Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

16.10.2019
Neue EU-Gesundheitskommissarin bestätigt
Schwein

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Die zypriotische Politikerin Dr. Stella Kyriakides wurde vom Umwelt- und Landwirtschaftsausschuss des EU-Parlaments mit großer Mehrheit als designierte EU-Gesundheitskommissarin bestätigt. Wie ihr bis Anfang November noch amtierender Vorgänger, Vytenis Andriuskaitis, wird die 63-jährige studierte Kinderpsychologin in ihrem Portfolio auch für Lebensmittelsicherheit, Pflanzenschutz, Tiertransporte und antimikrobielle Resistenzen (AMR) zuständig sein. Einen Schwerpunkt will Kyriakides auf das Thema AMR legen und verstärkt auf die Erforschung und Entwicklung neuer Antibiotika und alternativer Wirkstoffe pochen.

16.10.2019
Erntedank 2019: Gemeinsam geht´s besser – ohne Europa geht nichts
Schwein

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(DBV) In einer gemeinsamen Erklärung zum Erntedank 2019 haben der Deutsche LandFrauenverband (dlv), der Evangelische Dienst auf dem Lande in der EKD (EDL), die Katholische Landvolkbewegung Deutschland (KLD) und der Deutsche Bauernverband (DBV) den ländlichen Räumen in Europa in den Fokus gestellt. „70 Prozent Europas sind ländlicher Raum und wir Bauernfamilien sind das Rückgrat dieser ländlichen Regionen in Europa. Deshalb ist es zwingend notwendig, diese auch weiterhin über die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik finanziell verlässlich und gut auszustatten“, betont DBV-Präsident Joachim Rukwied.

Die zukünftige GAP müsse den unterschiedlichen Bedürfnissen und regionalen Besonderheiten Rechnung tragen und Tierschutz, Klimaschutz und ländliche Entwicklung im Blick haben, heißt es in der Erklärung. „Für uns ist der Weg klar. Qualitativ hochwertige Lebensmittelproduktion, Sicherstellung einer selbständigen familienorientierten Landwirtschaft, lebenswerte ländliche Räume und eine Honorierung der Leistungen der Landwirtschaft für Klimaschutz, biologische Vielfalt und Tierwohl. An diesen Zielen sollte sich die zukünftige gemeinsame europäische Agrarpolitik ausrichten,“ heißt es.

Die gemeinsame Erklärung zum Erntedank finden Sie unter https://www.bauernverband.de/erntedankerklaerung-2019.

16.10.2019
Bauern-Demo in Bonn „Es ist 5 vor 12“
Schwein

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Auf Initative des Rheinischen Landwirtschaftsverbandes (RLV) haben diesen Montag rund 1.000 Landwirte, aber auch Obst- und Gemüsebauern aus NRW und Rheinland-Pfalz vor dem BMEL in Bonn gegen das Agrarpaket und eine zunehmende Verordnungs- und Auflagenflut protestiert. Begleitet wurde die Kundgebung unter dem Motto „Es ist 5 vor 12“ durch zahlreiche Traktoren, die zeitweise den Verkehr zum Erliegen brachten. DBV-Veredlungspräsident Johannes Röring verlangte machbare Lösungen für die Tierhaltung. Die Tierhaltung in Norddeutschland zu halbieren, wie vom Bundesumweltministerium kürzlich vorgeschlagen, sei eine Kampfansage an die Landwirtschaft. BMEL-Staatssekretär Dr. Hermann-Onko Aeikens stellte sich den Forderungen der Landwirte, verteidigte aber das Klimapaket als ausgewogen und verwies beim Düngerecht auf die Auflagen der EU, beim Agrarpaket zeigte sich der Staatssekretär allerdings gesprächsbereit.

Die Landwirte unterstrichen mit der Kundgebung, dass es keine Zukunft ohne Bauern gibt. Sie sind bereit, den längst begonnenen Veränderungsprozess konsequent im Sinne von Klima-, Umwelt- und Naturschutz weiter voranzubringen. Allerdings bedarf es neben der Anerkennung ihrer Leistungen, so z. B. für den ländlichen Raum, auch einer zukunftsfähigen Einkommenssicherung.

Die Veranstaltung vor dem BMEL war der Auftakt einer Serie von Bauernkundgebungen, die in den kommenden Tagen in ganz Deutschland folgen werden. Am Ende reiche, so die Auffassung der Verbandspräsidenten, lauter Protest alleine aber nicht aus. Im Dialog mit den Entscheidungsträgern müssten vertretbare Lösungen für die Landwirtschaft gefunden werden.

