Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

05.06.2020
Regen entspannt die Lage
Pflanzen

Info Pflanze

Die Weizenkurse in Paris stehen aktuell bei 187 €/t, was einem leichten Anstieg zum Wochenbeginn entspricht. Gebremst werden die Kurse von den aktuellen Wetterprogosen für die kommenden Tage, die mindestens durchschnittliche, regional, aber auch überdurchschnittliche Regenfälle avisieren, besonders in den Getreideanbauregionen im Nordosten Frankreichs. Auch in Deutschland sind die Aussichten positiv: In Süddeutschland hat es am Mittwoch bereits kräftig geschauert. Für das Wochenende sind weitere Niederschläge avisiert, die dann auch die trockenen Regionen im Norden und Osten Deutschlands erreichen dürften.

Es bleibt abzuwarten, ob die angekündigten Regenfälle dort auch wirklich ankommen und ob die Niederschläge ausreichen werden, die angeschlagenen Feldbestände zu retten. Hinsichtlich des Exportes gibt es in der aktuellen Kalenderwoche kaum neues, geschweige denn kursbewegendes zu berichten. Für eine Weizenausschreibung Ägyptens im Gesamtumfang von 120.000 t hat erwartungsgemäß die Ukraine den Zuschlag erhalten. In Deutschland wird von eher geringen Exportverladungen in den Häfen berichtet, da insbesondere baltische bei internationalen Aus-schreibungen die Nase vorn hat.

Ähnlich den Weizenkursen haben sich auch die Maisnotierungen in den vergangenen Handelstagen kaum bewegt. An Eigendynamik mangelt es ohnehin und auch aus Chicago kommen keine richtungsweisenden Impulse.

05.06.2020
Welt-Weizenbilanz auf neuen Höchstständen
Pflanzen

Info Pflanze

Das US-Landwirtschaftsministerium erwartet für 2020/21 eine weltweit größere Weizenernte. Mit 768,5 Mio. t sollen fast 16 Mio.t mehr gedroschen werden.
Dabei kompensieren sich das Plus für Australien und das Minus für die EU. Für beide Länder gibt es die größten Veränderungen. Eine kleinere Weizenernte erwartet das USDA für die Ukraine und die USA. Größere Ernten für Argentinien, Kanada und Russland. Der weltweite Verbrauch könnte um 4,9 auf 753,5 Mio. t zunehmen. In China soll die Nachfrage auf 130 Mio. t anschwellen, in Indien auf 99 Mio. t.
Für die EU wird ein Rückgang auf 120,3 Mio. t avisiert, da weniger im Futter landen könnten. Angesichts der größeren Ernten steht mehr für den globalen Handel zur Verfügung, der laut USDA auf 186,6 Mio. t zunehmen könnte. An die Spitze der weizenexportierenden Länder soll sich Russland vor die EU, die USA und Kanada schieben. Am Ende des Wirtschaftsjahres 2020/21 könnten 310 Mio. t Weizen weltweit bevorratet sein und damit so viel wie noch nie. Gegenüber Vorjahr ist das ein Plus von 15 Mio. t.

05.06.2020
Milchmarkt
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI, ZMB) – Die Molkereien erfassten Ende Mai (KW 21) 0,3 % mehr Milch als in der Vorwoche und damit 1,1 % mehr als im Vorjahr. Die Saisonspitze ist vermutlich erreicht. Die Nachfrage nach Konsummilch und anderen Produkten des weißen Sortiments bewegt sich weiter auf hohem Niveau. Die Anbieter zeigen sich sehr zufrieden. Die Nachfrage aus dem Food-Service verläuft auf höherem Niveau, hat aber den Stand vor der Corona-Krise noch nicht wieder erreicht. Am Markt für abgepackte Butter haben sich festere Preise durchgesetzt. Die Lage am Markt für Blockbutter ist aktuell abwartend. Käufer sind nicht bereit, auf höhere Forderungen einzugehen, so kommen kaum Neuabschlüsse zu Stande. Für die Private Lagerhaltung wurden in der letzten Maiwoche in der EU insgesamt 5.784 t angemeldet. Damit ist die Gesamtmenge seit Beginn der Maßnahme auf 36.818 t gestiegen (7.763 t davon aus DE).

