Info Geflügel
Auf dem neusten Stand
Lokales aus dem Kreisverband
Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.
Aktuelles aus dem Kreisverband
Aktuelles aus dem Landesverband
06.03.2020
Neue QS-Checklisten zur Eigenkontrolle Geflügel
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Den tierhaltenden Betrieben im QS-System stehen ab sofort überarbeitete Checklisten für ihre betriebliche Eigenkontrolle zur Verfügung. Damit lassen sich die jährlichen Eigenkontrollen noch einfacher praktizieren, so dass die Betriebe Zeit sparen und gleichzeitig damit für das Audit und auch eine amtliche Kontrolle gut vorbereitet sind. Die QS-Checklisten für Geflügel haltende Betriebe finden Sie unter:
https://www.q-s.de/dokumentencenter/dc-lw-gefluegelmast.html
06.03.2020
OIE-Bericht zum Einsatz von Antibiotika bei Tieren Geflügel
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Die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) hat den vierten Bericht über Antibiotika zur Anwendung bei Tieren veröffentlicht. Insgesamt haben sich daran 153 Länder beteiligt. 118 Länder haben dabei Daten zum quantitativen Einsatz von Antibiotika bei Tieren geliefert. Die OIE hebt hervor, dass von 2018 zu 2019 die Zahl der Länder, die den Einsatz von Antibiotika als Wachstumsförderer verboten haben, weiter gestiegen ist. Inzwischen ist der Einsatz von Antibiotika zu diesem Zweck in 77 % der beteiligten Länder verboten (2018 waren es noch 73%). Die weltweiten Daten aus dem Jahr 2016 zeigen, dass besonders der Einsatz von Tetrazyklinen weit verbreitet ist. Hierfür wurden Daten von 93 Ländern ausgewertet. Mehr als ein Drittel der eingesetzten Antibiotika waren Tetrazykline, gefolgt von Penicillinen (16,4%) und Makroliden (10,9 %). Anhand der gemeldeten Daten wurde für vier Weltregionen ein Indikator errechnet, um den Einsatz vergleichbar zu machen. Dabei wurde errechnet, wie viel Milligramm (mg) Antibiotika Tier in kg eingesetzt wurden. Dabei zeigte sich der höchste Einsatz in Asien, in Fernost und Ozeanien gefolgt von Europa, Amerika und Afrika. Den OIE-Bericht (in englischer Sprache) finden Sie unter:
06.03.2020
Terminmärkte vom 06.03.2020 Pflanzen
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06.03.2020
Unwägbarkeiten bei der Kartoffellagerung Pflanzen
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Bereits seit Juni 2019 ist klar, dass es für den, in der Kartoffellagerung eingesetzten, Keimhemmer Chlorpropham keine erneute Zulassung geben wird. Mit der Durchführungsverordnung (EU) 2019/989 hat die Europäische Kommission das Ende der Genehmigung von Chlorpropham auf den 8. Juli 2019 festgesetzt. Die Verordnung regelt außerdem die Abverkaufsfrist, welche mit dem 31. Januar bereits endete, sowie die Aufbrauchfrist bis zum 08. Oktober 2020.
Problematisch bei diesem Wirkstoff ist seine sehr hohe Persistenz. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) erklärt, dass sich in Lägern, in denen Chlorprophamn angewendet wurde, genügend Wirkstoff befindet, um auch Jahre später darin eingelagerte Waren zu kontaminieren. Derzeit diskutieren die EU-Mitgliedstaaten noch darüber, welcher Rückstandshöchstgehalt die Kontamination von Kartoffeln in Kartoffellägern nach früheren Verwendungen von Chlorpropham ausreichend abdeckt. Die Festlegung eines temporären Rückstandshöchstgehaltes ist noch ausstehend.
Die Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft (UNIKA) geht davon aus, dass die deutsche Kartoffelwirtschaft zukünftig rund 33 Mio. Euro in die Reinigung von Lagerhallen investieren muss, um die Verschleppung von Rückständen des Wirkstoffs zu vermeiden. Für die Reinigung von Kartoffel Lägern wird aktuell ein Leitfaden erarbeitet.
Alternative Präparate für die Keimhemmung sind vorhanden und auch wirksam, sie jedoch einerseits bedeutend teurer als die bisher angewandten Mittel, andererseits verursachen einige Präparate sehr intensive Gerüche die letztendlich auch die Ware beeinflussen. Zudem sind alle Mittel sehr stark flüchtig, sodass sie nur in speziellen Hallen, die besonders dicht sind, eingesetzt werden können. In der Lagersaison 2020/21 wird daher ein besonderes Augenmerk auf der Keimhemmung liegen und, mehr als zuvor, als Teil der gesamten Anbaustrategie zu betrachten sein.
Eine weitere Herausforderung könnte sich bei der Sikkation der Kartoffelbestände ergeben. Durch das Zulassungsende von Deiquat als Wirkstoff in Pflanzenschutzmitteln (im Handel u.a. als ‚Reglone‘ vertrieben) werden hier von den Anbauern vielerlei praktische Experimente nötig sein, um optimale Wirkungsgrade mit Hilfe von mechanischem Schlegeln und der Anwendung alternativer Produkte zu erzielen.
