Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

07.02.2020
Leicht sinkende Nachfrage nach Rindfleisch erwartet
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI) – Nachdem die deutsche Rindfleischerzeugung im Jahr 2019 nahezu stabil blieb, gehen aktuelle Prognosen für das laufende Jahr von geringeren Produktionsmengen aus. Auf der Verbraucherseite dürfte sich der Rindfleischkonsum in Deutschland 2020 leicht rückläufig entwickeln. Schon im Jahr zuvor knickte der Verzehr von Rindfleisch unter anderem durch die Hitzewelle im Sommer ein. Im Außenhandel übertreffen die Einfuhren deutlich die Ausfuhren. Dabei werden die größten Anteile der Im- und Exporte werden mit Ländern der EU getätigt. Die Niederlande sind mengenmäßig der wichtigste Partner sowohl im Import als auch im Export. Häufig liegt dies auch daran da die großen Häfen in unserem Nachbarland lediglich Start- und Landpunkt für Rindfleischlieferungen sind. Die Einfuhren aus Drittländern nehmen prozentual etwas zu und hatten 2019 einen Anteil von knapp 14 %. Die Lieferländer sind in erster Linie in Südamerika zu finden. Aus Ländern wie Argentinien, Brasilien und Uruguay werden besonders Filets und andere höherwertige Fleischteile eingeführt.

07.02.2020
Rinderseuche (BHV1) in der Grafschaft Bentheim – rund 160 Tiere geschlachtet
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(dpa/lni) – Die Rinderseuche BHV1 ist in der Grafschaft Bentheim aufgetreten. Betroffen seien zwei Bestände, teilte ein Sprecher am Donnerstag mit. Die entsprechenden Maßnahmen seien eingeleitet worden. Dazu gehörten die Ermittlung der Kontaktbetriebe, die Sperrung der Betriebe und die Tötung der Tiere. Von den insgesamt etwa 370 Rindern in den beiden Betrieben seien bereits rund 160 geschlachtet worden. Die Krankheit betreffe nur Rinder und werde in Deutschland erst seit einigen Jahren als Tierseuchenfall mit Schlachtung oder gegebenenfalls mit der Tötung der Rinder behandelt, hieß es weiter. Für den Menschen sind die Viren nach Angaben des niedersächsischen Landwirtschafts-ministeriums ungefährlich, weil sie nicht auf ihn übertragbar sind. BHV1 steht für Bovines Herpesvirus Typ 1.

05.02.2020
DBV zum Lebensmittelgipfel
Schwein

Info Schwein

DBV-Präsident Joachim Rukwied hat den Handel anlässlich des Treffens von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Spitzenvertretern der Lebensmitteleinzelhandelskonzerne am Montag aufgefordert, die Verbraucher für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln zu sensibilisieren. „Lebensmittel dürfen nicht zu Schnäppchenpreisen verramscht werden. Auch der Handel muss seinen Teil dazu beitragen, dem Verbraucher zu verdeutlichen, dass höhere Standards im Stall oder auf dem Feld einen höheren Preis erfordern. Dieser muss dann auch bei den Erzeugern ankommen. Werbung mit Dauerniedrigpreisen bewirken das Gegenteil.“ Für Rukwied war diese Runde ein wichtiger Schritt, dem weitere, mit Beteiligung der Landwirte, folgen müssen.

Die EU-Richtlinie zu unlauteren Handelspraktiken in der Lebensmittelkette ist aus Sicht der Landwirtschaft ein Durchbruch gewesen und muss jetzt zügig auf nationaler Ebene umgesetzt werden, um den Missbrauch von Marktmacht wirksam zu bekämpfen.

05.02.2020
Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TSchNV): • Der Ausschuss des Bundesrates will deutliche Verschärfungen – Es droht das Aus für viele Ferkelerzeuger!
Schwein

Info Schwein

Am 14.02.2020 steht die Verabschiedung der Änderung der TSchNV im Plenum des Bundesrates auf der Tagesordnung (TOP 38).

Der zuständige Ausschuss des Bundesrates empfiehlt, der vom Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) vorgelegten Änderung zuzustimmen, allerdings mit zahlreichen deutlichen Verschärfungen (https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2019/0501-0600/587-1-19.pdf?__blob=publicationFile&v=1 ; 43 Seiten).

Beispielsweise sollen die Sauen sowohl in der Übergangszeit als auch danach ihre Gliedmaßen uneingeschränkt ausstrecken können. Das würde das Ziel der Übergangszeit (Bestandsschutz) vollkommen konterkarieren. Ferner müssten nach Ende der Übergangsfrist die neuen Kastenstände mit Zwischenraum gebaut werden.

Darüber hinaus soll für das Deckzentrum der Bestandsschutz auf 5+3+2 Jahre verkürzt werden. Das bedeutet, dass nach 5 Jahren ein Betriebs- und Umbaukonzept sowie ein eingereichter Bauantrag (falls notwendig) der zuständigen Behörde vorgelegt werden müssen. Nur wenn das erfolgt, gilt ein Bestandsschutz von 8 Jahren (5+3). In Härtefällen kann er auf 10 Jahre verlängert werden (5+3+2).

Für den Abferkelbereich soll ein Bestandsschutz von 12+3+2 Jahren gelten. Bis dahin müssen auch bei Altbauten die Abferkelbereiche umgebaut sein.

Ferner soll die Fixierung im Deckzentrum auf 5 Tage verkürzt werden und die Abferkelbucht eine Größe von 7 qm haben.

Neben weiteren Änderungen zur Schweinehaltung sollen darüber hinaus u.a. Regelungen für Elterntiere und Junghennen bei Legehennen sowie ein Verbot der ganzjährigen Anbindehaltung von Rindern aufgenommen werden.

