Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

23.08.2019
Vogelgrippe: IEC mahnt, wachsam zu bleiben
Geflügel

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Legehennenhalter sollten angesichts anhaltender Vogelgrippeausbrüche wachsam bleiben, mahnt die Experten-gruppe „Avian Influenca“ (AI) der IEC – International Egg Commission. Auch wenn die jüngsten Ausbruchszahlen in Legehennenbeständen nicht besorgniserregend hoch sind, gebe es keinen Grund für Produzenten, die Kontrollen zurückzufahren. Laut der Expertengruppe ist die effektivste Methode die Überwachung von Wildvögeln, in der Regel sei dies Aufgabe der Veterinärbehörden. Wo nötig, sollten Produzenten diese Notwendigkeit mit den Behörden diskutieren. Eine Zusammenarbeit zwischen Behörden und Geflügelhaltern trage überdies dazu bei, frühestmöglich über Ausbrüche der Vogelgrippe bei Hausgeflügel zu informieren. Jüngst wurden der OIE aus Mexiko vier Ausbrüche hochpathogener Aviärer Influenza vom Typ H7N3 bei Geflügel gemeldet, der jüngste Fall datiert von Ende Juni. Drei Ausbrüche wurden nach Todesfällen und klinischen Anzeichen bei Geflügel entdeckt, einer im Rahmen der epidemiologischen Überwachung bei gesundem Geflügel in einem Mastbetrieb. Hauptziel der 2015 gegründeten Expertengruppe ist, das Level der Biosicherheit auf den landwirtschaftlichen Betrieben kontinuierlich anzuheben und der Branche entsprechende Instrumente zur Anwendung auf den Betrieben zur Verfügung zu stellen, um die Richtlinien der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) bestmöglich umzusetzen.

23.08.2019
USA: Alternative Legehennenhaltung steigt
Geflügel

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(az) In den USA werden die 341 Mio. Legehennen (April 2019) vorrangig noch in Käfigen gehalten. Der Trend zeigt jedoch, dass immer mehr Unternehmen und der LEH auf alternative Haltungsformen umsteigen. Eine Befragung unter den führenden Eierproduzenten der USA von Anfang dieses Jahres ergab, dass bis zum Jahr 2025 43 % der Legehennen in käfiglosen Anlagen eingestallt sein werden. 55% würden noch in konventionellen Käfigen und 2% in Farmen mit ausgestalteten Käfigen gehalten werden. Über 120 amerikanische Lebensmitteluntenehmen haben sich dazu verpflichtet, bis 2025 nur noch Eier zu verwenden bzw. zu listen, die nicht aus der Käfighaltung stammen. Diese Vorgabe haben Starbucks und McDonald‘s schon umgesetzt, während Unilever das Ziel nächstes Jahr erreichen will. Allein McDonald’s wird 2019 insgesamt 726 Mio. Eier aus käfiglosen Anlagen kaufen, 2025 werden es ca. 2 Mrd. Eier sein.

21.08.2019
Pauschale Düngebeschränkung wenig zielführend
Schwein

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L P D – Anlässlich des heutigen Bund-Länder-Gesprächs zur Düngeverordnung in Berlin bleibt das Landvolk Niedersachsen bei seiner Kritik an weiteren, sehr pauschalen Beschränkungen der Stickstoffdüngung. „Den Klageandrohungen der EU muss die Bundesregierung mit dem Verweis auf die schon 2017 verschärfte deutsche Düngeverordnung begegnen“, fordert Landvolkpräsident Albert Schulte to Brinke. Weitere Einschnitte an der aktuellen Gesetzgebung lehnt der Verband dagegen ab, „die erst vor zwei Jahren novellierte Düngeverordnung muss jetzt ihre Wirkung entfalten“, begründet Schulte to Brinke. Die Landwirte hätten mit einer deutlichen Einschränkung des Mineraldüngerverbrauches ebenso auf die strengeren Vorgaben reagiert wie mit einer Reduzierung der Tierbestände. Ambitionierte Vorschläge habe es auch aus den Reihen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gegeben. Sie wollen die unbestrittenen Verbesserungen im Gewässerschutz über kooperative Ansätze mit finanziellen Hilfen verbinden. Die zwischen den Bundesministerien für Landwirtschaft und Umwelt abgestimmten Vorschläge sehen dagegen eine pauschale Reduzierung der Stickstoffdüngung um 20 Prozent in sogenannten nitratsensiblen Gebieten vor. Sie laufen der guten landwirtschaftlichen Praxis eindeutig zuwider. „Unsere Landwirte können ihre Pflanzen und Böden nicht aushungern“, verdeutlicht Schulte to Brinke. Damit sei die von Verbraucherinnen und Verbrauchern gewünschte Qualität der Lebensmittel nicht mehr zu gewährleisten, zugleich sei die Bodenfruchtbarkeit in Gefahr. Das Landvolk verweist auf die guten Erfahrungen mit Kooperationen in Wasserschutzgebieten. Zudem solle gezielt an belasteten Messpunkten Ursachenforschung betrieben werden, um eventuelle Fehler abstellen zu können. Mit diesen Argumenten sollte nach Überzeugung des Landvolkes Niedersachsen die Bundesregierung die Klageandrohung aus Brüssel abwenden können.

