Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

07.02.2020
Geflügelmarkt ausgeglichen
Geflügel

Info Geflügel

(AMI/MEG) Nach dem Weihnachtsgeschäft sank die Nachfrage nach Geflügelfleisch. Noch waren Enten und Gänse in den Tiefkühltruhen zu finden, sie wurden aber weniger nachgefragt als im Dezember. Im Laufe des Januars 2020 zeigte sich der Absatz insgesamt recht stabil. Neben einer soliden Nachfrage nach Hähnchen- und Putenfleisch wurde der Gesamtabsatz auch durch umfangreiche Käufe von Suppenhennen gefördert. Nach einer längeren Schwächephase erholten sich die Schlachtereiabgabepreise für Hähnchenteile leicht. Nach wie vor hat China wegen des dortigen ASP-bedingten Einbruchs der Schweineproduktion einen erhöhten Bedarf an Hähnchenimporten. Der Weltmarkt scheint aber reichlich versorgt. Rotfleischartikel von der Pute wurden in Richtung des LEHs rege vermarktet. Für diese Produkte konnten einige Anbieter noch etwas festere Großhandelspreise durchsetzen. Auch die Verarbeiter griffen kontinuierlich Putenfleisch, insbesondere von Ober- und Unterkeule. Nach dem Weihnachtsgeschäft trennten sich etliche Hennenhalter zügig von ihren Beständen. Daher konnten die Schlachtereien noch auf genügend Lebendware zurückgreifen.

07.02.2020
Eiermarkt nachgegeben
Geflügel

Info Geflügel

(AMI/MEG) Im Januar tendierte der Eiermarkt schwächer. Die Verbrauchernachfrage erreichte nicht das Dezemberniveau. Zudem standen Anfang des Jahres reichlich Eier zur Verfügung, die in den vermarktungsfreien Feiertagen gelegt worden waren. Der LEH kam offensichtlich mit weitgehend geräumten Regalen ins neue Jahr und signalisierte zeitig im Monat Nachholbedarf. So wurden die Überhänge rasch abgebaut und im Verlauf des Monats konnte sich der Eiermarkt stabilisieren. Etliche Verarbeiter hatten Bedarf an Rohware. Entgegen der nachgebenden Preistendenz für sortierte Ware wurde Verarbeitungsware daher zu stabilen Preisen, im Monatsverlauf sogar zu steigenden Preisen gehandelt. Die Färbereien hatten offensichtlich frühzeitig etliche der benötigten Mengen kontraktiert. Sie waren aber auch am Spotmarkt auf der Suche nach Ware in Färbequalität. Im Januar gab es einige Ausbrüche der hochpathogenen Aviären Influenza in Nutztierbeständen in Polen und weiteren Ländern. In Deutschland war lediglich ein Wildvogel betroffen. Konkrete Marktverschiebungen gab es dadurch erstmal nicht, allerdings waren die Marktteilnehmer verunsichert.

07.02.2020
Aktuelle Lage zur Geflügelpest in Deutschland und Europa
Geflügel

Info Geflügel

Aufgrund eines seit Jahresbeginn plötzlichen überregionalen Ausbruchsgeschehens von Hochpathogener Aviärer Influenza (HPAIV) des Subtyps H5N8 in Geflügelbetrieben in Osteuropa und eines Falles bei einem Wildvogel in Deutschland (Feststellung: 20.01.2020) wurde die Risikoeinschätzung des FLI aktualisiert:

https://www.openagrar.de/servlets/MCRFileNodeServlet/openagrar_derivate_00026833/FLI-Risikoeinschaetzung-HPAI_H5_2020-02-05.pdf

Nach der aktuellen Risikobewertung des FLI weichen die im westlichen Teil Nord-Eurasiens brütenden Wasservögel der winterlichen Kälte in Richtung Süden bzw. Westen aus, um eisfreie Gewässer zu erreichen. In vielen Teilen Polens und Deutschlands befinden sich daher gut geeignete Rast- bzw. Überwinterungsräume für eine große Zahl von Wasservögeln aus Skandinavien, dem Baltikum und dem nördlichen und westlichen Russland, zum Teil sogar aus Sibirien. Winterliche Zuwanderungen von überwiegend Wasser- und Möwenvögeln aus nordöstlicher Richtung (einschließlich Polen) sind derzeit stark ausgeprägt. Auch Krähenvögel aus Osteuropa treten derzeit invasionsweise immer wieder in Deutschland auf.

Das ML fordert die Betriebe auf, die Anforderungen an die Biosicherheit unbedingt zu beachten. Bei Auffälligkeiten, insbesondere bei erhöhten Tierverlusten oder einem Leistungsrückgang in den Betrieben ist umgehend Kontakt mit dem zuständigen Veterinäramt aufzunehmen.

