Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

14.02.2020
Unterdurchschnittliche Silomaisernte 2019
Pflanzen

Info Pflanze

In seiner endgültigen Ernteberichterstattung hat das Statistische Bundesamt auf Basis der Ländermeldungen die Erträge der Silomaisernte in den meisten Bundes-ländern nach oben korrigiert, allerdings in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Branden-burg gekürzte. Deutschlandweit wurden 2019 rund 390 dt/ha erzielt. Damit erhöhte das Bundesamt seine Angaben um 1,6 %. Gegenüber Vorjahr ist das sogar ein Plus von 11 %. Gleichzeitig wurde die Anbauflächenschätzung marginal auf 2,22 Mio. ha erhöht, so dass das Ernteergebnis 2019 mit 86,69 Mio. t nicht nur 1,5 % über der Oktoberschätzung liegt, sondern auch 9,2 Mio. t über dem katastrophalen Vorjahrsergebnis. Das kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass 2019 die Silomaisernte unterdurchschnittlich ist.

14.02.2020
Schlachtrinder über alle Kategorien hinweg knapp
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI) – Das Angebot an schlachtreifen Rindern fällt zu Beginn der laufenden Woche deutlich geringer aus, die Angebotsmengen gehen bundesweit zurück. Der Bedarf der Schlachtindustrie kann dementsprechend häufig nur noch knapp gedeckt werden. Obwohl nach wie vor Impulse im Fleischhandel fehlen, sind die Schlachttiere gefragt. Höhere Preise lassen sich dabei insbesondere im Handel mit Schlachtkühen erzielen. Die Schlachtzahlen liegen hier Woche für Woche unter demVorjahr, die Nachfrage kann häufig nicht zur Gänze gedeckt werden. Auch der Handel mit Jungbullen verläuft wieder spürbar flotter, die Preisaufschläge fallen allerdings nicht ganz so deutlich aus wie bei den weiblichen Kategorien.

14.02.2020
Eine Gruppe von Tierhaltern aus Niedersachsen heute vor dem Bundesrat in Berlin
Geflügel

Info Schwein, Geflügel, Milch/Rind, Ökolandbau

Die Landvolk-Vizepräsidenten Jörn Ehlers und Ulrich Löhr sowie der stellvertrende Vorsitzende des Landvolk-Arbeitskreises Sauenhaltung, Martin Roberg, haben heute mit einer Gruppe von Tierhaltern aus Niedersachsen und dem ganzen Bundesgebiet vor dem Bundesrat demonstriert. Auf der Tagesordnung stand die Beratung und Beschlussfassung über die Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungs-Verordnung mit zahlreichen Empfehlungen des Agrarausschusses des Bundesrates zu Änderungsanträgen. Betroffen sind die Sauenhalter, Geflügelhalter, Kälbermäster und Milchviehhalter.

Wie hier bereits mitgeteilt, wurde der Tagesordnungspunkt abgesetzt. Im Dickicht der Änderungsanträge konnten offensichtlich im Bundesrat keine Mehrheiten mehr gefunden werden.

Wegen Problemen bei der Bahn heute Morgen im Raum Hannover konnten einige Demonstrationsteilnehmer aus Niedersachsen leider nicht mehr rechtzeitig anreisen.

12.02.2020
Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung: Präsenz vor dem Bundesrat, Teilnehmer gesucht!
Schwein

Info Schwein

Wie im Landvolk-INFO Schwein Nr. 5 berichtet, wird der Bundesrat am 14.02.2020 über die Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung entscheiden. Anlässlich dessen hat sich DBV-Präsident Joachim Rukwied mit einem Schreiben an die Ministerpräsidenten der Bundesländer gewandt, um Korrekturen an der Empfehlung des Agrarausschusses anzumahnen. Es sollte nur das ursprüngliche Anliegen der Änderung, die Rechtssicherheit und Planbarkeit für die Sauenhalter, Berücksichtigung finden, und zwar in machbaren Schritten.

