Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

Unsere Tradition: Die Zukunft sichern

Auf dem neusten Stand

Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

03.03.2022
21.03.2022 Online-Veranstaltung zum Thema DBV

(sie). Der Deutsche Bauernverband (DBV) bewegt sich als Interessenvertretung im Spannungsfeld zwischen den vorhandenen unterschiedlichsten Bewirtschaftungsstrukturen in der Landwirtschaft und den gleichzeitig steigenden gesellschaftlichen und politischen Anforderungen bei einem abnehmenden Bezug vieler Verbraucher*innen zur Landwirtschaft.

Wir möchten unsere Mitglieder gemeinsam mit dem Landvolk Bezirksverband Stade über die aktuellen Aktivitäten und den Stand der Gespräche informieren. Im Rahmen der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, dem Vortragenden Fragen zu stellen und mit ihm zu diskutieren.

Wir laden unsere Mitglieder herzlich ein zum digitalen Vortrag „Interessenvertretung in Berlin und Brüssel – Was macht unser DBV?“ von Herrn Gerald Dohme, stellvertretender Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes. Stattfinden wird dieser am Montag, den 21.03.2022 um 19:00 Uhr.

Um den Link mit Einwahldaten zu erhalten erfolgt die Anmeldung bitte bis zum 18.03.2022 um 12 Uhr per E-Mail unter homann@landvolk-row-ver.de.

Aus organisatorischen Gründen können Anmeldungen danach nicht mehr angenommen werden. Die Veranstaltung wird über Zoom durchgeführt. Der digitale Tagungsraum ist ab 18:30 Uhr geöffnet. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

03.03.2022
Digitale Mitgliederversammlung 2022

(sie). Am Donnerstag, den 10. März 2022, um 19.30 Uhr findet unsere digitale Mitgliederversammlung statt.

Folgende Tagesordnung ist angedacht:
1) Eröffnung und Begrüßung
2) Grußwort
3) Gastreferat von Herrn Dirk Nienhaus, Betreiber der Facebook-Seite „Bocholter Landschwein“ zum Thema „Social Media, ein Weg zum Kunden?“
4) Geschäftsberichte
5) Verschiedenes

Den Zugangslink haben wir unseren Mitgliedern per E-Mail zukommen lassen.

Wir freuen uns sehr über eine rege Teilnahme!

01.03.2022
Positionen aus der Region: Landwirte sprechen mit Klingbeil

(sie). Vor Kurzem fand ein Gespräch zwischen Landwirten, darunter auch die Vorsitzenden der Landvolk-Kreisverbände Rotenburg-Verden und Lüneburger Heide Jörn Ehlers und Jochen Oestmann, und dem heimische Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil statt. In Walsrode sprach die kleine Runde unter 2G+-Bedingungen unter anderem über die Herausforderungen beim Stallumbau, den Wolf und das Tierschutzlabel.

Bei dem aktuellen Gespräch ging es ihm darum, sich mit den Landwirtinnen und Landwirten auszutauschen, die in den vergangenen Wochen und Monaten auf Klingbeil zugekommen sind, um die Positionen aus der Region in Berlin vertreten zu können.

Corona-Hilfen für Schweinehalter

Ein wichtiges Thema für die Landwirtschaft in der Region ist die aktuell schwierige Lage für Schweine- und Sauenhalter. Neben der allgemeinen Planungsunsicherheit (u.a. Tierwohlvorgaben und Baurecht) habe insbesondere Corona zu massiven Problemen geführt. Die Landwirte kritisierten, dass die existierenden Corona-Hilfen für Schweinehalter zu ungenau und undurchsichtig sind. Klingbeil will nun auf Wirtschaftsminister Robert Habeck zugehen und mit ihm über die Corona-Unterstützung für Schweinehalter sprechen.

