Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

20.09.2019
Webinare Paratuberkulose im Rinderbetrieb
Milch und Rind

Info Milch/Rind

Am 01.10.2019 findet das Webinar am Dienstag um 19:30 – 21:00 Uhr statt. Das Webinar richtet sich an Tierärzte aus rinderbetreuenden Praxen. 

Es handelt sich um eine praxisnahe Fortbildung im Rahmen des niedersächsischen Paratuberkulose-Verminderungsprogrammes. Die Teilnahme ist kostenlos. Für die Fortbildungsmaßnahme sind 2 ATF Stunden beantragt worden (ATF – Akademie für tierärztliche Fortbildung (ATF). Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sie hier.

Am 03.12.2019 findet ein weiteres Webinar mit dem Titel „Paratuberkulose bekämpfen: Hygiene und Biosicherheit stärken“ statt. Dieses Webinar beginnt ebenfalls um 19:30 Uhr und richtet sich inhaltlich an Landwirte (Rinderhalter). Auch hier ist die Teilnahme kostenlos. Interessierte Rinderhalter können sich hier Informieren und anmelden.

18.09.2019
Weiter steigender Schweinebestand in Nordamerika
Schwein

Info Schwein

(AgE) Erneut hat das amerikanische Landwirtschaftsministerium eine Aufstockung der Schweinebestände in den USA, aber auch in Kanada gemeldet. Zum Stichtag am 1. Juni 2019 (USA) bzw. 1. Juli 2019 (Kanada) wurden zusammen 89,47 Mio. Schweine gehalten; das waren 3,1 % mehr als ein Jahr zuvor. Der Zuwachs geht allerdings allein auf das Konto der US-Farmer, die ihre Herde auf 75,52 Mio. Tiere (+ 3,6 %) erweiterten. 
Der für die weitere Entwicklung wichtige Zuchtschweinebestand wuchs in beiden Ländern zusammen jedoch nur unterdurchschnittlich um 1,0 % auf 7,64 Mio. Sauen. Während die Schweinehalter in den USA ihre Bestände um rund 90.000 Stück auf 6,41 Mio. Tiere aufstockten, ging in Kanada die Zahl der Muttertiere dagegen um 1,4 % auf 1,23 Mio. Sauen zurück.
Aufgrund einer weiter steigenden Produktivität in der Ferkelproduktion prognostiziert das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium in diesem Jahr eine steigende Schweinefleischerzeugung, die in den USA gegenüber 2018 ein Plus von 5 % auf 12,53 Mio. t. aufweisen könnte.

18.09.2019
ASP-Übung im Kreis Cloppenburg
Schwein

Info Schwein

Am 26.08. wurde unter Leitung der Arbeitsgruppe Krisenpläne der Wirtschaft und in Zusammenarbeit mit Behörden der Ernstfall geprobt: ASP-Ausbruch bei einem Wildschwein im Kreis Cloppenburg. Im Ernstfall lägen im gefährdeten Gebiet 950 Betriebe mit ca. 824.000 Schweinen. Im Schwerpunkt sollte die Übung Auswirkungen auf den landwirtschaftlichen Betrieb darlegen und im Folgenden Lösungen für die Betriebsabläufe erarbeitet werden. Dabei stand die Verbringung von Schlacht- und Zuchtschweinen innerhalb und außerhalb des gefährdeten Gebietes im Fokus. Im Fazit der Übung zeigte sich, dass es durchaus Schwachstellen gibt, die es weiter zu verbessern gilt. So würde im Ernstfall vor allem die Verbringung der Schweine mit den Vorgaben zur Probennahme und Untersuchung einen begrenzenden Faktor darstellen. Betroffene Betriebe könnten so Platzprobleme bekommen und folglich auf die Solidarität von Berufskollegen angewiesen sein.