Die Lage am Markt für Schnittkäse hat sich befestigt. Durch die bessere Nachfrage aus dem Food-Service ist Bewegung in den Markt gekommen. Die Lage am Markt für Mager- und Vollmilchpulver scheint ruhig. Die Preise sind zuletzt weiter gestiegen.

05.06.2020
DBV-Fachausschuss Milch
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Der Milchmarkt zeigt sich mit den Lockerungen der Corona-Beschränkungen sowie der Förderung der Privaten Lagerhaltung deutlich fester. Der DBV-Fachausschuss Milch konnte sich unter Leitung von DBV-Vizepräsident Schmal somit neben der Information über die marktpolitischen Aktivitäten mit weiteren Themen befassen: Erarbeitung einer DBV-Grünlandstrategie, Initiative Tierwohl (ITW) Rind, Umsetzung der Strategie 2030, Milchgüte-Verordnung. Die Etablierung einer ITW Rind wird vom Fachausschuss begrüßt. Diese soll im Einklang mit dem Milchsektor umgesetzt werden. Die Einführung eines Antibiotikamonitorings wird mit Blick auf die laufende Hemmstoffkontrolle der Rohmilch nicht in dem Umfang der fleischproduzierenden Sektoren als notwendig angesehen. Zur Umsetzung der Strategie 2030 wurde über die Fortschritte berichtet: Weiterentwicklung QM-Milch, Fortsetzung des Nachhaltigkeitsmoduls, marktpolitische Maßnahmen. Bezüglich einer nationalen Branchenkommunikation des Milchsektors werden die kommenden Wochen entscheidend für Inhalt, Finanzierung, Organisation und somit den Erfolg dieses Vorhabens sein.

05.06.2020
Konjunkturpaket hilft auch der Landwirtschaft
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Im Ergebnispapier des Koalitionsausschusses vom 3. Juni 2020 heißt es unter anderem: Im Interesse des Tierwohls wird ein Investitionsförderprogramm für den Stallumbau für die zügige Umsetzung besserer Haltungsbedingungen in den Jahren 2020 und 2021 aufgelegt. DBV-Präsident Rukwied begrüßt das Ergebnis: „Die Investitionsförderung für Tierwohlställe ist dringend notwendig, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der laufenden Gesetzgebungsvorhaben. Bestandsanlagen brauchen eine Perspektive, aber auch Ersatzinvestitionen in Form von erweiterten Neubauten müssen möglich sein.“

05.06.2020
Bio-Milchpreise mit leicht schwächerer Tendenz im April
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI) – Die Molkereien in Deutschland haben für ökologisch erzeugte Milch im April etwas weniger ausgezahlt als im Vormonat. Die Rückgänge sind dabei größtenteils in saisonal wechselnden Auszahlungsmodalitäten begründet. Laut Hochrechnungen der AMI lag der Erzeugerpreis für ökologisch erzeugte Milch mit einem Fettgehalt von 4,0 % und einem Eiweißgehalt von 3,4 % im April 2020 im Bundesmittel bei 47,3 Ct/kg. Das bedeutet gegenüber dem März einen Rückgang von rund 0,5 Ct. Zuvor waren seit September des vergangenen Jahres leichte Zuwächse zu verzeichnen gewesen. Damit lag die Auszahlungsleistung zuletzt nahezu auf dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. Auch in der Kumulation der ersten vier Monate dieses Jahres lag der Bio-Milchpreis lediglich geringfügig über dem Ergebnis des gleichen Zeitraums von 2019. Bei den Erzeugerpreisen für konventionelle Milch stellten sich im April leicht rückläufige Tendenzen ein. Hier erhielten die Milchviehhalter im April im Schnitt 32,7 Ct/kg, was im Vergleich zum Vormonat ein Minus von rund 0,7 Ct bedeutete. Hier spiegelten sich die schwächeren Produktpreise von Februar 2020 zeitverzögert auf der Erzeugerebene wider. Dadurch, dass die Abschläge bei der konventionell erzeugten Milch etwas deutlicher ausfielen, vergrößerte sich der Abstand der Auszahlungspreise zwischen der Bio- und der Nicht-Bio-Variante wieder leicht auf 14,5 Ct.