Der DBV wird am Freitag-Morgen ab 8:00 Uhr am Bundesrat präsent sein, wenn die Politiker zur Sitzung eintreffen. Das Landvolk Niedersachsen möchte auch eine Delegation nach Berlin entsenden und sucht dafür interessierte Sauenhalter! Bei Interesse melden Sie sich bitte umgehend bis morgen, 13.02.2020, 14:00 Uhr unter der E-Mail-Adresse: markus.kappmeyer@landvolk.org

12.02.2020
ASP: Polen legt Sonderfonds auf
Schwein

Info Schwein

Die polnische Regierung hat zugesagt, Maßnahmen zur Prävention und Früherkennung gegen die ASP mit einem Sonderfonds in Höhe von umgerechnet 31,1 Mio. Euro zu unterstützen. Aus diesem Fonds werden u.a. Biosicherheitsmaßnahmen der Betriebe, Prämien für aufgefundenes Fallwild bzw. erlegte Wildschweine, Bau von Wildzäunen sowie Entschädigung der Schweinehalter bei Bestandskeulung in Seuchengebieten finanziert.

12.02.2020
Erster ASP-Fall in Griechenland
Schwein

Info Schwein

Nach Angaben des BMEL wurde am 5. Februar 2020 der erste ASP-Fall bei Haus- und Wildschweinen in Griechenland festgestellt. Dabei handelt es sich um einen Kleinbestand mit 32 Schweinen in Zentralmakedonien (Region Serres, ca. 50 km südlich der Grenze zu Bulgarien). Aufgrund des massiven ASP-Geschehens in Bulgarien wurde eine ca. 30 km breite Pufferzone in Griechenland an der Grenze zu Bulgarien eingerichtet.

12.02.2020
DBV zum Bericht des Kompetenznetzwerkes Nutztierhaltung
Schwein

Info Schwein

Gestern hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner die Empfehlungen des Kompetenznetzwerks Nutztierhaltung zur Zukunft der deutschen Nutztierhaltung vorgestellt. Die unter Vorsitz von Bundeslandwirtschaftsminister a.D. Jochen Borchert geführte Kommission wird ihre Arbeit fortsetzen, um nun Detailfragen zur Umsetzung und der Finanzierung zu klären.

  • Position des DBV

Der DBV sieht in der Erarbeitung einer nationalen Strategie Zukunftsperspektiven für die Nutztierhaltung. Entscheidend ist aber, dass die Honorierung für höhere Standards tatsächlich bei den Landwirten ankommt. Eine langfristige und dauerhafte Verlässlichkeit der vorgeschlagenen Tierwohlprämien muss daher für alle Tierhalter sichergestellt werden. Nur so sind Investitionen möglich. Dabei benötigen wir nicht nur Konzepte für Neubauten, sondern vor allem eine Perspektive für die Weiterentwicklung der bestehenden Ställe. Die Tierhaltung ist für die deutsche Landwirtschaft von enormer Bedeutung und darf nicht in andere Länder exportiert werden. Außerdem muss die bereits erfolgreich am Markt tätige Initiative Tierwohl der Wirtschaft eingebunden und ihre Erfahrung genutzt werden.

Eine wesentliche Voraussetzung zur Umgestaltung der Nutztierhaltung ist für den Berufsstand, dass die derzeitige Blockade in den Planungs- und Genehmigungsverfahren für Um- und Neubauten beseitigt wird. Ebenfalls braucht es
eine klare Kennzeichnungsregelung für Tierwohlstandards. Verbraucher müssen bei ihrem Einkauf den Tierwohlstandard eindeutig erkennen können, auch aus welchem Land das Fleisch kommt. Deshalb fordert der DBV eine verpflichtende und flächendeckende Haltungs- und Herkunftskennzeichnung für Fleisch- und Wurstwaren.

Den Bericht der Borchert-Kommission finden Sie unter

https://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2020/030-Kompetenznetzwerk-Nutztierhaltung-Uebergabe_Empfehlungen.html