Info Schwein

Unsere Tradition: Die Zukunft sichern
Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.
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Anlässlich der Agrarministerkonferenz am 26.09. in Mainz demonstrierten 650 Bauern wirkungsvoll für eine zukunftsfähige Landwirtschaft. DBV-Präsident Joachim Rukwied unterstrich die Notwendigkeit kooperativer Lösungen im Umwelt- und Naturschutz. BMEL-Staatssekretär Dr. Aeikens sagte teilweise unter Protest der Teilnehmer, dass das Ministerium an der Seite der Bauern stehe, es aber teils nicht ohne Auflagen gehe. Neben dem Insektenschutz waren weitere wichtige Themen der AMK das Risikomanagement, die Zukunft der Tierhaltung sowie die Klimapolitik.
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Nach Angaben der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) wurde die Aujeszky`sche Krankheit (AK) erstmals in Finnland nachgewiesen. Demnach wurde ein erlegtes Wildschwein positiv getestet. Dieser Fund hat keine Auswirkungen auf den AK-Status von Finnland, das weiterhin als AK-frei gilt. In Deutschland wurde die Aujeszky`sche Krankheit laut dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) zuletzt im Februar 2018 bei einem Wildschwein in Baden-Württemberg nachgewiesen.
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(QS) Einwandfreie Futtermittel bilden die Basis für sichere Lebensmittel. Aus diesem Grund ist jeder Betrieb, der im QS-System Futtermittel herstellt oder handelt, dazu verpflichtet, am Futtermittelmonitoring teilzunehmen. Für den QS-Monitoring-Report Futtermittel 2019 konnte auf eine beeindruckende Datenbasis zurückgegriffen werden. Seit 2008 wurden insgesamt 244.843 Proben gezogen und 3.943.826 Analysen ausgewertet. Neben einer praxisorientierten Zusammenfassung der aktuellen Analyseergebnisse beinhaltet der Monitoring-Report Futtermittel auch interessante Hintergrundinformationen und Fakten rund um die Futtermittelanalytik.
Den Monitoring-Report Futtermittel finden Sie unter www.q-s.de/presse-newsroom/monitoring-report-futtermittel-1.html.
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Rund 350 Teilnehmer waren zum diesjährigen DBV-Veredlungstag mit dem Titel „Die Tierhaltung in Deutschland neu ausrichten“ nach Coesfeld gekommen. DBV-Vizepräsident Werner Schwarz und DBV-Veredlungspräsident Johannes Röring machten deutlich, dass sich die Landwirte bereits jetzt intensiv über Veränderungen Gedanken machen und auch handeln. Die Tierhaltungsdebatte werde jedoch mit unverminderter Schärfe geführt. Deswegen wird eine verbindliche nationale Nutztierhaltungsstrategie im Sinne eines Gesellschaftsvertrages immer wichtiger als Rahmen und Leitlinie für die Entwicklung des zukünftigen Weges der Tierhaltung in Deutschland. Professor Dr. Folkhard Isermeyer stellte eine flächendeckende staatliche Tierwohlprämie in den Mittelpunkt seiner Überlegungen für eine Nutztierstrategie. Das Konzept löste eine intensive Diskussion aus, da es letztendlich erhebliche staatliche Zahlungen an Tierhalter beinhaltet. Die lebhafte Diskussion mit den anwesenden Landwirten zeigte, dass noch erhebliche Fragen bestehen zur Verlässlichkeit von Zielbild und Finanzierung und zur Einbeziehung von Markt und Verbrauchern. Aus Sicht von DBV-Vizepräsident Werner Schwarz erfordert dieser Vorschlag aufgrund seiner Tragweite eine intensive Diskussion im Berufsstand, die nun zeitnah geführt werden muss. Am Nachmittag wurden die Situation und die verschiedenen Aktivitäten des Berufsstandes rund um das Thema Ferkelkastration im Rahmen von Statements und einer kurzen Podiumsdiskussion beleuchtet. Es folgte ein Fachvortrag zum „Stall der Zukunft“ mit wichtigen, für das Tierwohl zu berücksichtigenden Aspekten und einer Darstellung von praktischen Lösungsbeispielen, Grenzen und Kosten. Den Abschluss machte eine von der i.m.a moderierte Podiumsdiskussion, in derPraktiker berichteten, wie sie über die Tierhaltung auf ihren Betrieben kommunizieren und dabei in schwierigen Situationen argumentieren.
Info Pflanze
Terminmarkt: wenig Preisbewegung bei Agrarprodukten
An den Terminbörsen haben sich die Agrarpreise in der auslaufenden Woche kaum bewegt. Unterschiede entstehen meistens durch den stärkeren Dollarkurs.
Allerdings ist die Stimmung an den Exportmärkten eher positiv. Die AMI berichtet, dass trotz der starken Konkurrenz vom Schwarzen Meer auch die EU-Herkünfte bei internationalen Ausschreibungen verstärkt zum Zuge kommen. Dieses betrifft aber wohl vor allem den französischen Weizen, der in großen Mengen verfügbar ist. In Rouen, dem wichtigsten Exporthafen, werden bereits nennenswerte Mengen nach Nordafrika verschifft. In Deutschland bleibt die Stimmung der Exporteure trotz Euroschwäche und Nachfragebelebung gedämpft, weil vor allem Ware aus dem Baltikum oder vom Schwarzen Meer äußerst wettbewerbsfähig ist.
Der hiesige Rapspreis übersteigt die Vorjahreslinie inzwischen um etwa 20 Euro/t. Ursache ist die gute Biodieselnachfrage, die selbst den billigen Raps aus der Ukraine kompensieren kann.