05.06.2020
Angebot Paratuberkulose Online-Seminar wird sehr gut angenommen
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Die Aufzeichnung des am 01.10.2019 live durchgeführten Webinars mit dem Titel „Paratuberkulose im Rinderbetrieb“ mit Dr. Susanne Eisenberg und Dr. Matthias Link wird weiterhin rege abgerufen. Für das Webinar wurden seitdem 687 Anmeldungen aus der Tierärzteschaft registriert. 437 Tierärztinnen und Tierärzte haben sich zudem erfolgreich dem nachfolgenden Wissenstest zur Erlangung der ATF-Anerkennung gestellt. Bereits der Livetermin am 01.10.2019 wurde von 96 Teilnehmer*Innen verfolgt. Die Aufzeichnung des Webinars steht interessierten Tierärzten noch bis Ende September kostenlos unter zur Verfügung. Frau Prof. Kerstin-Elisabeth Müller aus der Klinik für Rinder der Freien Universität Berlin, hat den Kurs bereits mit Genehmigung durch die george & oslage Verlag und Medien GmbH ins Wahlpflichtprogramm für ihre Studenten aus der Veterinärmedizin eingebunden. Eine weitere Aufzeichnung eines Webinars zur gleichen Thematik für Landwirtinnen und Landwirte mit dem Titel „Wie kann ich Hygiene und Biosicherheit auf dem Hof stärken?“ ist auf der Homepage der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. frei abrufbar.

05.06.2020
Schlachtkühe bleiben gefragt
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI) – Das Angebot an Schlachtrindern scheint sich inzwischen langsam zu normalisieren, es wird mehrheitlich von normalen Mengen berichtet. Hier und da nehmen die Stückzahlen etwas zu, sind aber üblicherweise nicht zu reichlich. Gleichzeitig ist die Nachfrage von Seiten der Schlachtindustrie flott, insbesondere im Süden Deutschlands zeigt sich der Handel sehr lebhaft. Gerade Schlachtkühe sind dabei auch weiterhin gefragt, trotz der Feiertage wird teilweise sogar von kleineren Engpässen berichtet. Entsprechend ziehen die Preise hier erneut deutlich an. Bei den Jungbullen werden ebenfalls Aufgelder gezahlt, ganz so flott wie in den Vorwochen gestaltet sich der Markt allerdings nicht mehr. Von Seiten der Schlachtindustrie nimmt der Widerstand langsam zu, die Käufer sind oft nicht mehr bereit, deutlich höhere Preise zu akzeptieren.

05.06.2020
Erhöhte Werbeaktivitäten im LEH
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI) – Der Lebensmitteleinzelhandel zieht die Werbehäufigkeit für Fleisch von Januar bis Mai des laufenden Jahres noch einmal an. An der Spitze der Aktionen stehen nach wie vor Steaks in allen Varianten. Deutlich zugenommen hat im Vergleich zum Vorjahr insbesondere die Werbung für Steaks vom Hähnchen sowie für gemischtes Hackfleisch. Letzteres ist seit geraumer Zeit bereits ein Trendprodukt, worauf gerne zurückgegriffen wird, unabhängig davon, ob es sich um Gehacktes vom Rind, Schwein oder gemischtes Hackfleisch handelt. Zudem ließen die vergangenen Feiertage und die wärmeren Temperaturen die Nachfrage nach Grillgut ansteigen. Neben der beginnenden Grillsaison ist auch die Corona-Pandemie aktuell ein Grund für vermehrte Aktionen rund um das Produkt Fleisch. Zwar läuft der Außer-Haus-Verzehr nach der Wiedereröffnung gastronomischer Betriebe langsam wieder an, allerdings findet die Verpflegung nach wie vor hauptsächlich in den heimischen vier Wänden statt.