Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

20.11.2019
Bundesprogramm Nährstoffmanagement
Geflügel

Info Schwein und Geflügel

(AgE) Der Haushaltsausschuss des Bundes hat sich darauf geeinigt, den Etat des BMEL aufzustocken und zusätzlich insgesamt 70 Mio. Euro für ein Bundesprogramm zum Nährstoffmanagement in den kommenden drei Jahren bereitzustellen. Gefördert werden sollen u.a. die Erweiterung von Güllebehältern, Anschaffungen zur bodennahen Gülleausbringung sowie Techniken zur Separierung und zur Erhöhung der Nährstoffeffizienz und zur Transportwürdigkeit von Gülle. Die Fördermaßnahmen sollen über die GAK und die BMEL-Ackerbaustrategie umgesetzt werden. 

20.11.2019
Niederländische Stallbesetzer verurteilt
Geflügel

Info Schwein und Geflügel

(AgE) Das Gericht der niederländischen Provinz Ostbrabant hat 67 Tierschutzaktivisten verurteilt, die Mitte Mai 2019 einen Schweinebetrieb in Boxtel besetzt hatten. Die Stallbesetzer müssen eine Geldstrafe von jeweils 300 Euro bezahlen. Außerdem wurde gegen jeden eine Gefängnisstrafe von zwei Wochen zur Bewährung verhängt. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Haftstrafe von zwei Wochen ohne Bewährung gefordert.

20.11.2019
ASP in Westpolen: Erlass des ML – Bestimmungen zur Einfriedung, Hygieneschleuse und Kadaverlagerung
Schwein

Info Schwein

FLI Am 15. November meldeten die polnischen Behörden einen Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP) im polnischen Landkreis Wschowa nahe der Ortschaft Tarnów Jezierny, rund 80 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Nach dem Virusnachweis bei einem durch einen Verkehrsunfall getöteten Wildschwein wurde eine konzertierte Kadaversuche durchgeführt, bei der weitere Kadaver gefunden wurden.
Mittlerweile ist der aktuellen Presse zu entnehmen, dass die ASP bei insgesamt 18 Wildschweinen in der Woiwodschaft Lebus bestätigt wurde. Damit dürfte das Risiko eines Eintrags der ASP nach Deutschland durch infizierte Wildschweine in Gegenden, die an das infizierte Gebiet Polens angrenzen, steigen (vgl. Risikobewertung des Friedrich-Löffler-Instituts zum Eintrag der ASP aus Belgien vom April 2019: https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/afrikanische-schweinepest/).
ML In Anbetracht der aktuellen Bedrohungslage durch die ASP mahnt das niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) mit einem Erlass zur strikten Einhaltung der Bestimmungen bei der Einfriedung von Betrieben sowie zur Gestaltung der Hygieneschleuse und Kadaverlagerung gemäß Schweinehaltungshygieneverordnung (SchHaltHygV). Die zuständigen Veterinärbehörden sind aufgefordert, die erforderlichen Maßnahmen zur Umsetzung der Anforderungen der SchHaltHygV für Betriebe, die bisher nicht oder nur teilweise eingefriedet sind, spätestens bis zum 31. Dezember 2019 vorzunehmen. Die wichtigsten zu beachtenden Bestimmungen bei der Einfriedung von Betrieben sowie zur Gestaltung der Hygieneschleuse und Kadaverlagerung können Sie den Auszügen aus dem Erlass vom 19.11.2019 im geschützten Mitgliederbereich entnehmen.

18.11.2019
DBV kritisch zu weiteren Grundsteuerlasten im Zuge des Klima-Steuerbegleitgesetzes
Bioenergie

Info Bioenergie

Der DBV kritisiert Änderungen des Grundsteuergesetzes für Gebiete mit Windenergieanlagen. Dazu sagt der stellvertretende Generalsekretär des DBV, Udo Hemmerling: „Wir befürchten neue steuerliche Lasten für die Landwirtschaft, weil dieser Vorschlag nicht zielgenau ausgestaltet ist. Wir sehen die Möglichkeit der Gemeinden, in Gebieten mit Windenergieanlagen eine höhere Grundsteuer für die land- und forstwirtschaftlichen Flächen zu erheben, äußerst kritisch und lehnen diese ab. Das Interesse der Kommunen nach einer angemessenen örtlichen Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg von Windenergieanlagen ist nachvollziehbar. Dies wird bereits über die Gewerbesteuer sowie über Vertragslösungen umgesetzt. Wir wollen, dass die Akzeptanz für Windenergie erhalten bleibt und verweisen darauf, dass in der vor wenigen Wochen beschlossenen Grundsteuerrefom bereits ein gesonderter Zuschlag für die Windenergiestandorte enthalten ist.“

18.11.2019
Durch Biokraftstoffe 84 % weniger Treibhausgasemissionen
Bioenergie

Info Bioenergie

Gemäß dem Evaluations- und Erfahrungsbericht der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung wurden im Jahr 2018 in Deutschland mit über 3,5 Mio. t Biokraftstoffen sechs % mehr Biokraftstoffe in Verkehr gebracht als im Vorjahr. Durch die Verwendung der Biokraftstoffe wurden 9,5 Mio. t CO2-Äquivalent vermieden. Damit beträgt die durchschnittliche Gesamteinsparung von Treibhausgasemissionen 83,8 %.

