Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

15.11.2019
Sitzung des QM-Fachbeirats
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Im Fachbeirat wurden inhaltliche sowie konzeptionelle Fragen der Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitsmoduls auf Basis der Ergebnisse der im Pilotprojekt erfolgten Erhebungen und Evaluierungen besprochen. In Kürze finden drei Stakeholder-Workshops statt, bei denen es um die Überarbeitung der Indikatoren in den Bereichen Ökonomie, Ökologie, Soziales und Tierwohl geht. Das Modul befindet sich bis Juni 2020 in der BMEL-geförderten Pilotphase. Ziel für die Fortsetzung ist, das Modul stärker in die Breite zu bringen.

15.11.2019
Vereinfachungen im Baurecht
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

DBV-Präsident Rukwied begrüßt die aktuellen Pläne der beiden Bundesministerien für Landwirtschaft und Bau, Vereinfachungen beim Baurecht für mehr Tierwohl einführen zu wollen. Diese seien eine entscheidende Voraussetzung für die Weiterentwicklung der Tierhaltung. Viele Umbaupläne scheitern bisher an Auflagen und Bürokratie. Um mehr Tierwohl umzusetzen, müssen Investitionen auch ermöglicht werden.

15.11.2019
Anhaltend niedrige Zahl an Kuhschlachtungen
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI) – Nachdem im 1. Halbjahr 2019 insgesamt weniger Rinder der Schlachtung zugeführt wurden als im Vorjahr, kommen seit Juli ähnliche Mengen an den Haken wie schon 2018. Dennoch wurden von Januar bis September insgesamt rund 14.000 weniger Rinder geschlachtet als noch 2018, was einem Rückgang um 0,5 % entspricht. Allerdings liegt dies in erster Linie an der deutlich rückläufigen Zahl geschlachteter Kühe. Hier betrug der Rückgang bislang rund 4 %, bei den Jungbullen war dagegen zuletzt sogar ein kleines Plus zu verzeichnen. In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu umfangreicheren Ablieferungen an Kühen, etwa im Zuge der hohen Futtermittelpreise. Dies macht sich nun durch ein kleineres Angebot bemerkbar. In den Herbstmonaten nehmen die Schlachtzahlen nun üblicherweise etwas zu. Einerseits werden Schlachtkühe aussortiert, andererseits wird im Hinblick auf Weihnachten die Produktion von Jungbullenfleisch forciert. Dementsprechend werden die Schlachtzahlen im November deutlich höher ausfallen, der Dezember ist dann andererseits üblicherweise einer der schwächsten Monate.

13.11.2019
Fachtagung zur N/P-Reduktion in NRW
Schwein

Info Schwein

Am Mittwoch, den 20.11.19 findet die Fachtagung zum Thema „Nährstoffmanagement im Schwein? Richtig verstehen!“ in der Halle Münsterland in Münster statt. Es wird verschiedene Impulsreferate aus den Bereichen Fütterung, Tiergesundheit, Düngung und TA-Luft geben mit anschließender Diskussion. U.a. wird Christa Niemann, DBV, im Rahmen dieser Fachtagung ein Referat zu „Fütterungsfehler macht man nicht? 3 € pro Schwein sind drin!“ halten. Die Teilnahme einschl. Mittagessen ist kostenlos. Anmeldung und Tagesordnung unter www.vetmedica.de/typischschwein

13.11.2019
Bundesrat für freiwilliges Tierwohl-Label
Geflügel

Info Schwein und Geflügel

(AgE) Die Länder haben ihren Widerstand gegen das vom BMEL verfolgte Konzept eines freiwilligen Tierwohllabels aufgegeben. In seiner Sitzung vom 08.11.2019 hat der Bundesrat dem Entwurf der Bundesregierung für ein Tierwohlkennzeichengesetz zugestimmt und ist damit nicht den kritischen Empfehlungen des Agrarausschusses gefolgt. Dieser hatte eine verpflichtende Vollkennzeichnung unter Einbeziehung von Herkunft, Haltungsform und Tierwohlkriterien eingefordert. Angenommen wurde lediglich eine Änderung, die einen reibungslosen Datenaustausch zwischen den Kontrollstellen, die die Einhaltung der Kriterien überwachen, und den zuständigen Landesbehörden gewährleisten soll.

13.11.2019
Bundeskabinett beschließt GOT-Änderung
Geflügel

Info Schwein und Geflügel

(bpt) Das Bundeskabinett hat in seiner Sitzung vom 06.11.2019 den Gesetzentwurf zur Novelle der tierärztlichen Gebührenordnung (GOT) einstimmig und ohne Aussprache verabschiedet. Der Bundesrat wird über den Gesetzentwurf voraussichtlich am 20.12.2019 beschließen, sodass von einem Inkrafttreten Anfang 2020 ausgegangen werden kann. Die Kernpunkte des Gesetzentwurfs sind eine verpflichtende pauschale Notdienstgebühr von 50 Euro für Behandlungen außerhalb der regulären Sprechzeiten und Abrechnung der tierärztlichen Leistung mit mind. dem 2-fachen bis max. 4-fachen Satz.

