Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

22.01.2021
Milchmarkt
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI, ZMB) – Das Milchaufkommen ist in die erste Jahreswoche relativ schwach mit -0,8 % im Vergleich zur Vorwoche gestartet. Damit blieb die Milchanlieferung 1,7 % unter dem Niveau der Vorjahreswoche. Für abgepackte Butter scheint sich nach einer saisonal typisch verhaltenen Nachfrage diese zu beleben. Als Preisnotierungen wurden 3,24 bis 3,50 EUR/kg angegeben (Kempten, 20.01.2021). Blockbutter wird recht lebhaft nachgefragt. Die Notierungen sind auf 3,38 bis 3,48 EUR/kg gestiegen. Schnittkäse wird weiterhin in umfangreichen Mengen im Inland geordert. Die Exporte laufen kontinuierlich. Die Preise tendieren fester. Für Magermilch- und Molkenpulver gehen immer wieder Anfragen ein. Die Preise sind für beide Pulverarten steigend. Vollmilchpulver wird ruhiger nachgefragt bei stabiler Preistendenz.

Beim GlobalDairyTrade (GDT)-Tender am 19. Januar wurden mit + 4,8% erneut höhere Preise (im Durchschnitt über alle Produkte und Zeiträume) notiert. Der GDT-Preisindex hat damit den höchsten Stand seit Mai 2014 erreicht. Mit Ausnahme von Cheddar wurden alle Produkte zu höheren Preisen gehandelt. Die Handelsmenge lag insgesamt bei 29.606 t.

22.01.2021
DBV-Fachforum Milch mit hoher Reichweite
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Am 20. Januar hat der DBV sein Fachforum Milch im Rahmen der Internationalen Grünen Woche erstmals live übertragen. Zwei Themenfelder standen hier im Fokus: das Tierwohl in der Milchviehhaltung und die Umsetzung der Strategie 2030. Zum Thema Tierwohl waren sich die Podiumsteilnehmer einig, dass Mehrleistung auch finanziell honoriert werden muss. In diesem Sinne ist der DBV sowohl in der Borchert- Kommission als auch in der ITW Rind sowie bei QM-Milch engagiert. Mit dem Start der Branchenkommunikation als ein Kernstück der Strategie 2030 sei die Branche auf dem richtigen Weg, so DBV-Vizepräsident Schmal. Wichtig sei, dass die Branchenkommunikation nun zügig sichtbar wird. Das Interesse an dem Fachforum Milch war hoch: rund 230 Personen befanden sich im Livestream. Seit der Ausstrahlung des Forums wurde es innerhalb eines Tages rund 760-mal über YouTube aufgerufen. Das Fachforum ist weiter verfügbar auf der DBV-Homepage.

22.01.2021
DBV begrüßt verlängerte Steuererklärungsfrist
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

DBV-Präsident Rukwied begrüßt die Einigung der Großen Koalition auf eine Verlängerung der Steuererklärungsfrist für land- und forstwirtschaftliche Betriebe bis 31.12.2021. „Die Verlängerung der Steuererklärungsfrist entlastet die landwirtschaftlichen Buchstellen und unsere Betriebe, die noch dazu unter den erschwerten Corona-Bedingungen arbeiten“, so Rukwied. In den Betrieben und in den landwirtschaftlichen Buchstellen führe dies zu deutlich erhöhtem Arbeits- und Beratungsaufwand. Aus Sicht des DBV sei es daher besonders wichtig, dass auch die Steuererklärungsfrist für den Veranlagungszeitraum 2019 für land- und forstwirtschaftliche Betriebe verlängert wird.

