Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

03.06.2020
Weiter ASP-Fälle in Polen
Schwein

Info Schwein

Nach wie vor ist die ASP in Polen nicht abgeebbt. Die polnische Veterinärbehörde meldete vor kurzem die Funde von insgesamt 50 toten, mit ASP infizierten Wildschweinen in sechs Verwaltungsbezirken des Landes.

Aus deutscher Sicht besonders bedenklich waren erneute Funde toter Wildschweine im Bezirk Lebus. Ein bestätigter Fall in der Gemeinde Zary befand sich nur rund 25 km von der deutsch-polnischen Grenze entfernt.

03.06.2020
Wiederaufnahme von QS-Audits
Schwein

Info Schwein

(QS GmbH) Aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus hatte QS dringend empfohlen, in den vergangenen zwei Monaten auf die Durchführung sämtlicher QS-Audits zu verzichten. Angesichts des aktuell verlangsamten Infektionsgeschehens und der in vielen Lebensbereichen bereits erfolgten Lockerungen wird die Durchführung von QS-Audits nun wieder als möglich erachtet.

Neben den normalen Audits werden somit im Zeitraum von Mitte Juni bis Ende November 2020 auch wieder Stichprobenaudits durchgeführt, die von QS getragen werden. QS weist darauf hin, dass alle Audits sowohl unter Beachtung spezieller Hygienevorkehrungen zum Schutz gegen das Corona-Virus als auch der üblichen Schutzmaßnahmen (z. B. Seuchenschutz und Biosicherheit in tierhaltenden Betrieben) stattfinden. Der Prüfumfang der Stichprobenaudits beschränkt sich auf das Nötigste, damit die Dauer der Audits zeitlich begrenzt und der persönliche Kontakt reduziert werden kann.

03.06.2020
Ernährungsreport verdeutlicht Wertschätzung der Landwirtschaft
Geflügel

Info Schwein und Geflügel

Letzten Freitag hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner den Ernährungsreport 2020 vorgestellt. Es zeigt sich, dass die Corona-Pandemie auch Auswirkungen auf das Ernährungsverhalten hat. So haben Lebensmittel aus der Region an Bedeutung gewonnen und 39% der Befragten bringen der Landwirtschaft noch mehr Wertschätzung entgegen. Beim Tierwohlkennzeichen sprechen sich 81% für ein staatliches, unabhängiges Kennzeichnungssystem aus. Die Verbraucher geben an, für mehr Tierwohl auch mehr zu zahlen; 45% geben an, sogar bis zu 15 Euro pro Kilo zu zahlen.

DBV-Präsident Joachim Rukwied bekräftigt hierzu: „Wir freuen uns, dass die heimische Landwirtschaft eine so hohe Wertschätzung erfährt. Wir Bauern wollen auch in Zukunft die Bevölkerung mit hochwertigen regionalen Lebensmitteln versorgen und gleichzeitig noch mehr für Umwelt-, Klimaschutz und Tierwohl tun. Es muss aber allen bewusst werden, dass das nicht zum Nulltarif geht, sondern sich in einem höheren Preis für Lebensmittel abbilden muss. Dieser Mehrwert muss auch bei den Bauern ankommen.“

Den gesamten Ernährungsreport 2020 finden Sie unter: www.bmel.de/ernaehrungsreport2020

03.06.2020
Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungs-Verordnung am Freitag im Bundesrat
Schwein

Info Schwein

Wie im Landvolk-INFO Schwein Nr. 22 berichtet steht am kommenden Freitag (5. Juni) im Bundesrat die Entscheidung über die Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungs-VO an. Hierzu kommen die gesamten für die Februarsitzung bereits vorhandenen Beschlussempfehlungen und Anträge erneut zur Abstimmung sowie der aktuell vom Land NRW eingereichte Kompromissantrag zu Übergangszeiten und „Ausstrecken der Beine“. Bis in die Sitzung hinein können grundsätzlich noch weitere Anträge gestellt werden.

https://www.bundesrat.de/SharedDocs/TO/990/to-node.html%20-TOP%2044

DBV-Präsident Joachim Rukwied hat sich heute mit einem Schreiben an die Ministerpräsidenten der Bundesländer gewandt und sein Unverständnis über die vorgeschlagenen harten Vorschriften zum Ausdruck gebracht. Gleichzeitig machte er deutlich, dass zur Schadensbegrenzung neben praktikablen Regelungen ausreichende Übergangsfristen und eine unverzügliche, gleichzeitige Anpassung des Bau- und Umweltrechts unerlässlich sind. Bei der Abstimmung am Freitag muss eine Zukunftsperspektive für bäuerliche Tierhaltung erhalten bleiben, so Rukwied.

02.06.2020
Ruhige Geschäfte am Kassamarkt
Pflanzen

Info Pflanze

Am Kassamarkt ist es bei weitgehend stabilen Erzeugerpreisen eher ruhig. Erzeuger bieten sporadisch ihre Restmengen der Ernte 2019 an, die jedoch auf wenig Kaufinteresse stoßen. Nur bei dringendem Bedarf kommen Geschäfte für einzelne Fuhren zustande. Der Fokus liegt auf der Abwicklung bestehender Lieferkontrakte. So werden aus vielen Regionen nur noch nominelle Erzeugerpreise gemeldet.

