Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

11.10.2019
EU begrenzt Geflügelfleischimporte aus der Ukraine
Geflügel

Info Geflügel

(az) Die EU will den sprunghaft angestiegenen Geflügelfleischeinfuhren aus der Ukraine nun einen Riegel vorschieben. Die Ukraine hatte eine Lücke im Handelsabkommen mit der EU gefunden und bestimmte Schnitte in großen Mengen zollfrei in die EU geliefert. Vor allem handelt es sich dabei um Brustfleisch mit einem Stück vom Flügelknochen (batman cut), der nach dem Import entfernt wird. Nun stimmten die EP-Abgeordneten zu, der Ukraine eine Einfuhrquote über 50.000 t im Jahr zuzugestehen. Auch wenn die zusätzliche Importmenge von 50.000 t Geflügelfleisch als kritisch bewertet wird, so seien diese nicht wenig, aber bei Gesamtimporten der EU von 800.000 t und Exporten von 1,7 Mio. t Geflügelfleisch sei diese Menge vertretbar. Zudem werde die Ukraine in den nächsten Jahren alle Veterinär- und Tierschutzstandards der EU für die Erzeugung von Geflügelfleisch übernehmen, so dass ein fairer Wettbewerb zukünftig gewährleistet sei, so ein EU-Kommissionsmitglied.

11.10.2019
Vertrauensvoller Dialog – ja bitte!
Geflügel

Info Geflügel und Schwein

L P D – „Wir suchen keine Konfrontation mit Ministerien, wir erwarten einen offenen und fairen Austausch – nicht mehr, aber auch nicht weniger.“ Mit diesen Worten erneuert Landvolkpräsident Albert Schulte to Brinke seine Bitte an die Politik, und zwar in erster Linie auf Bundesebene. Schulte to Brinke hat wiederholt die Kritik der Landwirte am sogenannten Agrarpaket des Bundes aufgegriffen und öffentlich artikuliert. Sie richtet sich hauptsächlich gegen eine Beschränkung der Stickstoffdüngung auf 20 Prozent unter den Bedarf der Pflanzen in bestimmten Landesteilen und weitreichende Einschränkungen des Pflanzenschutzes.

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies hat daraufhin dem Landvolkpräsidenten in Medien eine Konfrontationspolitik vorgeworfen und den vertrauensvollen Dialog mit Agrar- und Umweltpolitikern empfohlen. „Genau diesen Dialog suchen wir als Verband“, betont Schulte to Brinke und fügt an: „Vertrauensvoller Dialog – ja bitte!“. Kritik und Einwänden des Landvolkes als der maßgeblichen Interessenvertretung niedersächsischer Landwirte würden sich aber die verantwortlichen Politikerinnen auf der Berliner Bühne verschließen. „Unsere Landwirte haben sich im Umwelt-, Natur- und Artenschutz auf den Weg gemacht“, verdeutlicht Schulte to Brinke. So sei der Einsatz von Stickstoffdünger in den vergangenen zwei Jahren landesweit um 70.000 Tonnen reduziert worden, Tierbestände gingen zurück, Blühstreifen und andere Kooperationen im Naturschutz wertet er ebenfalls als Zeichen einer Umorientierung. „Unsere Landwirte haben schon die Erwartungshaltung, dass sowohl Politik wie auch Gesellschaft diese Veränderungen anerkennen“, wünscht sich Schulte to Brinke einen vorurteilsfreien Blick auf die moderne Landwirtschaft.

11.10.2019
Heute ist Welt-Ei-Tag
Geflügel

Info Geflügel

Der jährliche Welt-Ei-Tag wurde im Jahr 1996 von der World Egg Organisation ins Leben gerufen und findet immer an jedem zweiten Freitag im Oktober statt und damit in diesem Jahr am heutigen Tag. Dieser Aktionstag bietet Eiererzeugern die besondere Gelegenheit, in unterschiedlichen Werbemaßnahmen auf die vielseitigen Zubereitungs- und Verwendungsmöglichkeiten und insbesondere die ernährungsphysiologischen Vorzüge von Eiern hinzuweisen. Ein Hühnerei enthält Calcium, Phosphor, Eisen, Natrium, Zink, Kalium, Selen sowie Vitamin A, B, D und E. So kann ein Ei bis zu 35 % des täglichen Bedarfs an Vitamin D und 38 % des täglichen Bedarfs an Vitamin B12 decken. Also – rücken Sie dem Ei auf die Pelle!