13.11.2019
Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung
Schwein

Info Schwein

Aktuell wurde die überarbeitete Verordnung zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung dem Bundesrat zugeleitet. Der DBV hatte Ende Juni zur vorgesehenen Änderungsverordnung Stellung genommen (siehe Landvolk-INFO 27/2019). Entgegen der bisher geforderten 5 qm Nettofläche für die Sau in der Abferkelbucht ist nunmehr eine Mindestgesamtfläche von 6,5 qm für die Abferkelbucht vorgesehen. Bestehen bleibt aber, dass der Abferkelbereich in vorhandenen Bestandsbauten im gleichen Zeitraum wie das Deckzentrum umgebaut werden muss (15 Jahre Übergangsfrist, sofern nach 12 Jahren Umbauplanung und Bauantrag eingereicht wird). Weitere Änderungen finden Sie unter www.bundesrat.de/bv.html?id=0587-19. Es bleibt abzuwarten, welche weiteren Änderungen nun von den Bundesländern eingebracht werden.

Nach derzeitigem Kenntnisstand soll am 02.12. der Agrarausschuss und anschließend am 20.12.19 der Bundesrat über die Verordnung beraten und beschließen.

13.11.2019
Aktion und Kundgebung zur Umweltministerkonferenz
Geflügel

Info Schwein und Geflügel

(DBV) Anlässlich der morgen (14.11.) stattfindenden Umweltministerkonferenz in Hamburg werden Landwirte, andere Landnutzer und Schäfer aus ganz Deutschland vor Ort ihre Kritik an der aktuellen Politik deutlich machen und zum Dialog einladen. Gemeinsam werden Vertreter des Bauernverbandes Hamburg, der Landesbauernverbände aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Bayern, und der im Aktionsbündnis Forum Natur zusammengeschlossenen Nutzerverbände sowie Landesschafzuchtverbände unter dem Motto „Kooperation statt Verbote“ teilnehmen.

13.11.2019
ENNI: Nährstoffvergleich und Nährstoffbedarf jetzt meldepflichtig
Geflügel

Rückwirkende Bedarfsmeldung für 2018/2019 in der Kritik

Am 2. Oktober ist in Niedersachsen die lange angekündigte elektronische Meldepflicht des jährlichen betrieblichen Nährstoffvergleichs und die Berechnung des Düngebedarfs an Stickstoff und Phosphor (schlagbezogen oder auf Bewirtschaftungseinheit) in Kraft getreten. Aktuell laufen landesweit Beraterschulungen der LWK Niedersachsen für die Bedienung des Internet-Meldeportals „ENNI“. In wenigen Tagen sollen geschätzt 30.000 Betriebe durch ein Anschreiben der Landwirtschaftskammer über ihre Meldepflicht auch direkt informiert werden.

Für das Landvolk Niedersachsen und viele Berater ist es nicht nachvollziehbar, dass rückwirkend auch die in den vergangenen Monaten seit Herbst 2018 erstellten Düngebedarfsberechnungen über „ENNI“ gemeldet werden müssen. Noch gibt die LWK die Hoffnung nicht auf, frühzeitig vor Heranrücken des Fristendes, das vom Landwirtschaftsministerium auf den 31.05.2020 gelegt wurde, elektronische Schnittstellen zur direkten Datenübertragung aus der Beratersoftware für diese Meldung zur Verfügung zu stellen. Auf den Beraterschulungen wurde aber bereits mitgeteilt, dass Dokumentationen auf Papier oder z. B. in einfachen Computerprogramme, die den Landwirten von verschiedenen Anbietern u.a. auch der LWK vor wenigen Monaten noch als Hilfestellung für die Berechnung angeboten wurden, nicht automatisiert verarbeitet werden können.

Das Landvolk und viele andere Beratungsträger kritisieren, dass damit mehrere Tausend Betriebe die Einzeldaten aus ihren bereits dokumentierten Düngebedarfsermittlungen für zehntausende von Acker- und Grünlandschläge per Hand nochmals in „ENNI“ eintragen müssen. Die Forderung, die das Landvolk bereits in seiner Stellungnahme zum Entwurf der ENNI-Verordnung hervorgehoben hatte, bleibt daher bestehen: Das Landwirtschaftsministerium in Hannover muss die rückwirkende elektronische Meldepflicht für die Düngebedarfsermittlungen , die im Zeitraum 1. Juli 2018 bis 30. September 2019 erstellt wurden, sofort rückgängig machen.