22.01.2021
LEH erhöht Fleischwerbung in Aktionsheften
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI) – Im Jahr 2020 hat der Lebensmitteleinzelhandel seine Werbung für Fleisch gegenüber dem vorangegangenen Jahr deutlich gesteigert. Für die Steakvarianten vom Hähnchen und Rind sowie für den Schweinebraten konnte dabei die größte Steigerung der Werbeanstöße registriert werden. Diese Produkte wurden je 11 % stärker beworben als noch im Jahr zuvor. Der Artikel mit den meisten Werbeanstößen war jedoch erneut das naturbelassene Schweinesteak. Im Vorjahresvergleich ist die Zahl der Werbeanzeigen um weitere 2 % gestiegen. Die Gründe für die Steigerung der Werbeaktivität des LEHs liegen unter anderem in den Folgen der Corona-Pandemie. Durch die Lockdown-Maßnahmen im Jahr 2020 war die Gastronomie über weite Teile des Jahres geschlossen bzw. nur im eingeschränkten Betrieb möglich. Ein wichtiger Absatzkanal für Fleisch fiel weg. Die private Haushaltsnachfrage nach Fleisch stieg währenddessen deutlich an, da der Verbraucher wieder vermehrt selbst kochte. Der LEH konnte von dieser Situation profitieren. Durch zusätzliche Werbeanzeigen bot der Handel zahlreiche Alternativen und Anreize zum Außer-Haus-Verzehr und konnte so den Trend scheinbar noch verstärken. Die Preise hingegen entwickelten sich heterogen. Bei einigen Produkten mussten Aufschläge im durchschnittlichen Tiefstpreis hingenommen werden. So verteuerte sich Schweinebraten im Schnitt um 12 % im Vergleich zum Vorjahr. Der durchschnittliche Tiefstpreis für Steakvarianten vom Rind und Hähnchen hingegen ist in diesem Zeitraum um je 4,5 % bzw. 3,8 % gesunken.

22.01.2021
Grünlandzentrum sucht Modellbetriebe
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

Für das bundesweite Projekt „Verbesserung des Tierwohls bei Weidehaltung von Milchkühen“, welches aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert wird, werden Modellbetriebe gesucht, die Weidegang praktizieren. Die Projektträgerschaft erfolgt über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Das Projekt ist am 01.01.2021 gestartet und hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Nähere Informationen zum Projekt und Kontakte zu Ansprechpartnern erhalten interessierte Betriebe unter folgendem Link.

22.01.2021
Neue Rohmilchgüteverordnung tritt zum 1. Juli 2020 in Kraft
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(LVN) – Die Rohmilchgüteverordnung vom 11.01.2021 wird die bisherige Milch-Güteverordnung ablösen und tritt zum 01.07.2021 in Kraft. Die Rohmilchgüteverordnung ist am 20.01.21 als Teil einer Mantelverordnung (Verordnung zur Fortentwicklung des Rohmilchgüterechts vom 11.01.21) am 20.01.21 im Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 2 veröffentlicht worden. Viele Detailregelungen zur Güteverordnung sind bisher in länderspezifischen Verordnungen und Erlassen niedergelegt. Sie sollen nun durch die umfassende Revision bundesweit vereinheitlicht werden. So werden z. B. die Vorgaben für die Probenahme, den Transport der Proben und die Sachkunde der Milchsammelwagenfahrer in mehreren Paragraphen behandelt. Die neue Rohmilchgüteverordnung wird dadurch umfangreicher. Aus acht Paragraphen werden 39 sowie drei Anlagen. Am Zweck der Verordnung ändert sich nichts: es soll die Güte der Rohmilch gefördert werden und die Bezahlung der Milch auf den Ergebnissen der Güteuntersuchungen basieren. Dies gibt Erzeugern wie Abnehmern Handlungssicherheit. Bedeutsam bleibt weiterhin die Verbindung des Güterechts mit dem EU-Lebens-mittelhygienerecht. So wird die EU-weite Pflicht zur Untersuchung der Rohmilch auf Keimzahl, Zellzahl und den Gehalt an Antibiotika in Deutschland durch die Untersuchungen im Rahmen der Rohmilch-GütV erfüllt. Die wichtigste Neuerung für die Milcherzeuger bringt sicherlich die Änderung bei den Hemm-stoffuntersuchungen mit sich. Wir werden demnächst noch genauer über die Einzelheiten der neuen Verordnung informieren. Der Text der Verordnung ist hier abrufbar.

