Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

Unsere Tradition: Die Zukunft sichern

Auf dem neusten Stand

Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

16.12.2019
DBV veröffentlicht Situationsbericht 2018/19 zur Lage der Landwirtschaft – Wirtschaftliche Lage deutlich verschlechtert
Bioenergie

Info Bioenergie

Die deutsche Landwirtschaft verzeichnet für das zurückliegende Wirtschaftsjahr 2018/19 schwache Ergebnisse. „Gestiegener Kostendruck, die Folgen der Dürrejahre und niedrige Erzeugerpreise haben die Unternehmensergebnisse im vergangenen Wirtschaftsjahr deutlich verschlechtert. Das drückt sich auch in den zukünftigen Investitionen unserer Betriebe aus. Nur 30 Prozent der Betriebe planen in den nächsten Monaten zu investieren“, sagt der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied.

Nach einer Erholung in den Wirtschaftsjahren 2016/17 und 2017/18 hat sich die wirtschaftliche Situation der deutschen Landwirtschaft im Wirtschaftsjahr 2018/19 wieder erheblich verschlechtert. Im Durchschnitt der Haupterwerbsbetriebe lag das Unternehmensergebnis mit 54.900 Euro um fast ein Fünftel (18 Prozent) unter dem Vorjahresergebnis von 67.200 Euro. Das entspricht 38.400 Euro je nicht entlohnter Familien-Arbeitskraft.

16.12.2019
25. Weltklimakonferenz in Madrid
Bioenergie

Info Bioenergie

Vom 2. – 13. Dezember findet in Madrid unter chilenischer Präsidentschaft die 25. Weltklimakonferenz COP 25 statt. Schwerpunkt der Verhandlungen sind die Erarbeitung von Regeln für marktbasierte Klimaschutzmechanismen sowie die Vorbereitung der Ambitionserhöhung (Stocktaking) nächstes Jahr. Im Arbeitsprogramm zur Landwirtschaft haben Workshops zu besserer Nährstoffnutzung und Wirtschaftsdüngermanagement stattgefunden. WFO, COPA und DBV sind neben weiteren Bauernorganisationen vertreten und bringen Landwirte als Teil der Lösung in die Verhandlungen ein.

16.12.2019
Fortbestand der Steuerbefreiung von Biokraftstoffen in der Landwirtschaft
Bioenergie

Info Bioenergie

Der Bundesverband BioEnergie, der Deutsche Bauernverband und die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen beklagen in einem gemeinsamen Schreiben an Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner, dass die EU-KOM offensichtlich die zukünftige energiesteuerliche Förderung von Biokraftstoffen aus Anbaubiomasse beenden will. Nach An­sicht der Verbände ist es nicht akzeptabel, dass die EU-KOM mit dem Erlass der Umweltschutzbeihilfe­leitlinie (2014/C 200/01) die Energiesteuerrichtlinie (2003/96/EG) aushebelt. Diese sieht in Art. 16 die Ermächtigung für Mitgliedstaaten vor, für Energieerzeugnisse – also auch Biokraftstoffe – eine Steuerbegünstigung bzw. Steuerbefreiung zu gewähren, wenn diese aus „Erzeugnissen“, also Anbaubiomasse wie z. B. Raps stammen. Die Haltung der EU-KOM würde dazu führen, dass künftig nur Biokraftstoffe aus Abfallölen oder Reststoffen in der Landwirtschaft steuerbegünstigt eingesetzt werden können. Stattdessen muss die bisherige Praxis, die nationalen Klimaschutzziele durch die Verwendung von Biokraftstoffen in der Land- und Forstwirtschaft auf Grundlage einer Steuererstattung gemäß § 57 EnergieStG zu begünstigen, erhalten bleiben.

14.12.2019
Unterrichtseinheit „Schweinefleisch, halal, koscher & Co“
Schwein

Info Schwein

Im Rahmen des Projekts „Porkinklusio“ des Bundesverbandes Rind und Schwein (BRS) wurde die Unterrichtseinheit „Schweinefleisch, halal, koscher und Co“ veröffentlicht. Mit Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank entwickelt, soll diese Unterrichtseinheit sensibilisieren, die Eltern und Schüler bei der Zusammenstellung des Speiseplans einbeziehen und zu Kompromissen statt Verboten führen. Hintergrund für diese Initiative waren Meldungen von Eltern, wonach Schulen vermehrt Schweinefleischgerichte aus dem Essensangebot streichen würden, sobald Schüler aus anderen Kulturkreisen eingeschult werden. In den Medien haben derartige Ankündigungen mitunter zu heftigen Reaktionen geführt. Die Unterrichtseinheit wurde im aktuellen Lehrermagazin „Lebensmittelpunkt“ veröffentlicht. In dem zweiten Projektteil geht es darum, für Versorgungsunternehmen (Caterer und Gastronomieunternehmen) einen Leitfaden mit Hilfestellungen zu erarbeiten, damit kulturelle Speisevorschriften bei Einkauf, Lagerung und Zubereitung sowie Speisendarbietung beachtet werden. Näheres dazu finden Sie in dem Lehrermagazin, dass Sie hier https://www.ima-agrar.de/produkte/lehrermagazin/866-lmp39-1904/file herunterladen können.

