Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

30.09.2020
Brandenburger Landtag debattierte über ASP
Schwein

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Am 24.09.2020 debattierte der Landtag Brandenburg über die Möglichkeiten zur Eindämmung der ASP und Unterstützung der Betroffenen. Das Land Brandenburg errichtet mit dem Landkreis Spree-Neiße einen festen Zaun entlang der Neiße. Dieser ersetzt den mobilen Zaun, der Ende 2019 aufgestellt wurde. Es wurde jedoch darauf verwiesen, dass ein Zaun in den Landkreisen Spree-Neiße und Oder-Spree nicht ausreicht, sondern dieser entlang der gesamten deutsch-polnischen Grenze errichtet werden müsse. Ebenfalls als notwendig erachtet wird ein intensiver Dialog mit Polen, aber auch mit den betroffenen Land- und Forstwirten. Nach kontroverser Debatte über das Krisenmanagement der Landesregierung nahmen die Abgeordneten einstimmig einen Entschließungsantrag an, in dem die Landesregierung zu umfangreichen Schutzmaßnahmen gegen die ASP und zu Hilfsleistungen für Landwirte aufgerufen wird.

Mittlerweile ist ein fester ASP-Schutzzaun zunächst im Kreis Spree-Neiße vorgesehen. Zudem sind Landesmittel geplant, um feste Zäune weiter nach Norden zu errichten.

30.09.2020
ASP: DBV und DJV fordern bundesländerüber-greifende Zusammenarbeit
Schwein

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Zur Eindämmung der ASP in Brandenburg haben DBV und Deutscher Jagdverband gemeinsam an die Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen appelliert, eng zusammen zu arbeiten und die Empfehlungen des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) umzusetzen. Gemeinsam mit dem DJV hat das FLI effiziente Maßnahmen veröffentlicht, die je nach Situation vor Ort nach dem Baukastenprinzip kombiniert werden können.

DBV und DJV fordern weiterhin die Einbindung von Ortskundigen bei Kadaversuche und Bergung vor Ort, vor allem Jäger, Land- und Forstwirte. Für diese freiwilligen Hilfskräfte muss es einen ausreichenden Versicherungsschutz und eine angemessene Entschädigung geben. Früherkennung eines Seuchenherds und dessen Isolierung sind entscheidend, um Infektionsketten zu unterbrechen. Die Kernzone muss bei einem ASP-Ausbruch möglichst schnell und großräumig wildschweinsicher gezäunt werden. Hier besteht noch erheblicher Handlungsbedarf.

Entlang der polnischen Grenze sollte die Wildschwein-Bejagung auf deutscher Seite stark intensiviert werden. Gemäß den Empfehlungen des FLI soll der Wildschweinbestand in der Pufferzone um einen ASP-Ausbruchsherd massiv reduziert werden. Politik und Behörden sind gefordert, Hürden schnellstmöglich abzubauen.

30.09.2020
Neuer ASP-Ausbruchsherd in Brandenburg
Schwein

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Das FLI hat heute einen neuen ASP-Fall bei einem toten Wildschwein im LK Märkisch-Oderland bestätigt. Der Fundort liegt rund 60 km nördlich des bisherigen gefährdeten Gebietes an der deutsch-polnischen Grenze. Mit der Einzäunung der Kernzone wurde begonnen, deren östliche Grenze die Oder ist.

25.09.2020
Rückgang des Getreideanbaues
Pflanzen

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Die landwirtschaftliche Nutzfläche hat sich gegenüber Vorjahr etwas verringert. Grund dafür war vor allem die ungünstige Witterung. Gleichzeitig stieg der Bedarf an Futter. Die beiden vorangegangenen Jahre mit dürrebedingten Einbußen ließen die Landwirte auf mehr Anbau von Futterpflanzen umschwenken. Mit 16,6 Mio. ha wurden zur Ernte 2020 rund 67.400 ha weniger bewirtschaftet als 2019, davon rund 41.700 ha weniger Ackerland. Den größten Rückgang gegenüber 2019 verzeichnet der Getreideanbau zur Körnergewinnung. Diese nahm über alle Kulturen um 294.000 ha ab. Demgegenüber wurde Getreide zur Ganzpflanzenernte auf 6.000 ha mehr kultiviert. Insgesamt wuchs der Anbau von Pflanzen zur Grünernte (Getreide, Hülsenfrüchte, Feldgras, Mischkulturen) um 112.400 ha. Der Anbau von Hülsenfrüchten nimmt eine wachsende Stellung im Ackerbau ein, auch als Körnerfrucht. So standen auf 222.800 ha Erbsen, Ackerbohnen, Sojabohnen und Süßlupinen, 27.100 ha mehr als 2019. Demgegenüber nimmt der Anbau Zuckerrüben ab. Mit dem Ende des Außenschutzes durch die Zuckermarktordnung haben sie massiv an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt. Ihre Anbaufläche schrumpfte um 22.300 ha, das sind immerhin 5,5 %.

