Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

02.08.2019
DBV korrigiert Ernteerwartungen für Getreide
Pflanzen

Info Pflanze

Nachdem die Getreideernte deutschlandweit in vollem Gange ist, korrigiert der Deutsche Bauernverband die Ernteerwartungen nach unten. Auf 44 bis 45 Millionen Tonnen (2013-2017: 47,9 Millionen Tonnen) und Erträge um 72 dt/ha wird die Ernte aktuell geschätzt und fällt damit unterdurchschnittlich aus. Für Winterweizen geht der DBV von 74 dt/ha aus. Die Qualitäten passen überwiegend. Lediglich das Hektolitergewicht unterliegt einer großen Streuung und tendiert zwischen 70 und 85 kg/hl. In Niedersachsen sind zum Wochenende schon mehr als die Hälfte des Weizens gedroschen. Damit war der Weizen teilweise früher dran als Raps. Einige Gebiete sind von einem hohen Schmachtkornanteil betroffen, Backqualitäten wie Fallzahl und Proteinwerte sind bisher jedoch weitgehend zufriedenstellend. Die Erzeugerpreise für Brotweizen liegen auf Vorwochenniveau zwischen 161 und 171 €/t. Die Großhandelspreise liegen franko Börderegion bei 175 €/t ex Ernte.

02.08.2019
Knappe Rapsversorgung
Pflanzen

Info Pflanze

Nachdem der Rapsanbau 2019 durch die trockenheitsbedingte Reduzierung der EU-Anbaufläche um 15 % bereits einen Dämpfer bekam, lässt die vorläufige Schätzung der Erträge auf durchschnittlich 30 dt/ha keine allzu großen Hoffnungen zu. Der Raps zeichnet sich EU weit besser als im ertragsschwachen Vorjahr ab. Der 5-jährige Durchschnitt wird jedoch nicht zu erreichen sein.

Die EU-Ölsaatenernte wird zum zweiten Mal in Folge kleiner ausfallen als im Jahr zuvor. Schon jetzt sind Versorgungslücken sichtbar, die einen Anstieg der Importmengen, wie in der Grafik dargestellt, unabdingbar machen. Das Importvolumen soll laut Prognosen auf 5 Mio. t ansteigen. Schließen könnte die Lücke auch in diesem Jahr wieder die Ukraine wo von einer Rekordernte, erstmals über deutschem Niveau, ausgegangen wird. Nach bisherigen Ansichten kann die Nachfrage der Ölmühlen dennoch nicht erfüllt werden. In Niedersachsen ist die Raps-Anbaufläche um 27% geschrumpft. Der Ertragszuwachs gegenüber 2018 wird auf 21% geschätzt und verfehlt damit ebenso das 5-Jahresmittel um knapp 7%. Aus der laufenden Ernte werden Erträge um 30 dt/ha und weniger, sehr vereinzelt auch um 40 dt/ha gemeldet. Die eher schwachen Erträge gepaart mit enttäuschenden Ölgehalten führen bisher zu einer geringen Abgabebereitschaft. Am hiesigen Kassamarkt liegen die Erzeugerpreise im Vergleich zur Vorwoche mit einer Spanne von 360 bis 370 €/t auf einem höheren Niveau. Erzeuger scheinen jedoch mehrheitlich abzuwarten welche Erträge und Qualitäten sie am Ende erzielen.

02.08.2019
Rüben leiden unter Hitze
Pflanzen

Info Pflanze

Die wichtigsten Rüben Erzeugerstaaten der EU werden nach aktuellen Prognosen die Ernte von 2018 übertreffen. Bisher könnten jedoch nur die Niederlade (+2,6%) und Großbritannien (+0,7%) das 5-Jahresmittel übersteigen. Für Deutschland wird gegenüber dem Vorjahr mit einem Ertragszuwachs von 15% auf 72,8 dt/ha gerechnet.
In den Beregnungsgebieten Niedersachsens herrschen gute Verhältnisse für die Zuckerrüben. Auf guten Böden ohne Beregnung sind noch Ertragszulagen möglich. Zurzeit ist von einer guten bis durchschnittliche Ernte auszugehen. Lediglich auf leichten Böden hat die Rübe während der Hitzetage der letzten Wochen sehr gelitten und teilweise Blätter abgeworfen. In betroffenen Gebieten wird sich die verminderte Assimilationsfläche vermutlich negativ auf den Ertrag auswirken

02.08.2019
Deutschland importiert deutlich weniger Rindfleisch
Milch und Rind

Info Milch/Rind

(AMI) – Immer weniger Rindfleisch wird nach Deutschland eingeführt. Im Zeitraum von Januar bis Mai 2019 gingen die in unser Land eingeführten Mengen an Rindfleisch um fast 12 % zurück.

Stark rückläufig waren dabei die Importe aus den Niederlanden. Unser Nachbarland bleibt aber trotzdem mit einem Anteil von mehr als einem Viertel aller Rindfleischfleischimporte das Hauptlieferland für Deutschland. Im Vergleich zu den deutlich gesunkenen Einfuhren aus europäischen Staaten, verringerten sich die Importe aus Drittländern weniger stark.

Relativ stabil blieben die eingeführten Mengen Rindfleisch aus Argentinien. In Deutschland wird das argentinische Rindfleisch beim Verbraucher sehr geschätzt. Insbesondere Steak-Restaurants beziehen gerne die höherwertigen Teilstücke wie Filets und Rumpsteaks aus diesem südamerikanischen Land.