11.10.2019
Weitere Stabilisierung am Brotgetreidemarkt
Pflanzen

Info Pflanze

An den aktuellen Preisen der Terminmärkte ist die Stabilisierung des Weizens zwar nicht maßgeblich erkennbar. Dafür sind die Impulse vom Inlandsmarkt noch zu schwach. Landwirte sind mit Feldarbeiten beschäftigt und bieten bei dieser Preislage nur wenig an.

Aber am Exportmarkt bewegt sich etwas. Im Mittelpunkt steht Frankreich mit seiner sehr großen Weizenernte. Diese und auch die umfangreichen Lieferungen aus einer großen Ernte in Großbritannien vor dem Brexit drückten bislang auf den Terminmarkt in Paris. Aktuell hat sich die Wettbewerbskraft von EU-Getreide am Weltmarkt deutlich verbessert. Neben dem schwachen Euro wird diese durch anziehende Preise in den Exportländern am Schwarzen Meer unterstützt. Auch deutsche Exporte profitieren von der verbesserten Lage. Bis Anfang Oktober wurden Drittlandexporte von 401.000 t registriert nach nur 85.100 t im Vorjahreszeitraum. Im Vergleich dazu exportierten Rumänien 2,0 Mio. t und Frankreich 1,7 Mio. t. Aber dort hat man natürlich auch nicht den hohen Inlandsverbrauch.

Auch die Futtergetreidepreise stehen unter dem Eindruck einer zunehmenden Nachfrage bei gleichzeitig schleppendem Angebot.  Im Vergleich zur Vorwoche haben die Kassapreise über die gesamte Produktpalette leicht zugelegt. Die Vermarktung läuft stetig, aber nicht so kraftvoll wie vor einem Jahr. Frachtraum auf der Straße bleibt knapp und teuer. Nachdem im August und September vor allem Kontrakte abgewickelt wurden, läuft das Neugeschäft jetzt wieder spürbar an.

Auf der Erzeugerstufe hört man von aufkommendem Kaufinteresse an Getreidekontrakten ex Ernte 2020 zu besseren Konditionen als den aktuellen Kassapreisen. 

11.10.2019
Ölsaaten
Pflanzen

Info Pflanze

Der Sojakomplex wurde vom gestrigen USDA-Bericht gestärkt, weil die Endbestände am unteren Ende der Erwartungen angesiedelt waren. Der hiesige Rapsmarkt ist schon fast als prekär anzusehen, weil bei geringen Ernten dennoch der größte Teil der Verarbeitung über Importe abgedeckt wird. Zum aktuellen Zeitpunkt wurden bereits 334.315 t importiert, doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Das gleiche gilt für die gesamte EU, wo bislang mit 2 Mio. t Import ebenfalls eine Verdoppelung stattgefunden hat. Nun bleibt abzuwarten, wie sich die verringerten Ernteerwartungen bei den Hauptlieferanten in Australien und Kanada auswirkten werden. 

11.10.2019
Silomaisernte besser als im Vorjahr
Pflanzen

Info Pflanze

Das Statistische Bundesamt taxiert die Silomaisernte 2019 für Deutschland vorläufig auf 85,4 Mio. t, damit liegt der Ertrag rund 8 Mio. t über dem Vorjahresniveau. Für Silomais ergab sich in diesem Jahr ein Flächenplus von 1,3%, was aktuell einer Anbaufläche von 2,23 Mio. ha entspricht. Damit nahm die Fläche nicht so stark zu, wie nach den niedrigen Erträgen des Vorjahres und den freigebliebenen Rapsflächen erwartet wurde. Die durchschnittliche Erntemenge von 89 Mio. t konnte jedoch nicht erreicht werden und wird sogar um 9 % unterschritten. Vielerorts entwickelten sich die Bestände bei Wassermangel uneinheitlich, für Blüte und Befruchtung waren die Bedingungen oft nicht optimal.
Im Blick über Europa insgesamt ist für den Norden noch mit normalen bis unterdurchschnittlichen Erträgen und meist zufriedenstellende Qualitäten zu rechnen. Im südlichen Europa, wie beispielsweise in Frankreich und Italien, wird Körnermais oftmals zu Silomais umgenutzt, um Futterdefizite auszugleichen.

