Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

05.03.2020
Landwirte können Weideaustriebe auf der Internetplattform des Grünlandzentrums veröffentlichen
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Das Grünlandzentrum eröffnet die Weidesaison am 4. April. Die Auftaktveranstaltung wird auf dem Hof der Familie Holthusen, Harrierwurp 31 in Brake stattfinden. Die Veranstaltung wird von Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast und Umweltminister Olaf Lies feierlich eröffnet. Gäste der Veranstaltung erleben neben dem Weideaustrieb ein reichhaltiges Rahmenprogramm mit Konzert, Hofrundgängen und weiteren Aktivitäten für Groß und Klein. Betrieben, die ebenfalls einen feierlichen Weideaustrieb planen, bietet das Grünlandzentrum in diesem Jahr erneut die Möglichkeit, diesen auf der Homepage des Grünlandzentrums anzukündigen bzw. zu bewerben. Wie und wann Sie Ihren Weideaustrieb gestalten, liegt alleine in Ihren Händen. Das Grünlandzentrum stellt auf vielfachen Wunsch lediglich die Plattform zur Verfügung, auf der Sie Ihren Weideaustrieb ankündigen können. Die Plattform soll als Multiplikator dienen und dazu beitragen, der Weidehaltung in der Öffentlichkeit mehr Raum zu geben. Auf der interaktiven Karte des Grünlandzentrums können Sie folgende Informationen zur Verfügung stellen:

  • Name des Betriebs
  • Veranstaltungsort
  • Zeitpunkt der Veranstaltung (Datum und Uhrzeit)
  • Programm (besondere Programmpunkte, z.B. Kinderprogramm)
  • Besonderheiten (Direktvermarktung, PRO WEIDELAND Betrieb etc.)
  • Foto (Aussagekräftiges Foto von der Familie oder dem Betrieb)

Falls Sie sich angesprochen fühlen, können Sie formlos eine Mail mit allen wichtigen Informationen an info@proweideland.de schicken oder sich telefonisch direkt mit dem Grünlandzentrum in Verbindung setzen.

Luisa Jäger (Projektleiterin)

luisa.jaeger@gruenlandzentrum.de

Tel. 04401-82926-16

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

04.03.2020
Förderung für Isofluran-Narkosegerät rasch beantragen
Schwein

Info Schwein

Noch bis zum 1. Juli 2020 können Ferkelerzeuger bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) einen Zuschuss für die Anschaffung eines Isofluran-Narkosegerätes beantragen. Zurzeit sollen bei der BLE bereits 400 Förderanträge eingegangen sein. Antragsberechtigt sind landwirtschaftliche Betriebe mit Ferkelerzeugung und Sitz in Deutschland (Nachweis über Auszug aus Hit). Gefördert werden bis zu 60 % der Gerätekosten, bzw. maximal bis zu 5.000 Euro. Je Unternehmen förderfähig sind nur Geräte, die zuvor von der DLG in Bezug auf Tierschutz, Umweltschutz und Anwendersicherheit geprüft und zertifiziert wurden. Bislang haben fünf Hersteller ihre Geräte bei der DLG zur Prüfung angemeldet, allerdings sei jedoch nicht vor Ende März mit einer Zertifizierung zu rechnen.

In einem zweiten Schritt muss der Ferkelerzeuger dann bis zum 1. September 2020 gegenüber der BLE den Kauf eines Isofluran-Gerätes belegen (Rechnung und Kontoauszug). Die Zweckbindung beträgt fünf Jahre. In dieser Zeit darf der Landwirt das geförderte Gerät nicht verkaufen und muss es nach den technischen Vorgaben des Herstellers warten. Gibt der Landwirt die Ferkelerzeugung vor Ablauf der Zweckbindungsfrist auf, kann die BLE den gezahlten Förderbetrag ganz oder teilweise zurückfordern. Anträge können online oder auf dem Postweg unter Verwendung der im Internet veröffentlichten Antragsformulare gestellt werden. Weitere Details sind unter www.ble.de/ferkelnarkose  verfügbar.

04.03.2020
Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TschNVO) – Entscheidung im Bundesrat erneut verschoben
Schwein

Info Schwein

Bei der gestern stattgefundenen Bund-Länder-Besprechung zur Änderung der TSchNVO konnten nicht alle Diskussionspunkte geklärt werden. Dem Vernehmen nach gibt es insbesondere beim Thema „Ausstrecken der Beine“ und „Übergangsfristen“ noch Gesprächsbedarf. Die Entscheidung soll nun in der Sitzung des Bundesrates am 15. Mai fallen. Aus Sicht des DBV brauchen die Sauenhalter endlich Klarheit und Verlässlichkeit für die zukünftige Entwicklung ihrer Betriebe. Dazu gehört eine zeitnahe Entscheidung im Bundesrat – mit Augenmaß!

„Die Sauenhaltung muss auch in Deutschland eine Zukunft haben. Dieser Zweig der Branche darf nicht weiter ins Ausland verlagert werden. Ohne praktikable Regelungen, Erleichterungen beim Bau- und Umweltrecht, ausreichende Übergangsfristen und finanzielle Förderung werden die Betriebe in Deutschland keine Chance im europäischen Wettbewerb haben.“, so DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken.

