Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

Unsere Tradition: Die Zukunft sichern

Auf dem neusten Stand

Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

13.12.2019
Brotgetreidemarkt
Pflanzen

Info Pflanze

Der Markt zeigt sich, vor allem für Brot- und Qualitätsweizen, aufnahmebereit, jedenfalls kann derzeit zügig vermarktet werden. Die Grafik stellt die Erzeugerpreise für A- und B-Weizen aus dem Gebiet Niedersachsen Ost gegenüber. Seit Anfang September sind nach wie vor steigende Tendenzen auszumachen. An einigen exportferneren Standorten ist dieser Aufwärtstrend durch die Marktberuhigung vor den Feiertagen bereits eingefroren.

Noch ist jedoch von regem Treiben im Süden als auch im Norden in den Häfen die Rede, wo noch Geschäfte aus der jüngsten Zeit abgewickelt werden. Für den Rest des Jahres werden wie gewöhnlich keine größeren Preisveränderungen mehr erwartet.
Die Basis für die positive Stimmung generiert sich bekanntlich aus dem Exportgeschäft. Das lief zuletzt recht gut und die Meldungen aus relevanten Bestimmungsregionen auf dem Globus lassen auch für Anfang 2020 ein weiterhin reges Geschäft erwarten.
Auch für den Binnenmarkt erwarten Marktteilnehmer für das erste Quartal 2020 wieder lebhaftere Marktimpulse. Auch von Seiten der Mühlen wird eine aktivere Teilnahme am Mark erwartet.

13.12.2019
Futtergetreidemarkt
Pflanzen

Info Pflanze

Die Preise für Futtergetreide entwickelten sich bis zum Beginn der 49. Kalenderwoche stabil bis erneut leicht fester. Gleiches galt auch für die verlangten Abgabepreise für Futtergetreide. Auch hier lässt sich ein Aufwärtstrend erkennen. Die näher rückende Afrikanische Schweinepest erhöht nach aktueller Meinung von Marktexperten jedoch die latente Gefahr einer Beeinflussung des hiesigen Getreidemarktes. Von einigen Seiten wird daher geraten nicht zu viel auf einen späteren Verkauf von Lagerbeständen zu setzen. Gegebenenfalls fallen die Auswirkungen aber auch nicht so dramatisch aus wie bisher befürchtet wird.

13.12.2019
Milchmarkt
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI, ZMB) – Die Milchanlieferung ist Ende November weiter gestiegen und liegt um 0,4 % über dem Vorjahresniveau. Bei abgepackter Butter gibt es eine lebhafte Nachfrage. Das Weihnachtsgeschäft ist in vollem Gange. In der 49. KW wurde die im Jahresverlauf höchste Auslieferungsmenge erreicht. Die Molkereiabgabepreise blieben stabil auf dem Niveau der Vorwochen. Die Lage am Markt für Blockbutter ist überwiegend ruhig. Das Neugeschäft fiel etwas umfangreicher aus. Die Preise in Deutschland und den Nachbarländern bewegen sich auf dem Niveau der Vorwochen. Am Käsemarkt gibt es eine rege Absatzsituation. Es wird von einer sehr guten Nachfrage insbesondere vom LEH und von Großverbrauchern berichtet. Das Angebot wird vollständig aufgenommen. Die Bestände in den Reifelagern sind niedrig, sie dürften sich über die Feiertage nur leicht erholen. Die Preise haben eine steigende Tendenz.

Bei Magermilchpulver gibt es bei neuen Abschlüssen eine Beruhigung; es werden aber große Mengen für die nächsten Monate fixiert. Die Preise sind fest. Vollmilchpulver wird zu stabilen Preisen überwiegend ruhig gehandelt. Bei Molkenpulver ist die Lage belebt bei festeren Preisen.

13.12.2019
DBV-Situationsbericht 2019/20 vorgestellt
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Der DBV hat diese Woche die landwirtschaftlichen Unternehmensergebnisse 2018/19 der Öffentlichkeit präsentiert. DBV-Präsident Rukwied verwies auf den gestiegenen Kostendruck, die Folgen der Dürrejahre und niedrigere Erzeugerpreise, welche im vergangenen Jahr zu schlechteren Ergebnissen führten. Besonders groß waren die Einbußen bei den Milchviehbetrieben. Bei diesen sank das Unternehmensergebnis je Familien-AK um 29 % auf 44.000 €. Infos hier!

