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Unsere Tradition: Die Zukunft sichern
Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.
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(az) Im Rahmen eines Joint-Venture will Tönnies mit dem chinesischen Unternehmen Dekon Group in der Region Sichuan einen neuen Schlachthof mit angeschlossenem Zerlegebetrieb für Schweinefleisch errichten. Der Schlachthof ist für etwa 2 Mio. Schweine ausgelegt. Eine Erweiterung auf 6 Mio. Schweine wird für die Zukunft angestrebt. Die Gesamtinvestitionssumme beläuft sich auf 500 Mio. Euro. „Damit werden wir von der Zucht über die Schlachtung bis zur Verarbeitung eine vollständige Integration in der Lebensmittelgewinnung erreichen,“ so der Geschäftsführer der Dekon Group.
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(lebensmittelpraxis) Die Supermarktkette Kaufland hat angekündigt, bei seinem „Wertschätze“-Programm bis Mitte 2020 komplett auf die betäubungslose Ferkelkastration zu verzichten und daher frühzeitig damit begonnen, seine Vertragslandwirte bei der Umstellung zu unterstützen. Hierzu erhalten die Partner-Landwirte je nach gewählter Alternative von Kaufland einen Bonus pro Tier, der die zusätzlichen Aufwendungen deckt. Als Alternativen kennt Kaufland die gesetzlichen Verfahren der Inhalationsnarkose, Injektionsnarkose durch Tierärzte, die Immunokastration sowie Ebermast an. Bisher haben zwölf von rund 60 Kaufland-Vertragslandwirten auf eine der vier zugelassenen Methoden umgestellt.
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(AgE) Nach Angaben von Eurostat wurden aktuell in den 14 EU-Mitgliedstaaten (die rund 93 % des EU-Gesamtbestandes repräsentieren) insgesamt 137,35 Mio. Schweine gehalten; das waren rund 2,4 Mio. Tiere oder 1,7 % weniger als bei der Vorjahreserhebung. Noch deutlicher schränkten die Erzeuger dabei die Sauenhaltung ein. Die Zahl der Muttertiere nahm innerhalb eines Jahres um 2,7 % auf 10,58 Mio. Sauen ab.
Besonders deutliche Bestandsrückgänge bei Schweinen insgesamt und bei den Sauen wurden aus EU-Ländern mit ASP gemeldet, so aus Polen (-8,9 % auf 10,78 Mio. Tiere) und Rumänien (-10% auf 3,73 Mio. Tiere), während in Ungarn und Belgien ein moderater Bestandsrückgang verzeichnet wurde.
Gegenläufige Entwicklung gab es in Spanien mit einem Bestandszuwachs von 1,1 % auf 30,46 Mio. Schweine. Auch nahm dort im Unterschied zu allen anderen EU-Mitgliedstaaten auch die Zahl der Sauen zu, nämlich um 1,6 % auf 2,54 Mio. Tiere. Ansonsten verzeichneten in der EU nur Frankreich mit 1,5 % und Schweden mit 5,8 % höhere Schweinebestände als im Frühsommer 2018.
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Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat am 30.09.2019 im Bundesanzeiger die bundesweiten Kennzahlen zur Therapiehäufigkeit mit Antibiotika bei Masttieren für das 1. Halbjahr 2019 veröffentlicht. Dabei zeigen sich je nach Tierart unterschiedliche Entwicklungen gegenüber dem 2. Halbjahr 2018. Für die Ferkel bis 30 kg sank die Kennzahl 1, während die Kennzahl 2 geringfügig anstieg. Bei Mastschweinen war die Entwicklung entsprechend. Erneut fordert der DBV, statt der sich fortlaufend verschärfenden „Kennzahl 2“ sachverständig festgelegte Grenzwerte einzuführen und somit eine praxisgerechtere Anpassung vorzunehmen.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.bvl.bund.de/DE/05_Tierarzneimittel/05_Fachmeldungen/2019/2019_09_30_Therapiehaeufigkeit.html
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Terminmarkt: Agrarpreise auf niedrigem Niveau leicht steigend

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Die Terminkurse an der Terminbörse in Paris notieren aktuell um ca. 25 €/t unter dem Vorjahresniveau. In Chicago ist der Preisunterschied hingegen nur gering. Auch die Erzeugerpreise liegen deutlich unter dem Vorjahr und unterscheiden sich nach Regionen sehr stark. Niedersächsische Landwirte realisieren einen deutlichen Preisvorsprung, nicht zuletzt wegen der vielfältigeren Absatzmöglichkeiten.

Man kann jetzt sicherlich darauf hoffen, dass die leicht anziehenden
Terminkurse auch auf die Kassamärkte ausstrahlen. Die Mühlen kommen
wahrscheinlich erst im neunen Jahr mit lebhafterem Kaufinteresse an den
Markt. Aber auf Seiten des Exportes könnte sich etwas mehr bewegen. Die
amtlichen Daten aus Brüssel weisen seit Beginn des Wirtschaftsjahres
Exporte von Weichweizen in Drittländer im Umfang von 6,25 Mio. t aus, 37
% mehr als im schwachen Vorjahr. In den USA herrschen in einigen
Weizenanbauregionen bereits winterliche Bedingungen mit negativem
Einfluss auf die Ernte von Weizen und Mais sowie deren Qualitäten.
Auch
im Futtergetreidemarkt wirken sich die besseren Exportmöglichkeiten
aus. Deutschland ist ein traditioneller Lieferant für Gerste nach
Saudi-Arabien. Von dort wurden eine Million Tonnen ausgeschrieben, wovon
Deutschland bislang allerdings nur wenig profitierte. Aber das kann
sich ja noch verbessern.
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Wie der Dachverband Norddeutscher Zuckerrübenanbauer berichtet, haben alle Werke in Norddeutschland die Verarbeitung aufgenommen. Die ersten Ertragsdaten für das Verbandsgebiet liegen jetzt vor. Danach ist der Rübenertrag mit 62,3 Tonnen pro Hektar knapp niedriger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Mit einem durchschnittlichen Zuckergehalt von 18,7 Prozent sind sie zwar sehr süß, erreichen aber auch nicht das Ergebnis des letzten Jahres mit 19,1 Prozent. Es ergibt sich zum Kampagnebeginn 2019 also ein Zuckerertrag von 11,6 Tonnen pro Hektar (Vorjahr 12,3 t/ha). Auch in diesem Jahr sind die Rüben relativ sauber, sodass der Gesamtabzug derzeit bei durchschnittlich 6,9 Prozent liegt. Die aktuellen Kampagne-Ergebnisse im Verbandsgebiet sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:

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Nach Berichten der AMI hat der viele Regen in manchen Regionen die Kartoffelernte zum Erliegen gebracht. Dieses betrifft vor allem den Niederrhein und den Norden. Im Süden hingegen gab es kaum Regen und die Ernte kann nun häufiger schon abgeschlossen werden. Im Norden sind Speisekartoffeln auch schon ziemlich weit geräumt, es fehlt aber noch einiges bei den späteren Pommes-, Stärke- oder Flockenkartoffeln. Im Rheinland sollen beispielsweise erst 20 % der Verarbeitungskartoffeln eingebracht sein. Den Markt hat der Wetterwechsel bisher nicht berührt. Es herrschen ziemlich stabile Preisverhältnisse vor. Beim Angebot werden die Marktzufuhren allerdings insgesamt nun schwächer – vor allem im Norden.
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