Stallumbauen und Tierschutzlabel sind weitere Themen

Auch das Thema Stallumbauten und das damit verbundene Baurecht kam zur Sprache. Die Landwirte wünschen sich hier mehr Planungssicherheit. Darüber hinaus bekräftigten sie gegenüber Klingbeil, dass sie ein verpflichtendes Tierschutzlabel wollen, das für alle verpflichtend gilt –insbesondere auch für ausländische Produkte. Der SPD-Politiker machte deutlich, dass die Einführung einer verbindlichen Tierhaltungskennzeichnung im Koalitionsvertrag von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP verankert wurde.

Die Runde diskutierte auch über Themen wie den Wolf oder den Ausbau Erneuerbarer Energien. Klingbeil betonte, er sei jederzeit für die Landwirtinnen und Landwirte ansprechbar und sie könnten mit all ihren Fragen und Anliegen auf ihn zukommen.

21.02.2022
01.03.2022 Online Veranstaltung : Strategie 2030 der deutschen Milchwirtschaft

Welchen Nutzen hat sie für den Milcherzeuger?

(sie). Die Milchwirtschaft bewegt sich im Spannungsfeld zwischen steigenden gesellschaftlichen Anforderungen bei einem abnehmenden Bezug vieler Verbraucher*innen zur Landwirtschaft, der zunehmenden Digitalisierung sowie den aktuellen Entwicklungen in der Agrarpolitik und den Märkten. Um den bestehenden und absehbaren Herausforderungen zu begegnen wird viel unternommen. Daher möchten wir Sie gemeinsam mit dem Landvolk Bezirksverband Stade über die aktuellen Aktivitäten und den Stand der Gespräche informieren. Im Rahmen der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, den Vortragenden Fragen zu stellen und mit ihnen zu diskutieren. Nutzen Sie die Chance und seien Sie dabei! Wir laden unsere Mitglieder herzlich zu den digitalen Vorträgen von Herrn Ludwig Börger – Referatsleiter Milch beim Deutschen Bauernverband e.V. , Herrn Frank Feuerriegel – Geschäftsführer der Landesvereinigung der Milchwirtschaft e.V. sowie Frau Christine Licher stellv. Geschäftsführerin der Landesvereinigung der Milchwirtschaft e.V. am Dienstag den, 01.03.2022, um 19 Uhr ein.

Bitte melden Sie sich bis zum 27.02.2022 per E-Mail unter homann@landvolk-row-ver.de an, um den Link mit den Einwahldaten zu erhalten. Aus organisatorischen Gründen können Anmeldungen danach nicht mehr angenommen werden. Die Veranstaltung wird über ZOOM durchgeführt. Der digitale Teilnehmerraum ist ab 18:30 Uhr geöffnet. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

16.02.2022
Werde Bienenfreundlicher Landwirt 2022

Jetzt mitmachen und kostenloses Aktionspaket erhalten

(sie). Über 800 niedersächsische Landwirte & Landwirtinnen haben im letzten Jahr an der Aktion „Bienenfreundlicher Landwirt“ unserer Imageinitiative Echt Grün – Eure Landwirte teilgenommen, darunter auch viele engagierte Mitglieder aus unserem Kreisverband. In diesem Jahr hoffen wir mit Eurer Unterstützung die 1000-Teilnehmer-Marke zu knacken und damit ein deutliches Zeichen zu setzten, dass wir Landwirte & Landwirtinnen uns auch weiterhin für den Erhalt der Natur und Artenvielfalt einsetzen! Als unseren Mitgliedern stellen wir Euch für die Teilnahme ein kostenloses Aktionspaket zur Außenkommunikation zur Verfügung. Das Kommunikationspaket umfasst dabei neben Onlinebannern für die Webseite auch mehrere Aufkleber mit dem Logo „Bienenfreundlicher Landwirt 2021“ und dazu passende Hof- und Feldrandschilder, die an Blühstreifen oder auf dem Hof aufgestellt werden können. Individualisiertes Material lässt sich auf Wunsch kostenpflichtig anfertigen. Für Rückfragen wendet Euch gerne an Wanja Sievers (E-Mail: sievers@landvolk-row-ver.de / Telefon: 04261 6303 102).

