Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

14.02.2020
DBV zum Bericht des Kompetenznetzwerkes Nutztierhaltung
Geflügel

Info Geflügel

Am Dienstag hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner die Empfehlungen des Kompetenznetzwerks Nutztierhaltung zur Zukunft der deutschen Nutztierhaltung vorgestellt. Die unter Vorsitz von Bundeslandwirtschaftsminister a.D. Jochen Borchert geführte Kommission wird ihre Arbeit fortsetzen, um nun Detailfragen zur Umsetzung und der Finanzierung zu klären.

  • Position des DBV

Der DBV sieht in der Erarbeitung einer nationalen Strategie Zukunftsperspektiven für die Nutztierhaltung. Entscheidend ist jedoch, dass die Honorierung für höhere Standards tatsächlich bei den Landwirten ankommt. Eine langfristige und dauerhafte Verlässlichkeit der vorgeschlagenen Tierwohlprämien muss daher für alle Tierhalter sichergestellt werden. Nur so sind Investitionen möglich. Dabei benötigen wir nicht nur Konzepte für Neubauten, sondern vor allem eine Perspektive für die Weiterentwicklung der bestehenden Ställe. Die Tierhaltung ist für die deutsche Landwirtschaft von enormer Bedeutung und darf nicht in andere Länder exportiert werden. Außerdem muss die bereits erfolgreich am Markt tätige Initiative Tierwohl der Wirtschaft eingebunden und ihre Erfahrung genutzt werden.

Eine wesentliche Voraussetzung zur Umgestaltung der Nutztierhaltung ist für den Berufsstand, dass die derzeitige Blockade in den Planungs- und Genehmigungsverfahren für Um- und Neubauten beseitigt wird. Ebenfalls braucht es eine klare Kennzeichnungsregelung für Tierwohlstandards. Verbraucher müssen bei ihrem Einkauf den Tierwohlstandard eindeutig erkennen können, auch aus welchem Land das Fleisch kommt. Deshalb fordert der DBV eine verpflichtende und flächendeckende Haltungs- und Herkunftskennzeichnung für Fleisch- und Wurstwaren.

Den Bericht der Borchert-Kommission finden Sie unter

https://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2020/030-Kompetenznetzwerk-Nutztierhaltung-Uebergabe_Empfehlungen.html

14.02.2020
Milchmarkt
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI/ZMB) – Saisonal typisch ist die Milchmengenanlieferung weiter gestiegen. Es wurden in der 5. KW 0,2 Prozent mehr Milch als in der Vorwoche angeliefert. Im Vergleich zur Vorjahreswoche war das Milchaufkommen damit 0,3 Prozent höher. Die Nachfrage auf dem Buttermarkt hat sich beruhigt. Die Molkereiabgabepreise lagen sowohl für abgepackte Butter als auch für Blockbutter auf dem Niveau der Vorwoche zwischen 3,52 – 3,66 Euro/kg. Der Handel hat den Preis in der Einstiegsstufe von 1,39 auf 1,35 Euro/ 250g Päckchen gesenkt. Für langfristige Abschlüsse bei Blockbutter tendieren die Preisvorstellungen zwischen Herstellern und Käufern auseinander.

Der Käsemarkt stellt sich sehr fest dar. Das Angebot ist weiter knapp und die Bestände sind niedrig mit einem jungen Reifegrad. Sowohl die Export- und Inlandsnachfrage verlaufen gut. Für die nächsten Monate werden von den Herstellern höhere Preise gefordert. Auf den Pulvermärkten ist eine ruhige bis stabile Nachfrage zu beobachten. Das Preisgefüge für Magermilchpulver ist uneinheitlich, die Preise für Vollmilchpulver und Molkepulver tendieren unverändert bis stabil.

14.02.2020
Tierschutz-Nutztierhaltungs-VO im Bundesrat
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Der Bundesrat sollte heute über die Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung entscheiden. Zum Auftakt der Sitzung wurde die Änderung jedoch von der Tagesordnung genommen! Anlässlich der angestrebten Änderungen hatte sich DBV-Präsident Rukwied mit einem Schreiben an die Ministerpräsidenten der Bundesländer gewandt, um Korrekturen an den Empfehlungen des Bundesrat-Agrarausschusses anzumahnen. Die vorliegenden Vorschläge (u. a. Verbot der ganzjährigen Anbindehaltung) stellen weite Teile der bäuerlichen Tierhaltung in Frage. Solch tiefgreifende Änderungen gehören nach Auffassung des DBV in die Gespräche über die Nutztierstrategie und bedürfen einer Folgenabschätzung. Ferner müssten sie EU-weit diskutiert werden. Als die Politiker zur Sitzung eintrafen, war der DBV gemeinsam mit „Land schafft Verbindung“ am Bundesrat präsent.

