Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

07.02.2020
Bio-Kartoffeln mit starkem erstem Halbjahr
Öko-Landbau

Info Ökolandbau

Die Erzeugerpreise liegen seit Beginn der Saison über dem Niveau der vorherigen Kampagne. Der preisliche Einstieg war schon zu Beginn der ersten deutschen Bio-Frühkartoffeln gut verlaufen, denn die deutsche Ware war gesucht und die aus den Importen zur Verfügung stehenden Mengen schon zu großen Teilen geräumt. Die Ernte der Speiseware erfolgte witterungsbedingt gut zwei Wochen später. Schon während der Ernte pendelten sich die Erzeugerpreise bei Abgabe franko Packbetrieb bei durchschnittlich 65 EUR/dt für lose Ware ein und an diesem Niveau hat sich auch bis dato nichts verändert. Die Qualitäten der aktuellen Lager-Kartoffeln werden als gut bewertet.

07.02.2020
Bio-Getreidemarkt ruht zum Jahreswechsel
Öko-Landbau

Info Ökolandbau

Im Zuge des Jahreswechsels hat kaum Bewegung am Bio-Getreidemarkt stattgefunden. Die Preise sind auf Grund der ruhenden Geschäfte weitestgehend stabil geblieben. Weizen in mittlerer Backqualität wird weiterhin gesucht, die hohen Qualitäten fließen hingegen kaum ab. Die Dinkelnachfrage ist nach wie vor groß. Roggen ist im Überfluss vorhanden, was die Preise deutlich abschwächt. Der Futtergetreidemarkt ist weitestgehend ausgeglichen. Umstellungsware ist reichlich vorhanden, so dass sich die Nachfrage etwas bedeckter hält. Der Abverkauf von Mais startete in Folge des Preisdrucks ausländischer Futtermühlen schleppend, hat sich letztlich jedoch erholt. Für Futterleguminosen ist der Markt ebenfalls sehr ausgeglichen.

07.02.2020
Bio-Milchpreise legen im Dezember weiter zu
Öko-Landbau

Info Ökolandbau

Die deutsche Bio-Milchproduktion stieg im Jahr 2019 voraussichtlich um 6 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Auswirkungen der Umstellungs­welle in den Jahren 2016 und 2017 ebbte damit im vergangenen Jahr deutlich ab und auch für das neue Jahr dürfte sich der Markt weiter konsolidieren. Die Nachfrage nach Bio-Milch und Bio-Milchprodukten wächst weiter dynamisch und die Erzeugerpreise haben sich gegen Ende des Jahres 2019 erhöht.

07.02.2020
Mehr Kühe und Jungbullen 2019 geschlachtet
Öko-Landbau

Info Ökolandbau

Die Schlachtungen sind 2019 bei Jungbullen und Kühen gestiegen, bei Färsen und Ochsen dagegen zurückgegangen. Die Kuhschlach­tungen nahmen mit plus 6 % noch moderat zu – die Marktverläufe auf Verbraucherseite ließen eigentlich größere Wachstumsraten vermuten. Allerdings dürften insbesondere bei den Kuhvermarktern Unternehmen im AMI-Panel fehlen. Die Jungbullenschlachtungen stiegen sogar um 17 %. Damit läuft die Entwicklung ähnlich wie auf dem konventionellen Markt.

07.02.2020
DBV-Perspektivforum BioFach 2020: „Markt-orientierte Öko-Umstellung“ am 13. Februar 2020 in Nürnberg
Öko-Landbau

Info Ökolandbau/Pflanze

18 % weitere Bauern würden laut DBV-Konjunk­turbarometer Agrar vom Dez. 2019 umstellen, wenn ihr Öko-Absatz gesichert wäre. Auf dem DBV-Perspektivforum zur BioFach 2020 wird diskutiert, wie marktorientierte Umstellung mit Abnehmern verbindlich gestaltet werden kann und die Rohstoffvermarktung in bäuerlicher Kontrolle bleibt. In Uelzen wurde dazu eine Abnehmer-Kooperation von KÖN und Kreis­bauernverband getestet. Verarbeiter mit kom­plementärem Rohstoffbedarf aus Nieder­sachsen haben Öko-Umsteller unterstützt. Das wird vorgestellt und die Übertragbarkeit und die Wahrung bäuerlicher Interessen von namhaften EZG-Vertretern und Rohstoff­händlern diskutiert.

Donnerstag, 13. Februar 2020, 15:00 – 16:45 Uhr, Raum Oslo, NCC Ost

07.02.2020
Ausführungsrecht neue EU-Öko-Verordnung: Kommissions-Entwurf zum einheitlichen Um-gang mit Rückstandsfunden
Öko-Landbau

Info Ökolandbau

Die Kommission hat im Nov. 2019 den Mit­gliedstaaten einen Entwurf für ein Ausfüh­rungsrecht zum einheitlichen Umgang mit Rückstandsfunden vorgelegt. Sie definiert dabei Vorgaben aus den Artikeln 28 für Öko-Unternehmer und 29 für Kontrollstellen und -behörden. In der Vorlage ist das kritisch zu sehen: Kontrollstellen und -behörden sollen bei allen Verdacht auslösenden Rückstandsfunden eine zusätzliche Zweit-Rückstandsprobe und Rück­standsanalyse vornehmen, obwohl das oft nicht zielführend ist.