02.08.2019
Uneinheitlicher Schlachtrindermarkt
Milch und Rind

Info Milch/Rind

(AMI) – Durch die Hitzewelle ist die Nachfrage nach Rindfleisch und damit auch nach Schlachtrindern momentan relativ gering. Die angebotenen Stückzahlen an Schlachtrindern fallen allerdings ebenfalls klein aus. Die Landwirte sind intensiv mit Erntearbeiten beschäftigt und vernachlässigen die Vermarktung der Rinder. Die Schlachtunternehmen ordern nur begrenzte Mengen an Schlachtrindern. Dabei sind die Entwicklungen für Jungbullen und Schlachtkühe unterschiedlich. Bei den männlichen Schlachtrindern stabilisiert sich die Marktlage und die Preise bleiben unverändert. Für weibliche Schlachttiere bleibt der Druck bestehen und mit weiteren Preisrücknahmen wird gerechnet. Allerdings fallen die Preisnachlässe deutlich geringer aus als zuvor.

02.08.2019
Web-App zur Milchpreisabsicherung
Milch und Rind

Info Milch/Rind

Das Kieler Start-up „KUHDo“ hat eine App für eine Milchpreisabsicherung an der Börse entwickelt. Der Landwirt soll auf einen Blick erkennen können, ob sich eine Absicherung des Milchpreises für seinen Betrieb lohnt. Ebenso soll auch mehr Transparenz am Milchmarkt geschaffen werden. Details unter www.kuhdo.de

02.08.2019
Trockenheit: Nutzung von Greeningflächen
Milch und Rind

Info Milch/Rind

Wegen regionaler Trockenheit haben einige Bundesländer (NI, BY, HE, MVP, NRW, RLP, ST, TH) die Beweidung/Schnittnutzung von brachliegenden Greeningflächen ermöglicht.

Zur Regelung in Niedersachsen verweisen wir auf die Informationen in der Landvolk-INFO Landwirtschaft + Umwelt Nr. 03/2019 vom 17.07.2019.

Auf Basis der aktuellen Meldungen der Landesbauernverbände zum Verlauf der Futterernte reicht diese Möglichkeit noch nicht aus, um die Futterversorgung sicherzustellen. Dazu fordert der DBV in einem Schreiben an das Bundeslandwirtschaftsministerium sowie die EU-Generaldirektion Landwirtschaft, eine kurzfristige Ausnahmeregelung auch für die vorzeitige und genehmigungsfreie Futternutzung von Flächen mit Zwischenfrüchten und Untersaaten zu definieren.

02.08.2019
Markt
Milch und Rind

Info Milch/Rind

Milchanlieferung stabil!

Die Milchanlieferung ist in der KW 29 mit 0,1 % weniger angelieferter Milch im Vgl. zur Vorwoche fast stabil geblieben. Der Abstand zur Vorjahreswoche hat sich damit auf 0,4 % verringert. Dem Vernehmen nach ist hitzebedingt in der zweiten Julihälfte weniger Milch mit niedrigeren Inhaltsstoffen angeliefert worden. Der Buttermarkt zeigt sich abwartend mit schwächeren Preisen für Blockbutter. Für abgepackte Butter laufen derzeit noch die Verhandlungen für August. Der Käsemarkt wird als stabil und ausgeglichen eingeschätzt. Der ferienbedingten inländischen Nachfrageabschwächung standen ein stetiger Warenabfluss in den südeuropäischen Raum und in Drittländer gegenüber. Auf dem Pulvermarkt tendieren die Preise uneinheitlich bis fester. Für Magermilchpulver gehen Anfragen sowohl vom EU-Binnenmarkt als auch aus Drittländern ein.

Der durchschnittliche bundesweite Milcherzeugerpreis für Juni lag im Vergleich zum Vormonat unverändert bei 32,4 Ct/kg (bei 4,2 % Fett, 3,4 % Eiweiß). Die Mittelwerte der 25 % höchsten und niedrigsten Vergleichspreise sind im Durchschnitt ebenfalls stabil geblieben. (AMI, ZMB)

02.08.2019
Geflügelfleischmarkt sommerlich beruhigt
Geflügel

Info Geflügel

(AMI/MEG) Immer mehr Bundesländer starteten im Juli 2019 mit den Schulferien. Entsprechend fiel die Nachfrage auf Ladenstufe ruhiger aus. Die Philippinen haben im Juli die Importe von Schweine- und Geflügelfleisch aus D gestoppt. Hintergrund waren Unregelmäßigkeiten bei einer Lieferung bezüglich der Herkunft der Ware. Dies führte zu Irritationen am Markt. Der deutsche Markt war mit Hähnchenbrust reichlich versorgt. Die hiesige Produktion wurde durch Importware, z. B. aus Polen und der Ukraine ergänzt. Die Schlachtereiabgabepreise für Hähnchenbrust tendierten uneinheitlich. Das Angebot an Hähnchenschenkeln fiel eher knapp aus. Weitere Anhebungen der Großhandelspreise waren zu realisieren. Auf Ladenstufe wurden die Sonderangebotspreise der Vormonate angehoben. Das Interesse an Putenbrustfleisch war rege, das Angebot recht knapp, auch weil die Mastendgewichte, wegen der zeitweisen Hitze, geringer ausfielen. Die Großhandelspreise für Putenbrust zogen ebenso wie die Ladenpreise an.