Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

30.08.2019
BMEL-Staatssekretär Fuchtel in China
Milch und Rind

Info Milch/Rind

Wie das BMEL mitteilt, hält sich Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär, diese Woche zu politischen Gesprächen in China auf. Ziel ist es, neue Exportmöglichkeiten für deutsche Agrarprodukte auszuloten und über Marktzugangshindernisse zu sprechen. Dabei steht der chinesische Milch- und Fleischmarkt im Mittelpunkt. Begleitet wird Fuchtel auf seiner Reise auch von Verbandsvertretern der Milchindustrie.

30.08.2019
Staatliches Tierwohl-Label: DBV kritisiert scharf
Milch und Rind

Info Milch/Rind

Medienberichten zufolge hat das BMEL weitreichende Zugeständnisse an das Bundesumweltministerium (BMU) gemacht, um die Zustimmung zu ihrem Gesetzentwurf zum Tierwohl-Label zu erhalten. DBV-Präsident Rukwied dazu: „Was in dem Gesetzentwurf für das Tierwohl-Label steht, kommt einem Offenbarungseid des BMEL gleich, das originäre Kompetenzen an das BMU abgibt. Wenn solche Bestimmungen nur noch im Einvernehmen mit dem Umweltministerium geschehen sollen, das keine Kernkompetenzen in Bereichen wie Tierernährung besitzt, dann habe ich große Zweifel am Erfolg des Tierwohl-Labels in der Praxis.“

30.08.2019
Schutz vor unfairen Importstandards
Milch und Rind

Info Milch/Rind

DBV und BÖLW diskutierten auf ihrem traditionellen Sommertreffen die großen gesellschaftspolitischen Herausforderungen der Landwirtschaft, wie die Klima-, Förder- und Handelspolitik. Die Verbände sind sich einig, dass der globale Handel fair gestaltet werden muss. Für das Freihandelsabkommen Mercosur sind verbindliche Standards neu zu verhandeln. Andernfalls würden wichtige Anforderungen an Umwelt- und Tierschutz sowie im Sozialen unterlaufen.

30.08.2019
Kentucky Fried Chicken verpflichtet sich zu mehr Tierwohl
Geflügel

Info Geflügel

(DGS) Die Fast-Food-Kette Kentucky Fried Chicken (KFC) hat zugesagt, sowohl frisches, gefrorenes als auch verarbeitetes Hähnchenfleisch bis 2026 nur noch von Betrieben zu beziehen, die sich an die höheren Tierwohlstandards vom „European Chicken Commitment“ halten. Dies ist ein Zusammenschluss von knapp 30 europäischen Organisationen, deren Kriterien für die Broilermast deutlich über den tierschutzgesetzlichen Vorgaben liegen. Diese Zusage von KFC gilt für die Länder Großbritannien, Irland, Deutschland, die Niederlande, Belgien und in Schweden.

Ebenfalls hat das weltweit agierende Catering-Unternehmen Compass Group mit jährlich 72 Mio. Masthähnchen dieselbe Zusicherung für seine Geschäfte gegeben.

30.08.2019
Was kommt nach der Antibiotika-Reduktion?
Geflügel

Info Geflügel

(QS GmbH) In der deutschen Nutztierhaltung ist die Menge der eingesetzten Antibiotika seit Jahren rückläufig. Die Auswertungen zum Antibiotikaeinsatz in der QS-Antibiotikadatenbank und der staatlichen HIT-Datenbank belegen diesen Trend in der Praxis. Was aber kommt, wenn die Talsohle erreicht ist, wenn die Antibiotikamengen, die an krank gewordene Tiere verabreicht werden, bei einer gewissen notwendigen Tonnage angekommen sind?