14.02.2020
Coronavirus weiter im Fokus
Pflanzen

Info Pflanze

Die Sorge vor den wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus wirkt sich auch weiter auf die Finanzmärkte aus. Die Unsicherheit spiegelt sich unter anderem beim Ölpreis wider. China ist normalerweise der größte Abnehmer von Rohöl, doch wegen des Virus ist die Industrieproduktion zurückgefahren und Lieferketten sind unterbrochen. Die Ölnachfrage wird laut Internationaler Energie Agentur (IEA) in den nächsten Monaten noch weiter zurück gehen, zum ersten Mal seit der Finanzkrise 2009. Seit dem ersten Virusfall im Ausland Mitte Januar ist der Ölpreis um 13% gesunken. Um einem Preisverfall entgegen zu wirken denkt das Ölkartell der OPEC (Organisation erdölexportierender Länder) bereits laut über Förderkürzungen nach. Das größte Förderland Saudi-Arabien will sie, doch Russland sträubt sich. Das nicht OPEC-Land müsste aber am selben Strang ziehen wie die OPEC-Mitglieder damit die Kürzungen wirken.

Die OPEC hat am Mittwoch ihren jüngsten Monatsbericht veröffentlicht. Zum sechs Mal innerhalb von neun Monaten haben die Ölförderländer die Bedarfsprognosen gesenkt, im jüngsten Bericht wurden die Schätzungen um 230.000 Barrel/Tag reduziert. Wie aus dem Bericht weiter hervorgeht, hat die OPEC selbst im Januar im Schnitt 28,86 Mio. Barrel Rohöl pro Tag gefördert. Wegen der niedrigeren Prognose für die Nachfrage geht das Ölkartell davon aus, dass es auf dem Weltmarkt im zweiten Quartal zu einem Überangebot von 570.000 Barrel pro Tag kommen wird.

Ungeachtet der Nachrichtenlage klettert der Brentölpreis heute über 55 USD je Barrel, die auf ein immer größer werdendes Überangebot und steigende Lagerbestände hindeutet.

14.02.2020
Klöckner will EU-weites Tierwohllabel
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Auf dem Treffen der EU-Agrarminister Ende Januar setzte sich Landwirtschaftsministerin Klöckner für ein EU-weites Tierwohlkennzeichen ein. Sie führte aus, dass ein solches Kennzeichen ein wichtiger Beitrag für mehr Tierwohl wäre. Von der EU-Kommission forderte Klöckner, einen entsprechenden Vorschlag vorzulegen. Die Bundesregierung wird dieses Ansinnen während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im 2. Halbjahr 2020 mit Sicherheit vorantreiben.

14.02.2020
Seminarfortsetzung zu Milchterminkontrakten
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Am 10. März (Ingolstadt), 12. März (Münster) und am 13. März (Hannover) finden drei Seminare des ife-Instituts zum praktischen Umgang mit Milchterminkontrakten statt. Der DBV ist ein Partner der Seminarreihe. Zu weiteren Informationen und Anmeldemöglichkeiten gelangen Sie hier.

„Schulung – Praktischer Umgang mit Milchterminkontrakten“
Datum, Zeit: Freitag, den 13. März 2020, 09:30 – 16:00 Uhr
Ort: Hannover
Seminarraum: Landvolk Niedersachen, Warmbüchenstr. 3, 30159 Hannover

Organisator: ife Institut für Ernährungswirtschaft Kiel
Ansprechpartner: Dr. Henrike Burchardi, Email: henrike.burchardi@ife-ev.de, Tel.: 0431 – 26 09 86 02

