Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

16.08.2019
Mortler will europäische Lösung zum Tierwohl
Geflügel

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Die CSU-Europaabgeordnete Marlene Mortler will strengere Tierschutzregeln nach den Aufnahmen über die Verladepraxis von lebenden Puten in Ungarn für die größte deutsche Putenschlachterei Europas mit Sitz in Bayern.

Die neue Legislaturperiode des Europäischen Parlaments müsse dazu genutzt werden, um Verbesserungen bei Tiertransporten, bei der Schlachtung von Tieren und bei der Fleischkennzeichnung zu erreichen, so die neugewählte CSU-Europaabgeordnete in einer am Freitag verbreiteten Presseerklärung.

Mortler kündigte an, bei der neuen EU-Kommissionspräsidentin um Unterstützung für mehr Tierwohl nachfragen zu wollen: „Ich werde bei der designierten Kommissionspräsidentin, Ursula von der Leyen, vorstellig werden und darum bitten, dass in das Arbeitsprogramm der Europäischen Kommission die Novellierung der EU-Tierschutz-Verordnung und der EU-Schlacht-Verordnung aufgenommen werden.“ Die Novellierung der EU-Tierschutz-Transport-Verordnung sei vonnöten, denn nur über eine EU-weit einheitliche Anhebung der Anforderungen an Tiertransporte könnten auf EU-Ebene gemeinschaftlich tierschutzrelevante Verbesserungen bei Tiertransporten erzielt werden. Ebenso sei es nur über klare und strengere Regelungen beim Schlachten zu schaffen, dass Tiere verantwortungsvoll und ethisch vertretbar geschlachtet würden.

16.08.2019
Terminmärkte vom 16.08.19
Pflanzen

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USDA-Bericht drückt Weizen- und Maiskurse

Der jüngste USDA-Bericht schickte die Weizen- und besonders die Maiskurse in Chicago auf Talfahrt. Die US-Weizenerzeugung wurde unerwartet um 1,6 auf 53,9 Mio. t nach oben gesetzt.

Auch für die EU wird eine bessere Weizenernte erwartet. In Frankreich, Deutschland und Polen ist die Ernte so gut wie abgeschlossen, während in Großbritannien Regenfälle die Feldarbeiten behindern. Besonders Frankreich trägt zu dem positiven Ergebnis bei, weil Mengen und Qualitäten nicht durch die Hitzewellen im Juni und Juli beeinträchtigt waren.

Für Deutschland hat der Deutsche Raiffeisenverband aktuell seine Ernteschätzung angepasst. So wurde die Weizen- und Rapserzeugung leicht zurückgenommen und die Erwartung für die Wintergerste leicht heraufgesetzt. In der Summe soll die Getreideernte 46,2 Mio. t betragen. Das Vorjahresergebnis würde um 8,2 Mio. t übertroffen und läge damit im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Der Deutsche Bauernverband wird die Ergebnisse seiner Umfrage unter den Landesverbänden in der kommenden Woche kommunizieren.     

CBOT=Terminbörse Chicago, Euronext=Paris 

16.08.2019
Russische Getreideernte und russische Handelsstrategien
Pflanzen

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Die russische Getreideernte verläuft in diesem Jahr zügiger als im Vorjahr. Anhand der bisherigen Erträge wird die Gesamternte an Weizen um etwa 4 Mio. t über dem Vorjahresniveau erwartet, verfehlt das Ergebnis aus 2017/18 aber um 10 Mio. t. Russland ist ein maßgeblicher Konkurrent der EU am Weltmarkt und hat demnach etwas mehr Weizen zur Verfügung. Seit der Sanktionspolitik des Westens verfolgt Russland augenscheinlich eine Strategie, den Selbstversorgungsgrad mit Lebensmitteln aus eigener Erzeugung zu steigern. Bei Getreide und Hülsenfrüchten soll bereits eine Selbstversorgung von 99,4 % erreicht sein, bei Zucker 96 %, den pflanzlichen Ölen 81,5 % und bei Fleisch und Fleischwaren 93 %. Dieses wird erreicht, indem immer weniger verarbeitete Lebensmittel importiert und exportiert werden, während überschüssige Rohstoffe wie der Weizen in den Export gelangen.