16.10.2019
Bio-Milchpreis stabilisiert
Öko-Landbau

Info Ökolandbau

Die Bio-Milchmenge in Deutschland wächst im aktuellen Jahr bei Weitem nicht mehr stark wie im Vorjahr. Die meisten Molkereien haben bereits im vergangenen Jahr für umstellungsinteressierte Landwirte einen Aufnahmestopp verhängt. Das Angebot soll maßvoll wachsen, um die Erzeugerpreise nicht zu gefährden. Im August erhielten die Bio-Milchbetriebe nach ersten Berechnungen der AMI im bundesweiten Schnitt rund 46,6 Ct/kg für ihren ökologisch erzeugten Rohstoff mit 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß. Das war in etwa so viel wie im Vormonat. Damit setzte sich der leichte Abwärtstrend, der seit März anhielt, zunächst nicht weiter fort.

(Quelle: Biomarkt-Telegramm der AMI )

14.10.2019
Milchmarkt
Milch und Rind

Info Milch/Rind

(AMI, ZMB) – In der KW 39 hält der saisonale Rückgang der Milchanlieferung mit einem Minus von 0,3 % im Vergleich zur Vorwoche an. Damit wird die Vorjahreslinie um 0,9 % überschritten. Die Nachfrage nach Produkten des weißen Sortiments ist, mit Ausnahme der durch die Herbstferien gedämpften Nachfrage in bestimmten Regionen, für diese Jahreszeit als normal zu bezeichnen. Am Buttermarkt bleibt die Nachfrage anhaltend belebt, so dass die Abgabepreise der Molkereien seit Oktober stabil auf erhöhtem Niveau bleiben. Bei einem ausreichenden Angebot an Blockbutter ist mangels kurzfristigem Kaufinteresse sowie Zurückhaltung bei längerfristigen Abschlüssen die Lage vergleichsweise ruhig. Schnittkäse wird weiterhin aus dem In- und Ausland gut nachgefragt. Dabei sind bei niedrigen Beständen in den Reifelagern kaum freie Mengen verfügbar.

Die Nachfrage nach Magermilchpulver ist besonders bis Jahresende weiterhin rege, was zu gestiegenen Preisen führt. Für Vollmilchpulver ist ebenfalls eine rege Nachfrage zu verzeichnen. Molkenpulver tendiert in Lebens- und Futtermittelqualität etwas fester.

14.10.2019
Demo in Bonn: Keine Zukunft ohne Bauern!
Milch und Rind

Info Milch/Rind

Am Montag, 14. Oktober, demonstrieren Bauern aus NRW und Rheinland-Pfalz gemeinsam vor dem Sitz des BMEL in Bonn. Auslöser ist der Ärger über das „Agrarpaket der Bundesministerinnen für Landwirtschaft und Umwelt. BMEL-Staatsekretär Dr. Aeikens hat sein Kommen zugesagt und wird sich auch mit den Präsidenten der Landesbauernverbände aus NRW und Rheinland-Pfalz im Anschluss an die Demo zusammensetzen. Parallel zu dieser Entwicklung hat sich in den vergangenen Tagen deutschlandweit eine Facebook-Gruppe „Land schafft Verbindung“ gebildet. Diese Bewegung ist aus dem Stehgreif entstanden und will die Sorgen der Landwirte in die Öffentlichkeit tragen. Sie plant bundesweit demonstrative Maßnahmen für den 22. Oktober 2019.

14.10.2019
Kabinettsbeschluss zum Klimaschutzprogramm
Milch und Rind

Info Milch/Rind

DBV-Generalsekretär Krüsken bewertet das im Bundeskabinett in dieser Woche beschlossene Klimaschutzprogramm als für die Landwirtschaft tragbar. Die 1,1 Mrd. Euro, die bis 2023 zusätzlich für die Umsetzung in der Land- und Forstwirtschaft zur Verfügung stehen, bieten die Chance, die Erzeugung von Nahrungsmitteln und nachwachsenden Rohstoffen klimaeffizienter zu gestalten. Unverständlich ist, dass die Potentiale der Bioenergie zu großen Teilen ungenutzt bleiben sollen, v. a. bei Biokraftstoffen. In den Klimaschutzmaßnahmen finden sich einige Vorschläge aus der DBV-Klimastrategie wieder. Für die geplante Erhöhung des Anteils der in Biogasanlagen vergorenen Gülle auf 70% in 2030 kommt vom DBV Zustimmung.

11.10.2019
EU-Gesundheitskommissarin bestätigt
Geflügel

Info Geflügel

Die zypriotische Politikerin Dr. Stella Kyriakides wurde vom Umwelt- und Landwirtschaftsausschuss des EU-Parlaments mit großer Mehrheit als designierte EU-Gesundheitskommissarin bestätigt. Wie ihr bis Anfang November noch amtierender Vorgänger, Vytenis Andriuskaitis, wird die 63-jährige studierte Kinderpsychologin in ihrem Portfolio auch für Lebensmittelsicherheit, Pflanzenschutz, Tiertransporte und antimikrobielle Resistenzen (AMR) zuständig sein. Einen Schwerpunkt will Kyriakides auf das Thema AMR legen und verstärkt auf die Erforschung und Entwicklung neuer Antibiotika und alternativer Wirkstoffe pochen.