Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

22.01.2021
Brotgetreide: Scharfer Preisauftrieb
Pflanzen

Infobrief Pflanze

Die Erzeugerpreise für Brotgetreide sind erneut nach oben geschossen. Die Kursrallye an den internationalen Börsen hat zu einer ungewöhnlich starken Preissteigerung am Kassamarkt geführt. In Paris erreichte der Fronttermin am 18.01.2021 den Höchststand von 235,75 €/t. Dieser Schlusskurs war zuletzt im März 2013 erreicht worden. Mit Unterstützung eines regional bereits sehr geringen Angebotes spiegeln sich auch hierzulande die Kurssteigerungen – in 14 Tagen rund 20 €/t plus – wider. Aufmisch- und Brotweizen frei Erfasserlager legten seit Jahresende um 21 €/t zu, Brotroggen um 15 €/t, Braugerste um 10 €/t. Prompter Brotweizen erzielt aktuell in Norddeutschland bis zu 230 €/t, Gebote. Die Preisdifferenz zwischen den verschiedenen Qualitätsstufen bleibt eng, 1,50 €/t zwischen Brot und Qualitätsweizen. Das Angebot der Erzeuger ist regional bereits sehr gering, so dass es nur noch vereinzelt zu Umsätzen kommt. Auf Lieferterminen ex Ernte wird kräftig gehandelt. Aktuelle Gebote für Brotweizen ex Ernte liegen mit 183 (167,50-195,50) €/t rund 15 €/t über Vorjahreslinie. Auf Großhandelsstufe verteuerte sich Brotweizen gegenüber Vorwoche um 8 EUR/t, wobei die Gebote am Mittwoch bereits wieder zurückgenommen wurden. Franko Hamburg waren zuvor noch 240 €/t zu hören, aktuell sind es 3 €/t weniger. 

Brotroggen kann vom Auftrieb der Weizenpreise profitieren und verzeichnet zudem aufkommendes Kaufinteresse. Erzeuger erhalten für ihren Brotroggen knapp 159 €/t und damit deutlich mehr als für Futter-/Ethanolroggen, der aktuell mit 146 EUR/t bewertet wird.

21.01.2021
AI-Verdachtsfall bei Puten im Landkreis Oldenburg
Geflügel

Info Geflügel

Der Landkreis Oldenburg hat mitgeteilt, dass es in Bergedorf, Gemeinde Ganderkesee, einen AI-Verdachtsfall der hochpathogenen aviären Influenza gibt. Das LVI-Landeslabor hat das AI-H5-Virus in einer Mastputenhaltung bestätigt. Bei dem Bestand handelt es sich um rd. 7.200 Putenhähne, die ca. 17 Wochen alt sind. Die Bestätigung des FLI über den Serotyp liegt noch nicht vor. Um den Verdachtsbetrieb wird ein Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens 3 km und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens 10 km eingerichtet. Die Farm liegt am Rande, aber außerhalb des bestehenden Restriktionsgebietes zum Erstausbruch in der Gemeinde Prinzhöfte. Die Tötung und Räumung des Tierbestandes wurde angeordnet.

Bitte beachten Sie die online gestellten Hinweise, Allgemeinverfügungen und Anträge der betroffenen Landkreise Cloppenburg, Oldenburg, Diepholz, Emsland, Cuxhaven und Vechta zur Verbringung von Geflügel. Die interaktiven Karten mit den Restriktionsgebieten in den Landkreisen Cloppenburg, Oldenburg und Emsland werden mit jeder neuen Allgemeinverfügung aktualisiert.

21.01.2021
AI-Verdachtsfall bei Enten im Landkreis Wittmund | Anpassung der Restriktionsgebiete
Geflügel

Info Geflügel

Der Landkreis Wittmund hat mitgeteilt, dass es im Stadtbereich Wittmund einen AI-Verdachtsfall der hochpathogenen aviären Influenza gibt. Das LVI-Landeslabor hat das AI-H5-Virus in einer Mastentenhaltung bestätigt. Bei dem Bestand handelt es sich um rd. 24.000 Pekingenten, von denen jeweils rd. 12.000 Tiere 5 Wochen bzw. 1 Woche alt sind. Die Bestätigung des FLI über den Serotyp liegt noch nicht vor. Um den Verdachtsbetrieb wird ein Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens 3 km und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens 10 km eingerichtet. Die Tötung und Räumung des Tierbestandes wurde angeordnet.

