Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

12.06.2020
Milchmarkt
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI, ZMB) – Die saisonale Spitze der Milchanlieferung scheint in der 22. KW überschritten zu sein. Es wurden 0,5 % weniger Milch als in der Vorwoche angeliefert. Damit lag die Anlieferung 1 % über dem Vorjahresniveau. Die Nachfrage auf dem Buttermarkt stellt sich ruhig bis stabil dar. Nach dem Anheben der Herstellerpreise für abgepackte Butter auf 3,16 – 3,24 €/kg seit letzter Woche wurden nun auch die Verbraucherpreise im Lebensmitteleinzelhandel angehoben. Für Blockbutter gehen die Preisvorstellungen zwischen Verkäufern und Käufern momentan auseinander. Die Notierungen stiegen auf 3,10 – 3,20 €/kg. Auf dem Käsemarkt wird eine einsetzende Erholung sichtbar. Impulse kommen aus dem Export und dem Food Service. Die Schnittkäsepreise ziehen aktuell an. Die Pulvermärkte verlaufen ruhig bei unverändertem Preisgefüge.

Mit Stand vom 07.06.2020 wurden für die Private Lagerhaltung seit Anfang Mai EU-weit 9.114 t Magermilchpulver, 43.458 t Butter und 42.167 t Käse angemeldet. Darauf entfallen auf Deutschland 4.677 t Magermilchpulver, 9.387 t Butter und 648 t Käse.

12.06.2020
QM-Milch berät Weiterentwicklung
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Der QM-Fachbeirat tagte in dieser Woche zur angestrebten Weiterentwicklung von QM-Milch. Auf Basis der im Mai veröffentlichten Absichtserklärung zwischen DBV, DRV, MIV und dem BVLH wurde der Fahrplan für entsprechende Maßnahmen festgelegt. Schwerpunkte sind die vorgesehene Auslobungsfähigkeit von QM-Milch auf Milchprodukten und die Entwicklung eines optionalen Zusatzmoduls mit höheren Tiergesundheits- und Tierwohlkriterien.

12.06.2020
Anbindehaltung im Bundesrat auf der Agenda
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Bund und Länder ringen weiter um Tierschutz-Vorschriften für Zuchtsauen. Im Schlepptau dieser Verhandlungen im Bundesrat befindet sich weiterhin auch der Vorschlag, im gleichen Atemzug mit der vorgesehenen Anpassung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung die ganzjährige Anbindehaltung von Rindern de facto ohne Übergangszeitraum zu verbieten. Das BMEL hat bereits mitgeteilt, dass man dies als Verkündungshindernis der gesamten Verordnung sehen würde, den Vorschlag also nicht mitträgt. Durch das abermalige Verschieben der Abstimmung bleibt jedoch auch die Lage für die Rinderhalter weiterhin unklar.

12.06.2020
Ernährungsreport verdeutlicht Wertschätzung
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Ende Mai hat Landwirtschaftsministerin Klöckner den Ernährungsreport 2020 vorgestellt. Im Zuge der Corona-Pandemie haben Lebensmittel aus der Region an Bedeutung gewonnen, die Wertschätzung der Landwirtschaft ist gestiegen und die deutliche Mehrheit spricht sich für ein staatliches Tierwohlkennzeichnungssystem aus. DBV-Präsident Rukwied: „Wir Bauern wollen die Bevölkerung mit hochwertigen regionalen Lebensmitteln versorgen und gleichzeitig noch mehr für Umwelt, Klimaschutz und Tierwohl tun. Es muss aber allen bewusst werden, dass das nicht zum Nulltarif geht“.

12.06.2020
EU exportiert geringere Mengen an Rindern und Rindfleisch
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI) – Im ersten Quartal von 2020 verringerten sich die Ausfuhren von Rindern und Rindfleisch aus der EU gegenüber dem Vorjahr um 6 %. Dieser Rückgang kann teilweise durch eine moderat geringere Rindfleischerzeugung in der EU erklärt werden. Mit einem Anteil vom knapp einem Drittel war dabei Irland mit Abstand der wichtigste Exporteur für Rindfleisch der EU, auch wenn sich dessen Ausfuhren deutlich verringerten. Noch stärker sanken die Lieferungen aus Frankreich. Der Grund dafür ist unter anderem im verringerten französischen Rinderbestand zu finden. Andere Länder wie Italien und Deutschland bauten dagegen ihre Ausfuhren aus. Bei etwa einem Drittel der Exporte handelt es sich um Nutz- und Zuchtrinder. Ein großer Teil von ihnen findet in Algerien und im Libanon sein Ziel, wo besonders Zuchttiere aus der EU gefragt sind.

