Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

27.09.2019
Bauernkundgebung zur AMK
Milch und Rind

Info Milch/Rind

Zahlreiche Landwirte sind dem Aufruf der Bauernverbände gefolgt und haben zu der in dieser Woche stattfindenden Agrarministerkonferenz (AMK) für ihre Zukunft demonstriert. Viele Themen, insbesondere auch das kürzlich vom Bundeskabinett auf den Weg gebrachte Aktionsprogramm Insektenschutz, bereiten der heimischen Landwirtschaft große Sorgen und führen zu Unmut im Berufsstand. Weitere Anliegen sind u. a. Mercosur, GAP, Umwelt-, Tier- und Klimaschutz.

27.09.2019
BRS legt Tiertransportstandard vor
Milch und Rind

Info Milch/Rind

Der Bundesverband Rind und Schwein (BRS) hat mit seinen Mitgliedsunternehmen im Vorfeld der AMK ein Positionspapier vorgelegt, das über die Vorgaben der EU-Tiertransportverordnung hinausgeht. Die Erarbeitung des Tiertransportstandards erfolgte in enger Abstimmung mit verantwortlichen Tierärzten. Mit einem einheitlichen Standard sollen die Mitglieder des BRS künftig tiergerechte Transportbedingungen nachweisen können. Mehr Details hier.

27.09.2019
Eiermarkt stabil
Geflügel

Info Geflügel

(AMI/MEG) Nach dem Aufwärtstrend der letzten Augustwochen tendierte der Markt im September stabil. Die sonst übliche herbstliche Belebung des Spotmarktes schien sich in diesem Jahr bereits vorab vollzogen zu haben. Im September waren die Kühlschränke der Verbraucher wieder aufgefüllt und auch der LEH hatte sich mit Ware bevorratet. Im Monatsverlauf nahm das Interesse der Verarbeiter zu. Insgesamt war das Angebot im September gut bedarfsdeckend. Durch umfangreiche Neueinstallungen war das Angebot an S-Ware Anfang September noch sehr groß. Im Monatsverlauf drängte das Angebot nicht mehr, da viele Bestände damit begannen, M-Eier zu legen. Nachdem im August Bio- und besonders Freilandware knapp und gesucht waren, waren die Offerten in der zweiten Monatshälfte des Septembers wieder bedarfsdeckend. Zu Beginn des Monats tendierten die Packstellenabgabepreise fester. Besonders für schwere Ware ließen sich weitere Preisaufschläge erzielen. Im weiteren Monatsverlauf stabilisierten sich die Preise.

27.09.2019
Landwirte protestieren mit grünen Kreuzen
Geflügel

Info Geflügel

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Bundesumweltministerin Svenja Schulze haben ein Kompromisspaket zwischen Naturschutz und Landwirtschaft geschnürt und per Kabinettsbeschluss auf den Weg gebracht.

Ein Insektenschutzprogramm und ein staatliches Tierwohlkennzeichen gehören zu den Programmen. Gegen das Agrarpaket protestieren Landwirte deutschlandweit mit grünen Mahnkreuzen. Die Aktion richtet sich gegen die steigende Auflagenflut, überzogene Bürokratie, Dumpingpreise für Essen, gegen ungebremsten Flächenverbrauch und die unfaire Handelspolitik. Dahinter steckt im Kern die Frage nach der Zukunft der bäuerlichen Familienbetriebe.

27.09.2019
Keine Mehrheit im Bundesrat für verpflichtendes Tierwohllabel
Geflügel

Info Geflügel

(AgE) Die Bundesländer haben sich nicht auf eine gemeinsame Position für ein verpflichtendes Tierwohlkennzeichen einigen können. Die von Niedersachsen eingebrachte Initiative für ein solches Tierwohllabel fand bei der Abstimmung im Bundesrat nicht die erforderliche Mehrheit.

Niedersachsen wollte die Bundesregierung über seinen Entschließungsantrag auffordern, ein verpflichtendes Label einzuführen. Es sollte als Vollkennzeichnung sowohl Tierwohlkriterien als auch die Herkunft von Fleisch- und Wurstwaren umfassen. Dies liege im Interesse der Verbraucherinnen und Verbraucher, die sich Auskunft über die Haltungsbedingungen, den Transport und die Schlachtung von Tieren wünschten, hatte das Land in dem Entschließungsantrag argumentiert. Ein freiwilliges Label, wie es von der Bundesregierung geplant ist, hält Niedersachsen für nicht zielführend. Eine Stellungnahme der Länderkammer steht in diesem Punkt noch aus.

