Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

13.09.2019
Resistenzen können sich auch ohne Antibiotika-Einsatz verbreiten
Geflügel

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Um Resistenzen einzudämmen reicht es nicht, den Antibiotikaeinsatz zu reduzieren. Man sollte auch die Verbreitung resistenter Keime blockieren. Ein Team von Wissenschaftlern der ETH Zürich entdeckte bei Darmbakterien einen zusätzlichen, bisher unbekannten Verbreitungsmechanismus für Resistenzgene, der unabhängig ist vom Einsatz von Antibiotika. „Antibiotika restriktiv einzusetzen ist zwar richtig und wichtig. Diese Maßnahme reicht allerdings nicht aus, um die Verbreitung von Resistenzen zu vermeiden. Wenn man die Verbreitung von Resistenzgenen eindämmen will, muss man auch bei den resistenten Mikroorganismen selbst ansetzen. Man sollte dafür sorgen, dass sich diese nicht verbreiten können, zum Beispiel durch wirksamere Hygienemaßnahmen oder Impfungen.“

13.09.2019
Iglo im Visier
Geflügel

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(Lebensmittel Praxis) Die Albert Schweitzer Stiftung und verbündete Tierschutzorganisationen in Europa fordern Nomad Foods auf, die Haltungsbedingungen seiner Masthühner zu verbessern. Der Konzern ist mit seinen Marken Iglo, Findus und Birds Eye Europas führender Anbieter von Tiefkühlkost. Nomad Foods präsentiere sich und seine Marken als besonders nachhaltig, heißt es seitens der Tierschützer. Um den größten Problemen der Masthühner entgegenzuwirken, haben die knapp 30 Tierschutzorganisationen der Europäischen Masthuhn-Initiative eigene Kriterien formuliert. Über 150 große Unternehmen aus den USA und Europa hätten sich bereits verpflichtet, diese zu erfüllen, darunter neben Frosta und Kentucky Fried Chicken die Konzerne Danone, Nestlé und Unilever. Die Kampagne startete am 3. September und konzentriert sich in Deutschland auf Iglo.

13.09.2019
DBV: Keine Mehrbelastungen bei der Grundsteuer
Geflügel

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Anlässlich der Anhörung im Bundestag zum Grundsteuerreformgesetz fordert der DBV die Beibehaltung der jahrzehntelang bewährten Regelung für bäuerliche Tierhaltungskooperationen (§ 51a Bewertungsgesetz). „Tierhaltungen künftig als Gewerbebetrieb einzustufen, obwohl die erforderlichen Flächen über die beteiligten kleinen und mittleren bäuerlichen Familienbetriebe vorhanden sind, führt zu weitreichenden nachteiligen steuerlichen Konsequenzen. Wohngebäude auf den Höfen müssen weiter dem land- und forstwirtschaftlichen Vermögen zugeordnet bleiben“, so der stellvertretende Generalsekretär Udo Hemmerling.

11.09.2019
Danish Crown verkauft britische Tochter Tulip
Schwein

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Danish Crown trennt sich von seiner defizitären britischen Tochter Tulip Limited. Das auf Speck und Schinken spezialisierte Unternehmen geht laut Konzernangaben für umgerechnet 2,16 Mrd. Euro an die US-amerikanische Pilgrim´s Pride Corporation. Die Transaktion umfasst insgesamt zwölf Verarbeitungsstandorte in Großbritannien mit zusammen rund 6 000 Mitarbeitern. Da der Verkaufspreis unter dem Buchwert für Tulip liegt, bedeutet die Veräußerung für Danish Crown unter dem Strich ein Verlustgeschäft von etwa 67 Mio. Euro.

11.09.2019
Weltweit steigende Schweinefleischnachfrage erwartet
Schwein

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(Deutscher Bundestag) Die Bundesregierung geht global von einer wachsenden Nachfrage nach Schweinefleisch aus. Laut Prognosen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sowie der Food and Agriculture Organization (FAO) werde der Schweinefleischverbrauch von 119,4 Mio. t im Mittel der Jahre 2016 bis 2018 auf 128,8 Mio. t bis zum Jahr 2028 ansteigen. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor. Für die entwickelten Länder wird eine Zunahme auf 42,8 Mio. t erwartet, für die Entwicklungsländer eine Zunahme auf 86 Mio. t. Mit einer besonders starken Nachfrage wird in China, Vietnam, Mexiko, Brasilien, Philippinen, Kolumbien, Südkorea und Argentinien gerechnet.

