gehandelter Brust zu Preisdruck. Die Schlachtereiabgabepreise konnten sich aber im Monatsverlauf stabilisieren. Ganze Hähnchenschlachtkörper wurden flott und zu festeren Preisen vom Markt aufgenommen. Das Interesse der Verbraucher an Artikeln aus Ober- und Unterkeule von der Pute nahm im Oktober zu. Putenbrust war gesucht, die Schlachtereiabgabepreise zogen teils nochmals an. Frische deutsche Enten wurden im Oktober kontinuierlich an den LEH vermarktet. Der Absatz nahm zu, ging aber nicht über das saisonübliche Niveau hinaus. Am Spotmarkt mussten sich die deutschen Enten gegenüber einem drängenden Importangebot behaupten.

30.10.2019
Forschungsprojekt zur Neutralisierung des Ebergeruchs
Schwein

Info Schwein

Bei der Ebermast besteht das Risiko für das Auftreten von zum Teil erheblichen Geruchs- und Geschmacksabweichungen bei der Fleisch- und Wurstproduktion. Ein gemeinsam vom Max-Rubner-Institut und den Universitäten Gießen und Bonn durchgeführtes neues Forschungsprojekt zielt daher auf eine Neutralisierung der Geruchskomponenten während der Herstellung von Brühwurst ab. Für die Beseitigung des Ebergeruchs werden zunächst geeignete Enzyme identifiziert und anschließend für die Verwendung aufgearbeitet. Dabei muss das Herstellungsverfahren der Brühwürste ggf. an den Einsatz der entsprechenden Enzyme angepasst werden. Zudem wird die Qualität der Brühwürste umfassend sensorisch beurteilt und die Verbraucherakzeptanz des Verfahrens untersucht. Abschließend ist in Zusammenarbeit mit mittelständischen Firmen geplant, das Verfahren im Praxistest zu bewerten.

30.10.2019
US-Schweinefleischproduzenten verzichten künftig auf Wachstumsförderer
Schwein

Info Schwein

(AgE) Nach JBS und Smithfield hat mit Tyson Foods nun der dritte große Schweinefleischproduzent der USA angekündigt, ab Anfang 2020 keine Schlachtschweine mehr anzukaufen, die den Wachstumsförderer Ractopamin enthalten haben. Ractopamin ist ein Beta-Agonist, der als Futterzusatz den Magerfleischanteil der Tiere erhöht. Der Einsatz von Ractopamin, der seit langem in der EU, aber auch in China und Russland verboten ist, ist in den USA bis zu bestimmten Höchstmengen erlaubt. Mit diesem Verzicht auf den Wachstumsförderer erhoffen sich die US-Fleischproduzenten steigende Exportmöglichkeiten nach China und andere asiatische Länder, die aufgrund der Afrikanischen Schweinepest und der damit verbundenen Tierverluste einen großen Einfuhrbedarf für Schweinefleisch haben werden.

30.10.2019
QS zum vergleichenden Antibiotika-Einsatz in EU-Nachbarländern mit Deutschland
Schwein

Info Schwein

(QS GmbH) In Deutschland ist der Antibiotika-Einsatz bei Nutztieren seit 2014 rückläufig, was sowohl das QS-Antibiotikamonitoring, die staatliche Antibiotika-Datenbank als auch der BMEL-Evaluierungsbericht zur 16. AMG-Novelle belegen. Aber wie hat sich seit 2014 der Antibiotikaeinsatz im europäischen Ausland entwickelt? Hierzu gibt Dr. Lena Friedrich von QS in einem Fachbeitrag Auskunft. Neben einem Blick auf die Zahlen zeigt der Artikel, welche Erfassungs- und Auswertungsmethoden für die Berechnung des Antibiotika-Einsatzes im Ausland zugrunde gelegt werden. Zudem vergleicht der Artikel den Trend der QS-Betriebe in Deutschland mit den Trends der Betriebe im europäischen Ausland.

Den Beitrag Antibiotikaeinsatz im QS-System: Sind deutsche Betriebe mit Nachbarländern vergleichbar? finden Sie unter https://qs-blog.de/2019/10/antibiotikaeinsatz-im-qs-system-sind-deutsche-betriebe-mit-nachbarlaendern-vergleichbar/ .

