Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

09.08.2019
Markt
Milch und Rind

Info Milch / Rind

(AMI, ZMB) Die Milchanlieferung ist in der KW 30 mit -1,9% im Vgl. zur Vorwoche deutlich zurückgegangen. Der Abstand zur Vorjahreswoche liegt damit bei -0,5 %. Die Milchinhaltsstoffe haben sich rückläufig entwickelt. Die Preisnotierungen für abgepackte Butter wurden um 0,26 EUR/kg auf 3,42 EUR/kg (Kempten, 07.08.19) zurückgenommen. Für abgepackte Butter wird mit dem sich nähernden Ferienende in einigen Bundesländern eine Nachfragebelebung erwartet. Die Nachfrage nach Blockbutter zeigt sich abwartend. Die Preistendenz ist ebenfalls schwächer bei einer aktuellen Notierung von 3,45 EUR/kg (Kempten, 07.08.19). Der Käsemarkt verläuft ausgeglichen bei stabiler bis festerer Preistendenz. Für Mozzarella besteht eine lebhafte Nachfrage aus den südeuropäischen Urlaubsländern. Die Preise auf den Pulvermärkten tendieren stabil bis fester. Magermilchpulver wird momentan stärker nachgefragt.

Beim GDT-Tender war am 06.08.2019 ein Preisrückgang um 2,6 % im Durchschnitt über alle Produkte und Zeiträume zum Vortermin zu verzeichnen. Die Handelsmengen sind um 39,9 % auf 34.969 Tonnen gestiegen.

09.08.2019
2. DBV-Erntebericht – Folgen der Trockenheit
Milch und Rind

Info Milch / Rind

Nach Einschätzung des DBV – basierend auf den Rückmeldungen der Landesbauernverbände – stellt sich die Versorgung mit Grundfutter kritisch dar. In den von Trockenheit betroffenen Regionen fehlt nach einem nur mäßigen zweiten Schnitt der Aufwuchs für den dritten Schnitt. Hinzu kommt der geringe Biomassezuwachs und Kolbenansatz beim Mais. Folglich wird davon berichtet, dass sich die Grundfutterversorgung mittlerweile kritischer darstellt als im letzten Jahr, da weder Vorräte vorhanden sind noch an einen Aufbau von Reserven zu denken ist.

09.08.2019
Tierhaltung: Reserve-Antibiotika rückläufig
Milch und Rind

Info Milch / Rind

Nach Angaben des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) ist die Menge der an Tierärzte abgegebenen Antibiotika in Deutschland in 2018 im Vergleich zum Vorjahr weiter zurückgegangen. Insgesamt wurden 722 t Antibiotika (-1,5 %) abgegeben und damit das bislang niedrigste Niveau seit 2011 erreicht: Im Jahr 2011 wurden noch 1.706 t abgegeben. Weitere Infos unter www.bvl.bund.de.

09.08.2019
Erzeugerpreise für Jungbullen in der EU geben nach
Milch und Rind

Info Milch / Rind

(AMI) – Bis auf wenige Ausnahmen sind die Erzeugerpreise für Jungbullen der Handelsklasse R3 in der ersten Jahreshälfte von 2019 europaweit gesunken. Gegenüber den Vorjahreswerten erlösten die Bullenmäster in Europa 5,2 % weniger für ihre Tiere.

Große Verunsicherung im Hinblick auf die Marktentwicklung gibt es in Irland und dem Vereinigten Königreich durch den baldigen Brexit. In diesen beiden Ländern wirkt sich zusätzlich noch der Wertverlust des Pfunds gegenüber dem Euro aus. Im Jahr 2018 war ein Wachstum bei der Rinderfleischerzeugung zu beobachten. Der Grund dafür waren erhöhte Kuh- und Färsenschlachtungen wegen der Futterknappheit durch die Dürre im vergangenen Jahr.

Für das aktuelle Jahr wird ein moderater Rückgang der Erzeugung von Rindfleisch in der EU erwartet. Bei einer insgesamt leicht geringeren Nachfrage nach Rindfleisch und einem prognostizierten Selbstversorgungsgrad von 103 % dürften die Erzeugerpreise für Schlachtrinder 2019 zumindest in vielen Ländern der EU unter dem Vorjahresniveau liegen.