16.08.2019
Markt
Milch und Rind

Info Milch / Rind

(AMI, ZMB) Hitzebedingt wurde in der 31. KW mit minus 1,4 % erneut weniger Milchmenge angeliefert als in der Vorwoche. Damit lag die Milchmenge 0,8 % über der Vorjahreswoche, in der jedoch hitzebedingt die Milchproduktion einen Einbruch erlitten hatte. Für Butter werden stabile Preise notiert, in den Nachbarländern, wie Frankreich und Niederlande, notierten diese dagegen schwächer. Die Nachfrage nach Blockbutter verläuft ferienbedingt ruhig, während die Nachfrage für abgepackte Butter sich zum Teil belebt. Die LEH-Preise wurden in der vergangenen Woche auf 1,29 EUR/250 g zurückgenommen.

Die Marktlage für Schnittkäse wird weiter als ausgeglichen und stabil beschrieben. Das langfristige Kaufinteresse nimmt zu. Für laufende Verhandlungen werden höhere Preise gefordert. Die Preise liegen momentan auf stabilem Niveau. Der Pulvermarkt verläuft relativ ruhig. Für Magermilchpulver besteht eine gute Auftragslage. Für die anstehenden Quartale wird Kaufinteresse im Exportbereich signalisiert. Die Preise für Magermilch-, Vollmilch- und Molkenpulver (FMQ – Futtermittelqualität) sind stabil, für Molkenpulver (LMQ – Lebensmittelqualität) leicht schwächer.

16.08.2019
QM: Bindender Einbezug des LEH beschlossen
Milch und Rind

Info Milch / Rind

Die Ausrichtung von QM ist Thema in Fachbeirat und Vorstand des QM-Milch e.V. Die Unternehmen des LEH und Molkereien sollen verbindlicher ins System einbezogen werden. Dafür sind etliche Fragen zu klären, wie z. B. eine vertragliche Zusammenarbeit des Systemgebers mit LEH und Molkereien oder die notwendige Infrastruktur. Aus Sicht der Milchbauern ist eine glaubwürdige Umsetzung in der Kette von hoher Bedeutung: Inakzeptabel ist, dass deutsche Landwirte QM-Vorgaben einhalten, während Importe von Rohmilch und Milchprodukten diesen Standards nicht unterliegen. Vom LEH wird eine öffentliche Erklärung zur Berücksichtigung von QM-Milch im Einkauf erwartet, bevor er stimmberechtigt bei QM-Milch mitwirken kann.

16.08.2019
Umgang mit Hass-Postings von Tierrechtlern
Geflügel

Info Milch / Rind

Anfang August fand ein Austausch mit dem Bundesinnenministerium (BMI) zur Beurteilung von Stalleinbrüchen, Stallbesetzungen sowie strafrechtlich relevanten Hasspostings aus der militanten Tierrechtszene statt. Vereinbart wurde, dass der DBV dem BMI Meldungen zu entsprechenden Vorgängen zeitnah zur Verfügung stellt, um dem BMI eine reale Einschätzung zu ermöglichen. Man war sich einig, dass diese Straftaten als politisch motiviert in der Kriminalstatistik Eingang finden sollten.

16.08.2019
Webseite zum „Richtig Züchten“
Milch und Rind

Info Milch / Rind

Der Bundesverband Rind und Schwein und Vereinigte Informationssysteme Tier haben eine Webseite initiiert, auf der die Zuchtausrichtung der Holsteinkühe erläutert wird. Insbesondere wird auf den Gesundheitszuchtwert RZ Gesund und neue Zuchtwerte eingegangen. Details unter https://richtigzuechten.de.