Einfacher als Gedacht:
Durch die Vielseitigkeit der Maßnahmen ist die Teilnahme meist einfacher als gedacht. Denn oftmals sind es eben die kleinen Dinge wie naturbelassene Unkrautecken, mehrjährige Sandhaufen oder rottendes Altholz, die den Insekten einen großen Mehrwert bieten. Um sicherzustellen, dass das angedachte Konzept den Wildinsekten auch tatsächlich hilft, wurden gemeinsam mit dem Bieneninstitut Celle unterschiedliche Ansätze ausgearbeitet. Es entstand ein abwechslungsreicher Maßnahmenkatalog der sich in vier Kategorien aufteilt: Maßnahmen auf der Hofstelle, auf den Ackerflächen, Anstrengungen auf Grünland und die Kooperation mit Imkern, Jägern oder Umweltschutzvereinen. Durch die Vergabe von Punkten werden die einzelnen Maßnahmen, je nach Intensität ihrer Wirkung, bewertet. Jeder Hof, der mindestens fünf Punkte in zwei Kategorien auf dem Maßnahmenblatt sammelt, qualifiziert sich für die Teilnahme an der Aktion „Bienenfreundlicher Landwirt 2022“.

Hier gelangt ihr direkt zur Anmeldung und zum Maßnahmenkatalog.

16.02.2022
24.02.2022 Online Informationsveranstaltung vom Landvolk Mittelweser

Meldung trockenfallender Gräben - Wie geht das und was bringt das?

(sie). Hartmut Schlepps, stellv. Hauptgeschäftsführer beim Landvolk Niedersachsen und Experte für Umweltrecht und -politik, wird am Donnerstag, 24. Februar 2022 um 19.30 Uhr in einem Online-Vortrag zum Thema “Meldung trockenfallender Gräben” referieren. Breitere Gewässerrandstreifen an Gräben und Flüssen sollen langfristig zu einer Verbesserung der Gewässerqualität beitragen. Doch was, wenn ein Gewässer nur wenige Monate im Jahr Wasser führt? Entsprechende Gewässer können ab sofort über ein Internet-Portal an den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) gemeldet werden, denn trockenfallende Gewässer sind von den Regelungen zur Errichtung von Gewässerrandstreifen ausgeschlossen. Der Niedersächsische Weg sieht u. a. Gewässerrandstreifen vor, in denen die Düngung und Pflanzenschutzmittelanwendung gegen Geldausgleich unzulässig sind. Dieser Punkt ist in das Niedersächsische Wassergesetz übernommen worden.

Mitglieder aus anderen Kreisverbänden sind ausdrücklich zur Teilnahme eingeladen! Eine Anmeldung ist für die Zusendung der Zugangsdaten per E-Mail an Ramona Bormann (r.bormann@landvolk-mittelweser.de) zwingend erforderlich. Für die Teilnahme ist ferner ein Computer mit Lautsprechern und Mikrofon oder ein aktuelles Smartphone oder Tablet erforderlich, sowie eine stabile Internetverbindung.

14.02.2022
Absage „Erfolgreiche Blühkonzepte im Landkreis Verden“

Veranstaltung von Heinrich Kersten coronabedingt ersatzlos gestrichen

(sas). Jedes Jahr lädt Imker Heinrich Kersten zu Beginn des Jahres zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Blühflächen ein. Auch in 2022 sollte es eine Expertenrunde geben. Wir berichteten darüber in der aktuellen Ausgabe unserer Landvolkzeitung. Leider teilte uns Heinrich Kersten soeben mit, dass der Termin nun ersatzlos gestrichen ist. Wir bedauern das sehr.

10.02.2022
24.02.2022 Humusaufbau und Bodenschutz - welche Potenziale bietet die regenerative Landwirtschaft?

Online Seminar des Netzwerks Leitbetriebe Pflanzenbau

(sie). Praktikable und innovative Ansätze aus der Praxis für die Praxis – darum geht’s bei der Online-Seminarreihe „Praxis-Talks“ im Rahmen des Netzwerks Leitbetriebe Pflanzenbau. Je Seminar stellen zwei Betriebe aus dem Netzwerk individuelle Lösungsansätze zu einem von acht themenbezogenen Handlungsfeldern vor. Dadurch werden innovative Ansätze im Ackerbau praxisnah sichtbar und motivieren so zur Umsetzung auf dem eigenen Betrieb.

