Info Schwein
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Lokales aus dem Kreisverband
Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.
Aktuelles aus dem Kreisverband
Aktuelles aus dem Landesverband
27.01.2021
Immer weniger Sauenbetriebe Schwein
Info Schwein
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden bei der Viehbestanderhebung zum Stichtag 3. November 2020 in Deutschland 20.500 Schweine haltende Betriebe mit insgesamt 25,98 Mio. Tieren registriert. Damit haben innerhalb eines Jahres etwa 700 Schweineproduzenten oder 3,3 % die Erzeugung aufgegeben. Besonders stark fiel der Rückgang der Zuchtsauenhalter mit 5,6 % aus, deren Zahl nur noch 6.800 Betriebe beträgt. Vor zehn Jahren gab es noch rund 15.600 Zuchtsauenhalter.
Dieser sich fortsetzende Strukturwandel belegt auch die vom Statistischen Bundesamt durchgeführte Landwirtschaftszählung 2020. Insgesamt nahm die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland seit der letzten Erhebung in 2010 um 12% auf 263.500 Betriebe ab und dies bei weitgehend konstant genutzter landwirtschaftlicher Fläche. Gerade in der Tierhaltung zeigt sich eine deutliche Entwicklung hin zu weniger Betrieben mit größeren Beständen, die in der Schweinehaltung besonders ausgeprägt ist. So sank die Zahl der Schweinehalter binnen eines Jahrzehnts um 47%, hingegen der Schweinebestand lediglich um 4%. Während 2010 jeder Betrieb im Schnitt rund 459 Schweine hielt, waren es 2020 rund 827 Schweine pro Betrieb. Weitere Informationen und die Ergebnisse der Landwirtschaftszählung finden Sie unter
www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/01/PD21_028_412.html.

27.01.2021
Stimmung in der Landwirtschaft weiter verschlechtert Geflügel
Info Schwein und Geflügel
Nach den Ergebnissen des DBV-Konjunktur-barometers Agrar für Dezember hat sich die Stimmungslage in der deutschen Landwirtschaft weiter verschlechtert. Ursachen sind die ungünstigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen sowie die Corona- und ASP-bedingten Auswirkungen auf den Schweinemarkt. DBV-Präsident Joachim Rukwied fordert daher die Bundesregierung auf, bei anstehenden Gesetzesvorhaben vor allem die Wirtschaftlichkeit der Betriebe im Blick zu haben, denn „die wirtschaftlichen Spielräume sind äußerst klein geworden“. Dies zeigen die Investitionsplanungen, die spürbar hinter dem entsprechenden Vorjahresniveau zurückbleiben. Rückläufig sind vor allem Investitionen in Tierwohl fördernde Ställe sowie Hof- und Stalltechnik.
Weitere Informationen finden Sie unter https://www.bauernverband.de/presse-medien/pressemitteilungen/pressemitteilung/konjunkturbarometer-agrar
23.01.2021
Landkreis Cloppenburg: HPAI H5N8-Nachweis in einer Hähnchenhaltung Geflügel
Info Geflügel
Der Landkreis Cloppenburg hat mitgeteilt, dass in der Gemeinde Lastrup erstmalig der Ausbruch der hochpathogenen aviären Influenza in einem Hähnchenmastbestand bestätigt wurde. Das FLI hat den Serotyp H5N8 nachgewiesen. Bei dem Bestand handelt es sich um rd. 72.000 Masthähnchen, die 34 Tage alt sind. Der Betrieb liegt in einem bereits bestehenden Sperrbezirk. Durch den Ausbruch wird es eine Verschiebung der Restriktionsgebiete nach Süden geben. Aufgefallen war der Tierbestand durch die regelmäßige AI-Untersuchung der Falltiere im Sperrbezirk. Die Tötung und Räumung des Tierbestandes wurde angeordnet.
Bitte beachten Sie die online gestellten Hinweise, Allgemeinverfügungen und Anträge der betroffenen Landkreise Cloppenburg, Oldenburg, Emsland, Cuxhaven, Vechta, Zweckverband Jade-Weser und in Kürze Aurich zur Verbringung von Geflügel. Die interaktiven Karten mit den Restriktionsgebieten in den Landkreisen Cloppenburg, Oldenburg, Emsland und Zweckverband Jade-Weser werden mit jeder neuen Allgemeinverfügung aktualisiert.