Das Interesse an Kontrakten auf die kommende Ernte taucht sporadisch auf, allerdings liegen die Preisvorstellungen von Erzeugern und Käufern meist weit auseinander, auch wenn für Partien ex Ernte vereinzelt sogar mehr geboten wurde als in der Vorwoche. Brotweizen ex Ernte und frei Lager kann im östlichen Niedersachsen aktuell zu 164 €/t an marktfernen Standorten und bis zu 178 €/t in günstigeren Lagen kontrahiert werden. Das sind 5-6 €/t mehr als zum Vorjahreszeitpunkt. Der Großhandel nennt für Brotweizen zur Lieferung ab September franko Niederrhein 194 €/t, das sind 5 €/t weniger als für alterntige Partien. Brotroggen wird dort mit 170 €/t alt- und 172 €/t neuerntig bewertet. Braugerste hat derzeit kein Geschäft, franko Oberrhein wird für Septemberlieferungen von 213 €/t gesprochen. Das sind immerhin 2 €/t mehr als in der Vorwoche. 

02.06.2020
Eiweiß im Rapsschrot so teuer wie 2015
Pflanzen

Info Pflanze

Im Mai 2020 kostete Rapsschroteiweiß 17 % und Sojaschroteiweiß 9 % mehr als vor einem Jahr. Die Rapsschrotpreise zogen seit November 2019 deutlich an. Zum einen war zu Beginn des Jahres 2020 die Nachfrage der Mischfutterhersteller entflammt. Den größten Preis-sprung gab es aber im März als sich die Mischfutterbetriebe im Zuge der Corona-Krise mit Vorratskäufen eindeckten.

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Das verteuerte auch das Protein im Rapsschrot, das im Mai 2020 so viel kostete wie zuletzt vor fast fünf Jahren. Aus den gleichen Gründen stiegen auch die Forderungen für Sojaschroteiweiß, aber nicht ganz so stark. Sie erreichten das Niveau von Oktober 2018. Die Preise für Protein im Getreide legten im Gleichschritt mit den Futterweizenpreisen seit November zu. Sie lagen zuletzt rund 2 % über Vorjahresniveau.

02.06.2020
Weizen mal fester, mal schwächer
Pflanzen

Info Pflanze

Am Weizenmarkt fällt die Einschätzung der weltweiten Erträge weiterhin schwer. Zuletzt überwog wieder die Sorge um die Feldbestände in Europa und der Schwarzmeerregion. Nach wie vor haben die Wetterentwicklungen in diesen Regionen die Weizenkurse in Paris in festem Griff. Zwar hielt sich in der vergangenen Woche hartnäckig die Meinung, dass Regenfälle in Nordeuropa und der Schwarzmeerregion die Lage verbessert hätten, es wurde aber im Laufe der Woche deutlich, dass die Niederschläge in der Ukraine, Russland und einigen Teilen Europas keinesfalls ausreichend waren, um die Ertragsprognosen zu halten.

Auch in Deutschland ist es in den nördlichen und östlichen Hauptexportregionen immer noch zu trocken, sodass die Ernteprognosen gesenkt wurden. In der Ukraine und Russland hat die Trockenheit irreversible Schäden verursacht, die ukrainische Ernte dürfte auf 23,3 Mio. t sinken. Nur aus Polen wird gemeldet, dass sich die Ernteaussichten durch die jüngsten Regenfälle verbessert haben. 

Die gesenkten Ernteprognosen für Russland und die Ukraine haben die Exportpreise der beiden Länder nach oben getrieben, was dem europäischen Weizen zu Gute kommt. Zwar hat sich das europäische Exporttempo verlangsamt, im bisherigen Verlauf des Wirtschaftsjahres wurden aber trotzdem 30,7 Mio. t Weizen exportiert. Das sind 63 % mehr als im gleichen Zeitraum 2019.

29.05.2020
QS: Wiederaufnahme der Audittätigkeit
Geflügel

Info Geflügel

Seit 20. März 2020 hatten die Zertifizierungsstellen aufgrund des Lockdowns kaum mehr QS-Audits durchgeführt. Nun ist ein schrittweises Wiederanlaufen der Audittätigkeit festzustellen. Angesichts des aktuell verlangsamten Infektionsgeschehens und der in vielen Lebensbereichen bereits erfolgten Lockerungen erachtet QS die Durchführung von Audits nun wieder als möglich. Dabei müssen die Zertifizierungsstellen, ergänzend zu den bereits üblichen Schutzmaßnahmen (z. B. Infektionsschutz in Lebensmittelbetrieben, Seuchenschutz und Biosicherheit in tierhaltenden Betrieben), „Handlungsempfehlungen zur Auditdurchführung unter Beachtung des aktuellen Corona-Geschehens“ beachten. Sie finden diese zum Download im QS-Infoportal zum Coronavirus.

https://www.q-s.de/services/files/anleitungen/corona/Handlungsempfehlungen-fuer-Auditoren-DE.pdf