Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

24.01.2020
Erstes Gastro-Unternehmen bei ITW: dean&david
Geflügel

Info Geflügel

(ITW) Die Initiative Tierwohl vermeldet einen Durchbruch in der Gastronomiebranche. Ab dem 1. April 2020 wird dean&david, ein multinational aktives Münchner Gastronomieunternehmen für frisches, gesundes und hochwertiges Fast Food, als erstes großes Gastronomieunternehmen an der Initiative Tierwohl teilnehmen. dean&david will seinen Gästen somit ausschließlich Hähnchenfleisch von Landwirten anbieten, die ihre Tiere mindestens nach den Kriterien der Initiative Tierwohl halten. dean&david wird ab dem 1. April 2020 für jedes verkaufte Kilogramm Hähnchenfleisch Geld in den Fonds der Initiative Tierwohl einzahlen. Zugleich werden die teilnehmenden Geflügelfleischvermarkter der Initiative Tierwohl dean&david Hähnchenfleisch liefern, das nachweislich von Tieren stammt, die nach den Kriterien der Initiative Tierwohl gehalten wurden.

24.01.2020
ITW kündigt dritte Programmphase ab 2021 an
Geflügel

Info Geflügel

Mit Marktanteilen von rund 70 % bei Geflügel und 24 % bei Schwein ist die Initiative Tierwohl (ITW) aktuell Deutschlands größtes Programm zur Förderung des Tierwohls. Jetzt haben sich die Teilnehmer aus Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Lebensmitteleinzelhandel auf eine Fortsetzung der ITW verständigt. Für 2021 hat die ITW den Start einer neuen, dreijährigen Programmphase angekündigt.

Künftig wird es – wie bei Schwein – auch bei Geflügel keinen pauschal vom LEH gefüllten Fonds mehr geben. Die Unternehmen aus dem Handel oder anderen Branchen bestellen bei Geflügelvermarktern die Ware und wie in der Schweinemast soll dann ein fest definierter Aufpreis gezahlt werden. Allerdings soll dieser nicht direkt an den Mäster, sondern an eine von der Initiative beauftragte Clearing-Stelle entrichtet werden. Die Mäster erhalten dann über die ITW den Preisaufschlag, welcher unverändert einheitlich bei Hähnchen einen Betrag von 2,75 Cent, bei Putenhennen von 3,25 Cent und bei Putenhähnen von 4 Cent pro Kilogramm Lebendgewicht betragen wird.

24.01.2020
FLI zu H5N8 bei Blessgans in Brandenburg
Geflügel

Info Geflügel

Wir nehmen Bezug auf unsere Meldung vom 20.01.2020. Wie dort berichtet, wurde im Land Brandenburg, Landkreis Spree-Neiße, eine verendete Blessgans aufgefunden, die nachweislich mit dem hochpathogenen Aviären Influenzavirus H5N8 infiziert war. Das FLI hat den Fall bestätigt. Dieser erste, positive Nachweis der hochpathogenen Aviären Influenza H5N8 bei einem Wildvogel in Deutschland im Jahr 2020 dürfte im Zusammenhang mit dem aktuellen Influenzageschehen in Polen, der Slowakei, Tschechien, Ungarn und Rumänien stehen. Die Abwägung geeigneter Maßnahmen bleibt den zuständigen Behörden des Landes Brandenburg überlassen. Bisher wurden nach Aussage des zuständigen Landestierarztes um die Fundstelle des Wildvogels keine Restriktionszonen eingerichtet.

Das Virus, welches Ende 2019 zunächst in mehreren Regionen in Polen aufgetreten ist, stellt nach wie vor aufgrund der intensiven Handelsbeziehungen zwischen Polen und Deutschland ein unmittelbares Risiko für Deutschland dar. Der Geflügelhandel zwischen Polen und anderen EU-Mitgliedsstaaten ist außerhalb der Schutz- und Überwachungszonen in Polen nicht beeinträchtigt. Dennoch schätzt das FLI die Wahrscheinlichkeit eines direkten Viruseintrags in geflügelhaltende Betriebe durch Lebendtransporte aus Polen als gering ein. Das Risiko einer mittelbaren Virusverbreitung durch kontaminierte Gegenstände, wie Fahrzeuge und Kleidung, sei als mäßig zu betrachten. Das Eintragsrisiko von HPAIV in Nutzgeflügelbestände in Deutschland durch den direkten Kontakt zwischen Wildvögeln und Nutzgeflügel wird als gering eingestuft, jedoch weist das FLI auf die Notwendigkeit einer physischen Barriere zwischen den Wildvogelgebieten und den Haltungsorten von Wirtschaftsgeflügel hin. Auch hier sind die mittelbaren Eintragswege ein als hoch eingeschätzter Risikofaktor.

