Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

06.09.2019
Getreidemarkt
Pflanzen

Info Pflanze

Die US-Weizenkurse stehen weiter unter Druck. Seit der letzten Berichtswoche haben die Kurse um 2 €/t verloren und liegen im Frontmonat September bei 155,0 €/t. Diese Tendenz geht nicht spurlos an den Weizenkursen in Paris vorbei. Der Frontmonat verzeichnet hier ein kräftiges Minus und liegt aktuell bei 158,8 €/t.
Das reichliche Angebot und die Exportkonkurrenz aus der Ukraine wirken nach wie vor gleichermaßen auf die Notierungen in Chicago und Paris. Aber auch aus Russland, Polen und Litauen kommt zunehmend Ware, die sich durch günstigere Preise behaupten kann. In Frankreich läuft die Vermarkung der dortigen zweitgrößten Erzeugungsmenge zurzeit schleppend. Auch in Deutschland wirkt sich die Lage mit einer insgesamt niedrigen Nachfrage am internationalen Markt aus.
Marktexperten gehen für den weiteren Verlauf jedoch durchaus von steigenden EU-Weizenexporten aus, insbesondere von Frankreich in nordafrikanische Regionen. Im Augenblick bewegen sich die Exporte mengenmäßig noch auf Vorjahresniveau.

Auch den Ausfuhrchancen von Braugerste und Malz sprechen Experten in der nächsten Zeit noch Potentiale zu, da es für die heranwachsende Ernte in Australien und auch in Teilen Argentiniens bislang zu trocken ist. Wachstumsfaktoren sind vor allem die Nachfrage der Länder im Nahen Osten nach Futtergerste und die globale Nachfrage der Brauindustrie nach Braugerste. 41 % der weltweiten Erzeugung kommen aus der EU.

06.09.2019
Kartoffeln: Rodemengen steigen kontinuierlich
Pflanzen

Info Pflanze

Mit dem Rückgang der hochsommerlichen Temperaturen verbessern sich die Einlagerungsbedingungen von Speisekartoffeln erheblich. Infolge dessen sind die Rodemengen weiter kräftig angestiegen. Aus den Proberodungen wurde meist von mäßigen Erträgen berichtet, die sich im weiteren Verlauf der Haupternte wohl nicht mehr gravierend ändern werden. Speziell in den Heideregionen dürften sich die Erträge, auf Grund der hohen Beregnungsanteile, kaum von den Erträgen der vergangenen Jahre unterscheiden. In den westlichen Teilen Niedersachsens sorgten hohe Niederschlagsmengen lokal für eine Unterbrechung der Ernte. Auch hier berichten die Marktteilnehmer von guten Erträgen auf beregneten Flächen.
Ähnlich der vergangenen Woche stehen sich auch in der aktuellen Woche Angebot und Nachfrage ausgeglichen gegenüber. Die Abgabebereitschaft scheint weiterhin hoch, was den Markt zunächst ausreichend mit Ware versorgt.

06.09.2019
Raps kann das hohe Niveau halten
Pflanzen

Info Pflanze

Die Rapspreise an der Euronext konnten die Notierung aus der Vorwoche noch einmal übertreffen und erreichen nun ein Niveau von 382,3 €/t. Der Importbedarf ist durch die kleinere EU-Ernte nach wie vor immens.
Der hiesige Kassamarkt freut sich ebenfalls über feste Rapspreise. Im Hauptüberschussgebiet liegt die durchschnittliche Notierung der Erzeugerpreise bei 372 €/t und in Zuschussgebieten bei 368 €/t. Damit legten die Preise rund 2 €/t im Vergleich zur Vorwoche zu. Weniger erfreulich sehen aktuell die Aussaatbedingungen für Raps aus. Die optimale Saatbettbereitung gestaltet sich auf den trockenen Böden in vielen Regionen Niedersachsens bisher schwierig. Für Keimung und Auflaufen der Samen fehlt zudem vielerorts der Wasseranschluss.

04.09.2019
Ferkelexporte der Niederlande stark gesunken
Schwein

Info Schwein

(AMI) Die Niederlande sind neben Dänemark das wichtigste Lieferland für Ferkel nach Deutschland. Während in den letzten Jahren die Ausfuhren von dort immer weiter stiegen, dürften sich nun im aktuellen Jahr die exportierten Stückzahlen deutlich verkleinern. In der ersten Jahreshälfte lieferte die Niederlande mit 3,4 Mio. Ferkeln 8 % weniger in andere Länder. Besonders groß war das Minus bei den Ausfuhren nach Polen. Aufgrund der seit Herbst 2016 etwa zwei Jahre anhaltenden wirtschaftlich schwierigen Phase stiegen etliche niederländische Landwirte aus der Sauenhaltung aus. Bei der Viehzählung Ende 2018 wurde dort ein um 9 % verringerter Sauenbestand festgestellt.

04.09.2019
Polen: Hilfen für Schweinehalter bei Betriebsaufgabe
Schwein

Info Schwein

(az) Bis zum 28. September können Schweinehalter in Polen in den Regionen, die von der ASP betroffen sind, mit staatlicher Unterstützung umsatteln. Die Finanzierung soll aus dem polnischen Programm für den ländlichen Raum bereitgestellt werden. Nach Angaben der Agentur zur Restrukturierung und Modernisierung der Landwirtschaft erhalten Landwirte umgerechnet rund 35.000 Euro, wenn sie aus der Schweinehaltung aussteigen und stattdessen einen außerlandwirtschaftlichen Arbeitsplatz schaffen. Die Unterstützung steigt bei zwei neuen Arbeitsplätzen auf 46.000 Euro und bei drei auf etwa 57.000 Euro. Zu den geförderten Wirtschaftszweigen gehören u.a. Dienstleistungen im ländlichen Raum oder die Herstellung bzw. der Verkauf von Produkten, die nicht unmittelbar aus der Agrarerzeugung stammen.