21.08.2019
Politisches Geschacher umgehend beenden
Schwein

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L P D – Die Diskussionen und Vorschläge zwischen den Parteien der Großen Koalition in Berlin verursachen eine zunehmende Verunsicherung in der Land- und Ernährungswirtschaft. Das Landvolk Niedersachsen vermisst in den politischen Debatten langfristige Planungen und zukunftsweisende Ideen. „Landwirte und Entscheidungsträger in der Ernährungswirtschaft wünschen sich dringend verlässliche Konzepte und innovative Strategien, um auf die großen Herausforderungen wie den Klimawandel angemessen reagieren zu können“, sagt Landvolkpräsident Albert Schulte to Brinke. Tatsächlich wahrnehmen würden die bäuerlichen Familien Schlagworte und tagespolitische Vorschläge, die nicht zu Ende gedacht seien und sich zum Teil widersprächen. Tatsächlich wahrgenommen würden politische Ideen in den bäuerlichen Familien zu vielen, zum Teil sehr widersprüchlichen Vorschlägen. „Da wird gestern eine höhere Steuer für Fleisch vorgeschlagen, heute müssen wir uns mit der Umverteilung der Brüsseler Agrargelder auseinandersetzen“, geht er auf aktuelle Äußerungen im politischen Berlin ein.

Auf der Tagesordnung bleibe auch der Wunsch der Gesellschaft nach mehr Tierwohl. Dazu habe die Bundeslandwirtschaftsministerin sich auf ein freiwilliges Label festgelegt, das in der Landwirtschaft jedoch auf nur geringe Akzeptanz stoße. „Um es dennoch durchzusetzen, gibt Frau Klöckner freimütig Kompetenzen an das Bundesumweltministerium ab und will sich so den Rückhalt des Koalitionspartners erkaufen“, sagt Schulte to Brinke. Der Landvolkpräsident sieht darin ein großes Missverhältnis zwischen Theorie und Praxis sowie Anspruch und Wirklichkeit. Die politischen Akteure vermitteln den Eindruck eines großen „Geschacher“ oder des politischen Kuhhandels. Schulte to Brinke weist beim Kuhhandel auf einen wichtigen Unterschied hin: „Unter Landwirten und Tierhändlern besiegelt der Handschlag das Geschäft!“. Die Kuhhändel im politischen Berlin seien dagegen von großer Beliebigkeit geprägt: „Was heute gilt, wird morgen von einem neuen Thema abgelöst!“ Damit gerieten politische Diskussionen ins „klein, klein“, kritisiert der Landvolkpräsident. Das Rezept gegen diese Verunsicherung, die sich wie Mehltau auf die ganze Branche lege, müsse auf fachlich abgesicherten und strategisch langfristig gültigen Entscheidungen basieren. „Die Politik muss der Agrar- und Ernährungswirtschaft endlich wieder eine Orientierung bieten“, appelliert Schulte to Brinke an die politisch Verantwortlichen in Berlin.

16.08.2019
Rukwied: BMEL-Deal zum Tierwohl-kennzeichen kommt Offenbarungseid gleich
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Das neue Label soll anscheinend teuer erkauft werden. Es geht um höhere Auflagen im Pflanzenschutz und um eine Umschichtung der EU-Direktzahlungen. Mittwochabend, 14.08.2019 hat agrarheute bzw. das Bayerische Wochenblatt unter folgendem Link https://www.agrarheute.com/wochenblatt/politik/tierwohlkennzeichen-sehr-zweifelhaftes-geschaeft-556771  berichtet, dass das BMEL bzw. die Ministerin weitreichende Zugeständnisse an die SPD für die Zustimmung zu ihrem Label bzw. Kennzeichnung gegeben hat. Die Entscheidung über diesen „Deal“ ist für die Kabinettssitzung am 21.08.2019 geplant!

Präsident Rukwied hat sich in der Morgenpost dazu geäußert: „Ich halte von dem Entwurf nichts! Was in dem Gesetzentwurf für das Tierwohllabel steht kommt einem Offenbarungseid des Bundeslandwirtschaftsministeriums gleich. Das Bundeslandwirtschaftsministerium gibt originäre Kompetenzen an das Bundesumweltministerium ab.

https://www.morgenpost.de/politik/article226786435/Tierwohllabel-Bundesregierung-konkretisiert-Gesetzesentwurf.html

16.08.2019
Chinesische Internetfirmen investieren in Landwirtschaft
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(WATTAgNet) Chinas Geflügel- und Eierindustrie gehe es laut dem Internationalen Geflügelforum in China so gut wie noch nie. Der Rekordgewinn und die Rekordnachfrage sei auf die mangelnde Verfügbarkeit von Schweinefleisch aufgrund der Afrikanischen Schweinepest zurückzuführen.

Angesichts der zunehmenden Beschränkungen für den Einsatz von Antibiotika und der Forderung der Verbraucher nach mehr Transparenz über Herkunft und Produktion von Lebensmitteln investieren chinesische Produzenten noch stärker in Zukunftstechnologien. Die größten Vorreiter sind die chinesischen Internetgiganten Baidu, Alibaba und Tencent (BAT).

Frisches Fleisch und Eier im Regal sind mit einem digitalen Preisschild versehen. Artikel können direkt vom Kunden gescannt werden, um die genaue Herkunft oder Haltungsbedingungen auszulesen.