Hierzu finden Sie einen Beitrag von Dr. Sieverding, Fachtierarzt für Geflügel und Schweine aus dem niedersächsischen Lohne unter https://qs-blog.de/2019/08/haendchen-fuer-federvieh/

30.08.2019
Geplante Grundsteuerreform gefährdet Tierhaltung
Geflügel

Info Geflügel

(AgE) Der DBV kritisiert scharf die Pläne der Bundesregierung zur Änderung des Bewertungsgesetzes, denen zufolge landwirtschaftliche Zusammenschlüsse zur gemeinsamen Tierhaltung ohne eigene Flächen künftig nicht zum land- und forstwirtschaftlichen Vermögen zählen sollen und damit als gewerblich einzustufen wären. DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken wies darauf hin, dass vor allem die bäuerliche Tierhaltung stark unter Druck geraten würde, sollte die bewährte Regelung des § 51a Bewertungsgesetz im Zuge der Grundsteuerreform gestrichen werden. „Diese unbedachte Streichung des § 51a muss unbedingt rückgängig gemacht werden“, fordert Krüsken.

Zwischenzeitlich regt sich auch in der Unions-Fraktion Widerstand gegen den Gesetzentwurf. „Eine Streichung des § 51a Bewertungsgesetz ist für uns nicht nachvollziehbar“, erklärte der agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Stegemann. Seiner Einschätzung nach droht damit vielen langjährigen Kooperationen – gerade zwischen kleineren landwirtschaftlichen Betrieben – das Aus.

30.08.2019
Terminmärkte vom 30.08.19
Pflanzen

Info Pflanze

Terminmarkt: Weizen gibt nach in Chicago und Paris, Mais ebenfalls

Nachdem der Weizen an der CBOT im Wochenverlauf seinen Tiefpunkt überwudnen hatte rutscht er aktuell wieder auf 152,7 €/t ab. Die laufende Sommerweizenernte in den USA übt Druck auf die Kurse aus und verhindern vorerst einen Kursanstieg. Hinzu kommen große globale Weizenvorräte und der scharfe Wettbewerb am internationalen Markt.

Auch an der Euronext tendiert Weizen, wenngleich nicht so stark wie in Chicago, nach unten. Im Vergleich zum Wochenbeginn verzeichnet der Weizen ein Minus von 1,8 €/t und liegt somit aktuell bei 164 €/t. Bemerkbar machen sich auch hier das große Angebot am Weltmarkt und nach wie vor der Konkurrenzdruck vom Schwarzmeer. Zusätzlich dürfte sich die jüngste Ertragssenkung für europäischen Weizen um 3,9 auf 58,2 dt/ha vom Prognosedienst MARS auswirken. Die EU-Exporte laufen bisher schleppend. Frankreich wird jedoch laut dem französischen Agrarunternehmen Agritel durch die große Weizenernte rund 15 % mehr als im Vorjahr exportieren.

30.08.2019
Ruhe am hiesigen Kassamarkt
Pflanzen

Info Pflanze

Mit dem Ende der Getreideernte ist eine Marktstabilisierung zu erkennen. Preisbewegungen gibt es momentan nur in geringem Umfang. Die Erzeugerpreise für Brotweizen liegen nahezu unverändert zu den Vorwochen bei durchschnittlich 170 €/t. Brotroggen tendieren ebenso allenfalls seitwärts und liegt im Durchschnitt bei 152 €/t. Die Mühlen in der Region haben sich vorerst ausreichend eingedeckt und verhalten sich abwartend. Im Handel rechnet man mit einem besseren und früher als im vergangenen Jahr einsetzenden Exportgeschäft mit Weizen.
Futtergetreide tendiert stabil, trotzdem ist der hiesigen Markt durch relativ ruhige Handelsaktivitäten gekennzeichnet. Seitens der Futtermittelindustrie ist man aus der Ernte bislang noch relativ versorgt, sodass umfangreichere Zukäufe erst in den nachfolgenden Monaten wieder einsetzen dürften. Die nachgebenden Börsenkurse hinterließen bisher kaum Spuren am hiesigen Markt.