Bei diesem ersten Praxis-Talk geht es um Humusaufbau und Bodenschutz mit einem Fokus auf dem intensiven Anbau von Zwischenfrüchten und pflugloser Bodenbearbeitung. Das Online Seminar findet am Donnerstag, den 24. Februar 2022 von 15:45 bis 19:00 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung muss bis spätestens 21. Februar 2022 unter dem folgenden Link erfolgen: https://akademie.fibl.org/event/140

Verwendet wird die Software ZOOM. Für die Dauer des Seminars werden daher ein ruhiger Ort mit PC oder Laptop incl. Kamera, Lautsprecher und Mikrofonfunktion sowie eine stabile Internetverbindung benötigt.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des bundesweiten Netzwerks Leitbetriebe Pflanzenbau statt. Der Austausch mit anderen Betrieben über nachhaltigen Pflanzenbau, die eigene Arbeit der Öffentlichkeit näherzubringen und die Zukunft des Ackerbaus mitzugestalten – das sind die Ziele des Netzwerks. Es wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) initiiert und ist ein Leuchtturmprojekt im Rahmen der BMEL-Ackerbaustrategie 2035.

Die Veranstaltung wird verantwortet von der Koordinationsstelle aus m&p: public relations GmbH, FiBL Projekte GmbH und Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V. (DLG).

31.01.2022
Geflügelpest

Aufstallungspflicht im LK Rotenburg

(sie). Auf Grund der sich ausbreitenden Geflügelpest hat das Veterinäramt des Landkreises Rotenburg für das gesamte Kreisgebiet per Allgemeinverfügung (im Anhang dieser Mail) die Aufstallung von allen gehaltenen Geflügelarten angeordnet. Das Aufstallungsgebot tritt heute, am 31.01.2022, in Kraft.

Sowohl in Wildvogelfunden in den umgebenden Landkreisen sowie auch jüngst bei einer Wildgans im Landkreis Rotenburg wurde das Geflügelpest-Virus nachgewiesen. Das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI) schätzte in seiner aktuellen Bewertung vom 10. Januar das Risiko einer Einschleppung der Geflügelpest in Geflügelhaltungen hoch ein. Jegliches Geflügel sei daher ab heute in geschlossenen Ställen unterzubringen. Ist dies nicht möglich, könne ein Schutz auch durch eine dichte Abdeckung des Auslaufes sowie einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenabgrenzung erfolgen, teilte der Landkreis mit. Weitere Informationen sind unter dem folgenden Link zu finden: : https://www.lk-row.de/gefluegelpest

Auffällige Tierverluste in Geflügelbeständen seien dem Veterinäramt telefonisch unter 04261/9832366 oder per Mail an veterinaeramt.row@lk-row.de zu melden. Unabhängig von der Geflügelpest müssen auch kleine Hobbyhalter ihre Geflügelhaltung beim Veterinäramt und der Tierseuchenkasse registrieren lassen, heißt es.

31.01.2022
Einführungsseminar landschaftsgerechte Gehölzpflege

Eigene Vielfalt. Gemeinsam zum Biotopverbund mit Naturschutz & Landwirtschaft

(sie). Hecken sind Lebensräume für eine Vielzahl unterschiedlicher Pflanzen (Kräuter, Stauden, Sträucher, kleinen Bäumen) und bilden einen vielfältigen Lebensraum für viele Vögel und Kleinsäugetiere sowie Insekten und andere Wirbellose. Strukturreiche Hecken sind Ansitz-, Wohn-, Schlaf- und natürlich Nahrungsraum. Zudem vernetzen viele Hecken verschiedene natürliche und naturnahe Biotope miteinander und tragen zum ökologischen Gleichgewicht bei. Hecken erhöhen die landschaftliche Vielfalt und den Erlebnis- sowie den Erholungswert der Landschaft.