23.01.2021
Allgemeinverfügungen zu den AI-Ausbrüchen im Landkreis Oldenburg und Zweckverband Jade-Weser Geflügel
Info Geflügel
Der Landkreis Oldenburg hat mitgeteilt, dass der Verdachtsfall auf aviäre Influenza in einer Putenhaltung in Bergedorf, Gemeinde Ganderkesee, nunmehr vom FLI mit HPAI H5N8 bestätigt wurde. Die Tötung und Räumung des Tierbestandes ist bereits abgeschlossen. Am 21.01.2021 hat der Landkreis eine Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung zum neuen AI-Ausbruch veröffentlicht, die am 22.01.2021 um 0.00 Uhr, in Kraft getreten ist. Ferner hat der Landkreis Oldenburg bekannt gegeben, dass die ursprüngliche Aufhebung des Beobachtungsgebietes im Bereich der Gemeinde Prinzhöfte nicht vollzogen wird, weil der Mindestradius des neuen Beobachtungsgebietes zum Ausbruch in der Gemeinde Ganderkesee bis in die Gemeinde Prinzhöfte hineinragt und im Wildvogelbereich nach wie vor der Virus-Nachweis von HPAI-H5N8 erfolgt ist. Der AI-H5-Virus-Nachweis sowie zahlreiche Totfunde im Wildvogelbereich werden als deutliches Indiz dafür gesehen, dass der Geflügelpesterreger in den Wildvogelbeständen weit verbreitet ist. Aus diesem Grund geht das neue Beobachtungsgebiet weiterhin bis an die Kreisgrenze des Landkreises Diepholz.
Der Landkreis Diepholz hat mitgeteilt, dass das nordwestlich gelegene Anschlussbeobachtungsgebiet zum Geflügelpest-Erstausbruch am 22.12.2020 im Landkreis Oldenburg am 22.01.2021 per Allgemeinverfügung aufgehoben wurde. Die Aufstallungsanordnung für Geflügel gilt weiterhin.
Der Zweckverband des Veterinäramtes Jade-Weser (Landkreise Wittmund, Friesland, Wesermarsch und kreisfreie Stadt Wilhelmshaven) hat informiert, dass der Verdachtsfall auf aviäre Influenza in einer Entenhaltung in Ardorf, Stadt Wittmund, ebenfalls vom FLI mit HPAI H5N8 bestätigt wurde. Die Tötung und Räumung des Tierbestandes ist abgeschlossen. Die Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung mit der Einrichtung eines Sperrbezirks und eines Beobachtungsgebietes wurde am 22.01.2021 veröffentlicht und tritt am 23.01.2021 in Kraft. Das Beobachtungsgebiet geht bis in die benachbarten Landkreise Aurich und Friesland hinein. Der Landkreis Aurich wird demnach ein Anschlussbeobachtungsgebiet einrichten. Für den Landkreis Friesland erfolgt das durch den Zweckverband Jade-Weser.
Bitte beachten Sie die online gestellten Hinweise, Allgemeinverfügungen und Anträge der betroffenen Landkreise Cloppenburg, Oldenburg, Emsland, Cuxhaven, Vechta, Zweckverband Jade-Weser und in Kürze Aurich zur Verbringung von Geflügel. Die interaktiven Karten mit den Restriktionsgebieten in den Landkreisen Cloppenburg, Oldenburg, Emsland und Zweckverband Jade-Weser werden mit jeder neuen Allgemeinverfügung aktualisiert.
22.01.2021
Preise für Schlachtgeflügel (Woche bis 24.01.2021) Geflügel
Info Geflügel
22.01.2021
Preise für Eier aus Bodenhaltung (21.01.2021) Geflügel
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22.01.2021
Zusammenfassung: AI-Ausbrüche in Geflügelbeständen in Niedersachsen Geflügel
Info Geflügel
(LAVES) Seit November 2020 wurde in 27 niedersächsischen Geflügelhaltungen hochpathogenes Virus des Subtyps H5N8 (HPAI H5N8) nachgewiesen. Hauptsächlich sind kommerzielle Putenhaltungen betroffen. Aber auch eine Elterntierhaltung für Masthähnchen und eine Entenhaltung sowie eine Kleinsthaltung.
Seit dem 21. Dezember 2020 kam es zu mehreren Ausbrüchen der Geflügelpest in den Landkreisen Cloppenburg (CLP) und Oldenburg (OL) und konzentriert sich derzeit vornehmlich in den putendichten Regionen Niedersachsens.
Am 14.01.2021 wurde in einem Putenbetrieb im Landkreis Cuxhaven (CUX) hochpathogenes AI-Virus des Subtyps H5N8 (HPAI H5N8) nachgewiesen.
Am 21.01.2021 wurde in einem Entenmastbetrieb im Landkreis Wittmund (WTM) hochpathogenes AI-Virus des Subtyps H5N8 (HPAI) nachgewiesen.