13.12.2019
QM-Milch berät LEH-Haltungskennzeichnung
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Die Haltungskennzeichnung des LEH für Fleischprodukte hat auch Auswirkungen auf die Milchviehhaltung. Die Mitgliederversammlung des QM-Milch e.V. tauschte sich mit dem Geschäftsführer der Initiative Tierwohl aus, da Erfahrungen der ITW für die weiteren Verhandlungen der Milchbranche mit dem LEH genutzt werden können. Mit dem LEH sollte ursprünglich zur Grünen Woche 2020 eine gemeinsame Absichtserklärung zur Weiterentwicklung der Qualitätssicherung im Milchsektor erfolgen. Kurzfristig hat der LEH jedoch seine Forderungskulisse deutlich ausgeweitet, so dass der Zeitplan verzögert werden könnte.

13.12.2019
BTV: Keine Erleichterungen beim Verbringen
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Auf Nachfrage des DBV informierte das BMEL darüber, dass eine Auflockerung der geltenden Verbringungsregelungen bezüglich der Blauzungenkrankheit (BTV) weiterhin nicht vorgesehen ist. Nach Ansicht des BMEL ist eine vereinfachte Verbringung auch im Moment keine Option, obwohl mögliche Übertragungsvektoren wegen der kalten Witterung eingeschränkt sind. Damit behält die bestehende Rechtslage eines grundsätzlichen Verbringungsverbotes weiterhin ihre Gültigkeit.

13.12.2019
Rinderschlachtungen weiter unter Vorjahr
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI) – Nachdem die Zahl der bundesweit geschlachteten Rinder im September annähernd auf Vorjahreslinie lag, wurde diese im Oktober wieder etwas unterschritten. Insgesamt kamen dabei rund 321.000 Rinder an den Haken. Wie schon in den Vormonaten ist dabei allerdings in erster Linie die Zahl der Kuhschlachtungen deutlich rückläufig. Hier betrug der Rückgang bislang etwas mehr als 4 %, während die Zahl der geschlachteten Jungbullen mehr oder weniger auf Vorjahresniveau liegt. In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu umfangreicheren Ablieferungen an Kühen, etwa im Zuge der hohen Futtermittelpreise. Dies macht sich nun durch ein kleineres Angebot bemerkbar. Im November dürften die Schlachtzahlen nun ihren Höhepunkt erreichen, deftiges Fleisch ist während der Wintermonate gefragt. Im Dezember kommt es dagegen wieder zu Rückgängen, durch die Feiertage fehlen viele Schlachttage.

12.12.2019
EU –Schweinefleischexporte boomen
Schwein

Info Schwein

(AMI) – Während die EU-Schweinefleischausfuhren im Jahr 2018 fast unverändert blieben, nahmen die Exporte im laufenden Jahr deutlich zu. Bis einschließlich September führte die EU knapp 3,2 Mio. t Schweinefleisch aus; das waren 16 % mehr als im Vorjahr. Treibende Kraft hierfür ist China, wohin fast die Hälfte der Schweinefleischexporte geliefert wurden.

Zu den wichtigsten EU-Lieferanten zählen auch weiterhin Deutschland und Spanien. Aber auch Japan als zweitwichtigster EU-Kunde und Vietnam steigerten ihre Schweinefleischlieferungen aus der EU. 

Ebenso wird für Australien ein Zuwachs der EU-Schweinefleischlieferungen von 24,2 % auf 87 000 t verzeichnet.  Dort ist die Schweineproduktion wegen Trockenheit spürbar rückläufig, wovon neben der EU auch die USA profitieren. 

11.12.2019
FAO erwartet Rückgang der globalen Fleischproduktion
Geflügel

Info Schwein und Geflügel

Laut dem aktuellen „Food-Outlook“ der FAO wird die weltweite Fleischproduktion 2019 voraussichtlich zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahrzehnten zurückgehen. Die Erzeugung von Rind-, Schaf-, Geflügel- und Schweinefleisch dürfte sich demnach in diesem Jahr auf insgesamt 335,2 Mio t SG belaufen; das wären 1 % weniger als 2018. Maßgeblich für diese Entwicklung ist die voraussichtlich um 8,5 % auf 110,5 Mio t SG sinkende Schweinefleischerzeugung infolge der massiven Dezimierung des Schweinebestandes in China durch die ASP. In 2018 entfielen fast 46 % der globalen Schweinefleischerzeugung auf China. Für das laufende Jahr veranschlagt die FAO hier einen Rückgang von 19,7 % auf 55,15 Mio t SG.
Die weltweite Geflügelfleischproduktion sowie die von Rind- und Schaffleisch 2019 werden nach Einschätzung der FAO weiter zunehmen.