03.03.2020
Empfehlungen des FLI zur Biosicherheit von Geflügelbetrieben:
Geflügel

Info Geflügel

• Überprüfung, Optimierung und konsequente Umsetzung strenger Biosicherheitsmaßnahmen in Großbetrieben unter Nutzung verfügbarer Checklisten (https://risikoampel.uni-vechta.de/plugins.php/aisurveyplugin/ai/survey?disease_id=1)

• Umsetzung der Mindest-Biosicherheitsmaßnahmen in Kleinhaltungen (https://www.openagrar.de/servlets/MCRFileNodeServlet/openagrar_derivate_00000891/Merkblatt-AI_2016-11-25.pdf), zoologischen Gärten, Tierparks und –heimen entsprechend der Geflügelpest Schutzverordnung (https://www.gesetze-im-internet.de/geflpestschv/)

• Erhöhte Wachsamkeit für ein schnelles Erkennen von Verdachtsfällen bei Geflügel und unverzügliche Einleitung der diagnostischen Abklärung hinsichtlich HPAIV

• Überprüfung der Durchführbarkeit der in den Krisenplänen für den Seuchenfall vorgesehenen Maßnahmen und Aktualisierung der Pläne, soweit erforderlich

• Vorsicht beim Verbringen von Geflügel aus betroffenen Regionen

• Sorgfältige Reinigung und Desinfektion von Fahrzeugen und Gerätschaften, die aus betroffenen Regionen nach Deutschland verbracht werden

• Vermeidung von Personenkontakten in Geflügelbetrieben, die sich in betroffenen Regionen befinden und ggf. Einhaltung von Karenzzeiten, s.u.) 

• Meldung verendeter oder kranker Wildvögel an die zuständige Veterinärbehörde

• Intensivierung des passiven und aktiven Wildvogelmonitoring mit Schwerpunkt auf Wasser- und Greifvögeln (z.B. Totvogelbeprobungen, Kotbeprobungen an Wasservogelsammelplätzen)

• Minimierung von Kontaktmöglichkeiten zwischen Geflügel und wilden Wasservögeln und natürlichen Gewässern (z.B. Abdecken von Feuerlöschteichen auf dem Betriebsgelände etc.)

• Beschränkung von Fahrzeug- und Personenverkehr in Geflügelbeständen auf das unerlässliche Maß; Tierärzte und andere Personen, die berufsmäßig Geflügelbestände besuchen, sollten eine Karenzzeit von mindestens 72 Stunden einhalten, nachdem sie einen Bestand betreten haben, in dem klinische Anzeichen oder Verluste darauf hindeuten, dass HPAI ausgebrochen sein könnte. 

• Diagnostische Überwachung von Wassergeflügelhaltungen (z.B. tägliche Sammeltupfer von verendeten Wassergeflügel), um ein möglicherweise unerkanntes Zirkulieren von HPAIV frühzeitig festzustellen

• Kein Kontakt von Jägern, die mit Federwild oder deren Ausscheidungen in Berührung gekommen sind, zu Geflügel

• Vermeidung des direkten Kontakts von Personen und Haustieren zu toten oder kranken Wildvögeln

• Die Lebensmittelorganisation der EU (European Food Safety Authority, EFSA) bietet vierteljährig einen frei zugänglichen Bericht (auf Englisch) zur Ausbrüchen bei Geflügel und Fällen bei Wildvögeln unter folgendem Link an: https://www.efsa.europa.eu/en/publications/?f%5B0%5D=sm_field_so_type%3Ascientific_report_post_11

03.03.2020
Aktualisierte Risikoeinschätzung des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI)
Geflügel

Info Geflügel

Aufgrund des Ausbruchsgeschehens von Hochpathogener Aviärer Influenza (HPAIV) vom Subtyp H5N8 in Mittel- und Osteuropa und aufgrund eines Ausbruchs der Geflügelpest in Deutschland hat das FLI seine „Risikoeinschätzung zum Auftreten von HPAIV H5 in Deutschland“ am 19.02.2020 aktualisiert.

In Deutschland wurde am 07.02.2020 der Ausbruch der Geflügelpest (H5N8) in einer kleinen gemischten Geflügelhaltung u.a. mit Hühnern, Enten und Gänsen in Baden-Württemberg gemeldet. Bei dem betroffenen Geflügelbestand handelte es sich um eine Auslaufhaltung in der Nähe eines Fließgewässers, so dass ein Viruseintrag durch wildlebende Wasservögel als wahrscheinliche Ursache vermutet wird.

Nach Einschätzung des FLI ist die Gefahr der Einschleppung HPAIV H5N8 in Nutzgeflügelbestände in Deutschland insgesamt als mäßig einzustufen. Gleichwohl birgt das Teilen von gemeinsamen Wasserflächen zwischen wild lebenden Wasservögeln (Enten, Schwänen und Gänsen) und Nutzgeflügel ein sehr großes Risiko der Viruseinschleppung. Daher sind Biosicherheitsvorkehrungen insbesondere in Freilandhaltungen unbedingt einzuhalten.