Info Pflanze
In einem ganztägigen Perspektivforum beschäftigte sich die UFOP als Zusammenschluss aller Akteure der Wertschöpfungskette mit den eklatanten Problemen ihrer Pflanzen. Aktuell steht viel auf dem Spiel, weil der Raps zuletzt massiv z.B. unter den Folgen der ungünstigen Witterung und der fehlenden Pflanzenschutzmittel gelitten hat. Die kompetentesten Züchter, Landwirte, Händler und Ölmühlen wollen um Raps und Leguminose in den Fruchtfolgen kämpfen. Klimawandel, Düngeverordnung, Insektenschutz und Pflanzenschutzmittelzulassung dürften massive Umstellungen erfordern. Diese beginnen bei der Bodenbearbeitung, Optimierung der N-Düngung, Unkrautbekämpfung und werden bei der Umstellung von Fruchtfolgen noch nicht enden. Sehr komplexe Aufgaben kommen auf die Züchter zu. Zuchtverfahren müssen beschleunigt werden. Resistenzen und Toleranzen der Pflanzen erfordern eine Anpassung und auch die N-Nutzungseffizienz kann noch verbessert werden.
Aber es gibt auch viel zu gewinnen. Die Öl- und Eiweißpflanzen sind Multitalente und unverzichtbar in erweiterten Fruchtfolgesystemen. Sie tragen zur Verbesserung der Biodiversität, des Humusgehaltes und der Produktivität der Böden bei. Und letztlich dienen sie in vielfältiger Weise dem Klimaschutz. Denn ohne die Biotreibstoffe der so genannten ersten Generation lassen sich die angestrebten CO2-Einsparungen auf keinen Fall erreichen. Diese Vielfalt neuer Aufgaben wird der hiesigen Wirtschaft viel Geld kosten und ist mit den aktuellen Marktpreisen kaum zu bezahlen. Schon jetzt importieren die Ölmühlen verstärkt aus den kostengünstigen Regionen und fühlen sich dabei erklärtermaßen nicht wohl. Sie hätten lieber eine sichere Rohstoffquelle vor der Tür. Möglicherweise muss die von der Regierung angekündigte Begleitforschung nach geeigneten finanziellen Kompensationen suchen.
Info Pflanze
Kürzlich hat das Statistische Bundesamt die erste Zusammenfassung aus Meldungen der besonderen Ernteermittlung veröffentlich. Interessant sind vor allem die Hektarergebnisse. Die Flächenangaben stammen aus der Bodennutzungserhebung und können von Invecos-Daten abweichen.

Info Milch/Rind
Am Dienstag, 01.10.2019 findet ab 19:30 Uhr ein kostenloses Live Webinar zum Thema Paratuberkulose statt. Das Webinar wird von der Landesvereinigung der Milchwirtschaft finanziert und richtet sich an Tierärzte rinderbetreuender Praxen. Als Live- Referenten sind Frau Dr. Susanne Eisenberg von der Niedersächsischen Tierseuchenkasse sowie Dr. Matthias Link (praktizierender Rindertierarzt) gewonnen worden. Im Zentrum des Webinars steht das „Niedersächsische Paratuberkulose-Verminderungsprogramm (NPVP)“. Seit mittlerweile gut zwei Jahren gibt es Erfahrungen aus dem Programm, welches mit Inkrafttreten der „Niedersächsischen Verordnung zum Schutz der Rinder gegen die Paratuberkulose (Nds.ParaTb-VO)“ erstmalig flächendeckend umgesetzt wird. Teilnehmer erhalten die Möglichkeit direkt mit den Referenten in Kontakt zu treten. Somit wird über das Webinar ein aktiver Erfahrungsaustausch unter Rinderpraktikern ermöglicht. Die Anmeldung ist hier möglich. Wünschenswert wäre es, wenn Rinderhalter auch über diesen Weg ihre Hoftierärzte über das Fortbildungsangebot informieren.

Info Milch/Rind
(AMI, ZMB) Im Gegensatz zu den vorangegangenen Wochen und der saisonal typischen Entwicklung ist das Milchaufkommen in der 37. KW gestiegen, um 1 % im Vgl. zur Vorwoche. Damit wurde das Vorjahresniveau um 0,8 % überschritten. Der Milchmarkt bewegt sich in der Gesamtschau seitwärts mit leicht positiver Tendenz. Die Nachfrage nach abgepackter Butter hat sich belebt; ist für Blockbutter momentan abwartend. Die Schnittkäsenachfrage läuft anhaltend gut. Magermilch- und Molkenpulver werden rege nachgefragt, während sich der Vollmilchpulvermarkt ruhig zeigt. Die Preise für Butter und Pulver tendieren stabil bis fest. Das gilt auch für Käse, wobei in den laufenden Verhandlungen die Hersteller höhere Preise fordern.

Der durchschnittlich bundesweite Milcherzeugerpreis für August ist im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Ct/kg auf 32,1 Ct/kg (bei 4,2 % Fett, 3,4 % Eiweiß) zurückgegangen. Die Mittelwerte der 25 % höchsten und niedrigsten Vergleichspreise sind im Durchschnitt um 0,3 Ct/kg gesunken bzw. um 0,6 Ct/kg gestiegen.