11.09.2019
Bundesratsmehrheit für Isoflurannarkose durch Landwirte nicht gesichert
Schwein

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Wie Agra-Europe berichtet, droht die Ferkelbetäubungssachkundeverordnung, mit der Landwirten der Erwerb der Sachkunde für die Durchführung der Isoflurannarkose bei der Ferkelkastration ermöglicht werden soll, zu scheitern. Zwar hatte der zuständige Ausschuss des Bundesrates am 02.09.19 Änderungen der ursprünglich vom BMEL vorgeschlagenen Verordnung mit einfacher Mehrheit zugestimmt. Im Bundesratsplenum am 20.09.2019 erscheint allerdings angesichts der Gewichtung der Länderstimmen und der zahlreichen Enthaltungen im Ausschuss eine Mehrheit derzeit fraglich. Sollte die Verordnung keine Mehrheit finden, ist die Isoflurannarkose nur im Beisein eines Tierarztes möglich. Da die Verfahren Jungebermast und insbesondere die Impfung gegen Ebergeruch (Immunokastration) derzeit von den nachgelagerten Stufen (Schlachtwirtschaft und Handel) deutliche Grenzen aufgezeigt bekommen – insbesondere die Immunokastration wird derzeit noch überwiegend abgelehnt – und darüber hinaus diese Verfahren für kleinere Betriebe nicht ohne weiteres umzusetzen sind, werden aus Sicht des DBV mehr als zwei Drittel der männlichen Ferkel weiterhin kastriert werden müssen – ab 2021 nunmehr mit Betäubung. Das ist durch die vorhandenen Tierärzte nicht zu leisten und führt vor allem für kleinere Betriebe zu zusätzlichen wirtschaftlichen Belastungen. In der Folge ist ein nicht unerheblicher Strukturbruch zu befürchten. Insofern appelliert der DBV an die Bundesländer, in der Bundesratssitzung am 20.09.2019 der Ferkelbetäubungs-Sachkunde-Verordnung zuzustimmen.

11.09.2019
DBV-Veredlungstag – Bitte anmelden!
Schwein

Info Schwein

Am 26. September 2019 findet der diesjährige DBV-Veredlungstag in der Bürgerhalle in Coesfeld (NRW) statt. Zentrales Thema ist die Zukunft der Tierhaltung im Rahmen einer planbaren und verlässlichen Nutztierstrategie. Diskutieren Sie mit Berufskollegen und Branchenvertretern weitere Themen, wie z.B. den Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration, den „Stall der Zukunft“ oder die Kommunikation mit dem Bürger.

Nur angemeldete Teilnehmer erhalten ein Mittagessen! Ferner erleichtern Sie mit Ihrer Anmeldung die Gesamtorganisation der Veranstaltung. Das Programm sowie insbesondere den Link zur Online-Anmeldung finden Sie unter: www.bauernverband.de/veredlungstag-2019

Online-Anmeldung ist ganz einfach – probieren Sie es!

06.09.2019
Markt
Milch und Rind

Info Milch/Rind

(AMI, ZMB) – Mit einem Rückgang im Milchaufkommen um 0,4 % im Vergleich zur Vorwoche setzte sich in der 34. KW der saisonale Trend fort. Im Vergleich zum Vorjahr lag die Anlieferung 0,9 % höher. Die Notierungen (Kempten, 04.09.19) am Buttermarkt haben sich gefestigt (Blockbutter: 3,50-3,65 EUR/kg) bzw. leicht angezogen (abgepackte Butter: 3,48-3,56 EUR/kg). Aufgrund der festeren Preisentwicklung beim Rahm treten die Hersteller mit höheren Preisforderungen für Blockbutter auf, worauf die Käufer mit Zurückhaltung reagieren. Auf dem Käsemarkt wird die Nachfrage weiter positiv eingeschätzt. Die Gesamtsituation stellt sich ausgeglichen dar. Die Preise bewegen sich auf stabilem Niveau mit höheren Forderungen für die nächsten Monate. Die Pulvermärkte tendieren fester, was auch auf das Preisniveau zutrifft.

Beim GDT-Tender war am 03.09.2019 ein Preisrückgang um 0,4 % im Durchschnitt über alle Produkte und Zeiträume zum Vortermin zu verzeichnen. Die Handelsmengen sind um 15,3 % auf 39.689 Tonnen gestiegen.

06.09.2019
Deutliche Kritik des DBV am Gesetzespaket
Milch und Rind

Info Milch/Rind

Aus Sicht des DBV-Präsidenten Rukwied ist das im Bundeskabinett verabschiedete Gesetzespaket für Tier- und Umweltschutz (v. a. das „Aktionsprogramm Insektenschutz“, ferner die freiwillige Tierwohlkennzeichnung für Schweinefleisch sowie die vorgesehene Umschichtung von Direktzahlungen von der 1. in die 2. Säule in Höhe von 6 %) inakzeptabel: „Wir wissen, dass es Veränderungen hin zu mehr Tierwohl und Insektenschutz geben muss, aber dieses Paket ist für die Landwirte toxisch. Es ist im Grundsatz eine agrarpolitische Fehlentscheidung der Bundesregierung, wenn über das gültige Fachrecht hinaus Auflagen die Landwirtschaft belasten und in ihrer Wettbewerbsfähigkeit deutlich schwächen. Wir haben Sorge, dass dadurch der Strukturwandel deutlich verschärft wird.“