
Auf dem neusten Stand
Lokales aus dem Kreisverband
Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.
Aktuelles aus dem Kreisverband
Aktuelles aus dem Landesverband
18.07.2025
MKS: Antragstellung auf Ausgleichszahlung Milch und Rind
Ab sofort ist für die Brandenburger Milchviehbetriebe, die infolge des Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche (MKS) Anfang 2025 behördlichen Verbringungsverboten von Rohmilch unterlagen, die Beantragung von finanziellen Ausgleichszahlungen noch bis zum 31. Juli 2025 möglich. Die Mittel stammen aus dem EU-Garantiefonds für die Landwirtschaft (EGFL), Krisenreserve, und vom Land Brandenburg. Der DBV und der LBV Brandenburg hatten sich auf politischer Ebene für Ausgleichszahlungen eingesetzt.
18.07.2025
Lidl erweitert seine HF 3 – Produktpalette Milch und Rind
Der Lebensmittelhändler Lidl beabsichtigt bis Ende 2025 weitere Produkte der weißen Linie, wie Quark, Schmand etc. auf Haltungsformstufe 3 umzustellen und setzt dabei ausschließlich auf Rohstoffe deutscher Herkunft. Laut seiner Pressemitteilung zahlt Lidl dafür einen Tierwohlzuschlag, um die Mehrkosten auszugleichen (s. https://unternehmen.lidl.de/pressreleases/2025/250717_lidl_pi_hf-3-quark-sahne). Der DBV begrüßt den Fokus auf ausschließlich deutsche Rohmilch. Er erwartet, dass der mit der Auslobung verknüpfte Zuschlag auch bei den Milcherzeugern ankommt und fordert, dass die HF-3 Kriterien auf Augenhöhe gemeinsam mit der Landwirtschaft in einem transparenten Prozess verhandelt werden.
18.07.2025
Aufruf: Jetzt Petition zum MFR unterzeichnen! Milch und Rind
„No Securitiy without CAP“ – unter diesem Motto hat COPA-COGECA eine Petition für ein klares Signal zu einem eigenständigen und ausreichend finanzierten Agrarhaushalt im MFR 2028-2030 initiiert. Die Petition kann unter https://nosecuritywithoutcap.eu/sign-the-petition unterzeichnet werden. Der DBV hat den Haushaltsvorschlag der EU-Kommission in aller Deutlichkeit kritisiert und sieben Kernforderungen mit Blick auf die Brüsseler Politik verfasst, die unter www.bauernverband.de/dbv-positionen/positionen-beschluesse/position/rukwied-ohne-starkes-agrarbudget-keine-versorgungssicherheit-2 nachgelesen werden können.
18.07.2025
Milchmarkt Milch und Rind
(AMI, ZMB) In der 29. KW ging die Milchanlieferung an deutsche Molkereien witterungsbedingt um 1,2 % zurück – sowohl zur Vorwoche als auch zum Vorjahr. Der Absatz von abgepackter Butter hat sich nach einem lebhaften Start im Juli normalisiert. Die Molkereiabgabepreise blieben am 16.07.2025 stabil bei 7,30 bis 7,80 EUR/kg. Blockbutter zeigt sich ferienbedingt ruhig. Abschlüsse bleiben verhalten, bestehende Verträge laufen planmäßig. Preise sind zuletzt wegen Unsicherheiten und sinkendem Industrierahm rückläufig. Schnittkäsemarkt ist ausgeglichen. Inlandsnachfrage bleibt gut, Südeuropa zeigt starkes Interesse. Exporte in Drittländer sind wegen des schwachen US-Dollars erschwert.
MMP-Markt ist ruhig, Produktion gedrosselt. Abschlüsse und Exporte sind verhalten, Preise weitgehend stabil. Der Markt für VMP ist ruhig, Abrufe verzögern sich teils wegen geringerer Schokoladenproduktion. Nachfrage gibt es vor allem für das vierte Quartal, Preise bleiben uneinheitlich. MP-Markt ist ruhig, Nachfrage verhalten. Export und Preise schwächeln, Futtermittelware bleibt preislich schwach.