Der LK Oldenburg teilte 21.01.2021 mit, dass es in Bergedorf, Gemeinde Ganderkesee, einen AI-Verdachtsfall der hochpathogenen aviären Influenza gibt. Das LVI-Landeslabor hat das AI-H5-Virus in einer Mastputenhaltung bestätigt. Bei dem Bestand handelt es sich um rd. 7.200 Putenhähne, die ca. 17 Wochen alt sind. Die Bestätigung des FLI über den Serotyp liegt noch nicht vor. Um den Verdachtsbetrieb wird ein Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens 3 km und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens 10 km eingerichtet. Die Tötung und Räumung des Tierbestandes wurde angeordnet.
Die Landkreise CLP, OL, CUX und WTM haben die vorgeschriebenen Restriktionszonen eingerichtet. Darüber hinaus hat der Landkreis CLP in einigen Gemeinden das Verbot einer Wiederaufstallung von Puten und Enten erlassen.
Nähere Informationen sowie die Allgemeinverfügungen sind auf den Webseiten der betroffenen Landkreise zu finden.
AI-Nachweise bei Wildvögeln in Niedersachsen
Seit dem 04. November 2020 wurde in zahlreichen Untersuchungen von Wildvögeln hochpathogenes AI-Virus vorwiegend des Subtypen H5N8 (HPAI H5N8) nachgewiesen. In den Landkreisen Aurich, Cloppenburg, Cuxhaven, Diepholz, Friesland, Harburg, Leer, Lüneburg, Nienburg, Oldenburg, Stade, Verden, Wesermarsch, Wittmund sowie Stadt Emden und Stadt Wilhelmshaven und der Region Hannover kam es insgesamt zu 61 Ausbrüchen der Geflügelpest bei Wildvögeln.
Weitere Informationen finden Sie hier:
22.01.2021
TA Luft bringt heimische Geflügelhalter in Not Geflügel
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Der ZDG fordert eine Verschiebung der im Bundesrat anstehenden Beratungen zur Novelle der TA-Luft. Es wird eine faktenbasierte Folgenabschätzung und Verschiebung der für den 12.02. angesetzten Beratung zur TA Luft im Bundesrat (von der Tagesordnung genommen) eingefordert. Erreichte Fortschritte für mehr Tierwohl dürften nicht durch unverhältnismäßige Auflagen der TA Luft unterlaufen werden. Eine Öffnungsklausel für Stallbaumaßnahmen, die dem Tierwohl dienen, sei unumgänglich. So mache der Einsatz bestimmter Techniken, wie z.B. der priorisierte Abluftwäscher, in einem Offenstall mit Außenklimakontakt gar keinen Sinn. In der jetzigen Form würde die TA Luft den Tierhaltern jegliche wirtschaftliche Perspektive nehmen, geeignete Maßnahmen für mehr Tierwohl umzusetzen.
22.01.2021
Bundeskabinett verabschiedet Gesetz zum Verbot des Tötens männlicher Eintagsküken Geflügel
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Die Bundesregierung hat am Mittwoch das Verbot beschlossen, dass männliche Küken kurz nach dem Schlüpfen getötet werden, weil ihre Aufzucht wirtschaftlich unrentabel ist. Den Betrieben stehen – neben der Aufzucht von Bruderhähnen und der Verwendung von Zweinutzungshühnern – marktreife Alternativen zur Geschlechtsbestimmung im Brutei zur Verfügung. Diese Verfahren arbeiten allerdings derzeit in einem Zeitraum vom 9. bis 14. Bebrütungstag. Die bestehenden Verfahren sollen daher lediglich als Brückentechnologie eingesetzt und weiterentwickelt werden. Denn in einem zweiten Schritt sieht das Gesetz nach dem 31.12.2023 ein Verbot des Tötens von Hühnerembryonen im Ei bereits nach dem 6. Bruttag vor. Ein Verbot gilt jetzt als rechtssicher, weil es marktreife Verfahren für eine Geschlechtsbestimmung im Hühnerei gibt, die bis Ende 2021 in Serie hergestellt werden können. Im Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom Juni 2019 heißt es noch, dass das Töten männlicher Küken nach deren Schlupf solange zulässig ist, bis alternative Technologien zur Geschlechtsbestimmung im Hühnerei praxisreif sind und entsprechend flächendeckend einsetzbar. Der DBV befürchtet, dass die „gute Absicht“ des Gesetzes zu gegenteiligen Folgen führen wird: weniger Brütereien in Deutschland, mehr Importtiere, längere Transportwege. All dies ist nicht im Sinne unserer Landwirtschaft, aber auch nicht im Sinne der Gesellschaft.