Einen ausführlichen Bericht zur Übung finden Sie unter: https://landvolk.net/agrarpolitikartikel/asp-uebung-bringt-viele-erkenntnisse/

18.09.2019
Südkorea meldet ersten Fall von ASP
Schwein

Info Schwein

Der Verdacht auf ASP bei fünf toten Schweinen auf einem Betrieb nahe der nordkoreanischen Grenze wurde vom südkoreanischen Ministerium offiziell bestätigt.

Auf dem Betrieb in der Nähe von Paju wurden 2.400 Schweine gekeult. Um eine Ausbreitung der Seuche zu verhindern, wurden außerdem 1.500 Schweine auf zwei weiteren Betrieben desselben Besitzers gekeult.

Die südkoreanischen Behörden ließen für 48 Stunden alle Schweinehaltungen, Schlachthäuser und Tierfutterbetriebe im Land abriegeln. In etwa 6.300 Schweinebetrieben sollen die Tiere untersucht und die Anlagen desinfiziert werden. Insgesamt werden, offiziellen Angaben zufolge, rund 11,3 Mio. Schweine in Südkorea gehalten.

18.09.2019
Neuausrichtung der Tierhaltung im Fokus
Schwein

Info Schwein

Veredlungstag des DBV in Coesfeld diskutiert aktuelle Fragen der Tierhaltung

L P D – Nutztierhaltung neu ausrichten – unter dieses Motto hat der DBV seinen Veredelungstag am 26.09. im westfälischen Coesfeld gestellt. Der „Nationalen Nutztierstrategie“ widmet sich zum Start Prof. Dr. Folkhard Isermeyer, Präsident des Thünen-Instituts in Braunschweig. Er wird dabei vor allen Dingen die für Landwirte spannende Frage behandeln, wie diese umzusetzen ist. Darüber diskutieren mit ihm im Anschluss Vertreter aus landwirtschaftlichen Verbänden und ein Vertreter der Schlacht- und Vermarktungsbranche.

Eine weitere für die Branche brennende Frage gilt dem Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration. Bislang zeichnet sich der Königsweg noch nicht ab, aber Ende nächsten Jahres soll die Kastration der Ferkel ohne Betäubung nicht mehr zulässig sein. Im Nordwesten Deutschlands tasten sich Landwirte gerade an die Mast geimpfter männlicher Schweine heran, ohne genau zu wissen, ob und wie sie die Tiere anschließend vermarkten können. Antworten dazu sind die Marktpartner aus dem Lebensmitteleinzelhandel bislang noch schuldig geblieben. Wie soll der Stall der Zukunft aussehen, lautet eine weitere bislang nicht konkret geklärte Frage. Antworten dazu gibt es von einem Vertreter der LWK NRW.

Und schließlich kommen die Landwirte zu Wort: Wie kommunizieren sie mit den Verbraucherinnen und Verbrauchern? Mit dabei sind zwei Niedersachsen: Gabriele Mörixmann aus Melle und der Christoph Becker. Christoph Becker hat bereits einen Innovationspreis für Tierwohl gewonnen und vertritt die Auffassung: „Ich will den Verbrauchern positive und emotionale Bilder zeigen, wenn ich die in meinem Stall nicht habe, muss ich den umbauen“. Seine Kollegin Gabriele Mörixmann, die als Erfinderin des Aktivstalls für Schweine angekündigt wird, ergänzt: „Wir müssen mit unseren Kunden auch darüber reden, dass Tierwohl Geld kostet. Ein Stallumbau muss auch für uns Landwirte am Ende wirtschaftlich sein. Gemeinsam können wir viel erreichen.“ Der DBV richtet den Veredelungstag einmal im Jahr aus und wechselt die Standorte zwischen Niedersachsen, NRW und Bayern. Das Programm für die Veranstaltung in Coesfeld am 26. September ab 9.30 Uhr verspricht spannende Diskussionen, alle Details und Anmeldung unter www.bauernverband.de/veredlungstag-2019

Die Veranstaltung ist kostenlos. Für das leibliche Wohl wird gesorgt.

