Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

25.09.2020
DBV-Position zur Agrarministerkonferenz
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Anlässlich der Agrarministerkonferenz Ende dieser Woche erwartet DBV-Präsident Rukwied, dass bei der GAP-Reform die Anliegen der Landwirte berücksichtigt werden: „Das für beide Säulen zur Verfügung stehende Budget muss sinnvoll verwendet werden. Bei den Umweltmaßnahmen ist darauf zu achten, dass diese einkommenswirksam und bürokratiearm sind. Mit den Eco-Schemes sehen wir Chancen für einen Ansatz, mit dem die Landwirte zusätzliche Umweltleistungen erbringen und einen Einkommensbeitrag erzielen können.“ Weitere DBV-Anliegen finden Sie hier.

25.09.2020
QM-Milch: LEH nun auf Augenhöhe am Tisch
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Im Mai 2020 haben die Trägerverbände von QM-Milch sowie der Bundesverband des LEH (BVLH) festgehalten, QM-Milch zu einem auslobungsfähigen System weiterzuentwickeln sowie ein Zusatzmodul mit höheren Tierwohlstandards auszuarbeiten. Um die Vorhaben zur Umsetzung zu bringen, ist der LEH auf Augenhöhe in die Arbeiten einzubeziehen. Hierzu hat die Mitgliederversammlung des QM-Milch e.V. diese Woche die notwendigen Satzungsänderungen vorgenommen sowie den Geschäftsführer des BVLH in den Vereinsvorstand gewählt.

25.09.2020
Branchenkommunikation: Abfrage startet
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Inhalte, Finanzierung und Organisation einer nationalen Branchenkommunikation wurden in den vergangenen Tagen Molkereien, Milchbauern und Landesorganisationen vorgestellt. In der kommenden Woche werden die Molkereien, die als Flaschenhals für die Finanzierung dienen sollen, von den Präsidenten von DBV, DRV und MIV angeschrieben bzgl. der Bereitschaft zur Mitfinanzierung. Mitte Oktober steht dann die Entscheidung, ob eine Branchenkommunikation an den Start geht. 

25.09.2020
Geringe Nachfrage nach Schlachtkühen
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI) – Das Angebot an männlichen und weiblichen Rindern fällt, ähnlich wie schon in den vergangenen Wochen, unterdurchschnittlich aus. Gleichzeitig ist die Nachfrage nach Schlachtkühen verhalten bis schwach, selbst die begrenzten Mengen sind häufig nur mit Mühe zu vermarkten. Gerade im Bereich der weiblichen Kategorien ordern die Schlachtunternehmen wenig Ware und halten den Preisdruck, trotz der deutlichen Rückgänge der vergangenen Wochen, weiter aufrecht. Jungbullen werden dagegen stetig nachgefragt. Gleichzeitig ist die Abgabebereitschaft der Bullenmäster begrenzt, da vielfach die Maisernte vor der Vermarktung Vorrang hat. Für Jungbullen werden dementsprechend gegenüber der Vorwoche unveränderte Preise erzielt. 

25.09.2020
ASP – Hinweise zu Entschädigungsleistungen im Fall angeordneter Bewirtschaftungs-beschränkungen
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(Landvolk) – Mit dem ersten Fall der ASP in Deutschland stellen sich aktuell Fragen, inwieweit durch staatliche Anordnungen wie zum Beispiel Bewirtschaftungsbeschränkungen (z. B. Ernteverbote) und Anordnungen zur Anlegung von Jagdschneisen auf landwirtschaftlichen Flächen Aufwendungs- und Schadensersatzansprüche der betroffenen Landwirte und Grundeigentümer bestehen. Der Gesetzgeber entschädigt die durch behördliche Anordnungen entstehenden Schäden sehr weitgehend. Dies dient der gemeinsamen Seuchenbekämpfung. Danach besteht ein Anspruch auf Erstattung von erlittenen Vermögensschäden. Ein Vermögensschaden ist dabei grundsätzlich jede Einbuße an Geld und Geldwert. Der „gewöhnliche Verlust“, also der durchschnittliche, ist zu ersetzen, kein „voller Schadensersatz“. Der Anspruch der Höhe nach ist nicht auf den Deckungsbeitrag begrenzt. Der erstattungsfähige Schaden ergibt sich vielmehr für jeden Einzelfall auf Basis des „nachweisbaren“ Schadens. Weitere Vermögenseinbußen können bestehen in Verlust von Sachen (bspw. Getreide auf dem Feld), Verdienstausfall, sonstigen Einnahmeausfällen. Außergewöhnliche Gewinnchancen oder mittelbare Schäden werden dagegen nur in beschränktem Maße („unbillige Härte“) berücksichtigt. Ein etwaiges Mitverschulden des Anspruchstellers mindert den Erstattungsanspruch. Grundsätzlich gibt es Versicherungslösungen zur Absicherung möglicher Schäden durch Ernteverbote und Nutzungsbeschränkungen. Der Abschluss einer solchen Police ist aber nicht für jeden Betrieb gleichermaßen sinnvoll. Einen ausführlichen Artikel zum Thema finden Sie in der aktuellen LAND & FORST Ausgabe 39/2020.

