Info Geflügel

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Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.
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ARD Plusminus berichtete am 11. September 2019 unter anderem über die Tiergerechtheit der Bodenhaltung von Legehennen. Den ZDG erreichten zahlreiche Rückmeldung zum verwendeten Bildmaterial.
Kritisiert wurde, dass in den ersten Filmsequenzen Bilder aus einer Kleingruppenhaltung verwendet wurden. Das Bild der Bodenhaltung wird dementsprechend nicht realistisch wiedergegeben.
Dieser Hinweis wurde bereits an die zuständige Redakteurin bei der ARD weitergegeben.
Den Beitrag finden Sie in der ARD-Mediathek unter dem Link: https://www.ardmediathek.de/daserste/player/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3BsdXNtaW51cy9mN2M3ODRmNi01ODc3LTQ4MDktODQ5MS05Y2I5NzVlMTE3NDg/die-oekonomisierung-der-legehenne
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(AgE) Der niederländische Viehbestand sollte nach den Vorstellungen der linksliberalen Regierungspartei D66 um die Hälfte verringert werden. Die Stickstoffemissionen könnten durch die Abstockung der Hühnerherde um 50 Millionen Tiere und des Schweinebestandes um 6 Millionen Tiere drastisch reduziert werden. Außerdem würde dadurch Fläche für den Wohnungsbau freiwerden. „In den Niederlanden gibt es keine Zukunft für die intensive Tierhaltung“, prognostizierte De Groot.
Rund 70 % der niederländischen Stickstoffemissionen stammten aus der Landwirtschaft und ein großer Teil davon aus der intensiven Tierhaltung.
Der Beitrag der intensiven Tierhaltung zur Wirtschaft belaufe sich dagegen auf weniger als 1 %, argumentierte der Politiker.
Das Konzept der niederländischen Landwirtschaftsministerin Carola Schouten sehe auch eine deutliche Verringerung der Tierzahl vor. Der Verband der niederländischen Schweinehalter (POV), der Verband der niederländischen Geflügelhalter (NVP) und die Geflügelabteilung im niederländischen Bauernverband (NOP) reagierten bestürzt auf den Vorschlag von De Groot. Um die gefährdete Natur zu schützen, sei bereits ein Stickstoffgesetz eingeführt worden. Außerdem argumentiere De Groot mit falschen Zahlen für die Stickstoffbelastung. Nur rund 20 % des Stickstoffs, der in Naturschutzgebieten lande, stamme aus der Landwirtschaft, hielten die Verbände dagegen. Der niederländische Bauernverband (LTO) stellte klar, dass die Agrarbranche bereits viel für die Verbesserung ihrer Nachhaltigkeit getan habe. Deshalb verdiene der Sektor ein Kompliment – und nicht eine Halbierung.
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(WING Vechta) Trotz optimaler Haltung und stetiger Verbesserung des Gesundheitsstatus der Herden, kommt es teils immer noch zu schwerwiegenden Erkrankungen der Tiere, die zu hohen Tierverlusten in der Mast führen können. Die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover hat deshalb im Rahmen eines Forschungsprojektes die Verfettung der Leber von Tieren (die sogenannte hepatische Lipidose) in der Putenmast eingehend untersucht und wichtige Erkenntnisse, vor allem mit Hinblick auf Fütterungsstrategien, gewonnen. Vorangegangene Stressphasen (metabolisch, z.B. induziert durch Schwankungen in der Nahrungsaufnahme) werden vermutet. Die hochgradige Schädigung der Leber als Ursache für das Verenden der Tiere scheint wahrscheinlich. Veränderung der Futterzusammensetzung fördert möglicherweise präventiv die Tiergesundheit. Die erhöhten Konzentrationen von Vitamin E im Alleinfutter konnten auch in höheren Vitamin E-Gehalten in der Leber dargestellt werden, was präventiv interessant sein könnte. Den vollständigen Abschlussbericht des Projekts finden Sie hier: https://www.q-s.de/services/files/qs-wissenschaftsfonds/Abschlussbericht_Hepatische%20Lipidose_Middendorf_Lingens_Vis.pdf
Info Milch/Rind
(AMI, ZMB) Der Rückgang im Milchaufkommen hält an. In der 36. KW wurden 0,6 % weniger Milch angeliefert als in der Vorwoche und damit 1,1 % unter Vorjahresniveau. Der Milchmarkt entwickelt sich fester. Die Preise für abgepackte Butter sind stabil, für Blockbutter leicht höher. Am Käsemarkt fordern die Hersteller höhere Preise. Die Magermilchpulverpreise haben leicht angezogen, für Vollmilchpulver und Molkepulver zeigen sich diese stabil.