30.10.2019
Dänemark: Nachfrage nach „Tierwohl-Fleisch“ gesunken
Schwein

Info Schwein

Aufgrund mittlerweile gesunkener Nachfrage beim dänischen staatlichen Tierwohllabel hat Danish Crown laut einem Bericht etlichen Lieferanten von Schlachtschweinen, die nach den Regeln des dreistufigen Siegels produzieren, die Verträge gekündigt. Die Einführung des Tierwohlsiegels im Jahr 2017 wurde bei Verbrauchern und Handel sehr positiv aufgenommen. Im LEH hatten entsprechend zertifizierte Fleischprodukte innerhalb eines halben Jahres bereits ein Viertel des Sortiments ausgemacht. Der dänische Landwirtschaftsverband äußerte sich enttäuscht. Die Kunden forderten zwar in Umfragen Verbesserungen bei den Tierhaltungsbedingungen, seien aber anscheinend nicht bereit, diese auch im erforderlichen Umfang mit ihrem Kaufverhalten zu honorieren.

25.10.2019
Terminmärkte vom 25.10.2019
Pflanzen

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Terminmarkt: überwiegend seitwärts

Der scheidende EZB-Chef Draghi äußerte anlässlich seiner letzten Pressekonferenz die Erwartung, dass es wohl noch lange bei den Nullzinsen bleiben wird. Die Nachfolgerin Christine Lagarde wird auf jeden Fall keine andere Politik betreiben.
Aus Sicht der Landwirtschaft haben die niedrigen Zinsen zwiespältige Folgen. Im operativen Geschäft mindern sie den Druck bei den Zinsbelastungen. Sie könnten auf längere Sicht aber durchaus zu Kreditanspannungen führen, wenn sich die Bankenstruktur verschlechtert. Auf der Vermögensseite belasten negative Zinsen natürlich die Sparer. Dort bleiben z.B. die geplanten Zinseinnahmen in der Altersversorgung aus. Vermögenspositionen der Landwirte in Form von Land und Gebäuden hingegen profitieren massiv von dem leichten Geld durch steigende Preise und Nutzungsentgelte wie Pachten und Mieten. In der Summe entsteht diese Situation aber natürlich durch massive Eingriffe staatlicher Institutionen in die wichtigste Steuerungsgröße aller Märkte, den Zins.

25.10.2019
Getreide und Kartoffeln
Pflanzen

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Am Brotgetreidemarkt bleiben die Preise auf Vorwochenlinie. Für stabile Preise sorgen die bislang guten Ausfuhren der EU und die erneute Exporthoffnung in Richtung Saudi-Arabien. Der hiesige Markt stützt den Brotgetreidepreis nur in geringem Umfang. Dennoch sind die Erzeugerpreise für Brotweizen im Vergleich zur Vorwoche noch einmal gestiegen. Von den Brotgetreidemühlen geht insgesamt nur eine leicht erhöhte Nachfrage aus. Für den überregionalen Absatz fehlen aktuell, auf Grund knapper LKW-Kapazitäten und dazu noch teurer Verfrachtung, die Möglichkeiten.

Die Nachfrage von der Mischfutterseite treibt den allgemeinen Preisaufschwung an. In den niedersächsischen Veredelungsregionen herrscht eine stetige Nachfrage nach Futtergetreide. Vor allem Körnermais ist hier die treibende Kraft, weil die Ernte bisher nur langsam voranschreitet. Aber auch hier bremsen die hohen Frachtkosten teilweise den weiteren Warenfluss.

Für Kartoffeln wurde der in der Vorwoche erwähnte Lagerkostenaufschlag von bis zu 5 €/dt mancherorts auch gewährt. Derzeit ist auch noch Ware aus Zwischenlägern am Markt verfügbar. Laut der AMI steht die flächendeckende Umstellung auf Kartoffeln aus dem Langzeitlager jedoch kurz bevor.

25.10.2019
Ölsaaten und Leguminosen
Pflanzen

Info Pflanze

Die US-Sojabohnenernte steht unter Beobachtung. Sie ist nur zu 46 % abgeschlossen gegenüber zwei Dritteln im Durchschnitt der Jahre. Die Gefahr von Schnee und Frost wird hoch eingeschätzt. Ob der mit viel Pomp verkündete „Deal“ mit China zum Tragen kommt, ist an den Marktpreisen noch nicht ersichtlich. Diese waren zuletzt angestiegen, verharren jetzt aber.
Beim Raps dürfte die weltweite Versorgung kleiner ausfallen als bislang gedacht. Kanada erwartet eine Mio. t weniger und Australien sogar zwei Mio. t weniger. In der Ukraine leidet die Aussaat unter Trockenheit. Eigentlich spricht das für bessere Preise, aber die schwache Inlandsnachfrage und weiterhin hohe Importe verhindern dieses offensichtlich.

Die Erntemengen unserer wichtigsten Leguminosen waren in 2018 und 2019 rückläufig, wie die folgende Grafik zeigt. Von aufstrebendem Charakter, mit einem Start bei nahezu Null, ist hingegen der Anbau der Sojabohnen. Niedersachsen ist nicht maßgeblich beteiligt, hier erreichen Ackerbohnen und Erbsen noch nicht die 10.000 ha Anbaufläche.