12.06.2020
Angebot an Schlachtkühen weiter klein
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI) – Wie schon in den vergangenen Wochen bleibt das Angebot an Schlachtkühen überschaubar. Trotz der Feiertage wird häufig sogar von knappen Stückzahlen gesprochen. Die Nachfrage ist ungebrochen rege. Entsprechend ziehen die Preise in der zweiten Juniwoche erneut leicht an. Bei den Jungbullen geraten die Preise dagegen moderat unter Druck. Die Käufer sind inzwischen nicht mehr bereit festere Preise zu zahlen und fordern häufig sogar Abschläge. Gleichzeitig gibt es dabei durchaus größere regionale Unterschiede, weshalb sich die Preisrückgänge in Grenzen halten.

12.06.2020
Deutsche Herstellung von Bio-Milchprodukten steigt
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI) – Die Herstellung von ökologischen Milchprodukten in Deutschland liegt nun für das erste Quartal 2020 anhand der Milchstatistik der BLE vor. Demnach liegt nach den bisherigen Zahlen die Bio-Milcherzeugung mit insgesamt 108,7 t um fast 13 % über dem Vorjahr. Bei Bio-Butter hat sich die Produktionsmenge mit der großen Märzmenge nun immerhin in ein leichtes Plus von 0,5 % gewandelt. Im ersten Quartal des aktuellen Jahres stieg die Menge an Käse aus ökologisch Erzeugung um über 9 %. Die veröffentlichten Werte beruhen auf den übermittelten Angaben der meldepflichtigen Betriebe an die BLE und sind zum Teil noch vorläufig.

12.06.2020
Brot- und Futtergetreidemarkt
Pflanzen

Info Pflanze

Während an den Terminbörsen nach wie vor die Wettermärkte die Kursentwicklung fest im Griff haben und für schwankende Notierungen sorgen, bleibt es am Kassamarkt ruhig. An der ausgewogenen Marktlage – wenig Angebot, wenig Nachfrage – hat sich gegenüber den vergangenen Wochen wenig geändert. Die Aussichten auf die Ernte 2020 haben sich mit den jüngsten Regenfällen, der nahezu im gesamten Bundesgebiet gefallen sind, etwas verbessert. Die Kassapreise zeigen sich insbesondere für alterntige Liefertermine eher statisch.


Brotweizen wird franko Hamburg unverändert mit 198 €/t bewertet, franko Niederrhein und Westfalen mit 199 €/t. Demgegenüber sind die Kassapreise zur Lieferung ab Oktober schon mehr in Bewegung. Am Niederrhein und in Westfalen liegen die Brotweizenpreise durchschnittlich bei 192 €/t, gleiches gilt für Niedersachsen. Während zwischen alter und neuer Ernte bei Brotweizen noch 7 €/t Preisunterschied auszumachen sind, wird Brotroggen mit 170 €/t franko identisch bewertet.

12.06.2020
Günstige US-Vegetationsbedingungen drücken Notierungen in Chicago und Paris
Pflanzen

Info Pflanze

Die US-Weizenkurse sind seit der vergangenen Woche unter Druck geraten. Sie liegen aktuell mit umgerechnet 161 rund 9 €/t unter der Vorwochenlinie. Auslöser sind vor allem die Witterungsbedingungen in den USA, da die hohen Temperaturen und die Trockenheit in vielen Teilen der südlichen Ebenen dazu geführt hat, dass die Reife beschleunigt wurde und damit auch die Ernte. Es wurden bereits 7 % der Felder gedroschen, ein Fortschritt von 4 Prozentpunkten gegenüber Vorwoche. Dieses Ergebnis entspricht dem Fünfjahresdurchschnitt. Unverändert zur Vorwoche wurde der Zustand der Feldbestände bewertet: 51 % in gutem bis ausgezeichneten Zustand. Auch die Weizenkurse in Paris haben zuletzt nachgegeben. Die Kursrückgänge stehen einerseits in Zusammenhang mit den schwächeren Kursen in Chicago andererseits verringert der auf Wochensicht festere Euro die Absatzchancen von EU-Weizen am Weltmarkt. Bärischen Einfluss haben außerdem die verbesserten Witterungsbedingungen in wichtigen EU-Weizenanbauregionen. Dortige Regenfälle kommen den durch Trockenheit angeschlagenen oder bereits geschädigten Feldbeständen zugute. Für den Rest der Woche sind in Westeuropa, einschließlich Frankreich, weitere Schauer vorhergesagt. Weiterer Druck auf die Pariser Weizenkurse geht von der kräftigen Anhebung der australischen Ernteschätzung 2021 um 25 % aus. Das australische Agrarministerium Abares avisiert 26,7 Mio. t gegenüber 21,3 Mio. t im März