10.10.2019
Niederlande baut Kälberimporte aus
Milch und Rind

Info Milch/Rind

(AMI)–Die Niederlande erhöhte die Kälberimporte in den ersten fünf Monaten dieses Jahres erneut deutlich. Bereits im Jahr 2018 baute unser Nachbarland die Einfuhren von Kälbern um 7 % aus. Deutschland liefert dabei mit Abstand die meisten Nutzkälber und hält aktuell einen Anteil von fast 70 % aller eingeführten Tiere. Die Einfuhren mit der Herkunft Deutschland konnten sogar noch ausgebaut werden, obwohl aufgrund von Sperrgebieten wegen der Blauzungenkrankheit in diesen Gebieten weniger gehandelt wurde oder nur mit Auflagen. Extrem gestiegen sind die Einfuhren aus Irland, während die Zulieferungen aus Belgien sich rückläufig entwickeln. Für das gesamte Jahr dürfte sich die Menge, der in die Niederlande gelieferten Kälber der Marke von 900.000 Tieren nähern.

10.10.2019
Rinderschlachtungen zeitweise auf Vorjahresniveau
Milch und Rind

Info Milch/Rind

(AMI)–Nachdem die Zahl der bundesweit geschlachteten Rinder bereits im Juli leicht über Vorjahresniveau lag, wurden auch im August moderat mehr Rinder geschlachtet als noch 2018. Im bisher ausgewerteten Jahresverlauf von Januar bis August 2019 kamen dennoch rund 0,5 % weniger Rinder an den Haken. Rückgänge sind dabei allerdings insbesondere bei den Kühen zu verzeichnen. Hier betrug der Rückgang bislang etwas mehr als 4 %, bei den Jungbullen war dagegen zuletzt sogar ein kleines Plus zu verzeichnen. In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu umfangreicheren Ablieferungen an Kühen, etwa im Zuge der hohen Futtermittelpreise. Dies macht sich nun durch ein kleineres Angebot bemerkbar. Für die kommenden Monaten erwarten die meisten Marktexperten aktuell weiterhin Schlachtzahlen auf oder knapp unter dem Niveau des Vorjahres. Ab September nimmt das Angebot dabei üblicherweise deutlich zu. Die Sortimentsumstellung im Lebensmitteleinzelhandel wirkt belebend auf die Nachfrage. Dennoch ist nicht davon auszugehen, dass die Zahlen des Vorjahres überschritten werden. Bis Jahresende ist vielmehr ein moderater Rückgang der Schlachtzahlen zu erwarten.

10.10.2019
Aufruf zur Online Befragung: „Wie wünschen Sie sich Ihre Milchlieferbeziehung?“
Milch und Rind

Info Milch/Rind

Eine Studentin, die derzeit Ihre Masterarbeit zum Thema „Wünsche der Landwirte zu den Milchlieferbeziehungen mit den Molkereien“ an der Fachhochschule Kiel, Fachbereich Agrarwirtschaft in Rendsburg schreibt, bittet um Unterstützung der Milcherzeuger. Die Masterarbeit wird in Zusammenarbeit mit dem ife Institut für Ernährungswirtschaft Kiel erstellt und von Prof. Dr. Thiele betreut. Die Studentin würde sich sehr freuen, wenn sich möglichst viele Milcherzeuger ein paar Minuten Zeit für die Umfrage nehmen würden! Die Onlineabfrage läuft bis spätestens Sonntag 20.10.2019. Bei Fragestellungen, zu denen keine genauen Daten vorliegen, kann ein Schätzwert eingegeben werden. Die Daten der Teilnehmer werden streng vertraulich, anonymisiert und nur für den Zweck dieser Arbeit behandelt. Bei Fragen und Problemen können Teilnehmer direkt mit der Studierenden Kontakt aufnehmen: jane.feddersen@student.fh-kiel.de Wenn Interesse an den Ergebnissen der Umfrage besteht, können Umfrageteilnehmer diese auf Anfrage nach Abschluss der Arbeit per Mail anfordern! Hier geht’s zur Umfrage!