07.08.2019
Bundeskabinett billigt Isofluran-Narkose durch Landwirt
Schwein

Info Schwein

(AgE) Am Mittwoch der vergangenen Woche hat das Bundeskabinett der Ferkelbetäubungssachkundeverordnung zugestimmt. Damit soll bei der Ferkelkastration die Vollnarkose mit Isofluran künftig vom Tierhalter oder einer sachkundigen Person selbst durchgeführt werden können. Für bereits in Betrieb befindliche ältere Narkosegeräte wurde die Verordnung dahingehend modifiziert, dass die sachkundige Person die Anzahl und Anwendungen des Narkosegerätes sowie das Datum der jeweiligen Anwendungen schriftlich oder elektronisch aufzeichnen muss. Bei neuen Geräten erfolgt dies automatisch. Der Bundesrat muss der Verordnung noch zustimmen, die dann spätestens Mitte Dezember 2019 in Kraft treten soll.

07.08.2019
ASP kommt nicht zur Ruhe
Schwein

Info Schwein

In Polen wurden laut der Nationalen Veterinärbehörde vom 1. bis 29. Juli allein 20 neue ASP-Fälle bei Hausschweinen nachgewiesen. Betroffen sind Größenklassen von weniger als zehn bis zu mehreren tausend Tieren. Der jüngste ASP-Ausbruch wurde in einem Betrieb mit gut 9.400 Schweinen an der Masurischen Seenplatte festgestellt. Es handelt sich hierbei um einen spezialisierten Ferkelerzeugerbetrieb mit etwa 3.000 Muttersauen und entsprechender Ferkelzahl. Die Veterinärbehörde hat darauf hingewiesen, dass jetzt alle Mäster, die Ferkel aus dem Betrieb erhalten haben, getestet werden müssen. Die Veterinäre warnen zudem, dass gerade jetzt zur Erntezeit die Gefahr der Einschleppung von ASP über Getreidetransportfahrzeuge besonders hoch sei. Nachdem die ASP in Bulgarien bisher nur in kleineren Betrieben nachgewiesen wurde, gab es Mitte Juli einen ASP-Fall in einem Großbetrieb mit mehr als 17.000 Schweinen. Entsprechende Restriktionszonen um den Betrieb, der in der Nähe zur rumänischen Grenze liegt, wurden eingerichtet. Dort ist die ASP auch im Grenzgebiet zu Rumänien sowohl bei Wild- als auch bei Hausschweinen äußerst aktiv.

Außerdem ist nach Angaben der Internationalen Tiergesundheitsorganisation (OIE) in der vorigen Woche erstmals die Afrikanische Schweinepest in der Slowakei aufgetreten. Betroffen ist ein Hausschweinebestand mit vier Tieren im Südosten des Landes an der Grenze zu Ungarn und zur Ukraine.

07.08.2019
Absatz von Fleischersatzprodukten gestiegen
Schwein

Info Schwein

Laut einer aktuellen Statistik der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat im ersten Halbjahr 2019 die Nachfrage nach Fleischersatzprodukten wieder stark zugenommen. Die Verbraucher kauften rund 12.500 t dieser Produkte und damit 9,6 % mehr im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018. Noch im April war das Marktsegment „Fleischersatz“ im Minus. Erst nachdem Lidl mit einer Aktion für Beyond Meat geworben hat, brachte dies den Aufschwung. Laut GfK ist der Zuwachs jedoch nicht auf eine größere Käufergruppe, sondern auf eine gestiegene Einkaufshäufigkeit bei den bestehenden Käufern zurückzuführen.

07.08.2019
DBV: Fleischsteuer ist zu kurz gedacht
Geflügel

Info Schwein

Zur Diskussion um eine Fleischsteuer sagt der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, Bernhard Krüsken: „Nicht der Fiskus, sondern die Landwirte brauchen Mittel und Unterstützung für eine Weiterentwicklung der Tierhaltung. Ohne Marktpartner und Verbraucher geht es außerdem nicht: Weder dem Tierwohl noch dem Klimaschutz ist gedient, wenn die deutschen Landwirte weiter in mehr Tierwohl investieren und der Markt sich preisgünstig aus anderen EU-Ländern mit niedrigeren Tierwohlstandards versorgt. Deshalb brauchen wir auch eine flächendeckende und verbindliche Kennzeichnung der Haltungsform, die auch die Fleischwaren miteinschließt. Zudem würde eine Fleischsteuer deshalb ins Leere laufen, weil es für Um- und Neubauten von Ställen derzeit eine faktische Blockade im Bau- und Genehmigungsrecht gibt. Wir brauchen eine verbindliche Strategie für die Nutztierhaltung, die zu Ende gedacht ist.“