Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

16.11.2019
Einführung von Terminkontrakten für Hartweizen und Futtergerste geplant
Pflanzen

Info Pflanze

Im kommenden Jahr plant die EURONEXT die Einführung von Cash-Settlement-Futures für Hartweizen und Futtergerste. Bei diesen ist nach Ablauf der Futures keine Lieferung der physischen Ware verbunden. Stattdessen wird ein Vergleich zwischen Kurs- und Kassamarktpreis durchgeführt, wobei der Inhaber die Differenz zwischen den beiden ausgezahlt bekommt. Der Zeitpunkt der Einführung der neuen Futures hängt davon ab, wann die angekündigte neue Handelsplattform in Betrieb genommen wird. (AMI)

15.11.2019
Zollfreie Kontingente aus der Ukraine
Geflügel

Info Geflügel

Der EU-Agrarausschuss hat zugestimmt, zollfreie Einfuhrkontingente für Geflügelfleisch aus der Ukraine zuzulassen. Im Rahmen des Abkommens strebt die EU eine Erhöhung der Zollkontingente für Geflügeleinfuhren um 50.000 t an, um die bestehende Lücke des sogenannten „batman-Schnitts“, Hühnerbrust mit einem Stück Flügelbein, zu schließen, für den es bisher keine mengenmäßige Einfuhrbeschränkung gibt. Der polnische Berichterstatter für das Dossier sagte, dieses Abkommen sei dringend erforderlich, um die unbegrenzten zollfreien Einfuhren zu stoppen, die nach minimaler Umwandlung in der EU als Geflügelbrust vermarktet werden können.

15.11.2019
DBV begrüßt Vereinfachungen beim Baurecht
Geflügel

Info Geflügel und Schwein

(DBV) Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, begrüßt die Pläne der beiden Bundesministerien für Landwirtschaft und Bau, Vereinfachungen beim Baurecht für mehr Tierwohl einführen zu wollen: „Das ist eine entscheidende Voraussetzung für die Weiterentwicklung der Tierhaltung. Viele Umbaupläne scheitern bisher an Auflagen und Bürokratie. Wir wollen mehr Tierwohl in die Theke bringen und müssen dafür in Tierwohl investieren können. Jetzt kommt es darauf an, die Vereinfachung so umzusetzen, dass sie in der Fläche wirken und von vielen Betrieben effektiv genutzt werden kann.“

15.11.2019
DBV-Fachausschuss Eier und Geflügel tagte in Berlin
Geflügel

Info Geflügel

Der DBV-Fachausschuss Eier & Geflügel unter Vorsitz von Landvolk-Vizepräsident Ulrich Löhr befasste sich am Mittwoch intensiv mit dem Diskussionsstand zur BMEL-Nutztierstrategie. Um die Tierhaltung in Deutschland zu sichern, bedürfe es eines verlässlichen Gesellschaftsvertrages, der langfristige Investitionen für das Tierwohl in Einklang mit dem Bau- und Umweltrecht bringt. Der Fachausschuss steht einer möglichen Finanzierung von höheren Tierwohlstandards in Deutschland über eine Mehrwertsteuererhöhung auf tierische Lebensmittel überwiegend skeptisch gegenüber. Die Fragen nach der Verlässlichkeit des Modells sowie den Auswirkungen auf die Erzeugerpreise seien dabei wesentlich, so das Fazit der Mitglieder.

Der ZDG hat dem Ausschuss seine BM Klöckner vorgelegten Konzepte zur Reduzierung von (Reserve)-Antibiotika vorgestellt. Ausgehend vom Status Quo bei Hähnchen, Pute und Legehenne bedarf es dringend erweiterter Forschungsaktivitäten zu CE-Kulturen („gute Bakterien“) sowie der Zulassung von in anderen Staaten zugelassenen Wirkstoffen und Bakteriophagen, die den Beginn eines schrittweisen Ausstiegs aus Colistin erst ermöglichen. Es bleibt zweifelhaft, ob diese Alternativen reichen, Colistin tatsächlich zu ersetzen. So die Politik hier nicht mitgehe, drohe nach Auffassung des DBV-FA die Verlagerung der deutschen Geflügelhaltung in andere Staaten. BM Klöckner wird im Februar eine Arbeitsgruppe aus der Geflügelwirtschaft und den Häusern BMEL und BMG einberufen.

Der aktuelle Stand zum Ausstieg aus dem Hahnenkükentöten war ein weiterer Tagesordnungspunkt. Die Suche nach Lösungen vor staatlichen Eingriffen setze praktikable und wissenschaftlich fundierte Maßnahmen voraus. Ein gesetzliches sofortiges Verbot, männliche Legehennenküken zu töten, zwinge deutsche Brütereien zur Aufgabe. Bruderhähne aufzuziehen bedürfe ebenso Stallneubauten und entsprechender Verarbeitungs- und Vermarktungswege, die derzeit auch in der Biobranche nicht vorhanden seien. Ein weiteres Thema war der aktuelle Stand der Verhandlungen zur Weiterführung der Initiative Tierwohl in eine 3. Phase bis Ende 2023.

15.11.2019
Milchmarkt
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI, ZMB) – Mit einer um 0,6 % geringeren Anlieferung ist die Milchanlieferung in der KW 44 im Vergleich zur Vorwoche saisonal weiter rückläufig. Zum Vorjahreszeitraum stellt dies ein Plus von 0,4 % dar. Die Nachfrage für Produkte der weißen Linie wird im Zuge des anstehenden Weihnachtsgeschäftes als gut bewertet, besonders für Sahne- und Sauerrahmartikel. Der Absatz für abgepackte Butter hat sich Anfang November belebt. Trotz höherer Bestellungen verbleiben die Preise auf dem Niveau der Vorwochen. Bei Blockbutter führt der Abruf der bestehenden Kontrakte zu stabilen Preisen. Schnittkäse ist weiterhin begrenzt verfügbar. Bei geringen Beständen können zusätzliche Nachfragen kaum bedient werden, was besonders bei kurzfristigen Abschlüssen zu höheren Preisen führt.

Magermilchpulver wurde in den letzten Tagen stärker nachgefragt. Auch für das 1. Quartal 2020 zeichnen sich festere Tendenzen ab. Dies führt bei Lebensmittel- und Futtermittelware zu höheren Preisen. Vollmilchpulver wird ebenfalls zu leicht festeren Preisen gehandelt. Molkenpulver tendiert stabil bis fester.

15.11.2019
Sitzung des DBV-Fachausschusses Milch
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Der DBV-Fachauuschuss Milch hat im Umfeld der Agritechnika diesmal im Landvolkhaus des Landesverbandes in Hannover stattgefunden.

DBV Fachausschuss Milch im Sitzungssaal des Landvolkhauses

Im Mittelpunkt der Beratungen des DBV-Fachausschusses Milch standen die zu erwartenden Ergebnisse der Strategie 2030 und das weitere Vorgehen bis zur angestrebten Veröffentlichung im Rahmen der Grünen Woche 2020. Zudem erläuterten milch.bayern und der BBV die gemeinsam durchgeführte Definition der „Kombinationshaltung“. Damit sollen Milchviehbetriebe in Bayern, welche ihre Tiere in ganzjähriger Anbindehaltung halten, bei der Weiterentwicklung der Haltungsform unterstützt werden. QM-Milch, das Label Pro Weideland und das QS-Antibiotikamonitoring waren weitere Schwerpunkte der Sitzung.