Hintergrund des Seminars
Auf den Milchmärkten sind die hohen Preisschwankungen mittlerweile zur Normalität geworden. Die Handelsmengen an der Börse (EEX Leipzig) steigen, und die Milchterminkontrakte ermöglichen ein börsenbasiertes Risikomanagement. Durch die Molkereien werden in Deutschland bereits erste börsenbasierte Milchfestpreismodelle für landwirtschaftliche Betriebe angeboten. Wichtig bei all diesen Entwicklungen ist es, dass die Landwirte genau wissen, wann eine börsenbasierte Milchpreisabsicherung sinnvoll ist und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind, unabhängig davon, ob es sich um ein Modell der Molkerei handelt oder der Landwirt selbst an die Börse geht. Das Know How hier zu verbessern, darauf zielt diese neue Fortbildungsreihe zur börsenbasierten Milchpreissicherung ab. Wie im vergangenen Jahr organisiert das ife Institut für Ernährungs-wirtschaft in Kiel die Seminare mit den Partnern European Energy Exchange AG, Deutscher Bauernverband e.V., Deutscher Raiffeisenverband e.V. und der H. Jürgen Kiefer GmbH.
Ziele des Seminars
Ziel ist es, Milcherzeugungsbetriebe, Liefergemeinschaften bzw. -genossenschaften sowie Lieferanten-betreuer in Molkereien in die Lage zu versetzen, selbständig die betriebsindividuelle Umsetzung von börsenbasierten Milchpreissicherungen anhand von Praxisdaten beispielhaft zu planen. Die Seminare richten sich an Teilnehmer ohne Grundlagenwissen der Milchpreissicherung an der Warenterminbörse, sind aber auch für Teilnehmer geeignet, die ihr Wissen vertiefen wollen.
Kosten des Seminars und Anmeldung
Dieses Seminar wird gefördert über den Förderungsfonds der Landwirtschaftlichen Rentenbank in Frankfurt. Für die Teilnehmer fällt nur ein Eigenanteil in Höhe von 75,00 EUR an. Darin sind alle Kosten wie Verpflegung, Tagungsraum, Tagungsunterlagen etc. enthalten.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich daher schnellstmöglich verbindlich per Email an bei Frau Burchardi, ife Institut für Ernährungswirtschaft Kiel unter henrike.burchardi@ife-ev.de oder telefonisch unter 0431 – 26 09 86 02.
Sie erhalten dann eine Rechnung in Höhe von 75,00 EUR (inkl. gesetzlicher MwSt.). Nach Zahlungseingang und Anmeldebestätigung ist die Teilnahme gesichert.

14.02.2020
Weizenkurse geraten unter Druck
Pflanzen

Info Pflanze

Die Weizenkurse in Paris legten im Verlauf der Woche zunächst zu, gaben die Gewinne dann aber wieder ab. Aktuell steht der Frontmonat März bei 192,8 €/t, womit die Vorwochenline leicht verfehlt wird. Was den Terminmarkt derzeit im Wesentlichen steuert, sind die Entwicklungen im Außenhandel und hier ist das Bild eher uneinheitlich. Auf der einen Seite steigern die deutlichen Eurokursrückgänge der vergangenen Tage die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Weizenexporte gegenüber anderen Herkünften. Frankreich zeigte sich zuletzt sehr konkurrenzstark am internationalen Markt. FranceAgriMer untermauerte die positiven Exportaussichten jüngst mit einer Anhebung seiner Prognose zu den französischen Weichweizenexporten in der laufenden Saison um 0,2 auf 12,6 Mio. t, womit das Vorjahr um 30 % übertroffen würde. Auf der anderen Seite hat sich Frankreich um jüngste größere Weizenausschreibung Ägyptens nicht bemüht, wovon sich Marktteilnehmer enttäuscht zeigten. Für die insgesamt 360.000 t erhielten stattdessen Russland und Rumänien den Zuschlag. Getrübt werden die EU-Exporterwartungen auch durch die Entwicklungen am Schwarzmeer: Die russischen Weizenpreise haben zuletzt weiter nachgegeben, da der milde Winter dort bisher kaum zu Auswinterungs-schäden geführt hat. Auch die Frühjahrsaussaat steht wegen der aktuell günstigen Wetterlage unter einem guten Stern. Daraus ergeben sich positive Aussichten für die kommende Ernte. Der Wettbewerb mit EU-Herkünften, die zuletzt wegen eines Preisvorteils im Export noch die Nase vorn hatten, wird dadurch verschärft.

14.02.2020
In Bayern liegt der Schwerpunkt der Rinderschlachtungen
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI) – Im vergangenen Jahr wurden in Bayern deutschlandweit betrachtet erneut die meisten Rinder der Schlachtung zugeführt. Dabei führt Bayern mit mehr als einem Viertel aller Rinderschlachtungen die Hitliste in Deutschland an. Während deutschlandweit insgesamt nur 0,8 % weniger Rinder geschlachtet wurden, stiegen in Bayern die Schlachtzahlen sogar mit einem Plus von 4,8 % entgegen dem bundesdeutschen Trend.  Ebenfalls ausgeweitet wurde die Zahl der Rinderschlachtungen in Niedersachsen, wo 5,2 % mehr Tiere der Fleischerzeugung zugeführt wurden. In Nordrhein-Westfalen dagegen verminderte sich das Schlachtvolumen um 5,3 %. Bei der jüngsten Viehbestandserhebung im November 2019 wurden 2,6 % weniger Rinder festgestellt. Das lässt darauf schließen, dass das Schlachtaufkommen in diesem Jahr insgesamt weiter zurück geht. Auch auf der Europaebene werden sinkende Bestandszahlen für Rinder erwartet.