16.08.2019
Jungbullenpreise steigen weiter
Milch und Rind

Info Milch / Rind

(AMI) – Im Handel mit Schlachtrindern ist das Angebot auch weiterhin knapp. Gerade bei den Jungbullen ist die Ablieferbereitschaft, in Erwartung weiter steigender Preise, eher verhalten. Zugleich werden gerade männliche Tiere gesucht, der Bedarf der Schlachtunternehmen kann nur knapp gedeckt werden. Aufgrund der begrenzten Stückzahlen ziehen die Preise bei den Jungbullen spürbar an. Insbesondere qualitativ hochwertige Tiere werden deutlich teurer gehandelt, doch auch bei den O-Bullen kommt es flächendeckend zu Aufgeldern. Schlachtkühe sind nicht ganz so knapp, dennoch finden sich auch hier problemlos und zügig Abnehmer. Entsprechend kommt es auch bei den weiblichen Kategorien zu Preiserhöhungen, die aber kleiner ausfallen als bei den Jungbullen.

16.08.2019
Nutzung von ÖVF-Zwischenfrüchten zur Futtergewinnung: Freigabe in Planung
Milch und Rind

Info Milch / Rind

Analog zum letzten Jahr soll durch Änderung der Direktzahlungen-Durchführungsverordnung und Agrarzahlungen-Verpflichtungenverordnung, die Nutzung der ÖVF-Zwischenfrüchte auch in 2019 ermöglicht werden. Einmalig und ausnahmsweise konnten 2018 die zuständigen Länderbehörden in Gebieten, in denen aufgrund von ungünstigen Witterungsereignissen nicht genug Futter zur Verfügung stand, die Futternutzung allgemein oder im Einzelfall zulassen. Da 2019 ein ähnliches Extremjahr wie 2018 ist, soll diese Ausnahmeregelung verlängert werden. Die entsprechende Änderungsverordnung wird voraussichtlich am 21. August vom Bundeskabinett abschließend beraten und am 20. September vom Bundesrat verabschiedet werden. Die Bundesländer haben dann die Möglichkeit, die Zwischenfruchtflächen allgemein oder im Einzelfall für die Futternutzung freizugeben. Ob Niedersachsen dann wie im letzten Jahr eine landesweite Nutzung ohne vorheriges Antragsverfahren umsetzt oder wie zuletzt bei der Nutzungserlaubnis von ÖVF-Brachen eine Freigabe nur im Einzelfall mit entsprechendem bürokratischem Vorlauf erlaubt, ist noch nicht abzusehen und wird aktuell auf Landesebene beraten. Das Landvolk setzt sich für eine unbürokratische Lösung ohne aufwändige Antragstellung ein, damit die Betriebe ohne aufwendige Bedürftigkeitsprüfung der Futterknappheit – bei entsprechendem Witterungsverlauf und Entwicklung der Zwischenfrüchte – schnell entgegenwirken können.

16.08.2019
Extrem wenig Rinder im Juni geschlachtet
Milch und Rind

Info Milch / Rind

(AMI) – Auffällig wenig Rinder wurden im Juni der Schlachtung zugeführt. Dies wirkte sich auch auf die Halbjahreswerte aus. Von Januar bis Juni dieses Jahres sind 1,66 Mio.  Rinder der Fleischerzeugung zugeführt worden. Damit wurden die Vorjahreswerte um 1,3 % unterschritten.

Besonders stark war der Rückgang bei den Kühen, sicherlich haben die massiven Schlachtungen im Vorjahr zu einem insgesamt geringeren Aufkommen in 2019 geführt. Trotz der verringerten Stückzahlen stieg die erzeugte Rindfleischmenge durch insgesamt höhere Schlachtgewichte moderat um 0,7 % an. Für die nächsten Monate sollten die Schlachtungen weiter unter dem Vorjahresniveau bleiben. Die bei der Viehbestandserhebung im Mai dieses Jahres festgestellte Verringerung der Rinderzahlen um 2,7 % deutet daraufhin.