22.01.2021
Deutsches Bio-Milchaufkommen wächst verhalten
Milch und Rind

Info: Milch/Rind

(AMI) – Die deutschen Landwirte haben von Januar bis Oktober 2020 insgesamt 4,1 % mehr Bio-Milch an deutsche milchwirtschaftliche Unternehmen geliefert als im Vorjahr. Die Milchstatistik der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat bis auf den Februar 2020 keine größeren monatlichen Mengenzuwächse mehr ergeben. Die beiden verbleibenden Monate des Jahres dürften bezogen auf die Menge auch keine Überraschungen mehr bieten. Von der in den ersten zehn Monaten 2020 angelieferten Kuhmilch in Deutschland wurden 3,9 % nach Bio-Richtlinien erzeugt.

22.01.2021
Brot-/Futtergetreide: Unerwartet lebhafte Exporte
Pflanzen

Infobrief Pflanze

Trotz vergleichsweise kleiner Weizenernte spielt die EU eine große Rolle am Weltmarkt. Die unerwartet rege Nachfrage, aber auch die gebremste Wettbewerbsfähigkeit russischer Offerten spielt ihr in die Hände.

In der ersten Wirtschaftsjahreshälfte hat die EU-28 ca. 10,6 Mio. t Getreide importiert. Dem steht ein Export von 16,9 Mio. t gegenüber, so die Außenhandelslizenzen der Europ. Kommission. Damit bleiben die Zahlen 18 bzw. 20 % unter Vorjahresvolumen. Das Defizit war allerdings deutlich größer erwartet worden. Immerhin hatte die EU 2020 rund 20 Mio. t Getreide weniger geerntet als im Vorjahr. Aber die lebhafte Nachfrage, vor allem aus unerwarteter Richtung, hat die Exporte angeheizt. So konnten bisher 64 % mehr Weizen und 72 % mehr Gerste nach China verschifft werden, und auch die Maghreb-Staaten in Nordafrika nahmen mehr ab als im Vorjahreszeitraum.

22.01.2021
Futtergetreide: Weizen und Gerste verteuern stark
Pflanzen

Infobrief Pflanze

Der starke Kursauftrieb geht am Kassamarkt nicht spurlos vorüber. Die mittlerweile geringeren Lagerbestände an Getreide sorgen für zusätzliche Unterstützung. Die Abgabebereitschaft der Erzeuger wird mit den attraktiven Geboten zwar noch einmal befeuert, aber je nach Getreideart und Region ist kaum noch Ware verfügbar. Auf Erzeugerstufe legten die Gebote für Futterweizen ggü. der Vorwoche um knapp 12 €/t zu. Futtergerste und Triticale verteuerten sich um 10 €/t, Mais um 8 €/t. Die hohen Preise kurbeln die Kontraktbereitschaft an. Die Gebote für Futterweizen ex Ernte lagen zuletzt bei über 167 (158-178) €/t und damit 3,50 €/t über Vorwochenlinie. 2021er Futtergerste wird mit 163 €/t knapp 10 €/t über Vorwoche bewertet. Noch beeinflussen die Preise der Ernte 2020 die Kontraktpreise der Ernte 2021, zu groß sind die aktuellen Angebots- und Nachfrageimpulse.

Insgesamt kommt zu den aktuellen Preisen nur wenig Umsatz zustande. Käufer fragen allenfalls das Notwendigste nach, wobei das Kaufinteresse aus den Benelux-Ländern ungebrochen zu sein scheint. Mais wird stetig umgesetzt, jedoch kleinere Mengen als Gerste und Weizen. Am Markt taucht aus Erzeugerhand nicht viel auf und die Mischfutterhersteller sind wegen der schwindenden Wettbewerbsfähigkeit an anderen Getreidearten mehr interessiert. Bis einschließlich November waren 6 % weniger Körnermais ins Mischfutter gelangt, demgegenüber aber 14 % mehr Gerste, 16 % mehr Hafer und 53 % mehr Roggen. Der Einsatz von Weizen ist ggü. Vorjahresvolumen um 11 % zurückgegangen