Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

12.08.2019
Klimaschutzbeitrag in Gefahr
Bioenergie

Info Bioenergie

Die aktuellen Biogas-Branchenzahlen vom Fachverband Biogas (FvB) bestätigen die Sorge, dass die vorhandenen Kapazitäten zur CO2-Einsparung in Gefahr sind. Wie im Vorjahr verharrte der Neubau von Biogasanlagen auch 2018 auf einem niedrigen Niveau. Nur 120 Anlagen wurden neu in Betrieb genommen, gleichzeitig gingen sieben Anlagen vom Netz. In der Prognose für das laufende Jahr 2019 geht der FvB noch einmal von einem weiteren Rückgang des Neubaus um 20 % aus. Ende 2018 gab es insgesamt 9.444 Biogasanlagen im Bundesgebiet mit einer Gesamtleistung von 4.953 Megawatt (MWel). In der Summe erzeugten deutsche Biogasanlagen im vergangenen Jahr 33,15 Terawattstunden Strom und sparten dabei durch den Ersatz von fossilen Energieträgern rund 20 Mio. Tonnen CO2 ein.

09.08.2019
Ernte in Niedersachsen
Pflanzen

Info Pflanze

Auch in Niedersachsen haben die Regenfälle der letzten Woche die Reste der ausstehenden Ernte wohl nur kurzzeitig verzögert. Der Regen war willkommen und besonders die Landwirte um Diepholz, Bückeburg, im nördlichen Hannover und Braunschweig konnten sich über größere Mengen freuen.

In einer vorläufigen Schätzung der „Besonderen Ernteermittlung“ des Statistischen Landesamtes wurden die bislang angenommen Ergebnisse weitgehend bestätigt.

Danach dürfte die Getreideernte insgesamt wieder etwa 6 Mio. t betragen. Dieses resultiert vor allem aus den wieder höheren Anbauflächen für den Winterweizen, während der mehrjährige Flächenertrag noch immer um 6 % unterschritten wird.

09.08.2019
Kartoffeln
Pflanzen

Info Pflanze

Die niedersächsischen Frühkartoffelerzeuger zeigen sich mit der auslaufenden Saison zufrieden. Ackerbaulich war sie eine Herausforderung zwischen extrem kalten Nächten im April und den Hitzewellen im Juli. Entschädigung gab es für die Mühe durch die deutlich bessere ökonomische Bilanz. Aktuell könnte nach Meinung der AMI jetzt jedoch die beginnende Haupternte ein wenig für Marktdruck sorgen.

09.08.2019
Märkte
Pflanzen

Info Pflanze

Am Brotgetreidemarkt bewegt sich nicht viel. Die Erntemengen sind zwar nicht zu groß, reichen aber quantitativ und qualitativ aus, um die Käufer zu entschleunigen. Sie müssen sich in diesem Jahr nicht so hektisch eindecken wie im Vorjahr.

Am aufnahmefähigsten zeigt sich erneut der Futtergetreidemarkt. Mischfutterhersteller werden mit Kontraktware bedient und fragen darüber hinaus weitere Partien nach.

An den Ölsaatenmärkten dominiert der Handelsstreit zwischen USA und China das Sojageschäft. Die US-Landwirte stehen u.U. erneut vor einem Jahr ohne Absatzmöglichkeiten, wenn China weiterhin nicht kauft. Der hiesige Rapsmarkt hält sich vor diesem Hintergrund sogar noch recht gut, denn auch ein fallender Erdölpreis wirkt tendenziell preisdrückend.

Auch im Maisgeschäft leiden die US-Farmer unter dem Importstopp Chinas, zumal auch andere Länder einen intensiven Wettbewerb liefern.

09.08.2019
Erlaubnis zur Futternutzung von ÖVF-Zwischenfrüchten in Planung
Pflanzen

Info Pflanze

Das Bundeskabinett berät aufgrund der anhaltenden Trockenheit über eine mögliche Freigabe der ÖVF-Zwischenfrüchte zur Futternutzung. Analog zum letzten Jahr soll durch Änderung der entsprechenden Verordnungen die Nutzung der ÖVF-Zwischenfrüchte ermöglicht werden. 2018 konnten die zuständigen Behörden der Länder in Gebieten, in denen aufgrund ungünstiger Witterungsereignisse nicht genug Futter zur Verfügung stand, die Futternutzung allgemein oder im Einzelfall zulassen. Mit der Verabschiedung der Verordnungen durch den Bundesrat ist nicht vor dem 20. September zu rechnen. Die Bundesländer haben dann die Möglichkeit, die Zwischenfruchtflächen allgemein oder im Einzelfall für die Futternutzung freizugeben. Welchen Weg Niedersachsen hier einschlagen wird, ist noch nicht abzusehen. Das Landvolk wird sich für eine unbürokratische Lösung ohne Antragsstellung einsetzen.