18.07.2025
Update HPAI Lage in Deutschland und Europa Geflügel
(FLI) Im aktuellen Berichtszeitraum wurden in Europa 25 HPAI-Fälle gemeldet, nahezu gleich viele wie im Vormonat (26). In Hausgeflügelbeständen gab es keine neuen Meldungen, jedoch traten in Großbritannien mehrere H5N1-Ausbrüche in kommerziellen Geflügelhaltungen auf. Die meisten HPAI-Nachweise bei Wildvögeln kamen wie im Vormonat aus den Niederlanden (14), weitere Fälle wurden aus Belgien (4), Norwegen (2), Irland (2) sowie jeweils einem Fall aus Dänemark, Finnland und Deutschland gemeldet. Auch in Großbritannien wurden erneut infizierte Wildvögel, v. a. Möwen, festgestellt. Insgesamt bleibt die Fallzahl in Europa stabil, die Ausbreitungsdynamik ist jedoch rückläufig, entsprechend dem bekannten saisonalen Muster. Seit März 2025 ist die Zahl der Nachweise bei Wild- und Hausvögeln stetig zurückgegangen, was mit dem Abzug der Wasservögel aus den Überwinterungsgebieten zusammenhängt. Die WOAH empfiehlt, die Überwachung bei Wild- und Zootieren fortzusetzen. In Deutschland wird das Risiko eines HPAI-Eintrags in Wasservogelpopulationen aktuell als moderat eingestuft. Laut EFSA „Bird Flu Radar“ ist das Eintragsrisiko Anfang Juli für fast ganz Deutschland sehr gering. Für die Niederlande besteht ein leicht erhöhtes Risiko, das auch in den angrenzenden Regionen beachtet werden sollte. Das Risiko einer Einschleppung in Geflügelhaltungen oder Zoos wird vom FLI derzeit als gering bewertet. Präventions- und Biosicherheitsmaßnahmen sollten dennoch regelmäßig überprüft und ggf. angepasst werden. Den folgenden Bericht finden Sie im aktuellen Radar Bulletin unter: Radar Bulletin Deutschland, 06.2025
18.07.2025
EU-Handelsabkommen mit Ukraine neu aufgesetzt Geflügel
Die EU hat ein überarbeitetes Handelsabkommen mit der Ukraine vorgeschlagen. Dieses muss noch vom Europäischen Rat bestätigt werden. Die dann zukünftig geltenden Einfuhrkontingente müssen aber für eine Bewertung im Zeitverlauf betrachtet werden. Für Geflügelfleisch ist eine Quote von 120.000 t pro Jahr vorgesehen. Damit liegt diese allerdings deutlich unter dem Wert des Vorjahres (194.162 t) und weit unter dem Höchstwert 2023 (206.310 t). Vor Beginn des Krieges in der Ukraine lag diese Quote bei 90.000 t. Bei Eiern und Eiweißprodukten soll die Quote zukünftig bei 18.000 t pro Jahr liegen. Auch hier liegt die neue Quote deutlich unter dem Vorjahreswert (60.007 t). Vor Beginn des Ukraine-Krieges lag dieser Wert bei 6.000 t. Auch bei anderen Agrarprodukten wurden die Quoten angepasst: So wird das Zucker-Kontingent auf 100.000 t festgelegt, bei Weichweizen auf 1,3 Mio. t, bei Mais auf 1 Mio. t und bei Honig auf 35.000 t. Importquoten für sensibles Fleisch wie Schwein, Rind und Schaf bleiben unverändert, um EU-Erzeuger zu schützen. Die Ukraine verpflichtet sich, bis 2028 EU-Standards etwa im Tierschutz umzusetzen und jährlich über Fortschritte zu berichten. Insgesamt sind damit die Einfuhrkontingente im Vergleich zu bisherigen teilweise deutlich gesunken.
18.07.2025
Britische Studie testet neue Fangmethoden Geflügel
Eine britische Studie untersucht zwei Fangmethoden, um das Tierwohl in der Geflügelhaltung zu verbessern. Dazu werden Daten aus über 100 Geflügelbetrieben erhoben. Verglichen wird das Einfangen an beiden Beinen mit dem aufrechten Fangen, um Auswirkungen auf Tierwohl und Arbeitseffizienz zu bewerten. Die Untersuchung startet mit Masthähnchen, Legehennen und Junghennen. Zusätzlich sind Schulungen für Fangteams geplant, um eine korrekte Umsetzung sicherzustellen. Ziel ist es, bestehende Wissenslücken zu schließen und Tierschutzstandards in der Praxis weiterzuentwickeln.
https://www.sruc.ac.uk/all-news/nationwide-study-set-to-improve-poultry-welfare/

