Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

29.08.2019
Raps: Hoffnung keimt auf
Pflanzen

Info Pflanze

Der Prognosedienst MARS nahm bei den EU-Rapserträgen zuletzt eine leichte Abwärtskorrektur um 0,3 % auf 30,9 dt/ha vor. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Ernte damit zwar rund 7 % größer, langjährig betrachtet liegt sie jedoch 5 % unter dem Durchschnitt. Die damit insgesamt kleinere EU-Rapsernte spiegelt sich am internationalen Markt wider: So hat Deutschland beispielsweise in den ersten sechs Wochen des Wirtschaftsjahres 2019/20 eine Gesamtmenge von 227.665 t Raps importiert und damit 73 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Fast 60 % der Gesamteinfuhren kamen aus der Ukraine gefolgt von Kanada (21 %) und Moldawien (18 %).

An den Märkten ist die kleinere EU-Rapsernte eingepreist. An der Euronext (Paris) klettert der Frontmonat November aktuell (Stand. 29.08.19) wieder auf 380 €/t, das Tageshoch liegt sogar darüber.
Die Erzeugerpreise erholen sich ebenfalls und liegen durchschnittlich bei 372 €/t im Hauptüberschussgebiet und bei 371 €/t in Zuschussgebieten. Die Großhandelspreise der Getreide- und Produktenbörse notieren franko Salzgitter 386,50 €/t für Raps im August. Damit liegt Niedersachsen über dem bundesweiten Durchschnitt von 363 €/t. Für spätere Termine von Januar-März werden aktuell Preise zwischen 390 und 394 €/t genannt.

Rapsöl zeigt aktuell ebenfalls einen steigenden Preistrend. Durch eine ungewöhnlich lebhafte Nachfrage aus dem Biodieselbereich und die insgesamt knappe Inlandsversorgung haben sich die Rapsölpreise auf einem hohem Niveau von 815 €/t fob Mühle weiter befestigt.
Laut UFOP (Union zur Förderung von Öl und Proteinpflanzen e.V.) exportierte Deutschland im Wirtschaftsjahr 2018/19 rund 15 % weniger Rapsöl als im Vorjahr. Wie aus der Grafik hervorgeht sind die Exporte bereits das dritte Jahr in Folge gesunken.

Der Rapsschrotmarkt zeigt sich nahezu unverändert, tendiert aber momentan eher schwächer. Die Mühlen bieten viel Ware an, doch Mischfutterhersteller zeigen bisher wenig Interesse daran. Dieser Angebotsüberhang übt zumindest bei den vorderen Terminen Druck aus und lässt das Rapsschrot bei aktuell 190 €/t stehen.

28.08.2019
Fleischerzeugung im 1. Halbjahr gesunken
Schwein

Info Schwein

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im 1. Halbjahr 2019 in Deutschland insgesamt 29,4 Mio. Tiere (Schwein, Rind, Schaf, Ziege, Pferd) gewerblich geschlachtet. Mit 27,2 Mio. Schweinen wurden 1,2 Mio. Tiere weniger geschlachtet (-4,3 %). Einschließlich des Geflügels produzierten die Schlachtbetriebe 3,9 Mio. t Fleisch; das waren rund 2,6 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Dabei fiel die erzeugte Schweinefleischmenge mit 2,6 Mio. t um 3,7 % niedriger aus. Aber nach wie vor hat Schweinefleisch mit rund 65,8 % den größten Anteil an der Fleischerzeugung. Darauf folgten Geflügelfleisch (20,0 %) und Rindfleisch (13,8 %).

28.08.2019
Erneut weniger Schweine in Dänemark
Schwein

Info Schwein

(AgE) In Dänemark wurden zur Stichtagserhebung am 01. Juli 12,55 Mio. Schweine gehalten; das waren 2,5 % weniger als ein Jahr zuvor. Bereits bei den Zählungen im Januar und April wurde ein Rückgang des Schweinebestandes gegenüber dem jeweiligen Vorjahresmonat festgestellt. Von der Abstockung sind alle Kategorien betroffen, insbesondere jedoch der Mastschweinebestand, der ein Minus von 6,3 % aufweist und auf 2,80 Mio. Tiere gesunken ist. Auch ihre Sauenherde wurde merklich abgestockt. Die Zahl der weiblichen Zuchttiere insgesamt sank im Vergleich zu Juli 2018 um 3,3 % auf etwas weniger als 1,23 Mio. Tiere. Dabei nahm der Bestand an trächtigen Tieren um 3,2 % auf 768 000 Zuchtsauen ab. Hingegen verzeichnete die Zahl der Ferkel (bis 20 kg) und der Läufer (20 – 50 kg) relativ geringe Rückgänge von 0,6% bzw. 1,4%.

Infolge des niedrigeren Schweinebestandes sank im 1. Halbjahr 2019 auch das Schlachtaufkommen in Dänemark. Insgesamt kamen 8,31 Mio. Schweine an den Haken (ca. -6,8 % zum Vorjahreshalbjahr). Auch der Lebendexport wuchs nicht mehr so dynamisch wie in früheren Jahren, wiesen aber dennoch ein Plus von 2,3% auf.