Zur dauerhaften Erhaltung ihrer Funktion und Schönheit bedarf es einer landschaftsgerechten Pflege.

Mit einem 1,5 tägigen Einführungsseminar zur landschaftsgerechten Gehölzpflege möchten die Partner des Projektes “Eigene Vielfalt. Gemeinsam zum Biotopverbund mit Naturschutz & Landwirtschaft”, der Bund für Umwelt und Naturschutz Niedersachsen, die Landwirtschaftskammer Niedersachsen, die Stiftung Kulturlandpflege Niedersachsen und das Landvolk Niedersachsen, interessierte Personen, die sich in der Landschaftspflege engagieren, fortbilden. Das Einführungsseminar findet im Rahmen des Projektes statt und wird vom BUND Niedersachsen und der Stiftung Kulturlandpflege Niedersachsen organisiert. Dank der Förderung durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung ist die Teilnahme Kostenlos. Am 15.02.2022 findet von 10 bis 13 Uhr die theoretische Einführung statt (zum Grünen Jäger, im Dorf 9, 27386 Kirchwalsede). Am 22.02.2022 folgt von 9 bis 16 Uhr der Praxistag (Ziegeleistraße, Ortsausgang Kirchwalsede, 27386 Kirchwalsede). Anmeldungen erfolgen bitte per Mail an nora.albers@nds.bund.net. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Namen, Kontaktdaten (Handynummer wegen möglicher kurzfristiger coronabedingter Absage) und wenn vorhanden beruflichen Hintergrund sowie ob ein Kettensägenschein zur Verfügung steht mit an. Eine Teilnahmebescheinigung wird ausgefüllt. Teilnehmer*innen sollen zum Praxistag eigene Arbeitsmaterialien (Schutzbrille, Arbeitshandschuhe, Schutzkleidung, Gehörschutz) und Arbeitsgeräte (Handsäge, Motorsäge) mitbringen. Für Verpflegung und Getränke während der Veranstaltung wird gesorgt. Die Durchführung findet unter Vorbehalt der Durchführbarkeit entsprechend der jeweiligen geltenden Coronaverordnungen oder auch entsprechend Vorbehalt in der Gemeinde statt. Es gilt als Einlass und Teilnahmebedingung 2G+. Es wird darum gebeten die entsprechenden Nachweise zu Beginn der Veranstaltung vor Eintritt vorzuzeigen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter dem folgenden Link: https://www.bund-niedersachsen.de/ueber-uns/bund-projekte/aktuelle-projekte/eigene-vielfalt-gemeinsam-zum-biotopverbund-mit-naturschutz-landwirtschaft/

Aktuelles aus dem Landesverband

14.11.2025
Dialog Milch: nächster Milkfluencer-Workshop am 21. November
Milch und Rind

Der nächste Milkfluencer-Treff von DIALOG MILCH findet am 21. November 2025 auf dem Hof Westrup & Koch Milch GbR in Bissendorf statt und richtet sich an junge Milchkuhhalterinnen und -halter, die ihre Öffentlichkeitsarbeit über Social Media starten oder verbessern möchten. Im Fokus stehen praxisnahe Stationen zu aktuellen Kommunikationsformaten, KI-Tools und Videoproduktion, ergänzt durch eine Betriebsführung und eine Video-Challenge. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich. Vorkenntnisse im Bereich Social Media sind nicht notwendig. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter https://www.milk-fluencer-treff.de/.

14.11.2025
Wie werden Legehennen in Deutschland gehalten?
Geflügel

(BZL) In Deutschland werden inzwischen 23,6 % der Legehennen in Freilandhaltung gehalten, ein Höchstwert ebenso wie die 14,3 % in Biohaltung im Jahr 2024. Die Bodenhaltung bleibt mit über der Hälfte der Tiere die dominierende Form, auch wenn ihr Anteil in den vergangenen Jahren zurückgegangen ist.