In dem Lehrermaganzin finden Sie ferner einen Bericht über einen Aktivstall für Schweine.

14.12.2019
Forschungspreis zu Brustbeinfrakturen
Geflügel

Info Geflügel

Die Internationale Gesellschaft für Nutztierhaltung (IGN) hat Forschungspreise für artgerechte Nutztierhaltung vergeben. Im Rahmen der 51. Internationalen Tagung für Angewandte Ethologie der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft in Freiburg im Breisgau erhielt die Agrarwissenschaftlerin Dr. Rufener ein Preisgeld in Höhe von 4.000 € für ihre 2018 von der Uni Bern angenommene Dissertation. Die Arbeit befasst sich mit dem Problem der Brustbeinfrakturen bei Legehennen. In verschiedenen experimentellen Studien wurden zentrale Aspekte der Problematik untersucht – von einer verbesserten Beurteilung der Frakturen, über Auswirkungen auf Produktivität und Mobilität, bis hin zu Empfehlungen für die Praxis, um das Auftreten von Frakturen zu verringern.

13.12.2019
BM Klöckner legt Tierschutzbericht vor
Geflügel

Info Geflügel

Alle vier Jahre informiert das BMEL über den Stand der Entwicklung des Tierschutzes. Der Bericht dokumentiert, mit welchen konkreten Maßnahmen die Bundesregierung zu einer Verbesserung der Situation von Nutz-, Heim- und Versuchstieren beträgt. „Der Tierschutz ist als Staatsziel im Grundgesetz verankert, das ist gut und richtig. Tiere sind unsere Mitgeschöpfe. Und es ist ein Auftrag, kontinuierlich an Verbesserungen zu arbeiten. Das machen wir. Auch durch Investitionen in Forschung und tierschutzgerechtere Haltungssysteme. In den vergangenen Jahren haben wir gerade im Bereich der Nutztierhaltung viel erreicht,“ so BM Klöckner vor dem Bundeskabinett. Hervorzuheben sei der Erfolg auf dem Weg zum Ausstieg aus dem ethisch nicht vertretbaren Kükentöten. Mit der vom BMEL maßgeblich mitfinanzierten Forschung habe es hier einen Durchbruch gegeben: Seit November 2018 sind in den ersten Supermärkten Eier erhältlich, in deren Produktionskette das Verfahren der Geschlechtsbestimmung im Ei angewandt wurde. So werde verhindert, dass männliche Küken überhaupt erst schlüpfen. Deutschland sei mit der Forschung und den Umsetzungsanstrengungen führend in der EU. Das Ziel der Bundesministerin ist es, bis Ende 2021 als erstes Land aus dem Kükentöten auszusteigen. Um eine entsprechende Vereinbarung zu erreichen, haben bereits mehrere Runde Tische mit der Branche stattgefunden. Denn mit einem Gesetz müssten lange Übergangszeiten eingeräumt werden. Außerdem arbeitet das BMEL an der Einführung eines staatlichen Tierwohlkennzeichens – einem Positivkennzeichen wie auch das Bio-Siegel. Damit sollen Produkte, die nachprüfbar und kontrolliert für mehr Tierwohl in der Nutztierhaltung stehen – über die gesetzlichen Standards hinaus – auf den ersten Blick erkennbar werden.

Zudem setze sie sich dafür ein, dass zukünftig eine verbindliche Regelung zur Kennzeichnung von mehr Tierwohl europaweit vorgeschrieben wird.

13.12.2019
Schätzungen zur aktuellen Weltversorgungslage
Pflanzen

Info Pflanze

Das US-Landwirtschaftsministerium bezifferte die weltweite Weizenerzeugung in seiner jüngsten Veröffentlichung auf 765 Mio. t und damit knapp unter Vormonatsprognose. Auch der globale Verbrauch wird voraussichtlich um 1,4 auf 753 Mio. t zurückgehen.
Die letzte monatliche Schätzung des International Grains Council (IGC) vom 21.11.2019 geht von 762 Mio. t. produziertem Weizen aus und legt den Verbrauch bei 756 Mio. t fest. Damit ergibt sich aktuell ein Rekordbestand von 279 Mio. t, was komfortablen 134 Versorgungstagen entspricht. Für die Darstellung der Weltversorgungslage im Weizen nutzen wir stets die Daten des IGC-Berichts, da hier eine Vielzahl von Regierungsstellen involviert sind und nicht ausschließlich das US-Ministerium.

Für die Ernte 2020/21 wird prognostiziert, dass sich die Weltweizenfläche im Jahresvergleich um 1% auf 218 Mio. ha erhöht. In Teilen der EU, vor allem in Großbritannien und Frankreich, unterbrach die Regenwetterlage die Feldarbeit im Herbst. Die Trockenheit hat, die vor kurzem in der Ukraine gesäten Ernten vor dem Winter schlecht etabliert, wobei ein deutlicher Rückgang der Fläche gemeldet wurde. Dagegen soll die Erntefläche in Russland ausgeweitet werden. In den USA war die Aussaat praktisch abgeschlossen, und es wurde erwartet, dass die bepflanzte Fläche in der Nähe der historischen Tiefststände bleibt