Zu dem entsprechenden Regierungsentwurf wird sich der Bundesrat voraussichtlich am 8. November positionieren.

27.09.2019
Wissenschaftsprojekt zu Milchtankstellen
Milch und Rind

Info Milch/Rind

Unter Koordination des Kieler Max-Rubner-Instituts (MRI) erfolgt derzeit eine Wirtschaftlichkeitsbewertung der Vermarktung von Rohmilch über Milchtankstellen unter Berücksichtigung der Lebensmittelhygiene. Im September erfolgte das Kick-Off-Meeting des für drei Jahre angesetzten Forschungsprojektes, bei dem auch schon erste wissenschaftliche Erkenntnisse erläutert wurden: In Deutschland stehen demnach ca. 630 Rohmilchautomaten. Für die Lebensmittelhygiene ist das Konsumverhalten des Verbrauchers, das Abkochen der Rohmilch nach dem Kauf, entscheidend.

27.09.2019
Markt für ökologisch erzeugte Milch
Milch und Rind

Info Milch/Rind

(AMI) – Die Bio-Milchmenge in Deutschland wächst im aktuellen Jahr bei Weitem nicht mehr stark wie im Vorjahr. Die meisten Molkereien haben bereits im vergangenen Jahr für umstellungsinteressierte Landwirte einen Aufnahmestopp verhängt. Das Angebot soll maßvoll wachsen, um die Erzeugerpreise nicht zu gefährden. Die Rechnung ist bisher auch größtenteils aufgegangen. Deutschlandweit entwickelt sich das Bio-Milchaufkommen sehr unterschiedlich. Während im Süden des Landes zwar weiterhin der Großteil der Bio-Milch erzeugt wird, wächst die Milchmenge hier im aktuellen Jahr bisher eher unterdurchschnittlich. So wurde in Bayern von Januar bis Juli 4 % mehr Bio-Milch gemolken, während das Plus zum Vorjahr bundesweit bei über 5 % liegt. Hohe Zuwachsraten schreiben hingegen Sachsen und Sachsen-Anhalt mit 47,2 %, allerdings ausgehend von gerade mal 4 % der gesamten Bio-Milchmenge Deutschlands. Auch Schleswig-Holstein wächst bei der Bio-Milchproduktion überdurchschnittlich, aber auch hier kommen gerade mal rund 4 % der deutschen Bio-Milch her. In Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg gibt es trockenheitsbedingt sogar eine rückläufige Mengenentwicklung. Die Landwirte melken weniger und haben aufgrund der knappen Wintervorräte auch schon frühzeitig die ein oder andere Kuh zur Schlachtung gebracht. Im weiteren Verlauf dürfte das bundesweite Bio-Milchaufkommen saisonüblich zurück gehen. Vielleicht fällt dieser Effekt dieses Jahr in manchen Regionen, bedingt durch das zweite trockene und heiße Jahr in Folge, größer aus.


26.09.2019
Schlachtrindermarkt dreht sich langsam
Milch und Rind

Info Milch/Rind

(AMI) – Unterschiedliche Tendenzen sind im Handel mit Schlachtrindern zu beobachten. Während die Nachfrage nach Jungbullen stetig ausfällt und sich die Preise fester entwickeln, werden weibliche Schlachtrinder zu stabilen Konditionen gehandelt. Das Angebot an männlichen Schlachtrindern ist im Verhältnis zum Kaufinteresse relativ begrenzt. Entsprechend können die Verkäufer von Jungbullen leichte Aufschläge erzielen. Bei den Schlachtkühen wird von Seiten der Schlachtunternehmen teilweise noch Druck auf den Preis ausgeübt. Doch wegen der geringen Stückzahlen, die zur Vermarktung anstehen, werden durchweg im Vergleich zur Vorwoche unveränderte Preise gezahlt. Viele Landwirte sind mit der Maisernte und anderen Feldarbeiten beschäftigt, sodass der Verkauf der Tiere vernachlässigt wird und das Angebot eher gering ausfällt. Teilweise wird auch auf höhere Preise für Schlachtrinder gewartet.