Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

Unsere Tradition: Die Zukunft sichern

Auf dem neusten Stand

Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

31.01.2020
Scharfe DBV-und Landvolk-Kritik an EDEKA-Werbung
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Die größte EDEKA-Regionalgesellschaft Minden-Hannover feiert derzeit ihren 100. Geburtstag mit einer Werbekampagne. Unter anderem mit dem Slogan „Essen hat einen Preis verdient: den niedrigsten“. DBV-Präsident Rukwied kritisiert diese Kampagne: „Wir haben kein Verständnis dafür, dass Edeka zu seinem Jubiläum nichts Anderes als „der niedrigste Preis“ einfällt. Wertschätzung von Essen und Lebensmitteln erzeugt man damit nicht. Qualität und Nachhaltigkeit, oder Zusammenarbeit in der Lieferkette bringt man so nicht nach vorne. Das Bundeskartellamt sollte dringend überprüfen, ob EDEKA erneut seine Marktmacht mit missbräuchlichen Methoden ausnutzt, um seine Werbeziele zu erreichen“. EDEKA hat nach Protesten und Gesprächen zugesagt, die Plakataktion zu ändern.

Auch das niedersächsische Landvolk hat die Plakataktion deutlich kritisiert. EDEKA hat als Reaktion auf die Kritik das niedersächsische Landvolk mit Präsident Albert Schulte to Brinke, Vertreter von „Land schafft Verbindung“ sowie die Landfrauenverbände zum Gespräch nach Minden eingeladen. Die Berichterstattung hierzu sehen Sie hier.

31.01.2020
Niedersachsens Kassamärkte
Pflanzen

Info Pflanze

In Niedersachsen sind insbesondere Mischfutterwerke offenbar nach wie vor knapp bevorratet und haben kontinuierlich Zukaufbedarf. Mühlen zeigen ebenfalls wieder mehr Kaufinteresse, auch angeregt durch das rege Exportgeschäft. Roggen, Gerste und Triticale werden nur vergleichsweise wenig gehandelt. Für Futter-weizen ex Ernte bietet der Handel je nach Standort momentan Erzeugerpreise von 165 bis 178 €/t. Die Offerten für Futtergerste liegen meist 10-12 €/t darunter.

31.01.2020
Transportprobleme in Frankreich drücken Weizenkurse
Pflanzen

Info Pflanze

Die Weizenkurse in Paris haben sich dem schwachen Trend der US-Notierungen angeschlossen und sind in der Berichtswoche kräftig gesunken. Die anhaltenden Streiks in Frankreich verzögern die Verladungen in französischen Häfen. Die logistischen Engpässe dort hatten die Kurse in den vergangenen Wochen nach oben getrieben. Mittler-weile ist die Stimmung aber gekippt. Es müssen mehr Ausfuhren in andere Länder, besonders nach Deutschland verlagert werden. Einige Marktteilnehmer sind zudem besorgt darüber, dass sie ihre Lieferfristen nicht einhalten können. Insgesamt bleibt die Nachfrage nach EU-Weizen trotz des Transportstreiks in Frankreich aber auf hohem Niveau stabil. Ein weiterer Belastungsfaktor ist die allgemein getrübte Marktstimmung durch die Ausbreitung des Coronavirus in China und eine damit verbundene Abschwächung der chinesischen Wirtschaft. Die Kurse gaben deshalb im Vorwochenvergleich um 4 auf 192,3 €/t nach.

Die abermals schwächeren Palm- und Sojaölpreise haben die EU-Rapssaatfutures zum Wochenschluss weiter unter Druck gesetzt. An der Euronext verlor der Februar Kontrakt im Vergleich zur Vorwoche -10 €/t und steht aktuell bei 396,0 €/t.

31.01.2020
Düngeverordnung im Koalitionsausschuss
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Der DBV hat die Entscheidung des Koalitionsausschusses zugunsten finanzieller Unterstützung von Landwirten im Rahmen von Agrarumweltprogrammen und Investitionen als ein Signal der Wertschätzung an die Bauern eingeordnet. Unabhängig davon müssen jedoch nach Ansicht des DBV weiterhin die fachlichen Mängel bei der Verschärfung des Düngerechts korrigiert werden. Die strengeren Regelungen des Düngerechts sind nur dort zur Anwendung zu bringen, wo tatsächlich Handlungsbedarf besteht und nicht in pauschal abgegrenzten Grundwasserkörpern. Weiter fordert der DBV Bund und Länder auf, ein konzertiertes Messstellen-Überprüfungsprogramm auf den Weg zu bringen. Das Landvolk hat zur Entscheidung des Koalitionsausschusses folgende Position: Der Landvolkverband wird für seine Bauern weiter für faire Wettbewerbsbedingungen kämpfen – und das bedeutet, gegen Wettbewerbsnachteile, wie sie die verschärfte Düngeverordnung mit der Minus-20-Prozent-Düngung mit sich bringt, weiter angehen. Eine Milliardenhilfe kann kein Ersatz für die Forderung nach einem fairen Wettbewerb mit fachlich fundierten Auflagen sein! Die Gießkanne hilft nur kurz, die Landwirtschaft benötigt langfristige und vor allem verlässliche Entscheidungen von der Politik. Investitionen sind nur dann sinnvoll, wenn sie auf dem Acker auch langfristig und nachhaltig angewendet werden können.