17.09.2019
Stand Klimakabinett
Bioenergie

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Vor der Sitzung des Klimakabinetts am 20.09. haben sich die Parteien zur CO2-Bepreisung positioniert: Während sich die CSU für einen Emissionshandel für Gebäude und Verkehr ausspricht, ist die SPD für einen festen CO2-Preis, wohingegen die Unionsfraktion ein Emissionshandelssystem – übergangsweise auch national – favorisiert. In intensiven Verhandlungen werden die Klimamaßnahmen finalisiert, darunter die Anhebung der Güllevergärung auf 70 Prozent in 2030. Eine weitere Maßnahme wird die Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft darstellen.

17.09.2019
Branchengespräch zur nationalen Umsetzung der RED II
Bioenergie

Info Bioenergie

Info Bioenergie

Auf Einladung des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) fand ein Branchengespräch zur nationalen Umsetzung der Neufassung der Erneuerbare Energien-Richtlinie (RED II) statt. Die Umsetzung der RED II in nationales Recht muss bis zum 30. Juni 2021 erfolgen. Die Bioenergieverbände und der DBV haben dem BMEL die wichtigsten Anliegen erläutert. Dazu gehören u.a. die praxistaugliche Ausweitung der ab 2021 erforderlichen Nachhaltigkeitszertifizierung auf gasförmige und feste Biomasse. In diesem Zusammenhang wies die Branche für den Bereich Biogas auf die Notwendigkeit der 1:1-Umsetzung der Schwellenwerte zur Nachweispflicht der Nachhaltigkeit hin. Dieser liegt laut RED II bei 2 MW Gesamtfeuerungswärmeleistung. Allerdings passt dieser Begriff nicht in die deutsche Systematik der installierten Leistung und der Bemessungsleistung. Hier gilt es, eine Benachteiligung flexibilisierter Biogasanlagen zu verhindern. Wegen der Ausweitung der Nachhaltigkeitspflicht auf feste und gasförmige Biomasse wurde erneut auf das Problem des legalen Flächenumbruchs nach dem 01.01.2008 hingewiesen, da durch die Ausweitung der Nachhaltigkeitspflicht zukünftig eine größere Flächenkulisse und u.U. bereits die Ernte 2020 betroffen sein wird. Auch die Forderung nach einer kontinuierlichen Anhebung der THG-Minderungsquote auf 16 % im Jahr 2030 wurde vorgetragen.

17.09.2019
Flexdeckel von 1.000 MW ausgeschöpft
Bioenergie

Info Bioenergie

Die Bundesnetzagentur hat bekannt gegeben, dass der im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegte Deckel von 1.000 MW für den Erhalt der Flexibilitätsprämie ausgeschöpft ist. Für Betreiber von Biogasanlagen läuft nun eine Übergangsfrist bis Ende November 2020, um die Inbetrieb­nahme der zusätzlichen, flexiblen Leistung durchzuführen und die Registermeldung ins Marktstammdatenregister vorzunehmen. Biogas leistet in Ergänzung der fluktuierenden erneuerbaren Energien durch Vorteile wie Speicherbarkeit und Flexibilität einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele. Allerdings ist für Betreiber von Biogasanlagen nun der wirtschaftliche Anreiz entfallen, auf eine flexible Fahrweise umzustellen. Deswegen setzt sich der DBV gemeinsam mit den Bioenergieverbänden für wichtige Weiterentwicklungen im EEG ein, z. B. der Streichung oder deutlichen Erhöhung des Flexdeckels.

16.09.2019
Terminmärkte vom 16.09.2019
Pflanzen

Info Pflanze

Terminmarkt: Weizen von Tiefs erholt, Ölpreissprung

Nach einem Angriff auf die größte Raffinerie Saudi-Arabiens sind die Ölpreise zunächst massiv angesprungen. Inzwischen wird gemeldet, dass der Brand unter Kontrolle sei.  Es wird massiv über die Verursacher und mögliche geopolitische Folgen diskutiert. Der Ölmarkt ist der größte Rohstoffmarkt und der Ölpreis beeinflusst indirekt eine Vielzahl von Produkten, auch aus der Agrarbranche.