Der Landkreis Oldenburg hat mitgeteilt, dass mit der Allgemeinverfügung vom 19.01.2021, die am 20.01.2021 in Kraft getreten ist, der Anschlusssperrbezirk zu den AI-Ausbrüchen im Landkreis Cloppenburg im Bereich Benthullen/Harbern (Gemeinde Wardenburg) aufgehoben wurde und in das Anschlussbeobachtungsgebiet übergeht. Durch den bestätigten AI-Ausbruch vom 15.01.2021 in der Gemeinde Emstek, Landkreis Cloppenburg, hat der Landkreis Oldenburg ein neues Beobachtungsgebiet über das gesamte Gebiet der Gemeinden Großenkneten und Wardenburg eingerichtet. Hintergrund für das große Beobachtungsgebiet ist, dass beide Gemeinden direkt an die von der Geflügelpest im Landkreis Cloppenburg betroffenen Gemeinden Emstek und Garrel angrenzen.

Der Landkreis Emsland hat mitgeteilt, dass das Anschlussbeobachtungsgebiet zu den AI-Ausbrüchen in der Gemeinde Lastrup, Landkreis Cloppenburg, im Bereich der Gemeinden Herzlake und Werlte geringfügig erweitert wurde. Die neue Allgemeinverfügung des Landkreises tritt am 21.01.2021 um 0.00 Uhr in Kraft.

Bitte beachten Sie die online gestellten Hinweise, Allgemeinverfügungen und Anträge der betroffenen Landkreise Cloppenburg, Oldenburg, Diepholz, Emsland, Cuxhaven und Vechta zur Verbringung von Geflügel. Die interaktiven Karten mit den Restriktionsgebieten in den Landkreisen Cloppenburg, Oldenburg und Emsland werden mit jeder neuen Allgemeinverfügung aktualisiert.

20.01.2021
Thailand wieder offen für deutsches Schweinefleisch
Schwein

Info Schwein

Nach dem ersten Auftreten der ASP bei Wildschweinen in Deutschland hatte u.a. auch Thailand eine Exportsperre für deutsches Schweinefleisch erlassen. Laut dem Vernehmen des BMEL waren hier die Verhandlungen zur Öffnung dieses Drittlandmarktes erfolgreich, denn Schweinefleischlieferungen aus ASP-freien Regionen nach Thailand sind nun wieder möglich. Dies gilt für Betriebe, die bereits vor der Sperre eine Exportlizenz hatten.

20.01.2021
DBV-Fachforum „Tierwohl in der Theke“
Geflügel

Info Schwein und Geflügel

Das gestrige DBV-Fachforum anlässlich der Internationalen Grünen Woche zum Thema „Tierwohl in der Theke“ befasste sich mit den Erfahrungen und Plänen der Initiative Tierwohl. In der Online-Podiumsrunde diskutierten DBV-Veredlungs-präsident Hubertus Beringmeier, Dr. Alexander Hinrichs (Geschäftsführer Initiative Tierwohl), Benjamin Steeb (Mitglied der Geschäftsleitung Einkauf International Lidl Stiftung & Co KG) und Martin Müller (Geschäftsführer Müller Fleisch GmbH) über offene Fragen zur dritten Phase der Initiative Tierwohl (ITW) und einer möglichen Vernetzung der ITW mit dem staatlichen Tierwohlkennzeichen.

Die von Dr. Hinrichs als „Evolution statt Revolution“ bezeichnete ITW hat deutlich gezeigt, dass die gezielte und konsequente Weiterentwicklung in kleinen Schritten das Erfolgsrezept für mehr Tierwohl in der Breite ist, so Beringmeier. Die ITW stehe dafür, dass sich die Landwirtschaft weiter entwickeln will und die Herausforderungen annimmt. Dies belegen die steigenden Teilnehmerzahlen, die mit 25% der in Deutschland erzeugten Mastschweine in Phase II eine sehr große Marktdurchdringung erreichen und im Übergang zur Phase III aktuell bereits bei rund 30% liegen. Derzeit benötigen insbesondere die Ferkelerzeuger eine mittelfristige Perspektive, so Benjamin Steeb. Hierbei bedarf es finanzieller Unterstützung. Martin Müller hält auskömmliche Zuschläge für Landwirte erforderlich und sieht daher einen Trend zu längerfristigen Ertragsbindungen. Denn es ist wichtig, dass die Tierhaltung in Deutschland erhalten bleibt, um den direkten Einfluss auf deren Weiterentwicklung und Tierwohl sicher zu stellen.