14.11.2025
Masthuhn-Report 2025: Fortschritte beim Tierwohl
Geflügel

Die Albert Schweitzer Stiftung hat ihren Masthuhn-Report 2025 veröffentlicht. Er zeigt: Die Lebensmittelbranche bewegt sich in Richtung besserer Haltungsbedingungen für Masthühner. Inzwischen beteiligen sich über 110 Unternehmen. 2024 wurden rund 627 Millionen Masthühner geschlachtet – fast 85 % aller Tiere in Deutschland. Im Einzelhandel führt Globus (77 %), bei Discountern Aldi Süd (70 %). Lidl (40 %) hat jüngst eine Roadmap angekündigt. McDonald’s und Burger King liegen bei 0 %. Unter Produzenten schneiden Plukon (87 %) und PHW (77 %) gut ab.

14.11.2025
Geflügelgrippe: Rentenbank unterstützt Betriebe
Geflügel

(AgE) Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat ihr Liquiditätssicherungsprogramm für Geflügelhalter geöffnet, die durch die Vogelgrippe erhebliche Einbußen erleiden. Betroffene Betriebe können Darlehen zu „LR-TOP“-Konditionen mit Laufzeiten von vier, sechs oder zehn Jahren beantragen, sofern sie einen Umsatz- oder Ergebnisrückgang von mindestens 30 % nachweisen.

14.11.2025
Aktualisierte HPAI-Risikoeinschätzung des FLI
Geflügel

Das FLI hat eine aktualisierte Risikoeinschätzung zur hochpathogenen Aviären Influenza H5 (HPAI H5) veröffentlicht. Zwischen dem 1. Oktober und 5. November 2025 wurden in Deutschland 66 Ausbrüche von HPAIV H5N1 bei Geflügel und gehaltenen Vögeln in neun Bundesländern gemeldet, vor allem bei Hühnern, Gänsen, Enten und Puten in Mast-, Zucht- und Legehennenbetrieben. Zusätzlich wurden 406 infizierte Wildvögel nachgewiesen, überwiegend Kraniche und Wildgänse. Europaweit wurden im gleichen Zeitraum 157 Ausbrüche bei Geflügel und 732 Fälle bei Wildvögeln registriert, davon die meisten in Deutschland. Auffällig ist die starke Zunahme der Fälle, insbesondere bei Kranichen, deren Herbstzug die Verbreitung des Virus begünstigt. Das Risiko für Eintrag und Ausbreitung des Virus in Wildvogelpopulationen sowie in Geflügelhaltungen wird als hoch eingeschätzt, ebenso die Gefahr der Verschleppung zwischen Betrieben und über Geflügelausstellungen. Oberste Priorität hat der Schutz des Geflügels durch konsequente Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen und gesetzlicher Vorgaben. In betroffenen Regionen wird eine risikobasierte Aufstallung empfohlen. Kontakte mit toten oder kranken Wildvögeln erfordern strikte Schutzmaßnahmen und eine anschließende Quarantänezeit. Fütterungen zur Anlockung von Wildvögeln sollten unterbleiben, um eine Verdichtung der Populationen zu vermeiden. Regionale Maßnahmen müssen abhängig von der lokalen Risikosituation angepasst werden. Oberste Priorität hat weiterhin der Schutz des Geflügels vor einem Eintrag und der möglichen weiteren Verbreitung von HPAIV-Infektionen. Hierzu müssen die einschlägig empfohlenen Biosicherheitsmaßnahmen und Überwachungs- bzw. Abklärungsuntersuchungen überprüft und unbedingt konsequent eingehalten werden. Den vollständigen Bericht finden Sie unter: https://www.openagrar.de/servlets/MCRFileNodeServlet/openagrar_derivate_00068835/FLI-Risikoeinschaetzung_HPAI_H5_2025-11-06.pdf.

14.11.2025
Weizenkurse im Minus
Pflanzen

(AMI) Der Wettbewerbsdruck am Exportmarkt drückt die Weizennotierungen nach unten. Indes warten Marktteilnehmer auf den bald wieder erscheinenden USDA-Bericht.