07.02.2020
100.000-Tiere-Improvacprojekt kommt gut voran
Schwein

Info Schwein

Heute trafen sich in Münster die Sprecher der Ferkelerzeuger der nordwestdeutschen Landesbauernverbände mit Vertretern der Schlachtunternehmen Manten, Tönnies, Tummel, Vion und Westfleisch. Anlass war ein Gedankenaustausch zum Stand des Improvacprojekts, das das Ziel verfolgt, mittels Impfung von Mastschweinen die Entstehung von Ebergeruch zu verhindern. Bis zum Sommer werden mindestens 100.000 Improvac-Tiere geschlachtet sein. Im Gespräch wurde deutlich, dass das Interesse der landwirtschaftlichen Betriebe für diese Alternative zur chirurgischen Kastration spürbar zunimmt. Die Schlachtunternehmen, die bereits heute Improvac-Tiere vermarkten, haben sich darauf verständigt, dass künftig diese Tiere einheitlich von den Landwirten mit einem „Y“ zu kennzeichnen sind.

07.02.2020
Milchmarkt
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI/ZMB) – Das Milchaufkommen ist saisonal bedingt leicht steigend. Es liegt um 0,6% über dem Vorjahresniveau. Die Nachfrage nach abgepackter Butter ist rege. Die Molkereiabgabepreise haben nachgegeben. Bei Blockbutter wird die Nachfrage unterschiedlich eingeschätzt. Es gibt vor allem für vordere Termine Abschlüsse. Die EU behauptet sich am Weltmarkt als konkurrenzfähig. Die Preise sind weitgehend unverändert. Bei Käse, insb. Schnittkäse, hält die feste Lage am Markt an. Die Nachfrage aus dem In- und Ausland ist unverändert rege. Das Angebot wird knapp, so dass für zusätzliche Anfragen keine Ware zur Verfügung steht. In den Reifelagern sind die Bestände niedrig. Es wird vor allem junge Ware ausgeliefert. Die Preise für Käse weisen eine steigende Tendenz auf.

Der Markt für Magermilchpulver hat sich beruhigt. Aufgrund der Unsicherheit über wirtschaftliche Folgen durch das Coronavirus kam es zu einer abwartenden Haltung. Bei Lebensmittelware ist der Preisanstieg zum Stillstand gekommen. Futtermittelware wurde etwas schwächer bewertet. Bei Vollmilchpulver ist die Lage ruhig bei unveränderten Preisen. Der Markt für Molkenpulver ist stabil.

07.02.2020
Berliner Milchforum – Frühbucherrabatt sichern
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Unter dem Titel „Milchwirtschaft zwischen Marktrealität und Verbraucherwunsch“ findet am 19. und 20. März das 11. Berliner Milchforum statt. Dabei sollen Themen wie Tierwohl, Brexit, Plastikmüll, Klimawandel und weitere aktuelle Herausforderungen aus Sicht von Gesellschaft, Handel, Produktion und Verarbeitung aufgegriffen werden. Für Diskussionen wird das Berliner Milchforum in gewohnter Weise ausreichend Gelegenheit bieten. Beachten Sie den Frühbucherrabatt bis zum 5. März 2020. Das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

07.02.2020
DBV zum Lebensmittelgipfel
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Anlässlich des Treffens von Bundeskanzlerin Merkel mit Spitzenvertretern der Lebensmitteleinzelhandelskonzerne am 3. Februar fordert DBV-Präsident Rukwied den Handel auf, die Verbraucher für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln zu sensibilisieren. „Lebensmittel dürfen nicht zu Schnäppchenpreisen verramscht werden. Unsere Mittel zum Leben sind mehr wert“. Um den Missbrauch von Marktmacht wirksam zu bekämpfen muss die EU-Richtlinie zu unlauteren Handelspraktiken in der Lebensmittelkette auf nationaler Ebene jetzt zügig umgesetzt werden.

07.02.2020
Eutergesundheitsmanagement
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Der Deutsche Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen (DLQ) bietet in seinem E-Learning Programm ein neues und kostenfreies Modul für den sensiblen Bereich der Trockenperiode an. Neben wertvollen Tipps zur Nutzung der in der Trockenperiode relevanten Kennzahlen Neuinfektionsrate und Heilungsrate werden dem Betriebsleiter Optimierungspotentiale aufgezeigt. Nähere Informationen finden Sie hier.

07.02.2020
Bio-Schweine: Leicht steigende Schlachtungen
Öko-Landbau

Info Ökolandbau

Die Bio-Schweineschlachtungen sind 2019 nur noch um 4 % gestiegen. Deutlich gesunken ist die Zahl der pauschal abgerechneten Schweine (- 13 %). Sie machten nur noch 37 % der Schweineschlachtungen aus, 2018 waren es noch 44 %. Die Schlachtungen der E- und U-Schweine dagegen stiegen um jeweils 21 %. Die Nachfrage für Bio-Verbandstiere ist weiterhin steigend.