Dieses Fachforum sowie alle weiteren Veranstaltungen des DBV zur IGW können Sie sich auf
youtube ansehen unter

https://www.youtube.com/user/DieDeutschenBauern/videos?view=0&sort=dd&shelf_id=1

20.01.2021
Agrarpolitischer Jahresauftakt des DBV
Geflügel

Info Schwein und Geflügel

Beim digitalen agrarpolitischen Jahresauftakt des DBV im Rahmen der IGW stellten die Spitzen der im Deutschen Bundestag vertretenen Fraktionen ihre jeweiligen agrarpolitischen Schwerpunkte für die kommende Legislaturperiode vor und diskutierten über die Zukunft der Landwirtschaft. In seinem Eingangsstatement hob DBV-Präsident Joachim Rukwied die Bedeutung für eine künftige Ausgestaltung der Landwirtschaft auf europäischer und nationaler Ebene hervor. Daher ist und bleibt es Anliegen des DBV, die Betriebe zu unterstützen. Dies gelte u.a. auch beim Umbau der Tierhaltung wie von der Borchert-Kommission vorgeschlagen. Aber dies müsse gesellschaftspolitisch begleitet und honoriert werden. Positiv bewertete Rukwied, dass sich alle Fraktionsvertreter für den Borchert-Plan aussprachen und auch dafür, dass am Ende mehr Geld bei den Bauern ankommen müsse.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner betonte in ihrer Rede, dass es nicht ausreichend sei, im Bereich der Gemeinsamen Agrarpolitik nur die Ökologie zu betrachten: „Es braucht eine Balance zwischen Ökologie, Ökonomie und den sozialen Fragen.“ Die Ministerin wolle einen konstruktiveren Umgang mit der Landwirtschaft und forderte mehr Wertschätzung für Landwirte.

19.01.2021
AI-Kontaktbetrieb zum Erstausbruch im LK Cuxhaven
Geflügel

Info Geflügel

Der Landkreis Cuxhaven hat mitgeteilt, dass es in Mulsum, Gemeinde Wurster Nordseeküste, einen zweiten AI-Ausbruch der hochpathogenen aviären Influenza gegeben hat. Nach dem das LVI-Landeslabor den AI-H5-Virus gestern in einer Mastputenhaltung bestätigt hat, erfolgte heute der Nachweis des AI-Serotyps H5N8. Bei dem betroffenen Bestand geht es um rd. 15.000 Putenhähne, die ca. 10 Wochen alt sind. Es handelt sich dabei um einen Kontaktbetrieb zum Erstausbruch in der Gemeinde Wurster Nordseeküste. Der Landkreis hat heute eine Allgemeinverfügung veröffentlicht. Danach wird das bestehende Restriktionsgebiet mit dem Sperrbezirk und dem Beobachtungsgebiet nach Südosten erweitert. Die Tötung und Räumung des Tierbestandes ist bereits abgeschlossen.

19.01.2021
Frist zur Registrierung im Marktstammdatenregister nur noch bis zum 31. Januar 2021
Bioenergie

Info Bioenergie

Alle Stromerzeugungsanlagen in Deutschland müssen sich bis Ende Januar im Marktstammdatenregister eintragen. Während inzwischen die Daten zu zwei Mio. Anlagen vorliegen, fehlen immer noch rund 350.000 Anlagen. Bei Betreibern, die sich und ihre Anlage bis zum 31. Januar nicht registriert haben, soll der Netzbetreiber die Zahlung zurückhalten. Nach Registrierung werden die Zahlungen aber nachgezahlt. Die Eintragung ist online unter www.marktstammdatenregister.de möglich. Aufgrund der ablaufenden Frist kommt es momentan zu erhöhter Nachfrage und evtl. längeren Bearbeitungszeiten.