In Paris können die Weizennotierungen das Vorwochenniveau nicht halten und tendieren nach zwei Wochenaufwärtsbewegung schwächer. Der Fronttermin Dezember 25 schloss am 12.11.25 auf 190,25 EUR/t und gab binnen einer Woche um 4 EUR/t nach. Folgetermine verzeichnen Wochenverluste in Höhe von bis zu 6,50 EUR/t.

Weiterhin lastet der große Konkurrenzdruck am Exportmarkt auf den Pariser Notierungen. Die Importnachfrage keimte in den vorigen Handelstagen immerhin etwas auf, EU-Weizen zog bei den Ausschreibungen aber durchweg den Kürzeren. So wird nach Angaben von Marktteilnehmer der jüngste Kauf Jordaniens von 60.000 t Weizen mit Weizen aus der Schwarzmeerregion gedeckt, ebenso wie der große Kauf Ägyptens von 500.000 t, die im Dezember und Januar 2025/26 geliefert werden sollen. Hierbei soll der Großteil mit russischem Weizen gedeckt werden, aber auch aus der Ukraine, Bulgarien und Rumänien. Algerien kaufte ukrainischen Weizen.

Russland hält sein Exporttempo weiterhin aufrecht, auch für die kommenden Wochen dürfte sich daran nichts ändern, nachdem die Weizenexporte Russlands zum Saisonstart ungewöhnlich schleppend waren. Marktteilnehmer schätzen, dass Russland im November bislang rund 800.000 t Weizen exportierte, nachdem im gesamten Vormonat bereits rund 5,4 Mio. t Weizen ausgeführt wurden. Neben dem günstigen Weizen aus der Schwarzmeerregion rückt auch der derzeit weltweit günstigste Weizen aus Argentinien in den Vordergrund großer Importeure und stellt damit eine starke Konkurrenz für EU-Weizen in wichtigen Absatzmärkten wie Marokko dar.

14.11.2025
Kaum noch Abgabebereitschaft am Brotgetreidemarkt
Pflanzen

(AMI) Mit dem Rückgang der Börsenkurse für Weizen geben auch die Großhandelspreise bei wenig Geschäft deutlich nach. Die Erzeugerpreise können sich knapp behaupten, begraben aber die Hoffnung auf nennenswerte Preissteigerungen noch in diesem Jahr.

Das Dreiwochentief an der Terminbörse in Paris für Weizen lässt dem Kassamarkt in Deutschland wenig Spielraum. Am 11.11.25 notierte der Fronttermine Dezember mit einem Minus von 5,50 EUR/t zur Vorwoche unter der Linie von 190 EUR/t. Das löst am umsatzschwachen Kassamarkt einen Preisverfall aus. Und wie bereits in den Wochen zuvor reagieren die Großhandelspreise deutlicher, teils überdeutlicher, während die Erzeugerpreise stagnieren oder nur verhalten nachgeben. Aufgrund des geringen Kaufinteresses der Verarbeitungsbetriebe und Exporteure an Brot- und Qualitätsweizen können sich die Aufgelder gegenüber den Terminnotierungen kaum nach oben entwickeln. Und während franko Hamburg immerhin die Marke von 6 EUR/t auf Matif gut behauptet werden kann, schrumpft franko Niederrhein die Prämie um fast 2 auf 5,75 EUR/t. Damit werden am 12.11.25 für prompten Brotweizen dort nur noch 195 EUR/t aufgerufen, 6 EUR/t weniger als vor einer Woche. Franko Hamburg werden 196 EUR/t notiert, 4 EUR/t weniger. Besprochen wird wenig. Das Interesse der Käufer ist schon seit längerem auf Liefertermine im nächsten Jahr fokussiert. Wenn, dann werden sporadisch Bedarfsspitzen gedeckt.

Gleichzeitig verkauften Erzeuger ebenfalls nur sporadisch kleine Teilmengen, falls sich die Gebote in der Vorwoche noch befestigten. Jetzt ist das Verkaufsinteresse erloschen, genauso wie die Hoffnung auf nennenswert steigende Preise in absehbarer Zeit. Es mehrt sich die Annahme, dass sich bis zum Jahresanfang am deutschen Brotgetreidemarkt nicht mehr viel bewegen wird – weder Mengen noch Preise. Und daher ziehen sich Erzeuger vom Markt zurück, konzentrieren sich auf die letzten, für dieses Jahr noch verbliebenen Feldarbeiten.