25.09.2020
ASP entfaltet kaum Wirkung auf Futtergetreidemarkt
Pflanzen

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Weiterhin wird der ASP-Ausbruch seinen Schatten auf den Futtermittelmarkt. Allerdings gibt es noch keine gravierenden Reaktionen darauf. Das seit ein paar Wochen gestiegene Preisniveau an den internationalen Börsen überlagert womöglich andere lokale Effekte. Futtermittel sind indessen aber auch weiterhin recht gut gefragt und ein stockender Schweinefleischabsatz dürfte die Mastdauer verlängern, so dass die Nachfrage zunächst kaum einbrechen wird. Diese wird durch teils rege Exporte sowieso noch gestützt. Wie es dann langfristig weitergeht, bleibt abzuwarten. Höhere Preise und Absatzchancen werden seit einiger Zeit von den Erzeugern gut genutzt. Wenn später die Nachfrage schwinden sollte, sind die Vorräte vielleicht gar nicht mehr so groß. Am Kassamarkt bleibt die Stimmung verhalten, vor allem für spätere Termine besteht Verunsicherung wegen der Folgen der ASP auf die Mischfutterwirtschaft. Für den vorderen Bedarf sind die Erzeugerpreise spürbar angezogen. Das wurde gebietsweise noch dadurch unterstützt, dass Mischfutterwerke nahezu kontinuierlich auf Zulieferungen angewiesen sind.

25.09.2020
Brotgetreidemarkt bleibt grundsätzlich fest
Pflanzen

Info Pflanze

Auf dem internationalen Parkett war die Preisentwicklung zuletzt wechselhaft. Vor allem in Nordamerika folgte einem Anstieg am Terminmarkt eine leichte Abschwächung zur Mitte dieser Woche. In Europa scheint die Marktlage grundsätzlich fester, da die Ernten in maßgeblichen Gebieten bekanntlich schwächer ausgefallen sind. So gab es zwar auch an der Pariser Börse zuletzt leichte Korrekturen nach unten, allerdings auf einem inzwischen vergleichsweise hohem Niveau. Insbesondere dieses hat hierzulande am Kassamarkt im Vergleich zur Vorwoche zu spürbaren Aufschlägen für Brotweizen geführt. Weiterhin laufen im Norden Exporte in verschiedene Länder, die durch eine etwas schwächere Konkurrenz als in anderen Jahren beflügelt wird. Das dürfte tendenziell in den nächsten Wochen und Monaten so bleiben. Am Inlandsmarkt wird meistens von einer ruhigen Nachfrage berichtet, da die Mühlen in der Regel kaum noch Bedarf an kurzfristigen Lieferungen haben. Der Bedarf ist mit Vertragsware weitgehend abgedeckt. Für spätere Termine melden Beobachter allerdings noch erheblichen Zukaufbedarf.

25.09.2020
Milchmarkt
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI, ZMB) – Die Anlieferung in der 37. KW ist um 0,3 % im Vergleich zur Vorwoche zurückgegangen. Das Vorjahresniveau wurde damit um 0,6 % unterschritten. Hinsichtlich der Nachfrage nach abgepackter Butter waren die Hersteller zufrieden. Die Nachfrage nach Blockbutter verlief eher abwartend. Die Preise tendierten weiter stabil. Der Schnittkäsemarkt zeigte sich einschließlich seiner Preise stabil. In den Verhandlungen werden höhere Preise seitens der Hersteller gefordert. Die Nachfrage nach Magermilchpulver hatte sich belebt. Das Preisgefüge an den Pulvermärkten stellte sich uneinheitlich dar.

25.09.2020
Festpreismodell beim Deutschen Milchkontor
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

DMK-Milcherzeuger haben ab November 2020 die Möglichkeit zur Festpreisabsicherung. Beim DMK-Modell „Fixed Price“ können Milcherzeuger max. 30 % ihrer durchschnittlichen Milchmenge absichern. Das DMK sichert die angebotenen Festpreise selber über Warenterminkontrakte ab. Mehr Informationen erhaten Sie auf der Website des DMK.