09.08.2019
Erst kontrollieren, dann füttern – B2 beachten!
Geflügel

Info Geflügel

Die bedarfsgerechte Versorgung mit allen Nährstoffkomponenten gehört zum A und O der Tierernährung. In der Geflügelhaltung spielt die Versorgung mit Vitamin B2 eine wichtige Rolle, ein Mangel ist für Küken gefährlich. Es sind Fälle bekannt geworden, bei denen es zu gefährlichen Mangelerscheinungen in Form von Fußverkrümmungen der Küken gekommen ist. Gehalte an Vitamin B2 im Futter schwanken enorm und sollten deshalb vor der Rationsgestaltung kontrolliert werden. In Bioweizen liegen Rohproteingehalte sorten- und standortbedingt bspw. zwischen 89 und 154 g/kg TM oder in Erbsen bei 147 und 252 g/kg TM. Rationen können im Betrieb mit Vitamin B2-reichen Futtermitteln wie Grünmehl, Bierhefe oder Kleegrassilagen ergänzt werden.

Seit April 2019 ist ein aus China über einen niederländischen Importeur vertriebenes Vitaminpräparat nicht mehr zugelassen. Der Mischfuttermittelindustrie stehen heute zur Vermeidung von Unterversorgungen drei zugelassene Futtermittelzusatzstoffe als Vitamin B2-Präparate zur Verfügung. Mit der DVO (EU) 2019/901 wurden im Juli weitere Vitamin B2-Präparate aus der Hefe Ashbya gossypii als Zusatzstoff zugelassen. Diese sind hergestellt aus den Stämmen Ashbya gossypii (DSM 23096), aus Bacillus subtilis (DSM 17339 und/oder DSM 23984) und Riboflavin-5′-phosphat Natriumsalz, hergestellt aus Bacillus subtilis (DSM 17339 und/oder DSM 23984). Diese dürfen als neue Vitamin B2-Quellen als Zusatzstoffe in Futtermitteln für alle Tierarten eingesetzt werden. Der DBV hat die Futtermittelwirtschaft bereits im Frühjahr gebeten, für adäquaten Ersatz zu sorgen und ihre Kunden über den Austausch zu informieren.

09.08.2019
Schlachtunternehmen produzieren weniger
Geflügel

Info Geflügel

(AgE) Die gewerblichen Schlachtbetriebe in Deutschland haben im ersten HJ 2019 knapp 3,93 Mio. t Fleisch produziert; das waren 102.700 t oder 2,6 % weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Laut Daten des Statistischem Bundesamtes (Destatis) dürfte 2019 die deutsche Fleischerzeugung auf den tiefsten Stand in diesem Jahrzehnt sinken!

Ursächlich sind rückläufige Tierbestände bei Schweinen und Rindern sowie die abnehmende Einfuhr von Schlachtvieh. Insbesondere die Zahl der Schweineschlachtungen nahm um 1,21 Millionen Stück oder 4,3 % auf 27,22 Millionen ab.  Ebenso ging das Schlachtaufkommen an Rindern um 1,3 % auf knapp 1,65 Millionen Tiere zurück. Aufgrund höherer Gewichte stiegt die Rindfleischerzeugung aber um 0,7 % auf 543.300 t.

Die gewerbliche Geflügelfleischerzeugung verringerte sich um 0,7 % auf 786.800 t. Hühnerfleisch entsprach mit 512.500 t knapp dem Vorjahresniveau. Puten verzeichneten ein Minus von 0,8 % auf 237.400 t.

Bei Schafen hatten die Trockenheit und der Futtermangel 2018 zu einem starken Anstieg der Schlachtungen geführt, die nun wieder rückläufig waren. Mit 553.600 Tieren ging die Schaffleischerzeugung um 3,3 % auf 11.300 t zurück.