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Im Januar 2019 konnten die Besucher des DBV-Fachforums Milch an einem Tippspiel teilnehmen: Wer den Milcherzeugerpreis für Juli 2019 am besten voraussagt, gewinnt eine kostenlose Teilnahme am Berliner Milchforum 2020. Die offiziellen Daten der BLE liegen nun vor, so dass bereits ein Gewinner benachrichtigt wurde. Auch die weiteren Ergebnisse sind interessant: Im Durchschnitt setzten die Teilnehmer auf einen Erzeugerpreis von 35,2 Ct/kg, bei einer Spannweite der Erwartungen von 27,3 bis 43,6 Ct/kg. Tatsächlich lag der Erzeugerpreis im Juli bei 32,69 Ct. Zum Zeitpunkt des Tippspiels lag der ife-Börsenmilchwert für Juli 2019 bei 35,4 Ct.
Info Milch/Rind
Die Milchgüteverordnung befindet sich in der Überarbeitung. Strukturelle, technische und rechtliche Weiterentwicklungen haben dies notwendig gemacht. Der DBV hat in den vergangenen Jahren die Positionen des milchbäuerlichen Berufsstandes in die Novelle einbringen können – in dieser Woche im Rahmen der offiziellen Verbändeanhörung. Ein Inkrafttreten Mitte 2020 wird vom BMEL angestrebt. Allerdings stehen noch die Notifizierung in Brüssel und das weitere Gesetzgebungsverfahren im Bundesrat aus.
Info Milch/Rind
Auf dem Weltmilchgipfel vom 23.-26.09.2019 in Istanbul – veranstaltet vom Internationalen Milchwirtschaftsverband IDF – werden rund tausend Vertreter der weltweiten Milchbranche erwartet, um aktuelle Themen des Sektors zu diskutieren. Bereits Mitte dieser Woche ist eine deutsche Delegation zur Pre-Tour des Verbandes der Deutschen Milchwirtschaft (VDM) in die Türkei gestartet, um sich über den türkischen Milchsektor zu informieren.
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Am 26.11.2019 veranstaltet der DBV in Berlin ein Milchsymposium unter dem Titel: „Tierwohl in der Milchviehhaltung: Woran arbeitet die Wissenschaft?“ Im Rahmen einer Podiumsdiskussion und Impulsvorträgen werden Wissenschaftler sowie Vertreter aus Politik und Landwirtschaft über die Ausrichtung der Tierwohlforschung in der Milchviehhaltung informieren und diskutieren. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen und weitere Informationen erhalten Sie hier.
Info Milch/Rind
(AMI) – Während 2018 noch ein nahezu stabiles Schlachtrinderaufkommen in der EU festgestellt wurde, gehen die Schlachtzahlen im ersten Halbjahr 2019 zurück. Mit europaweit 12,9 Mio. Rindern, die der Fleischerzeugung zugeführt wurden, waren es von Januar bis Juni 1,6 % weniger als noch ein Jahr zuvor. Trotz leicht gesunkener Produktion ist Frankreich weiterhin die Nummer 1 der Rindfleischerzeuger in Europa. Knapp ein Fünftel aller in der EU anstehenden Rinderschlachtungen werden in Frankreich getätigt. Auf Platz 2 folgt dann Deutschland und direkt danach ist das Vereinigte Königreich zu finden. In den drei genannten Ländern werden zusammen über 40 % der Rinderschlachtungen in der EU vorgenommen. Größere Zuwachsraten sind lediglich in Spanien und besonders in Irland zu beobachten. Für die weitere Entwicklung im laufenden Jahr wird von einem moderaten Rückgang der Rinderproduktion europaweit ausgegangen.