Die Ausrichtung auf PSM-Funde aus verbotener Anwendung berücksichtigt nicht Abdrift, ubiqui­täre Kontaminationen und andere Verstöße. Eine EU-Guideline insbesondere zu Art. 28 und 29 wäre hier vorzuziehen, zumal mit dem neuen Basisrechtstext noch keine Umsetzungser­fahrung besteht. Die Probenahme sollte risiko­orientiert bleiben dürfen und die Relevanz eines Befundes herausgestellt werden. Die Definition von Verstoß-Typen (Non Compliance) im Maßnahmen­katalog sollte sich auf relevante, fest­gestellte Verstöße fokussieren. DBV, BÖLW und Lebensmittelverband haben im Sommer 2019 eine gemeinsame Auslegung vorgestellt: https://bit.ly/2Zw8lhA

07.02.2020
MARS: Milder Winter verhindert Ausbildung der Frostresistenz – hohes Auswinterungspotenzial in ganz Europa noch nicht gebannt
Öko-Landbau

Info Pflanze/Ökolandbau

Die vom europäische Crop-Monitoring Agenturs Mars erwarteten ausbleibenden Frostereignisse bis Ende Jan 2020 haben sich bewahrheitet. Damit setzen sich die für einen üblichen Winter viel zu milden Temperaturen vorerst fort. Das hat Folgen. Zunächst haben sich die Wintersaaten in einigen kritischen Regionen mit zu wenig Niederschlag deutlich erholen können. Insbesondere sind die milden Temperaturen den Spätsaatregionen zugute gekommen. Allerdings gibt es auch gravierenden Nachteile für diejenigen Standorte, die früher oder später damit rechnen müssen, von Frosttemperaturen überrascht zu werden. Das gilt insbesondere für die nördlichen und östlichen Regionen. In weiten Teilen Europas ist keine Winterhärte bei den Pflanzen festzustellen. Ein plötzlicher Kälteeinbruch könnte also zu großflächigen Auswinterungsschäden führen. Der Monat Februar kann erfahrungsgemäß nochmal zu einer sehr kritischen Wetterphase führen. Das milde Wetter führt auch dazu, dass die übliche kältebedingte Dezimierung des Schädlingspotenzials unterbleibt. Auf diese Weise ist beim Eintritt der Vegetation mit steigenden Temperaturen mit einem hohen Infektionsdruck zu rechnen. Über mögliche Auswirkungen des bisherigen Wetterverlaufs auf das Ertragsniveau sind zurzeit keine verlässlichen Aussagen zu treffen.

07.02.2020
Anhaltend reger Export und Nachfragesog aus den Niederlanden
Pflanzen

Info Pflanze

Nachdem die Terminkurse in Chicago und Paris fast eine Woche lang im Minus schlossen liegen sie nun wieder im Plus. An der Euronext liegt der Weizen im Frontmonat März, mit aktuell 193,0 €/t, sogar über der Vorwochenlinie. Den Unsicherheiten der letzten Wochen bezüglich der Ausbreitung des Corona-Virus entgegen, sind sich verschiedene Marktbeobachter nun einig, dass dies lediglich eine kurzfristige Wachstumsdelle verursachen könnte. Handelsunternehmen an den Häfen sind nach wie vor mit der Abwicklung großer Exportmengen mehrerer Schiffe gleichzeitig beschäftigt. Diese Situation soll noch bis Ende März anhalten. Trotz angespannter Logistik hat die Exportnachfrage bisher noch keinen Schaden genommen. Insbesondere bei Weizen macht sich das fortgesetzt flotte Exportgeschäft bemerkbar. Die hiesigen Veredelungsregionen konkurrieren im Weizengeschäft mit dieser lebhaften Exportnachfrage im Norden. Mischfutterhersteller beschränken sich auf kurzfristige Bedarfsdeckungen. Auch die Niederlande ist mit Käufen von Futtergetreide alter Ernte am Markt. Während die Erzeugerpreise aktuell nur geringe Tendenzen nach oben zeigen und noch die Baisse der Vorwoche wiederspiegeln, zeigen die Großhandelspreise schon wieder nach oben und liegen teilweise über Vorwochenlinie. Vor allem Gebote für Futterweizen franko Niederlande weisen mit 193 €/t ein Plus von 2 €/t über der Vorwoche auf. Am Ober und Niederrhein ist das Preisniveau mit 182 bzw. 185 €/t wieder erreicht und auch Südoldenburg notiert mit 194 €/t stabil.