Die komplette Risikoeinschätzung mit den Empfehlungen finden Sie hier: https://www.openagrar.de/servlets/MCRFileNodeServlet/openagrar_derivate_00027167/FLI-Risikoeinschaetzung-HPAI_H5_2020-02-19.pdf

03.03.2020
Sauenhaltung muss Zukunft in Deutschland haben, DBV fordert Änderungen bei Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung mit Augenmaß
Schwein

Info Schwein

Der Deutsche Bauernverband appelliert an die Staatssekretäre der Bundesländer, anlässlich der heutigen Besprechung zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung die Sauenhalter in Deutschland zu unterstützen. Der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, Bernhard Krüsken, fordert eine Änderung der Verordnung mit Augenmaß: „Die Sauenhaltung muss auch in Deutschland eine Zukunft haben. Dieser Zweig der Branche darf nicht weiter ins Ausland verlagert werden. Ohne praktikable Regelungen, Erleichterungen beim Bau- und Umweltrecht, ausreichende Übergangsfristen und finanzielle Förderung werden die Betriebe in Deutschland keine Chance im europäischen Wettbewerb haben.“

Seit 2010 haben über 50 Prozent der sauenhaltenden Betriebe in Deutschland aufgegeben. Im selben Zeitraum ist der Ferkelimport nach Deutschland weiter angestiegen: Allein aus Dänemark und den Niederlanden werden pro Jahr über 11 Millionen Ferkel nach Deutschland importiert.

https://www.bauernverband.de/presse-medien/pressemitteilungen/pressemitteilung/sauenhaltung-muss-zukunft-in-deutschland-haben

28.02.2020
Neue GOT in Kraft getreten
Geflügel

Info Geflügel

Die geänderte Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) ist am 14. Februar 2020 in Kraft getreten und wurde u. a. um eine pauschale Notdienstgebühr in Höhe von 50 Euro ergänzt. Künftig wird es dem Tierarzt ebenfalls ermöglicht, im Notdienst bis zum 4-fachen Gebührensatz abzurechnen, anstatt wie bisher maximal zum 3-fachen Satz. Darüber hinaus wurde in der GOT genau festgelegt, zu welchen Zeiten die neuen Notdienstgebührensätze anfallen.

Die Bundestierärztekammer hat für Tierhalter ein Merkblatt erstellt, das diese Änderung erklärt. Sie finden diese Informationen unter: https://www.bundestieraerztekammer.de/presse/2020/02/GOT-Notdienstgebuehr.php .

28.02.2020
Geflügelmarkt abwartend
Geflügel

Info Geflügel

(AMI/MEG) Die Verbraucher griffen im Februar kontinuierlich zu Geflügelfleisch. Die Nachfrage ging jedoch nicht über das saisonübliche Niveau hinaus. Der Ausbruch der AI in einer Hobbyhaltung in Baden-Württemberg führte dazu, dass einige Drittländer die Importe aus Deutschland stoppten. Gravierende Marktverschiebungen gingen davon nicht aus, auch da es teils zu einer Regionalisierung der Embargos kam. Allemal konzentriert sich der deutsche Export auf EU-Staaten. Ausbrüche der ASP in benachbarten Ländern sowie in China beeinflussen die Märkte. Die VEZG-Notierung für Schweine zog im Februar spürbar an. Dies förderte das Interesse der Verarbeiter an Geflügel. Insbesondere Putenschenkel wurden als Substitut rege nachgefragt. Das Angebot an Hähnchenschenkel hat sich verknappt. Im Februar ergaben sich im Schnitt dafür etwas höhere Großhandelspreise. Die Forderungen für Hähnchenbrustfleisch blieben meist stabil. Der Importdruck aus Polen hat sich verstärkt, da die polnischen Geflügelfleischexporte AI-bedingt von etlichen Drittländern gesperrt wurden.

28.02.2020
Eiermarkt freundlicher
Geflügel

Info Geflügel

(AMI/MEG) Nachdem der Eiermarkt im Januar nicht in das sonst übliche „Januarloch“ gefallen war und stabil aus dem Monat hervorging, konnte er im Februar an Festigkeit gewinnen. Die Nachfrage von Seiten des LEHs war kontinuierlich. Ab Mitte des Monats kam es zu einer deutlichen Nachfragebelebung, nur während der Karnevalszeit zeigte sich der Markt in einigen Regionen Deutschlands etwas ruhiger. Nach den Karnevalstagen nahm der Eiermarkt weiter Fahrt auf. Den gesamten Monat wurde der Markt von den Verarbeitern und den Färbereien gestützt. Entsprechend groß war die Nachfrage nach weißen M-Eiern. Zu Beginn des Monats trafen Angebot und Nachfrage in allen Haltungsformen und Gewichtsklassen ausgeglichen aufeinander. Gegen Ende des Monats war das Angebot wieder gut bedarfsdeckend. Mit Blick auf Ostern hatten bereits etliche Neueinstallungen stattgefunden. Die Preise für Industrieware zogen bereits zu Beginn des Februars an, diese Tendenz setzte sich im gesamten Februar über fort.