06.03.2020
Weizen verliert weiter an Wert Pflanzen
Info Pflanze
Die US-Weizenkurse haben in den vergangenen Handelstagen Federn gelassen. Mit einem Schlussstand von umgerechnet 172 €/t verfehlen sie die Vorwochenlinie um 11 und den Stand von vor zwei Wochen sogar um 21 €/t. Zwei Faktoren schicken die US-Weizenkurse seit zwei Wochen auf Talfahrt: zum einen die Ausbreitung des Corona-virus rund um den Globus. Damit gehen Sorgen um die globale Konjunkturentwicklung, die Exportnachfrage, Handelsaktivitäten und Logistik einher. Zum anderen erzeugt das überreichliche globale Weizenangebot Druck auf die Notierungen. Die bärischen Impulse setzte hier vor allem die jüngste Schätzung des Internationalen Getreiderats (IGC) zur Weizenerzeugung. Er geht von einer weltweiten Weizenerzeugung 2020/21 von 769 Mio. t aus, was Rekordniveau wäre.

Die Pariser Weizenkurse sind in der Berichtswoche zwar nicht ganz so deutlich abgestürzt wie die Notierungen in Chicago, dennoch büßten sie an Wert ein und schlossen zuletzt mit 187,5 €/t. Thema Nummer eins ist auch hier die globale Ausbreitung des Coronavirus. Marktteilnehmer halten sich aufgrund der Angst einer weltwirtschaftlichen Abschwächung zurück, es finden nur wenige Geschäfte statt.
05.03.2020
EU führt knapp stabile Mengen an Rindern und Rindfleisch aus Milch und Rind
Info: Milch/Rind
(AMI) – Gegenüber dem Vorjahr wurden im Jahr 2019 nahezu unveränderte Mengen an Rindern und Rindfleisch aus der EU exportiert. Von Januar bis Dezember 2019 lagen die ausgeführten Mengen bei knapp 883.000 t und damit nur 0,9 % unter den Werten des Vorjahres. Teilweise kann dieser leichte Rückgang durch eine moderat geringere Rindfleischerzeugung in der EU erklärt werden. Der Hauptexporteur der EU Spanien führte dabei zuletzt geringere Mengen aus. Noch stärker sanken die Lieferungen aus Polen und Kroatien. Andere Länder wie Frankreich, Irland und die Niederlande bauten dagegen die Ausfuhren sehr stark aus. Bei den Zielländern spielen Algerien, Israel und der Libanon die wichtigsten Rollen. Insbesondere bei den Lieferungen in den Libanon handelt es sich um Rinder. Sehr stark reduziert wurden die Transporte in die Türkei mit einem Rückgang um mehr als die Hälfte.
05.03.2020
Tummel – Neue Abrechnungsmaske Schwein
Info Schwein
Der Schlachthof Tummel verwendet seit dem 27.02.20 eine neue Abrechnungsmaske. Die Übergewichtsgrenze wurde von 105 auf 107 kg SG angehoben, Untergewichte werden schon ab 90 kg SG (vorher 88 kg SG) bestraft. Die Bäuche werden insgesamt etwas besser bezahlt, außerdem entfällt die Obergrenze beim Bauchgewicht (vorher 16 kg). Schinkengewichte zwischen 20,5 und 21 kg werden minimal besser bezahlt, mittlere und schwere Lachse werden etwas schlechter bezahlt. Die Indexpunkte verändern sich durch diese Anpassungen nur minimal. Bei Fragen oder Interesse an den Auswertungen wenden Sie sich an Christa Niemann, DBV, Tel. 0251-4175-150 oder christa.niemann@wlv.de.
05.03.2020
Neue QS-Checklisten zur betrieblichen Eigenkontrolle Schwein
Info Schwein
Den tierhaltenden Betrieben im QS-System stehen ab sofort überarbeitete Checklisten für ihre betriebliche Eigenkontrolle zur Verfügung. Damit lassen sich die jährlichen Eigenkontrollen noch einfacher praktizieren, so dass die Betriebe Zeit sparen und gleichzeitig damit für das Audit und auch eine amtliche Kontrolle gut vorbereitet sind. Die QS-Checkliste für Schweinehalter finden Sie unter: https://www.q-s.de/dokumentencenter/dc-lw-schweinehaltung.html
05.03.2020
Seminar Milchpreisabsicherung – noch wenige Plätze frei Milch und Rind
Info: Milch/Rind
Unter dem Titel „Praktischer Umgang mit Milchterminkontrakten“ findet am 13. März im Landvolkhaus in Hannover ein Tagesseminar statt (siehe auch Infobrief Milch/Rind 006-2020). Das Seminar wird durch das ife-Institut für Ernährungswirtschaft zusammen mit den Partnern EEX, DBV, DRV und der H. Jürgen Kiefer GmbH veranstaltet und über den Förderungsfonds der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert. Wer noch kurzfristig Interesse an der Teilnahme hat, kann sich unter diesem Link informieren und anmelden.