Derzeit ist noch offen, welche dieser Anträge im Plenum des Bundesrates am 14.02.2020 eine Mehrheit bekommen werden. Im Plenum können auch noch weitere Anträge gestellt werden.

Der DBV und das Landvolk Niedersachsen lehnen die vorgelegten Empfehlungen des Agrarausschusses ab! „Hier werden politische Rangeleien auf dem Rücken der Tierhalter ausgetragen. Zudem sind einige Akteure offenbar mit großem Eifer dabei, der bäuerlichen Nutztierhaltung über ein ‚Auflagenfeuerwerk‘ die Grundlage zu entziehen. Wir fordern den Bundesrat auf, der Sauenhaltung in Deutschland durch angemessene und praktikable Regelungen Verlässlichkeit und Planungssicherheit zu geben”, so DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken, „Vor weitergehenden Regelungen, auch für weitere Tierarten, brauchen wir eine schlüssige Nutztierstrategie und keinen unüberlegten Aktionismus!”.

04.02.2020
Offizieller Startschuss für Öko-Modellregionen in Niedersachsen
Öko-Landbau

Info Ökolandbau/Pflanze

In Niedersachsen gehen erstmalig drei Öko-Modellregionen an den Start: Holzminden, Goslar und Uelzen. Nachdem bereits im Dezember die Wahl auf diese drei Regionen gefallen ist, gab Barbara Otte-Kinast zu dem Vorhaben nun den offiziellen Startschuss. Die Öko-Modellregionen (ÖMR) sind einer von vielen Bausteinen des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaf und Verbraucherschutz zur Umsetzung des „Aktionsplans für mehr Ökolandbau Niedersachsen“.

Die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln steigt nach wie vor und Lebensmitteleinzelhandel wie auch Discounter können ihrem Umsatz, getrieben vor allem durch das Bio-Frische Segment, jährlich weiter ausbauen. Von den dynamischen Entwicklungen des Bio-Marktes profitieren die heimischen Erzeuger und Verarbeiter bisher noch zu selten. Laut Marktreport des KÖN (Kopmetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen) ließen sich seit 2009 im Durchschnitt jährlich 25 Lebensmittelverarbeiter biozertifizieren. 2018 lag die Entwicklung bei der Anzahl der Lebensmittelverarbeiter im Mittel der vergangenen zehn Jahre. Davon importiert jeder zehnte Bio-Lebensmittelverarbeiter in Niedersachsen auch Rohware. Die Entwicklung ist ein Abbild des steigenden Bedarfs an verarbeiteten Lebensmitteln.

Im Fokus der ÖMR steht nun nicht nur die Steigerung der Öko-Anbaufläche, sondern die Verbindung von Regionalität und ökologischer Erzeugung sowie Verarbeitung. Zum Übergeordneten Ziel haben die Regionen die vorhandenen Potenziale zu erschließen und gemeinsam mit engagierten Akteuren regionale Kreisläufe zu stärken und neue aufzubauen.
Langfristig können ÖMR Antworten darauf geben wie die Nachfrage nach ökologischen Lebensmitteln stärker aus heimischer Produktion gedeckt werden kann. Aber auch wie das Bewusstsein der Verbraucher für regionale Kreisläufe und heimische Lebensmittel gestärkt werden können.

31.01.2020
Erster KAT-Leitfaden für Junghennenaufzucht
Geflügel

Info Geflügel

Der Verein für kontrollierte alternative Tierhaltung (KAT) hat der Branche den Leitfaden für die konventionelle Junghennenaufzucht vorgestellt: Ab dem 1. Juli 2020 gehört die Stufe der Junghennenaufzucht offiziell zum KAT-System. Der Leitfaden besitzt damit Gültigkeit für alle Aufzuchtbetriebe, die in Zukunft Junghennen an KAT-Legebetriebe liefern möchten. „Unser Ziel seit Gründung vor 25 Jahren ist die europaweite konsequente Erfassung der Warenbewegungen von Eiern aus alternativen Legehennen-Haltungssystemen. Zu unseren Aufgaben gehört dabei auch die Überprüfung der Haltungssysteme und der definierten Haltungsbedingungen.

31.01.2020
Milchmarkt
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI/ZMB) – In der 3. KW wurden an die Molkereien 0,7 Prozent mehr Milch als in der Vorwoche geliefert. Damit lag die Milchmenge auf dem Vorjahresniveau. Nach dem ruhigen Jahreswechsel hat die Nachfrage nach abgepackter Butter bei unveränderten Preisen etwas zugenommen. Die rege Nachfrage nach Blockbutter hält bei stabilen Preisen weiter an. Für Schnittkäse werden umfangreiche Mengen geordert. Die Reifebestände sind anhaltend niedrig und jung. Auch hier liegt das Preisniveau stabil; verbunden mit höheren Preisforderungen für die nächsten Monate. Auf dem Pulvermarkt herrscht weiter eine rege Nachfrage. Die Preise tendieren stabil bis fester. Für Magermilchpulver besteht eine geringe Verfügbarkeit bei kontinuierlichen Anfragen aus dem EU-Raum und Drittländern.

Der durchschnittlich bundesweite Milcherzeugerpreis für Dezember 2019 hat sich im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Ct/kg auf 33,3 Ct/kg (bei 4,2 % Fett, 3,4 % Eiweiß) erhöht. Die Mittelwerte der 25 % höchsten Vergleichspreise sind im Durchschnitt um 0,2 Ct/kg gestiegen. Die der 25 % niedrigsten Vergleichspreise haben sich um 0,3 Ct/kg erhöht.