Wassergeflügelhalter sind zu hoher Vorsicht angehalten, insbesondere deshalb, da die klinischen Anzeichen bei Wassergeflügel oftmals geringer ausgeprägt seien als bei anderen Geflügelarten und somit eine Aufdeckung der Infektion verzögert sein könne.

24.01.2020
Vorstellung der Strategie 2030 der deutschen Milchwirtschaft
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Am 20. Januar wurde die „Strategie 2030 der deutschen Milchwirtschaft“ vorgestellt. Die Inhalte, an welchen alle Vertreter der Branche mitgewirkt haben, werden von DBV, DRV, MIV, IGM und BPM getragen. Kernstück ist ein umfangreicher Maßnahmenkatalog. Mit der Strategie 2030 wird der Startschuss für einen gemeinsamen und fortlaufenden Prozess gegeben. An der jetzt beginnenden Umsetzung sind alle wesentlichen Akteure der deutschen Milchwirtschaft zu einer konstruktiven Mitarbeit eingeladen. Weiterhin sollen die einzelnen Maßnahmen in regelmäßigen Abständen auf den Prüfstand gestellt und nachjustiert werden. Die Strategie ist online verfügbar.

24.01.2020
Milchmarkt
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI, ZMB) – In der 2. KW wurden an die Molkereien 0,3 % mehr Milch als in der Vorwoche geliefert. Damit lag die Milchmenge 0,2 % unter dem Vorjahresniveau. Der saisonale Anstieg verläuft demzufolge flacher als in den Vorjahren. Der Buttermarkt zeigt sich in stabiler Verfassung. Für abgepackte Butter wird in den kommenden Wochen mit einer Belebung gerechnet. Blockbutter wird gut nachgefragt. Die Lagerbestände haben sich zusätzlich verringert. Die Notierungen wurden erneut leicht auf 3,60 – 3,70 Euro/kg angehoben. Auch der Käsemarkt stellt sich positiv dar. Die sehr gute Nachfrage hält weiter an. Sowohl das Inlands- als auch das Exportgeschäft laufen rege. Für die kommenden Wochen werden von den Käseherstellern höhere Preise gefordert. Die Preise auf den Pulvermärkten zeichnen stabil bis fester. Das Kaufinteresse hält für alle Pulversorten weiter an.

Beim GDT Tender war am 21.01.2020 ein Preisanstieg um 1,7 % im Durchschnitt über alle Produkte und Zeiträume zu verzeichnen. Über alle gehandelten Produkte, außer Butteröl, wurden Preisaufschläge ermittelt. Die Handelsmengen stiegen leicht um 0,3 % auf 33.165 Tonnen.

24.01.2020
DBV-Fachforum Milch auf der IGW 2020
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Auf dem DBV-Fachforum Milch ließen sich rund 180 Teilnehmer von DBV-Vizepräsident Schmal über die Inhalte der Strategie 2030 im Detail informieren. Die Schwerpunkte lagen auf der Etablierung einer Branchenkommunikation, der Standardsetzung aus dem Milchsektor heraus sowie der Benennung von Best-Practice-Beispielen zur Gestaltung der Lieferbeziehungen. In zwei sich anschließenden Podiumsrunden diskutierten Vertreter aus Landwirtschaft, Molkerei, Handel und Wissenschaft zu den Kernthemen „Wie vermarkten wir 2030?“ und „Wie produzieren wir 2030?“. In der Gesamtschau wurde deutlich, dass perspektivisch eine zunehmende Ausdifferenzierung in der Rohmilcherzeugung sowie auch in der Vermarktung entlang der Kette zu erwarten sei. Die Integration wird auch in der Milchlieferkette zunehmen. Diesen Herausforderungen müssen sich die Akteure der Milchwirtschaft gemeinsam stellen.