18.11.2019
Clearingstelle trifft Schiedsspruch zur Flexibili-sierung eines Satelliten-BHKW
Bioenergie

Info Bioenergie

Das LG Frankfurt/Oder hat mit seinem Urteil vom 22.03.2019 für große Unsicherheit in der Biogasbranche gesorgt. Nach dieser Entscheidung soll die Flexibilisierung von Satelliten-BHKW nicht möglich sein. Vielmehr hat das Gericht die zugebauten „Flex-BHKWs“ als eigene, neu in Betrieb genommene Anlagen angesehen. Damit stünden Anlagenbetreiber, die Satelliten „flexibilisiert“ haben, vor erheblichen wirtschaftlichen Problemen. Nun hat die Clearingstelle EEG/KWKG mit einem Schiedsspruch vom 17.09.2019 klargestellt, dass es sich bei einem „überbauten“ Flex-BHKW um eine einheitliche Anlage handelt. Im konkreten Fall soll ein BHKW aus der Vor-Ort-Anlage „herausgelöst“ und an eine Wärmesenke versetzt werden. Dabei ist eine Überbauung vorgesehen. Die Clearingstelle kam zu folgendem Ergebnis:

(1) Das versetzte BHKW ist gemäß dem vom BGH vertretenen weiten Anlagenbegriff eine selbstständige Anlage.

(2) Der Satellit behält das Inbetriebnahmedatum der Vor-Ort-Anlage (hier 2007).

3) Die Überbauung führt nicht dazu, dass die Flex-BHKWs als eigene, neu in Betrieb genommene Anlagen anzusehen sind. Sie werden vielmehr Teil der Satelliten-Anlage.

(4) Das versetzte BHKW „nimmt“ anteilig die Höchstbemessungsleistung der Vor-Ort-Anlage „mit“.

16.11.2019
Rapsmarkt im Aufwind
Pflanzen

Info Pflanze

Zu Beginn der aktuellen Handelswoche lag der Frontmonat des Rapskontraktes in Paris noch bei 390 €/t und damit auf einem Hoch seit April 2017. Aber auch spätere Termine, wie Mai 2020, legen bis zu 1,5 €/t zu. Nach Angaben des USDA sollen weltweit am Ende des Wirtschaftsjahres 6,6 Mio. t Raps eingelagert sein, das wären rund 1,6 Mio. t weniger als im Vorjahr. Das unterstützt unter anderem die Rapskurse in Paris.

Durch die mäßige Rapsernte 2019 und das daraus resultierende knappe EU-Angebot, wird auch hierzulande eine knappe Rapsversorgung für die zweite Saisonhälfte 2019/20 befürchtet. Das lässt auch die Rapserzeugerpreise steigen. Im Bundesdurchschnitt werden aktuell 373 €/t gezahlt. In Niedersachsen werden aktuell zwischen 375 und 385 €/t im Hauptüberschussgebiet geboten. Die Grafik stellt die durchschnittlichen Erzeugerpreise der letzten 6 Monate im Bundesdurchschnitt (blaue Linie) und für Niedersachsen (orange Linie) gegenüber.

16.11.2019
Erste Schätzung zur Rapsanbaufläche 2020
Pflanzen

Info Pflanze

Die Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) gab kürzlich ihre erste Prognose zur Winterrapsaussaatfläche bekannt. Das beauftragte Marktforschungsinstitut schätzt die Aussaatfläche zur Ernte 2020 auf 880.500 Hektar. Damit bleibt der Winterrapsanbau auf dem geringen Niveau des Jahres 2019. Unter Berücksichtigung der bereits erfolgten Umbrüche ergibt sich im Vergleich zur Erntefläche 2019 eine Anbauausweitung von rund 2 Prozent. Die Anzahl der rapsanbauenden Betriebe hat sich nur geringfügig reduziert. Niedersachsen weist eine Aussaatfläche von 78.800 Hektar auf und liegt damit über der aktuellen Erntefläche 2019 von 75.600 Hektar.

16.11.2019
USDA hebt globale Ernteschätzung und dämpft Weizenkurse
Pflanzen

Info Pflanze

Neben höheren Anfangsbeständen hat das US-Landwirtschaftsministerium auch noch einmal die Ernteschätzungen nach oben korrigiert, so dass selbst bei etwas größerem Verbrauch die Endbestände noch stärker wachsen dürfte als bislang erwartet. Die jüngste Schätzung hebt die weltweite Weizenerzeugung auf 765 Mio. t und damit 0,3 Mio. t über den Vormonat. Die globale Exportprognose wurde ebenfalls um 0,6 % auf 180 Mio. t angehoben. Damit liegen die Endbestände auf einer Rekordhöhe von 288 Mio. t. Laut AMI-Bericht haben Marktbeteiligte an der Börse vermehrt mit einer Korrektur nach unten gerechnet, daher gaben die Terminkurse in Chicago nach Bekanntgabe des Berichts nach.