25.09.2020
Bio-Milchimitate wachsen im aktuellen Jahr erheblich
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI) – Die privaten Einkäufe von Bio-Milchimitaten sind in den ersten 8 Monaten 2020 sogar noch stärker gewachsen als die Milchprodukte selbst. Schon 2019 erlebten die Milchersatzprodukte auf Pflanzenbasis einen deutlichen Aufschwung. Während noch vor 5 Jahren in der Mehrzahl Sojaprodukte am Markt waren, haben inzwischen andere Pflanzendrinks das Zepter übernommen und Soja als Rohstoff zurückgedrängt. Erst 2020 haben die Haushalte auch wieder etwas mehr Sojagetränke gekauft, und das ausschließlich in den Vollsortimentern. Alle anderen Einkaufsstätten hatten weniger Sojagetränke gelistet und damit weniger verkauft. Viel stärker gewachsen sind dagegen Drinks insbesondere aus Hafer, aber auch aus Dinkel, Mandeln, Reis und verschiedensten Rohstoffen. Insbesondere Hafer und Dinkel profitieren von der heimischen Herkunft der Rohstoffe. Insbesondere die Discounter haben ihr Angebot ausgeweitet und ihren Verkauf in den ersten 8 Monaten 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum fast verdoppelt. Knapp die Hälfte der pflanzlichen Bio-Drinks verkaufen die Vollsortimenter, 30 % Anteil am Markt haben die Discounter. Knapp 20 % entfallen auf die Drogeriemärkte. Wie auch bei Fleischersatz halten sich der Naturkosthandel und die Direktvermarktung bei den Pflanzendrinks zurück und haben nur einen Marktanteil von 6 %.

25.09.2020
Anhaltender Druck am Geflügelmarkt
Geflügel

Info Geflügel

(AMI/MEG) Auch der September brachte keine Entspannung des Geflügelfleischmarktes. Die Absätze im Lebensmitteleinzelhandel übertrafen nicht mehr so deutlich das Vorjahresniveau wie in den Monaten März bis Juli 2020. Die Umsätze im Gastgewerbe erreichten offensichtlich noch nicht den vor Corona gewohnten Level. Gleichzeitig war der Markt umfangreich mit Ware versorgt, was teils auch auf höhere Importe zurückzuführen war. Mit Sorge blickt die Geflügelbranche auch auf die aktuelle Situation am Schweinemarkt. Nach dem Auftreten der ASP in Deutschland geriet dieser Markt unter Druck. Die Corona bedingten Verschiebungen am Geflügelmarkt überlagerten im September jedoch etwaige ASP-Effekte. Das Angebot an ganzen Hähnchenschlachtkörpern steht der Nachfrage im Schnitt ausgeglichen gegenüber. Premiumprodukte mit höheren Tierschutzstandards oder besonderer Fütterung wurden stärker nachgefragt als im Vorjahr. Reichlich versorgt war der Markt mit Hähnchenteilen, so gaben die Schlachtereiabgabepreise für lose gehandelte Ware etwas nach. Der Druck am deutschen Putenmarkt setzte sich fort.

25.09.2020
ITW-Projektgruppe Geflügel
Geflügel

Info Geflügel

Mit Start in die Phase 3 beteiligen sich verbindlich 20 Schlachtunternehmen und 14 Vermarkter mit gut 80 Prozent Geflügelfleisch als ITW-Ware an der Initiative Tierwohl. 2.551 Geflügelhalter mit 603 Millionen Tieren haben seit 2015 zusammen 16.968 Audits bestanden (nur 101 Prüfungen nicht bestanden). Das ist ein sehr gutes Ergebnis. Häufigste KO-Kriterien waren Platz und Beschäftigungsmaterial. Ziel bleibt, so viel ITW-Ware wie möglich zu den höheren Anforderungen zu vermarkten. Dazu wurde ein Beschluss zum Ausschluss von Trittbrettfahrern getroffen. Die Unternehmen der Geflügelwirtschaft werden mit der Warenlieferung eine Zusicherung über die Einhaltung der ITW-spezifischen Tierwohlkriterien nur gegenüber den Unternehmen abgeben, die an der ITW teilnehmen. ITW-Ware wird an Abnehmer, die nicht an der ITW teilnehmen, als konventionelle Ware ohne eine Zusicherung spezifischer Tierwohlkriterien vermarktet.