24.01.2020
Ausfuhren an deutschen Rindern blieben 2019 stabil
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI) – Im vergangenen Jahr wurden aus Deutschland in etwa gleich viele Rinder als Zucht- und Nutztiere exportiert wie im Jahr 2018. In den Jahren zuvor waren die Ausfuhren fortlaufend gestiegen. Doch der nach deutlich erhöhten Kuhschlachtungen gesunkene Rinderbestand in Deutschland beendete einen weiteren Ausbau der Lebendausfuhren. Der wichtigste Abnehmer mit einem Anteil von 74 % aller ausgeführten Rindern war auch 2019 die Niederlande.  Die Lieferungen in unser Nachbarland wurden sogar noch um ein Fünftel ausgebaut. Dabei handelt es sich größtenteils um Nutzkälber, die in der Kälbermast verwendet werden. Deutlich verringert wurden dagegen die Transporte nach Belgien und Spanien. Erhöht wurden die Exporte nach Frankreich.

24.01.2020
Rohöl: mittelfristiger Aufwärtstrend durchbrochen
Pflanzen

Info Pflanze

Der Preis für ein Fass Rohöl der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) im März-Kontrakt an der US-Terminbörse NYMEX ging in den letzten Handelstagen wieder deutlicher zurück. Deutlich bedeutet in diesem Fall gar mehr als deutlich, denn das Jahreshoch vom 08. Januar 2020 lag immerhin mit 65,40 US-Dollar um mehr als 10 US-Dollar je Fass höher. Die wöchentlichen Rohöllagerbestandsdaten der EIA wiesen auf einen leichten Lagerabbau von nur 0,41 Millionen Fass hin, obwohl die Konsensschätzungen von einem Abbau von 1,01 Millionen Fass ausgingen. Dies trug zur Enttäuschung bei den Rohölbullen bei. Zusätzlich zeigte man sich marktweit aufgrund der raschen Ausbreitung des Corona-Virus besorgt. Vorerst ist die Sorge vor einer weiteren Verbreitung der Lungenkrankheit in China und damit verbundene mögliche Auswirkungen auf die Wirtschaft des Landes etwas in den Hintergrund getreten.

Auch beim Brent Öl ist der Trend eher abwärtsgerichtet, nachdem der mittelfristige Aufwärtstrend durchbrochen wurde. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 62,21 US-Dollar.

24.01.2020
Weizen: Es geht weiter aufwärts
Pflanzen

Info Pflanze

In dieser Berichtswoche hangelte sich Weizen an der Euronext auf 198,3 €/t und so schien die 200-Euro-Marke zum Greifen nahe zu sein. Zuletzt wurde diese Marke Mitte Februar 19 von einem Frontmonat überschritten. In Chicago verbuchte der März-Kontrakt ein Plus von über 2%.
Aktuell verlor der Frontmonat März wieder etwas und liegt aktuell bei 196,3 €/t. Unterstützt wurden sie, wie auch schon in den Vorwochen, durch die anhaltenden Transportstreiks in Frankreich. Durch die logistischen Engpässe im Nachbarland könnte das Exporttempo in französischen Häfen deutlich gebremst werden. Das A ngebot in französischen Häfen wird allmählig knapp. Teilweise werden die Ausfuhren schon nach Deutschland verlagert und Schiffe umgeleitet, um das Drittlandgeschäft bedienen zu können. Norddeutscher Weizen wird aus diesem Grund aktuell überwiegend Richtung Hamburg und Rostock für den Export vermarktet. Standardbrotweizen mit 12 % RP zur Lieferung im Februar wird franko Hamburg mit 4,50 €/t über dem Fronttermin Paris bewertet. Das sind aktuell über 200 €/t.

Feste Terminmarktnotierungen gepaart mit einer lebhaften Nachfrage lassen auch die Kassapreise steigen. Nach wie vor ist die Nachfrage aus dem Mischfuttersektor ungebrochen. Auf Grund der Streiks in Frankreich zeigt sich auch verstärktes Kaufinteresse aus den Niederlanden. Auf Großhandelsstufe wird Futterweizen dabei teils preisidentisch, teils knapp unter Brotweizen bewertet. Franko Südoldenburg und franko Niederlande liegen die Futterweizenpreise mit 196 EUR/t auf gleicher Linie.