31.01.2020
Biomilchmarkt
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(Landvolk, AMI) – Die Einkaufsmengen privater Haushalte bei frischen Lebensmitteln ökologischer Herkunft sind im Jahr 2019 erneut gestiegen. Biomilch hat mittlerweile einen Anteil am Gesamtmarkt von über 10% erreicht. 2017 lag dieser Anteil noch bei 8%. Bei Bio-käse sind die Entwicklungen deutlich verhaltener. Während der Anteil der Einkaufsmengen im Jahr 2017 bei 2,6% lag hat sich der Einkaufsanteil in diesem Segment bis 2019 um lediglich +0,6% auf 3,2% gesteigert. Grundsätzlich sind in allen Produktgruppen moderate Steigerungen zu verzeichnen (Butter, Joghurt, Quark). Im Biomilchsektor ist ebenfalls zu beobachten, dass Biomilchimitate (Sojadrinks und andere Imitate aus ökologischer Erzeugung) wachsen. Der Trend, der im konventionellen Bereich zu beobachten ist, wird somit auch im Biomilchbereich bestätigt. Die deutsche Biomilchproduktion ist im Jahr 2019 um schätzungsweise 6% gestiegen. Dies ist im Vergleich zum Vorjahr ein deutlich geringeres Milchmengenwachstum. Für 2020 dürfte sich der Bio-Milchmarkt stabil entwickeln, da bei moderater Nachfragesteigerung nicht mit größeren „neuen Anlieferungsmengen“ zu rechnen ist. In einigen europäischen Ländern (Schweiz, Österreich, Dänemark), in denen der Anteil von Milch aus ökologischer Erzeugung in den letzten Jahren immer wieder deutlich gewachsen ist und z. T. Biomilch für den Export nach Deutschland produziert wird, gerät der Biomilchpreis zunehmend unter Druck. Der deutsche Biomilchmarkt ist im Vergleich hierzu noch als ausgeglichen zu bezeichnen. Der Abstand der Erzeugerpreise zwischen Deutschland und Österreich hat sich aufgrund der unterschiedlichen Marktsituationen deutlich erhöht (Erzeugerpreis Deutschland fast 4,5Cent/kg höher).

31.01.2020
Fehlende Impulse im Handel mit Schlachtrindern
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI) – Der Handel mit Schlachtrindern wird aktuell eher stockend beschrieben, die fehlenden Impulse am Fleischmarkt machen sich auch im Handel mit Schlachtvieh bemerkbar. Insbesondere Jungbullen der besseren Qualitäten sind kaum gefragt. Entsprechend machen die Schlachtunternehmen auch Druck, Tiere der Kategorie R3 geben preislich noch einmal nach. Qualitativ abfallende und damit günstigere Rinder können sich dagegen preislich oft behaupten. Gleiches gilt für die weiblichen Kategorien. Auch hier scheint der Handel zwar aktuell etwas an Schwung zu verlieren, dass insgesamt überschaubare Angebot lässt sich allerdings ohne größere Probleme vermarkten. Entsprechend herrschen aktuell stabile Preise vor.

31.01.2020
Erzeugerpreise für Jungbullen 2019 EU-weit gesunken
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI) – Im vergangenen Jahr 2019 erzielten Mäster von Jungbullen im Durchschnitt der EU deutlich niedrigere Preise im Vergleich mit dem Vorjahr. Trotz einer leicht geringeren Rindfleischproduktion 2019 in der EU, war die Vermarktung von Schlachtrindern oft schwierig. Daher wurden gegenüber 2018 europaweit um 5,1 % geringere Preise für Jungbullen erreicht. Bis auf wenige Ausnahmen sanken in vielen Mitgliedsstaaten der EU die Preise für Jungbullen. Ausnahmen mit annähernd stabilen Preisen waren in Italien, in Frankreich und in den Niederlanden zu beobachten. Besonders starke Preisnachlässe mussten die Erzeuger in Irland und Polen hinnehmen. In der Prognose für 2020 rechnet die EU-Kommission mit einer Entspannung der Situation und moderat höheren Preisen sowohl für weibliche als auch für männliche Schlachtrinder. Als Gründe dafür werden das sinkende Angebot an Rindfleisch und die weltweit eher knappe Versorgungslage bei Fleisch genannt. 

30.01.2020
13. Norddeutscher Gemüsebautag
Pflanzen

Info Pflanze

Zum 13. Mal fand am 28. Januar 2020 der „Norddeutsche Gemüsebautag“ statt, eine Veranstaltung des Wirtschaftsverbands Gartenbau Norddeutschland (WVG Nord) der Fachgruppe Gemüsebau Norddeutschland   – ein Zusammenschluss der Gemüseanbauer in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Die Vortragsreihe an diesem Tag orientierte sich mit Themen wie ‚Automatisierung, Robotics und autonome Systeme‘ oder ‚Sport Farming‘ an der Ausrichtung von Pflanzenbausystemen für die Zukunft. Als Top-Referent hat Politiker Wolfgang Bosbach mit seinem Vortrag „Mehr Sicherheit in unsicheren Zeiten – worauf es jetzt ankommt“ auf aktuelle Tendenzen im politischen Berlin aber auch auf europäischer Ebene hingewiesen.

Wie für viele Landwirte folgte auch für die Gemüsebauer auf das Extremjahr 2018 mit langanhaltender Hitze und Sommertrockenheit 2019 erneut ein Jahr mit teils extremen Witterungsbedingungen. Allerdings waren die Ausprägungen der Extreme und damit auch die Auswirkungen auf den Gemüsemarkt nicht ganz so stark wie im Vorjahr. Gerade die Herbst- und Lagergemüsearten konnten noch von späten Niederschlägen profitieren.