28.08.2019
BMEL-Staatssekretär Fuchtel in China
Schwein

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Wie das BMEL mitteilt, hält sich der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel diese Woche zu politischen Gesprächen in China auf, um die im Juni von Bundesministerin Julia Klöckner begonnene Konsultation rund um das Thema Agrarexporte fortzuführen. Ziel ist es, neue Exportmöglichkeiten für deutsche Agrarprodukte auszuloten und über die Beseitigung bestehender Marktzugangshindernisse zu sprechen. Dabei steht der chinesische Milch- und Fleischmarkt im Mittelpunkt.

Begleitet wird Fuchtel auf seiner Reise von Verbandsvertretern der Fleisch- und Milchindustrie sowie Vertreter des Landes Baden-Württemberg, welches Partnerregion der chinesischen Provinz Jiangsu ist.

28.08.2019
Weitere ASP-Fälle in Osteuropa
Schwein

Info Schwein

In den Balkan-Staaten breitet sich die ASP weiter aus und dies insbesondere bei Hausschweinen. Die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) hat mittlerweile in Serbien den ersten ASP-Ausbruch bestätigt. Der Nachweis erfolgte in vier kleineren Schweinehaltungen mit insgesamt 64 Tieren. In Bulgarien wurde von Mitte Juli bis Anfang August die ASP in 23 Hausschweine-Beständen nachgewiesen. Darunter befanden sich sechs Großbetriebe, die jeweils Bestände von 8.000 bis mehr als 36.000 Tieren gehalten haben. Bei den anderen Betrieben handelte es sich um sog. Hinterhofhaltungen. Zudem gab es mehrere Funde von mit ASP infizierten Wildschweinen.

28.08.2019
DBV-Veredlungstag am 26. September in Coesfeld, NRW
Schwein

Info Schwein

Im Rahmen einer nationalen Nutztierstrategie die Tierhaltung neu ausrichten: Welche Ideen werden hier aktuell diskutiert? Was bedeutet das – für Art und Umfang der Tierhaltung, für die Landwirte, für den Verbraucher? Wie müsste diese Aufgabe angepackt und umgesetzt werden? Was würde sie kosten? Was wären die Konsequenzen für die Zahl der Landwirte, die nachgelagerten Stufen und damit letztendlich für die ländlichen Räume? Das sind neben konkreten Fragestellungen zum Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration sowie Überlegungen und Ideen zum „Stall der Zukunft“ sowie zur Kommunikation von Tierhaltern mit dem Bürger die zentralen Themen des DBV-Veredlungstages 2019 am 26. September in der Bürgerhalle in Coesfeld (NRW). Die Veranstaltung beginnt um 10.30 Uhr, Einlass ab 09.30 Uhr.

Das Programm sowie insbesondere den Link zur Online-Anmeldung finden Sie unter:

www.bauernverband.de/veredlungstag-2019

26.08.2019
Weizen folgt schwächeren Maiskursen
Pflanzen

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Die rekordhohen globalen Vorräte sowie das steigende Angebot und damit wachsende Exportkonkurrenz durch die Schwarzmeerregion erzeugen Druck an den Terminbörsen und zeigen Wirkung bei den Notierungen. In Paris und Chicago gab der Weizenkurs im Vorwochenvergleich jeweils um 1 auf 166,8 €/t (Euronext) und 156,4 €/t (CBOT) nach. Damit haben sich die die Weizenkurse jedoch wieder von dem Niedrigstand der letzten Woche erholt (siehe Grafik).

Im Vergleich zur Vorwoche gab Mais an der Euronext im Frontmonat November um 3 auf 164,5 €/t nach. Das französische Agrarunternehmen Stratégie Grains hob die EU-Ernteprognose um 500.000 t auf 63,2 Mio. t an, was Druck auf die Kurse ausübte. Zudem dürften auch die Ernten in der Ukraine und Rumänien groß ausfallen und die EU-Exportchancen verschlechtern. Seit Beginn des Wirtschaftsjahres 2019/20 liegen die EU-Exporte 30 % unter den Vorjahresergebnissen

26.08.2019
Weizenernte zumeist deutlich besser als im Vorjahr
Pflanzen

Info Pflanze

Das US-Landwirtschaftsministerium USDA hat zum Wirtschaftsjahresende 2019/20 im August die Prognose zu den Weizenvorräten auf 285,4 Mio. t zurückgestuft. Damit bewegen sich die Vorräte immer noch auf Rekordniveau.
Die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) meldet in der vergangenen Woche eine deutlich bessere EU-Weizenernte. Die größten Erzeugerländer erzielten zumeist gute Erträge und Qualitäten. In Frankreich, Deutschland und Polen ist die Ernte so gut wie beendet, lediglich in Großbritannien verzögern Regenfälle die Räumung der Restflächen. Das französische Landwirtschaftsministerium erhöhte seine Schätzung der aktuellen Weichweizenernte auf 38,2 Mio. t, das wären 12 % mehr als im Vorjahr und ein Vierjahreshoch. Auch für Deutschland und Großbritannien werden größere Erntemengen als im Vorjahr erwartet.
Die Ernteprognosen für die Ukraine liegen laut Händlerverband UZA aktuell 2,9 Mio. t über dem Vorjahr, was die Exportmenge auf 21 Mio. t ansteigen lassen dürfte.