04.09.2019
Kritik am Gesetzespaket für Tier- und Umweltschutz
Schwein

Info Schwein

(DBV) Aus Sicht des Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, ist das Gesetzespaket für Tier- und Umweltschutz in der Landwirtschaft, das am 4. September im Kabinett beschlossen wurde, keinesfalls akzeptabel: „Wir wissen, dass es Veränderungen hin zu mehr Tierwohl und Insektenschutz geben muss, aber dieses Paket ist für die Landwirte toxisch. Es ist im Grundsatz eine agrarpolitische Fehlentscheidung der Bundesregierung, wenn über das gültige Fachrecht hinaus zusätzliche Auflagen die Landwirtschaft belasten und in ihrer Wettbewerbsfähigkeit deutlich schwächen“, so Rukwied mit Blick auf ein geplantes Verbot von Pflanzenschutzmitteln in Schutzgebieten. „Auch das geplante Tierwohllabel wird vom Markt nicht angenommen werden. Die Umverteilung bei der Agrarförderung bedeutet zusätzliche schmerzhafte Einschnitte im Einkommen der Bauern. Wenn dieses Gesetzespaket so umgesetzt wird, wird das zu weiterem Frust und Perspektivlosigkeit unter den Landwirten führen. Wir haben große Sorge, dass dadurch der Strukturwandel deutlich verschärft wird.

04.09.2019
Geplante Grundsteuerreform gefährdet Tierhaltung
Schwein

Info Schwein

(AgE) Der DBV kritisiert scharf die Pläne der Bundesregierung zur Änderung des Bewertungsgesetzes, denen zufolge landwirtschaftliche Zusammenschlüsse zur gemeinsamen Tierhaltung ohne eigene Flächen künftig nicht zum land- und forstwirtschaftlichen Vermögen zählen sollen und damit als gewerblich einzustufen wären. DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken wies darauf hin, dass vor allem die bäuerliche Tierhaltung stark unter Druck geraten würde, sollte die bewährte Regelung des § 51a Bewertungsgesetz im Zuge der Grundsteuerreform gestrichen werden. Zwischenzeitlich regt sich auch in der Unions-Fraktion Widerstand gegen den Gesetzentwurf. „Eine Streichung des § 51a Bewertungsgesetz ist für uns nicht nachvollziehbar“, erklärte der agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Stegemann. Seiner Einschätzung nach droht damit vielen langjährigen und Kooperationen – gerade zwischen kleineren landwirtschaftlichen Betrieben – das Aus.

30.08.2019
Markt
Milch und Rind

Info Milch/Rind

(AMI, ZMB) Das Milchaufkommen in DE ist in der 33. KW um 0,4 % im Vgl. zur Vorwoche gesunken. Damit liegt die Milchanlieferung noch 0,2 % über der Vorjahreslinie. Von Jahresanfang bis heute befindet sich die Anlieferung 0,8 % unter Vorjahresniveau. Der Buttermarkt hat sich momentan stabilisiert. Die Notierungen für Blockbutter sind seit April mit 3,50 – 3,65 EUR/kg (Kempten, 28.08.) erstmals wieder leicht höher ausgefallen. Unverändert stabil läuft der Käsemarkt. Für die nächsten Monate werden von den Herstellern höhere Preise gefordert. Ebenso zeigt sich der Markt für Magermilchpulver stabil mit kontinuierlichen Anfragen. Die Preise für Vollmilchpulver sind momentan etwas uneinheitlich. Der Molkenpulvermarkt ist von geringer Aktivität gekennzeichnet.

Der durchschnittliche bundesweite Milcherzeugerpreis für Juli ist im Vergleich zum Vormonat leicht um 0,1 Ct/kg auf 32,3 Ct/kg (bei 4,2 % Fett, 3,4 % Eiweiß) zurückgegangen. Die Mittelwerte der 25 % höchsten und niedrigsten Vergleichspreise sind im Durchschnitt stabil geblieben bzw. um 0,5 Ct/kg gesunken.

30.08.2019
Deutschland führt weniger Rindfleisch ein
Milch und Rind

Info Milch/Rind

(AMI) – Die deutschen Importe von Rindfleisch entwickeln sich rückläufig. Im Zeitraum von Januar bis Juni 2019 gingen die in unser Land eingeführten Mengen an Rindfleisch um fast 7 % zurück. Insgesamt betrachtet kommen fast 87 % der Rindfleischimporte aus Staaten, die der EU angehören. Die Zulieferungen verringerten sich bei allen wichtigen Bezugsländern. Trotz rückläufiger Importe bleiben die Niederlande weiterhin das Hauptlieferland für Deutschland mit einem Anteil von gut einem Viertel aller Rindfleischeinfuhren. Auf den Plätzen zwei und drei folgen dann Polen und Österreich. Besonders stark reduzierten sich die Lieferungen von Rindfleisch aus Dänemark und aus Italien. Die Importe aus Drittländern insgesamt gingen hingegen mit einem Minus von nur 4 % weniger stark zurück. Die argentinischen und brasilianischen Rindfleischeinfuhren wurden in der ersten Jahreshälfte 2019 sogar noch leicht ausgebaut. Aus den südamerikanischen Ländern werden hauptsächlich die höherwertigen Artikel wie Filet bezogen. Diese sind besonders von der Gastronomie gefragt.