14.11.2025
Gerangel um kleineres Maisangebot
Pflanzen

(AMI) Die geringe Abgabebereitschaft stützt die Erzeugerpreise, auch gegen die Schwächetendenz der Terminkurse. Demgegenüber wird für Weizen und Gerste franko nicht mehr so viel gezahlt wie noch vor ein paar Tagen, aber die Maispreise ziehen kräftig an.

Die Nachfrage nach Mais am Kassamarkt bestimmt derzeit die Preisgestaltung. Mit dem Ende der Körnermaisernte zeichnet sich deutlich, dass in diesem Jahr weniger aus der heimischen Erzeugung zur Verfügung stehen wird. Da nützt es aktuell auch wenig, wenn die Top-Exportländer größere Ernten im Blick haben und der festere Euro Importe vergünstigt. Der Frontterminwechsel in Paris brachte keinen neuen Impuls. Seit Wochen tendierten der November- und der März-Kontrakt nahezu gleichauf. Und so liegt der Schlusskurs am 12.11.25 mit 188,25 EUR/t nur 0,75 EUR/t unter Vorwochenlinie. Aber das zeigt überhaupt keine Wirkung am Kassamarkt.

Das steigende Interesse an Mais bei gleichzeitig überschaubarem Angebot beflügelt die Maispreise, die damit ihren Preisabstand zu Weizen und Gerste weiter ausbauen. Und so erzielen Erzeuger in der 46. KW mit knapp 174 (155-195) EUR/t gut 3 EUR/t mehr als in der Vorwoche. Auf Großhandelsstufe legen die Maispreise im Wochenverlauf sogar um bis zu 8 EUR/t zu. Franko Südoldenburg wurden am 12.11.25 mit 212 EUR/t gegenüber Vorwoche rund 6 EUR/t mehr genannt. Franko Oberrhein sind mit 197 EUR/t rund 5 EUR/t mehr im Gespräch, franko Niederlande mit 209 EUR/t indes nur 2 EUR/t. Und währende Gerste und Weizen nahezu gleichauf bewertet werden, franko Südoldenburg mit 195 und 193 EUR/t, baut Mais seine Preisabstand auf 17-19 EUR/t aus.

Denn Weizen und Gerste haben preislich gegenüber Vorwoche nicht zugelegt, sondern verloren. Futterweizen liegt aktuell franko Südoldenburg 5 EUR/t unter Vorwochenlinie, Futtergerste 3 EUR/t. Und während die Nachfrage auf Großhandelsstufe durchaus lebhaft ist, kann von Erzeugerstufe nicht viel Neues berichtet werden. Kaufinteresse ist vorhanden, doch Erzeuger geben nur verhalten ab. Mit dem Ende der Maisernte sind die Lagermengen klar, Notverkäufe nicht mehr nötig. Gegen den Druck schwacher Weizenkurse können sich die Futterweizenpreise frei Erfasserlager gut behaupten und liegen stabil bei 164,20 (145-189) EUR/t, wobei die Preisspanne um beidseitig 5 EUR/t angehoben wurde. Futtergerste kann von der Nachfrage für den Export nicht länger profitieren und büßt 1,30 auf 157,25 (135-185) EUR/t ein. Hier senkt sich die Preisspanne um 3 EUR/t. Triticale gibt um knapp einen Euro auf 154 EUR/t nach, Futterhafer um 2,75 auf 146,50 EUR/t. Ackerbohnen verlieren gegenüber Vorwoche knapp 0,70 auf 197,75 EUR/t, während sich Futtererbsen um 2 auf 189,50 EUR/t verteuern. Damit liegen die Erzeugerpreise für Futtererbsen aber immer noch 65 EUR/t unter Vorjahreslinie.